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VDFP Nachrichten 2016 - 02

Herausgegeben am: 
7. Juli 2016

 

 

 

 

 

51. Jahrgang                                                                                                          Ausgabe 2 - 2016

"Nicht zum Pferdefuhrwerk zurück"

Ein Beitrag von Dr. Axel Wehmeier, Geschäftsführer Telekom Healthcare Solutions.

 

Dr. Axel Wehmeier

Wearables warnen vor Herzinfarkt, Handykameras erkennen Hautkrebs, Apps sammeln Vitalwerte und teilen sie mit Ärzten. Die Digitalisierung verändert unser Gesundheitswesen rasant. Taktgeber ist dabei nicht allein die Industrie. Es sind vor allem die Patienten.

Rund ein Drittel der Bundesbürger nutzen nach Umfragen bereits Fitness-Tracker und messen damit ihre sportlichen Leistungen oder medizinische Körperwerte. Viele bringen diese Daten inzwischen zum Arzttermin mit und verstehen nicht, warum sie diese nicht einfach senden können. Der Mensch war auf dem Mond und plant Marsexpeditionen. Auf Mausklick ein Röntgenbild bekommen wir dagegen nach wie vor nicht, wir reisen dafür mit dem Auto durch die Republik.

Von einem digitalen Gesundheitswesen ist Deutschland noch ein gutes Stück entfernt. Ein Beispiel: Von den rund 1.600 deutschen Akutkrankenhäusern hat sich knapp ein Viertel nach dem Standard “EMRAM“ klassifizieren lassen. Dieses Verfahren ermittelt den digitalen Reifegrad von Kliniken in acht Stufen. Null ist die Niedrigste, sieben die Höchste. In Deutschland erreicht eine Klinik die Höchstkategorie, der Durchschnittswert liegt bei 1,77. Das sind 20 % unter dem europäischen Mittel von 2,17. Und ein Indiz dafür, dass es in diesem Bereich Nachholbedarf gibt.

Dabei profitieren alle von der Digitalisierung – Ärzte, Krankenhäuser, Leistungsträger und vor allen Dingen der Patient. Digitale Vernetzung sorgt für eine sichere und schnelle Kommunikation und mehr Effizienz. Aber es geht nicht allein um Wirtschaftlichkeit. Allzu oft wird Digitalisierung auf Spareffekte reduziert. Dabei bietet sie vor allem große Chancen, die medizinische Versorgung zu verbessern. In Deutschland sterben jedes Jahr mehr Personen an unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen als im Straßenverkehr. Die verbindliche Einführung eines einfachen Online-Checks würde viele Leben retten.

Allerdings hat die digitale Gesundheit nicht nur Befürworter: Wasser auf die Mühlen der Kritiker sind die jüngsten Cyberangriffe auf Krankenhäuser. Durch Attacken auf die Krankenhaus-IT mussten Patienten auf Nachbarhospitäler verlegt oder schwere Operationen verschoben werden. Laborproben wurden wieder mit der Hand beschriftet, Nachrichten auf Notizblocks notiert. Die betroffenen Häuser waren zwar zu jeder Zeit arbeitsfähig, hatten ohne ihre IT jedoch nur einen Bruchteil ihrer Leistungsfähigkeit.

Die Angriffswelle hat die Branche zweifellos verunsichert. Doch die Rückkehr zum Papier – wie vereinzelt wieder gefordert – wäre die falsche Antwort. Genauso gut könnte man dann das Fräulein von Amt wieder Anrufe stöpseln lassen. Mich erinnert dies an die Debatte Pferd versus Auto. Der britische Autor Douglas Adams – übrigens ein früher und glühender Befürworter des Internets – sagte in einem Interview, mit Pferden würden wir bei unserer Bevölkerungsdichte heute bis zum Hals im Dreck stecken.

