VDFP Nachrichten 2013 - 03

Herausgegeben am Dienstag, 13. August 2013
zuletzt aktualisiert am Samstag, 29. August 2020

48. Jahrgang
3-2013

Zum Tode von Franz Roschkowski

 

Völlig unerwartet verstarb am 10. Juni 2013 unser Bundesvorsitzender Franz Roschkowski kurz nach Vollendung seines 70. Lebensjahres.

In tiefer Trauer und mit großer Betroffenheit nehmen wir von einem guten Freund Abschied.

Franz Roschkowski hat mit seiner Kompetenz und seiner kollegialen Art über vier Jahrzehnte die Geschicke des Verbandes Deutscher Fernmeldetechniker mitbestimmt und dessen Geschichte mit geprägt.

Franz Roschkowski hat im Jahr 1957 seine Laufbahn mit der Lehre beim damaligen Fernmeldeamt 2 Dortmund gestartet, und war bis zu seiner Pensionierung mit 65 Jahren beruflich immer der Deutschen Telekom AG verbunden. Während seiner aktiven Laufbahn hat er sich über Jahre im Gesamtbetriebsrat der DT AG, als Vertreter des Deutschen Postverbandes, für die Belange seiner Kollegen eingesetzt.

Anfang des Jahres 1973 ist Franz Roschkowski dem Verband Deutscher Fernmeldetechniker beigetreten, und hat bereits Ende 1973 den Vorsitz des neu gegründeten Bezirksverbandes Dortmund übernommen. Später, nach der Fusionierung der beiden Bezirke Dortmund und Münster, aus welcher der Bezirksverband Westfalen hervorging, stand Franz Roschkowski weiterhin dem Bezirksverband  als erster Vorsitzender vor, und hat sich über viele Jahrzehnte für die Interessen seiner Mitglieder engagiert.

Bereits 1974 wurde Franz Roschkowski als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt, übernahm 1984 das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden, bevor er 1996 zum ersten Vorsitzenden des Bundesvorstandes gewählt wurde.

Seine ganze Tatkraft und sein volles Engagement setzte er für die Belange der Mitglieder, den Beamten des mittleren technischen Dienstes der Telekom-Nachfolgeunternehmen, ein.

Wir alle sind Franz Roschkowski zu großem Dank verpflichtet und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Mitglieder des Bundesvorstandes Verband Deutscher Fernmeldetechniker e.V.


Aus den Bezirken

Bezirksverband Mitte, Ortsverband Gießen

Senioren der OV Gießen trafen sich am 07. Juni 2013 an der  Aartalsperre

Nach langer Pause war wieder ein gemeinsamer Termin gefunden. Bei der JHV in Gießen Allendorf wurde schon der Entschluss gefasst, sich doch wieder öfter zu treffen. Die herzliche Begrüßung am Kraftwerk der Talsperre machte deutlich, dass alle Kollegen über die Möglichkeit des Wiedersehens und des Austausches unter-einander sehr froh waren.

Nach der Begrüßung durch Edgar Volk, der auch die Planung übernommen hatte, begann eine sehr interessante und besonders für uns Techniker aufschlussreiche Führung.

In den Jahren 1984 bis 1991 wurde die Aartalsperre als Hochwasserrückhaltebecken durch den Wasserverband Dillenburg gebaut. Bereits mehrfach hat die Aartalsperre ihren Zweck als Hochwasserschutzbauwerk unter Beweis gestellt und dadurch unterhalb liegende Kommunen vor Überschwemmung bewahrt. Inzwischen hat sich die Aartalsperre neben dem Hochwasserschutz zu einem Anziehungspunkt für die  Naherholung  und Freizeitnutzung entwickelt.

Von daher war es naheliegend, den geselligen Teil im Seehotel, direkt am See, durchzuführen. Nach einer gemütlichen Kaffeepause war genug Zeit für eingehende Gespräche sowie der Frage zum nächsten Treff.