Papierberge sind für die Gesundheitsbranche keine Lösung. Sie sind das Problem. Sie sorgen nicht nur Ineffizienz und explodierende Kosten. Sie kosten die Patienten auch mögliche Heilmethoden für Krankheiten. Wer kann schon sagen, welche medizinischen Erkenntnisse heute ungenutzt in Archiven schlummern, weil wir den großen Schatz an Behandlungsdaten nicht digital zusammenführen und analysieren?

Chancen, darum geht es. Wir müssen uns um die Risiken der Digitalisierung kümmern und für die Sicherheit medizinischer Daten sorgen. Und gleichzeitig dürfen wir die sich bietenden Chancen nicht verschenken. Dies wird immer auch ein Abwägen sein zwischen dem, was möglich ist und dem Hinterfragen, was richtig ist. Wie gehen wir zum Beispiel als Patienten mit dem gewonnenen Wissen über eine Veranlagung zu einer bestimmten Krankheit um? Das kann nicht der Staat oder ein Unternehmen vorgeben. Digitale Verantwortung können wir nur gemeinsam erarbeiten. Das ist eine gesellschaftliche Herausforderung.

Als Treiber der Digitalisierung im Gesundheitswesen für eine bessere Patientenversorgung und ein effizientes Gesundheitssystem fühlt sich die Telekom dieser Aufgabe verpflichtet. Daher entwickeln wir gemeinsam mit Anwendern Lösungen, um Angriffe auf sensible Daten abzuwehren oder die Auswirkungen von Cyberattacken zu minimieren. Digitalisierung ist der richtige Weg für unsere Gesundheit. Daher gibt es kein Zurück zum Pferdefuhrwerk.


Anerkennung Hauptschulabschluss

Gute Nachrichten für Beamte und Beamtinnen, die in den Ruhestand wechseln:

Jetzt wird doch die Ausbildungszeit von Beamten und Beamtinnen anerkannt, die mit einem Hauptschulabschluss bei der Deutschen Bundespost angefangen haben und ab dem 1. Januar 1980 verbeamtet wurden.

Vor rund vierzig Jahren war es nicht unüblich, mit einem Hauptschulabschluss nach der Schulzeit zur Deutschen Bundespost zu gehen, um dort zum Beispiel eine Ausbildung zum Fernmeldehandwerker zu absolvieren und dann im mittleren Dienst verbeamtet zu werden. Doch mit dem Eintritt in den Ruhestand stellten diejenigen, die nach dem 1. Januar 1980 verbeamtet worden waren, fest, dass ihre Ausbildungszeit nicht als Dienstzeit anerkannt wurde und sie weniger Ruhegeld erhalten. Wer jedoch einen Realschulabschluss vorweisen konnte, war davon nicht betroffen. Eine Klage gegen diese Praxis vor den Verwaltungsgerichten München und Saarlouis hatte keinen Erfolg. Hintergrund ist eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen der Bundeslaufbahnverordnung seit 1980. Damals wurde festgelegt, dass die Zugangsvoraussetzung für den mittleren Dienst entweder der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss) oder der Hauptschulschluss und - zwingend - eine für die Laufbahn förderliche abgeschlossene Berufsausbildung sei. Deshalb wurde bei Realschülern die Zeit der Ausbildung ab dem 17. Lebensjahr zur ruhegehaltsfähigen Dienstzeit gerechnet, bei Hauptschülern nicht.

Das Oberverwaltungsgericht Saarlouis dagegen gab dem Kollegen nun Recht. Das Bundesverwaltungsgericht, angerufen durch die unterlegene DTAG, entschied auch im Sinne des Beamten: ,,Welche Ausbildung im Sinne des Paragrafen 12 Abs. 1 Satz 1 BeamtVG vorgeschrieben ist und ob sie eine in erster Linie geforderte allgemeine Schulbildung mit der Folge ersetzt, dass sie nach Paragraf 12 Abs. 1 Satz 2 BeamtVG nicht als ruhegehaltfähige Dienstzeit berücksichtigt werden kann, bestimmt sich nach den laufbahnrechtlichen Regelungen zur Zeit der Ableistung der jeweiligen Ausbildung." lm Klartext: Wenn während der Ausbildungszeit die Zugangsvoraussetzungen geändert werden, gilt dies nicht für diejenigen, die noch nach der alten Regelung ausgebildet, aber erst nach der Änderung in den mittleren Dienst verbeamtet wurden. Obwohl die Entscheidung eindeutig war, sperrte sich das Bundesinnenministerium und es hat vier Monate gedauert, bis das Urteil nun für alle umgesetzt wird. Dieses Urteil wurde u.a. durch unser Mitglied Klaus Rauh unter Mitwirkung von ver.di erstritten.

Beurteilungen und Beförderungen 2016

Es ist begrüßenswert, dass ein Großteil der 29.400 Stellungnahmen vorliegen und somit 20.800 Beurteilungen für die Beförderungsrunde 2016 für die Gruppen im einfachen und mittleren Dienst (A+B) vorgenommen werden konnten. Auch für die Gruppen im gehobenen und höheren Dienst (C+D) liegt die Mehrheit der benötigten Stellungnahmen vor. Der kritische Zuhörer hofft in diesem Zusammenhang, dass die verwendeten Dokumente und die daraus resultierenden Einstufungen endlich lupenrein sind. Sofern dies gelungen ist, können die Konkurrenten der Gruppen A + B zeitnah mit entsprechenden Mitteilungen und die Beförderten mit den zugehörigen Dokumenten im August rechnen. Dann könnte die Einweisung in die Planstellen rückwirkend zum 1. Juni 2016 erfolgen. Bei den Gruppen C+D erfolgt der Prozess zeitversetzt, sodass der Versand der Dokumente gegen Ende des Jahres und eine rückwirkenden Einweisung zum 1. Oktober 2016 angedacht ist.


Neue Techniken:

Weltrekord bei Funkübertragung

Forscher haben in Weltrekordzeit Daten per Funk übertragen. Der Stand der Technik wurde um den Faktor 10 übertroffen, teilte die Universität Stuttgart mit.

Wissenschaftler haben einen neuen Weltrekord bei der Datenübertragung per Funk aufgestellt: Ihnen ist es gelungen, den Inhalt einer DVD innerhalb von zehn Sekunden über eine Entfernung von 37 Kilometern zu verschicken. Damit habe man den Stand der Technik um den Faktor 10 übertroffen, teilte die Universität Stuttgart gestern mit. Das Experiment fand zwischen dem 45-stöckigen Uni-Center in Köln und dem 36,7 Kilometer entfernten Wachtberg statt. Nach Angaben der Wissenschaftler gelang ihnen eine Datenrate von sechs Gigabit pro Sekunde. 

Die Forscher sehen Einsatzmöglichkeiten für die neue Technik etwa bei der Versorgung ländlicher Gebiete mit schnellem Internet. Funkübertragung könne sich als kosteneffizienter Ersatz für das Verlegen von Glasfaser erweisen. Außerdem ließen sich per Funk im Krisen- und Katastrophenfall schnell Internetverbindungen herstellen. Auch für die Satellitenkommunikation eröffneten sich neue Möglichkeiten.

Das Projekt ACCESS (Advanced E-Band Satellite Link Studies) wurde durchgeführt von einer Forschungsgruppe um Professor Ingmar Kallfass vom Institut für Robuste Leistungshalb-leitersysteme der Universität Stuttgart, dem Institut für Hochfrequenztechnik und Elektrotechnik des Karlsruher Instituts für Technologie, der Radiometer Physics GmbH und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik. Quelle: SWP/EDP


Aus den Bezirken

Bezirksverband Bremen

Besichtigung der größten Einkaufskette Europas, EDEKA-Gruppe, am 10.03.2016 in Neuenkruge bei Bad Zwischenahn.