Mitglieder der OV Gießen auf der Aartalsperre


Bezirksverband Nordwürttemberg, Freiburg, Nordbaden

Besuch Landtag Baden-Württemberg

Zum Sommeranfang, am Freitag, den 21. Juni 2013, fanden sich dreißig Mitglieder des VDFP aus den Bezirksverbänden Nordwürttemberg, Nordbaden und Freiburg bei sonnigem Wetter zu einer Visite des Landtages Baden-Württemberg in der Landeshauptstadt ein. Mit einiger Verspätung, verursacht durch eine Störung im Bahnverkehr, letztendlich mit dem PKW angereist, traf unser Empfangkomitee, Herr Andreas Lanio und Frau Ingrid Schweizer beim Landtag ein. Beide gehören dem Abgeordneten-büro des Landtagabgeordneten der SPD Rainer Hinderer aus dem Wahlkreis Heilbronn an. Die Wartezeit nutzten die Mitglieder um sich in der Kantine des Finanzministeriums für den anstehenden Landtagsbesuch zu stärken. Herr Lanio und Frau Schweizer führten uns dann in das 1961 eingeweihte Parlamentsgebäude, welches ab Herbst dieses Jahres grundlegend technisch und energetisch saniert werden wird, und der Plenarsaal eine Dachöffnung erhält damit Tageslicht in den Sitzungssaal kommt. Während der Umbauphase finden die Plenarsitzungen im Kunstgebäude am Schlossplatz statt. Hier in Foyer wurden uns der Aufbau und die Zusammensetzung des Landtages, mit seinen 70 Wahlkreisen, sowie das Landeswahlsystem erklärt.

Interessanter Aspekt nebenbei: Die laufenden Kosten für das Landesparlament in Höhe von lediglich ca. sechs Euro im Jahr je Einwohner, bei ca. 11 Millionen Einwohnern, erstaunte die meisten. Anmerkung: Das sollte uns unsere Landesvertretung schon wert sein! Danach ging es weiter in den Plenarsaal. Hier empfing und begrüßte uns Herr Rainer Hinderer. Der Landtagsabgeordnete erläuterte uns die Sitzverteilung im Parlament und den Ablauf einer Plenarsitzung. Er erklärte uns, dass es nicht notwendig sei, dass immer alle Abgeordneten sich im Sitzungssaal aufhalten müssen, da die Hauptarbeit des Parlamentes sich in den Arbeitsausschüssen abspielen würde. In den einzelnen Fachausschüssen würde die Hauptarbeit für das Parlament geleistet und im Plenarsaal dann nur noch formal über Gesetzesentwürfe abgestimmt. Derzeit gibt es 12 Ausschüsse, vom größten, dem Petitions-ausschuss, über Ausschüsse für Europa, Integration, Verbraucherschutz, Finanzen & Wirtschaft, Kultur & Sport, Verkehr & Infrastruktur, Arbeit & Sozialordnung, Inneres und weitere, werden alle Sparten der Landtagsarbeit abgedeckt. Auch ging er auf die vielfältigen Aufgaben und Verpflichtungen eines Abgeordneten ein. In einer Diskussionsrunde wurden von Herrn Hinderer die Fragen der Mitglieder zur Gesetzgebung, zu Petitionen, sowie zur geplanten Polizeireform beantwortet. Nach seinen interessanten Ausführungen konnten wir in Begleitung von Rainer Hinderer noch über den Verbindungstunnel in das Abgeordnetenhaus wechseln und die dortigen Räume der SPD-Fraktion besichtigen.

Mitglieder des VDFP im Plenarsaal des Landtages Baden-Württemberg im Kreise des Landtagabgeordneten Rainer Hinderer, SPD (zweiter von rechts).

Mehr Bilder gibt es hier


Bezirksverband Nordwürttemberg

Einladung zum Bezirksdelegiertentag 2013

Hiermit werden alle Mitglieder des Bezirksverbandes Nordwürttemberg recht herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung nach Bad Cannstatt am Donnerstag, den 17. Oktober 2013, eingeladen. Beginn 9:00 Uhr. Als Referenten dürfen wir Klemens Treffert, DT AG, zum Thema Breitbandausbau und Joachim Reiter, ver.di, zum Thema  Beamte  bei  der Telekom erwarten.

Nach der Anmeldung erhalten alle Delegierten eine Arbeitsmappe mit persönlicher Einladung.