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf Einladung der EDEKA-Gruppe begann für die 19 Teilnehmer der Besichtigungstour der Tag mit einem Vortrag über die Geschichte der EDEKA-Gruppe. Die Anfangsworte waren: „Jeder Weg hat einen Anfang und ein Ziel, jedes Unternehmen eine Tradition und Visionen. Woher kommt die Marke EDEKA und was macht sie so stark, dass sie bittere Wirtschaftskrisen und zwei Weltkriege überstehen konnte? Heute ist sie so bekannt und beliebt wie nie zuvor. Damit verfügt sie über beste Voraussetzungen, auch in Zukunft äußerst erfolgreich zu bestehen.“

 

Mitglieder des Bezirksverbandes Bremen bei EDEKA

Die EDEKA-Gruppe entstand 1898 als sich 21 Einkaufsvereine aus dem Deutschen Reich im Halleschen Torbezirk in Berlin zur „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin“ – kurz “E. d. K.“ – zusammenschlossen.

Dreizehn solcher Genossenschaften vereinigten sich am 21. Oktober 1907 zum „Verband deutscher kaufmännischer Genossenschaften“ mit angeschlossener GmbH als zentrale Warenbeschaffungsstelle. 1911 wurde aus der Abkürzung E. d. K. der bis heute gültige Firmen- und Markenname EDEKA gebildet. EDEKA entwickelte im Laufe der Jahre eigene Produkte, die am EDEKA-Siegel zu erkennen sind. Sie baute hierzu eigene Produktionsbetriebe auf. Ihre Mitglieder informierte die Genossenschaft in der „EDEKA-Handelsrundschau“ über Warenangebote und sonstige Meldungen.

1914 wurde die EDEKA-Bank gegründet. 72 dem Verband angehörende Genossenschaften erwirtschafteten im ersten Jahr einen Umsatz von 10 Millionen Mark.

Nach der anschließenden Besichtigung durch die 33 m hohen Hallen und den Kühlhäusern, in denen zwischen – 25 bis – 40 °C herrschten, ging es dann forschen Schrittes in die Kantine der EDEKA-Gruppe, in der ein warmes Mittagessen auf uns wartete.

Am Ende der Besichtigung bedankte sich der 1. Vorsitzende Claus Haßfurther bei dem Gastgeber und wünschte allen Anwesenden eine gute und unfallfreie Heimfahrt.

Arbeitstagung und Bezirksdelegiertentages 2016

Am Mittwoch, den 16.03.2016, traf sich der Bezirksvorstand Bremen zu einer Arbeitstagung in der Bäckerei „Bruno der Oldenburger Bäcker“, in 26131 Oldenburg zu einem gemeinsamen Frühstück und hat Vorbereitung auf die Arbeitstagung des erweiterten VDFP-Bezirksvorstandes getroffen.

Der anschließende Tagungsort wurde dann, wie in der Vergangenheit, zum 1. Vorsitzenden Claus Haßfurther in Rastede-Wahnbek verlegt.

Aus dem Vorstand waren 7 Mitglieder anwesend. Einige Mitglieder hatten sich entschuldigt.

Es wurde noch einmal über die Bezirksvorstände-tagung in Oldenburg 2015 ausgiebig gesprochen. Unter anderem wurde auch das Für und Wider für eine Übernahme des Bezirksverbandes Hanover-Uelzen debattiert. Es wurden die Kollegen nominiert, welche als ordentliche Delegierte zum Bundesdelegiertentag nach Leipzig fahren. Gastdelegierte wurden in diesem Jahr keine gemeldet. Es wurde ein Arbeitspapier für den Bundesvorstand erarbeitet, das einstimmig von den Vorstandsmitgliedern angenommen wurde.

Die am 10.03.2016 stattgefundene Besichtigung der EDEKA-Handelsgruppe wurde von unseren Mitgliedern und deren Gäste sehr positiv bewertet.

Auch die Neuwahl unseres Vorstandes wurde im Vorfeld dieser Arbeitstagung besprochen.

Ende der Arbeitstagung war 13:00 Uhr.

Am gleichen Tage, ab 14:00 Uhr, fand unser Bezirksdelegiertentag statt.

Leider hatten wir in diesem Jahr nur wenige Delegierte. Auch in der Vergangenheit hatten wir immer wieder festgestellt, dass, wenn Neuwahlen anstanden, nur wenige Mitglieder sich zum Bezirksdelegiertentag meldeten.

Das Hauptthema dieser Veranstaltung war der Rückblick auf die Tätigkeit des Bezirksvorstandes in den letzten beiden Jahren.

Die Neuwahl des Bezirksvorstandes für die nächsten beiden Jahre brachte folgendes Ergebnis:

  • 1. Vorsitzender: Claus Haßfurther
  • 2. Vorsitzender: Heinrich Eichhorn
  • 1. Schriftführer: Hermann Reinken
  • 2. Schriftführer: Udo Precht
  • 1. Kassierer: Andreas Degelow
  • 2. Kassierer: Wolfgang Schumacher
  • Beisitzer: Karlo Schmidt, Helmut Siemer, Klaus Philipp, Heiko Vogt

 

Mitglieder des Bezirksvorstandes Bremen, v. l. n. r.: Udo Precht, Helmut Siemer, Claus Haßfurther, Hermann Reinken, Heinrich Eichhorn, Andreas Degelow, Karlo Schmidt

Nach den Wahlen sprach der wiedergewählte 1. Vorsitzende Claus Haßfurther die Hoffnung auf eine gemeinsame gute Zusammenarbeit im Bezirksverband aus.

Zum Abschluss des Delegiertentages wünschte er allen eine gute und unfallfreie Heimfahrt.

Bezirksverband Nordwürttemberg

OV Göppingen

Wanderung mit Brauereibesichtigung 

Bei idealem Wanderwetter trafen sich fünfzehn wanderfreudige Mitglieder der OV bei den Heidhöfen, landschaftlich idyllisch gelegen auf dem Albuch (Ostalb) zwischen Böhmenkirch und Bartholomä. Unser Wanderführer Manfred führte uns vorbei an Dolinen über die Albhochfläche durch ein Waldstück zu einer Hülbe, einer wassergefüllten Doline. Diese sind sehr selten auf den kalksteinhaltigen Böden der Alb anzutreffen. Hier war richtig leben im Tümpel. Unzählige Frösche schwammen quakend herum und suchten einen Partner.

 

Eine Rarität auf der Schwäbischen Alb, eine Hülbe

Nach einer kurzen Pause, bei der wir das Kleinod auf uns wirken ließen, wanderten wir weiter durch das wildromantische Mauertal an dessen Flanken sich Wacholderbüsche gen Himmel strecken und seltene Moose zu sehen sind. Kurz vor Söhnstetten versperrte plötzlich eine mächtige 20m hohe Graswand das Tal, ein Regenrückhaltedamm. Dieser wurde vor Jahrzehnten zum Schutz der dahinter talabwärts liegenden Stadt Heidenheim errichtet, die immer wieder durch Hochwasser heimgesucht wurde. An der Dammflanke führte unser Weg hoch nach Söhnstetten zu unserem Ziel der „Hirschbrauerei“. Nachdem wir uns in der Gaststätte gut gestärkt hatten stand die Besichtigung der Brauerei an. Braumeister Schmitt, mit Leib und Seele Bierbrauer, führte uns durch seine kleine Familienbrauerei welche seit 120 Jahren in Familienbesitz ist. Im Sudkessel kochte frisches Bier und der Braumeister erklärte uns sehr ausführlich die Entstehung des Söhnstettener Bieres mit seinen regionalen Zutaten. Nachdem wir den Braukessel, den tief im Erdreich liegenden Lagerkeller, die Flaschenreinigungsmaschine und Abfüllerei besichtigt hatten mussten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Ausgangspunkt aufmachen. Jetzt über den Damm, welcher das Mauertal durchschneidet, führte unser Weg nun oberhalb des Tales zurück zu den Heidhöfen. Ein rundum gelungener Wandertag.