Anmeldung bitte bis Ende August bei

Rainer Hofmann, Tel. 07161 – 41853,

oder E-Mail: r.m.hofmann[at]t-online.de,

oder unser Kontaktformular


Glückwünsche und Jubilare

Bezirksverband Mitte

Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren Mitgliedschaft:

Alfred Baumann, Rödermark; Richard Blaurock, Rüsselsheim; Karl Derzbach, Karlstein; Horst Guenzel, Fulda; Friedrich Raabe, Frankfurt; Engelbert Reifenberger, Limburg; Heinrich Wagner, Frankfurt; Heinz Zirkel, Hanau; Karl-Heinz Wilhelmi, Frankfurt

Bezirksverband Nordwürttemberg

Geburtstagsjubilare Juli-September:

Herzliche Glückwünsche zum 85. Geburtstag an Heinz Beutelschiess, Markgröningen; Helmut Bechstein, Mühlacker,

zum 80. Geburtstag an Hans Hildebrand, Böblingen,

zum 75. Geburtstag an Kurt Kaufmann, Untergruppenbach; Ernst Jobst, Crailsheim; Horst Rupp, Stuttgart,

und zum 70. Geburtstag an Horst Flinsbach, Brackenheim; Karl Pfaus, Reutlingen; Klaus Kirn, Bönnigheim;


Pressemitteilungen aus dem Unternehmen

Beamtenbeurteilung,  Der Konzernbetriebsrat (KBR) informiert

Wie aus einer KBR Mitteilung vom 17.06. zu erfahren ist, hat sich der KBR auf ein neues Verfahren zur Beamtenbeurteilung mit dem Arbeitgeber geeinigt, welches jedoch noch vom Bundesminister der Finanzen (BMF) freigegeben werden muss.

Nachdem einige Oberverwaltungsgerichte die bisherige Beurteilung der Beamten als rechtswidrig angesehen hatten, wurde die Beförderungsrunde  2012 praktisch  ausgesetzt.

Das neue Beurteilungsverfahren soll sich nun konsequent an den dienstrechtlichen Vorgaben und Anforderungen aus der Rechtsprechung orientieren.

Für die Beamtenbeurteilung wurde ein eigenständiges neues Verfahren vereinbart und somit vollständig von Compass und Performance & Potential Review (PPR) getrennt. Die bislang enthaltenen beamtenrechtlichen Regelungen werden aus den beiden Konzernbetriebs-vereinbarungen (KBV) entfernt. Als Personal-entwicklungsinstrumente werden Compass und PPR jedoch weiterhin Bestand haben.

Eine weitere wesentliche Änderung ergibt sich aus der Anforderung, dass Beamtenbeurteilungen nicht mehr durch die Führungskräfte in den Gesellschaften erstellt werden dürfen. Vielmehr müssen die Beurteilungen nach der erfolgten Rechtssprechung künftig ausschließlich aus der DTAG heraus gefertigt werden. Hierfür verantwortlich ist der Dienstvorgesetzte. Jedoch erst wenn die Zustimmung des BMF vorliegt, können die neuen Vereinbarungen veröffentlicht und auch angewandt werden.


Big Data,  big business,  big brother?

Ein Beitrag von Reinhard Clemens, Vorstand Systemgeschäft DT AG, CEO T-Systems, auf der BITKOM Big Data Konferenz 2013.

Ein renommierter Wissenschaftler des MIT (Massachusetts Institute of Technology)  hat kürzlich Bemerkenswertes veröffentlicht: "Unternehmen, die ihre Entscheidungen auf Datenbasis treffen, sind fünf Prozent produktiver als Wettbewerber, verdienen sechs Prozent mehr Geld, ihr Börsenwert liegt 50 Prozent höher." Nicht von ungefähr ist Big Data neben Cloud Computing zum Trendthema Nr.1 in der IT aufgestiegen. Das Potential ist enorm.