Bezirksverband Westfalen

Der Bezirksverband hielt seine Jahreshauptversammlung am 15. Februar 2016 im Hotel Specht in Dortmund ab.

An der Versammlung nahmen 22 Mitglieder teil. Auch Karl Schäffer, Bundesvorsitzender des VDFP, ließ es sich nicht nehmen die Jahres-hauptversammlung zu besuchen und einen Gruß vom Bundesvorstand zu übermitteln.

Es referierten zwei ver.di Betriebsratsmitglieder über die Gewerkschaftstätigkeit in den USA, insbesondere bei T-Mobile US. Die beiden waren selber in den USA vor Ort gewesen und konnten uns von den Schwierigkeiten der Gewerkschaften vor Ort berichten. Das Referat fand großes Interesse bei allen  Anwesenden.

Der seit langem geplante Besuch des Fernmeldemuseums in Bochum, der immer wieder wegen Umzüge in neue Räumlichkeiten verschoben wurde, wird nun endlich am 10. Mai 2016 stattfinden. Alle Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen.

Die Sitzungen des Bezirksvorstandes Westfalen finden regelmäßig jeden 2. Dienstag des geraden Monats um 16.00 Uhr, im Hotel Specht in Dortmund-Lütgendortmund statt. Interessierte Mitglieder sind herzlich willkommen.

 

Der Bezirksvorstand Westfalen, v.ln.r. Klaus-Wilhelm Nieme, Heinz Klein, Jörg Walther, Lothar Siewert, Winfried Thiel, Armin Kattelmann, Klaus Rybacki, Jochen Kellner und Roland Kaiser

Bezirksverband Nordwürttemberg

Der Bezirksverband Nordwürttemberg trauert um Manfred Wagner, der am 13.03.2016 im 71. Lebensjahr in seiner Heimat Schwäbisch Hall verstarb.

Manfred Wagner war viele Jahre Beisitzer im Bezirk Nordwürttemberg und von 1983 bis 1991 Vorsitzender der OV-Schwäbisch Hall. Hier ist besonders hervorzuheben, dass unter seiner Regie bei den jährlichen Hauptversammlungen immer eine Betriebsbesichtigung bei einer Hohenloher Firma durchgeführt wurde.

Als Beisitzer im Bundesvorstand von 1990 bis 1996 kämpfte er in verschiedenen Arbeitskreisen für die Anerkennung der Berufsbezeichnung als „Techniker" und für den Verwendungsaufstieg.

Manfred Wagner wird als engagierter Mistreiter für unseren Berufsverband in unserer Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gehört seiner Frau Maria mit Familie.

Der Bezirksverband Nordwürttemberg trauert um sein Ehrenmitglied Walter Munderich, der am 24.05.2016 im 94. Lebensjahr in Geislingen/Steige verstarb.

Walter Munderich, Mitgründungsmitglied des VDFP Bezirksverbandes Nordwürttemberg im Jahr 1958, war nach seiner Ausbildung in Stuttgart zunächst beim Technischen Bautrupp in Ulm tätig bevor er zu FeV wechselte und die Vermittlungsstellen im Bereich Ulm betreuen durfte. Ab 1964 stieg er zur Aufsicht FeV im KVSt – Bereich Ulm auf. In dieser Position betreute er das Außendienstpersonal bis zu seinem Ruhestand. Walter Munderich engagierte sich immer stark für die Belange seines Berufsverbandes und setzte sich für die Belange seiner Kollegen ein.

Wir werden Walter Munderich in unserer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gehört seiner Familie.

Geburtstage und Jubilare

BZ Nordbaden 

Herzlichen Glückwunsch an Hans Böttinger aus Dossenheim zum 81. Geburtstag, an Herbert Antoni aus Heidelberg um 82. Geburtstag, an Jakob Oberst aus Ludwigshafen und Karl Schmitt aus Schriesheim zum 83. Geburtstag und an Wilhelm Heiler aus Waghäusel zum 89. Geburtstag. 

BZ Nordwürttemberg 

Herzlichen Glückwunsch an Otto Scheu aus Schwaigheim zum 70. Geburtstag, an Karl-Heinz Bischoff aus Vellberg, Bernd Fritz aus Göppingen und Erhard Knoebel aus Gundelsheim zum 75. Geburtstag sowie Otto Stegmaier aus Alfdorf zum 80. Geburtstag. 

Wir wünschen allen Jubilaren und Geburtstags-kindern, natürlich auch denen die hier nicht genannt sind, alles Gute, vor allem Gesundheit!


Stand zur Zukunft Innendienst DTTS

Zieladressen für Neustadt und Karlsruhe / Umsetzung Stuttgart verschiebt sich auf 2017

Für Neustadt und Karlsruhe stehen die Zieladressen fest. In beiden Städten werden Bestandsimmobilien genutzt. In Stuttgart ist die Immobiliensuche schwierig – Umzug wird auf 2017 verschoben.

Stuttgart

Umsetzungszeitpunkt: 2017

postalische Adresse: noch nicht festgelegt. Umsetzungszeitpunkt: Q4/2016

Migrationsstandorte:  Böblingen, Geislingen, Göppingen, Heilbronn, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall 

Neustadt

Umsetzungszeitpunkt: Q1/2017

postalische Adresse: Deutsche Telekom Technischer Service GmbH, Chemnitzer Straße 2, 67433 Neustadt an der Weinstraße

Umsetzungszeitpunkt: Q1/2017

Migrationsstandorte:  Heidelberg, Kaiserslautern, Mannheim, Saarbrücken

Karlsruhe

Umsetzungszeitpunkt: Q2/2017

postalische Adresse: Deutsche Telekom Technischer Service GmbH, Bannwaldallee 42, 76185 Karlsruhe

Umsetzungszeitpunkt: Q2/2017

Migrationsstandorte:  -/-


Neues von der DT AG 

Keine neuen Altersteilzeitverträge für DTAG-Beamte in 2016 

Arbeitgebervertreter Dietmar Frings äußerte sich im März 2016 anlässlich der Sitzung des Konzernbetriebsrats zum Thema Vorruhestand und Altersteilzeit: Zugunsten der Vorruhestandsregelungen, bei denen eine Verlängerung über 2016 hinaus noch nicht geklärt sei, erfolgen im Jahr 2016 keine neuen Genehmigungen für die Altersteilzeit.

Mit dem Altersgeld neue Herausforderungen suchen – Konsequenzen sorgfältig abwägen.

pro-aktive Flucht mit Altersgeld

Personalabbau, modifizierten Tätigkeitsfelder und längere Anfahrtswege oder ein Umzug aufgrund eines Standortwechsels: Die unaufhörliche Dynamik rundum das Dienstverhältnis mit der DTAG und den Tochtergesellschaften kann an den Nerven der Beamten nagen. Wenn zugleich die individuellen Aussichten auf dem freien Arbeitsmarkt positiv eingestuft werden, kann das freiwillige Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis zum Bund interessant erscheinen. Um die Rahmenbedingungen für die Mobilität zwischen Beamtentum und privatwirtschaftlichen Wirkungsbereichen zu verbessern, wurde im Jahr 2013 das Altersgeldgesetz (AltGG) eingeführt. Damit wurde eine Alternative zu der sonst üblichen Nachversicherung im Falle des vorzeitigen Ausscheidens geschaffen, die in der Regel mit enormen finanziellen Einbußen im Ruhestand verbunden war. Durch die Einführung des Altersgelds wurden die Bedingungen zwar deutlich verbessert, da ein Teil der Pensionsansprüche beim selbstmotivierten Ausscheiden aus dem Dienst mitgenommen werden können. Dennoch ist die pro-aktive Flucht nach vorn mit Nachteilen verbunden, die bestens überdacht werden müssen.

Altersgeld besser als Nachversicherung

Die ergänzende Säule für die Altersversorgung bezieht sich auf Bundesbeamte und insofern auch auf Beamte in den Postnachfolgeunternehmen. Grundvoraus-setzung für einen Altersgeldanspruch ist ein Dienstverhältnis auf Lebenszeit von mindestens 7 Jahren, von dem 5 Jahre oder mehr beim Bund verbracht wurden. Für die Berechtigung werden Jahre mit Teilzeitbeschäftigung voll anerkannt, wirken sich aber wegen der geringeren Bezüge bei der Festsetzung der Höhe des Altersgelds mindernd aus. Der genaue Schlüssel für die Berechnung lässt sich dem Gesetzestext und dem Rundschreiben zur Durchführung des AltGG entnehmen.

Magenta-Familie bekommt Zuwachs 

Mit Partnern zu Europas führender Smart Home-Plattform. Diesen Anspruch formulierte die Telekom auf ihrem "Smart Home Tag" in Berlin. Rund 150 Unternehmensvertreter, Branchenkenner und Journalisten diskutierten die zunehmende Bedeutung und die Möglichkeiten des wachsenden Marktes. Fest steht: Das vernetzte Zuhause setzt sich durch und hat ab sofort einen neuen Namen “Magenta SmartHome“. 

Ist der Herd aus? Habe ich abgeschlossen? Ist die Heizung runtergedreht? Sind die Jalousien heruntergelassen? Habe ich die Alarmanlage angestellt? Einfache Fragen, die belegen, wie wichtig das Zuhause ist. Und damit auch dessen Vernetzung. Ein Riesen-Markt, den die Telekom erschließt. Laut einer aktuellen Studie verfügten in der Europäischen Union im Jahr 2012 zwei Millionen Haushalte über ein Smart Home System. 2019 sollen es 30 Millionen sein. Der Markt für Hardware, Dienstleistungen und Installation wird dann bei über 13 Milliarden Euro liegen.

"Wir wollen unsere Kunden begeistern. Und wir sind dabei offen für smarte Partnerschaften", meinte Niek Jan van Damme, Deutschlandchef und Innovationsvorstand der Telekom, anlässlich des Smart Home Tages. Der Konzern baut daher mit Partnern Europas führende Smart Home-Plattform aus. Das Unternehmen nimmt eine Schlüsselrolle ein, da sie mit Qivicon die Grundlage für Kooperationen unterschiedlichster Unternehmen schafft und bündelt. Qivicon ist der Name für die offene und herstellerübergreifende Smart Home-Plattform. Zusätzlich integriert die Telekom Smart Home in die Magenta Produktfamilie. Somit gehört Smart Home - genau wie Mobil- und Festnetztelefonie sowie Internet und IPTV - zu den zentralen Kernangeboten des Unternehmens.

Das offene Ökosystem Qivicon wurde so konzipiert, dass Verbraucher für ihr vernetztes Zuhause Angebote von unterschiedlichen Herstellern und Marken kombinieren können. 

Künftige Router können Smart Home

Am Smart Home Tag in Berlin wird die besondere Bedeutung des integrierten Angebotes mit der offenen Plattform als "Spielwiese" für innovative Lösungen und Unternehmen deutlich.

Damit Verbraucher sich nachhaltig für die neuen Produkte und Dienstleistungen entscheiden, brauchen sie einfache und verlässliche Angebote, die sich untereinander kombinieren lassen und die mit ihren Bedürfnissen mitwachsen. Die Telekom muss dabei nicht bei Null anfangen, da das Smart Home-Angebot der Telekom bereits im deutschen Massenmarkt angekommen ist. Die Einfachheit des Angebotes ist der Schlüssel zum Erfolg – daher gestalten die Telekom und die jeweiligen Partner die Vernetzung des Zuhauses für Verbraucher leicht und unkompliziert. Fest steht: Die Kunden wollen Sicherheit, Kontrolle, Komfort, Vertrauen und Nähe, wie Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland, auf der Veranstaltung ausführte. "Wir erfüllen die Kundenbedürfnisse, weil für Smart Home jetzt die technischen Voraussetzungen vorliegen."

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