Unsere Informationsgesellschaft lebt vom Rohstoff Daten. Bis 2003 wurden rund fünf Milliarden Gigabyte Daten erzeugt. 2011 war es dieselbe Datenmenge in nur 48 Stunden und 2013 fällt diese Datenmenge bereits in zehn Minuten an. Der Spiegel schrieb kürzlich: "Algorithmen sind Spürhunde im virtuellen Raum. Sie durchwühlen das Chaos, entdecken ungeahnte Muster - und enthüllen neue Zusammenhänge, Erkenntnisse und Geschäfts-modelle." Treffender kann man Big Data kaum beschreiben.
Und an Beispielen als Beleg dafür mangelt es nicht. So will die Hamburger Hafengesellschaft den heute schon am Kapazitätslimit arbeitenden Hafen deutlich effizienter machen und den Umschlag von Waren mit Big Data drastisch erhöhen. Ziel ist ein sich selbst steuernder Containerhafen. Wissenschaftler können aus der Analyse von Twittermeldungen Grippewellen viel früher als offizielle Gesundheitsbehörden voraussagen. Die Supermarktkette Wal-Mart wertet Wetterdaten aus und verlagert Warenströme an Orte mit der wahrscheinlich größten Nachfrage. Kreditkartenfirmen erkennen aus Nutzungsdaten außergewöhnliche Muster und warnen Karteninhaber vor Missbrauch. Das Hasso-Plattner-Institut  nutzt Supercomputer, um das Genom eines Menschen in kürzester Zeit zu entschlüsseln. Mit diesen Daten sind individuelle, erbgut-orientierte Therapien, etwa für Krebspatienten, durch die behandelnden Ärzte möglich.

Die Liste ließe sich beliebig ausführen: Ob Stromnetz, Verkehrsmanagement oder Logistik der Zukunft - Big Data gewinnt rasant an Bedeutung. Autos werden Fahrzeug-informationen wie Verschleiß- oder Zustands-daten sowie Umgebungsdaten an Hersteller und Diensteanbieter melden. 50 Millionen Autos als fahrende Hotspots generieren dann täglich hunderte Millionen von Daten und nutzen für den Datenaustausch das Mobilfunknetz.
Trotz der Euphorie gibt es, wie so oft, zwei Seiten einer Medaille. Und so verweisen die Big-Data-Skeptiker auf die aktuellen Meldungen aus den USA. US-Geheimdienste greifen massenhaft Daten ab, etwa von Microsoft, Google, Facebook, YouTube und Apple. "Big Data für Big Brother" titelt das Magazin Focus prompt.
Jede Technik ist nur so gut, wie man mit ihr umgeht. Eines ist klar: Neue Geschäftsmodelle werden sich nur mit Verbraucherakzeptanz durchsetzen. Deshalb müssen wir Transparenz schaffen und höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen, um so das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Wir brauchen einen aufgeklärten und verantwortungsbewussten Umgang mit Daten.
Für die Telekom gilt: Wir verwenden diese Daten grundsätzlich nur in anonymisierter Form. Wir verstecken Einwilligungen nicht im "Kleingedruckten", sondern erfragen sie von jedem Einzelnen. Wir setzen auf eine Kultur der Transparenz  und  des  Einverständnisses.


Gesundheits- Service

Pflegefall: COMPASS – Pflegeberatung

Ihre Pflegeberatung - Ihre Orientierung - kostenfrei und neutral.

Für alle Versicherten der Privaten Pflegepflicht-versicherung, wie auch Beamte und Ver-sorgungsempfänger.

Sie möchten sich ganz allgemein zum Thema Pflege informieren oder haben Fragen zu Ihrer ganz persönlichen Pflegesituation. Die Pflege-experten von COMPASS, sind für Sie da – selbstverständlich  unabhängig  und  kostenfrei.

Sie können sich telefonisch an die erfahrenen Fachkräfte wenden. Sie erreichen diese montags bis freitags von 8-19 Uhr, und samstags von 10-16 Uhr, unter der kostenfreien Service-Nummer 0800 101 88 00. Oder Sie vereinbaren mit der Pflegeberaterin in Ihrer Region einen Termin für einen Hausbesuch.

Weitere Infos und Broschüren finden sie hier.

Vorsorge Männer

 Männer sind die Sorgenkinder der Vorsorge: Nur 20 Prozent nehmen die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahr. Vorsorgemuffel nehmen damit ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko in Kauf: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Prostata- und Lungenkrebs gehören zu den häufigsten Todesursachen von Männern. Wer regelmäßig die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen besucht, kann sein individuelles Risiko entsprechend senken. 

Krankheit und körperliche Schwäche gehören für viele Männer nicht zu ihrem Selbstbild. Sie haben es oft nicht gelernt, mit ihren Familien über ihre Ängste zu sprechen. Für sie gilt: Zum Arzt geht man nur, wenn man wirklich krank ist. Springen Sie über Ihren Schatten! Tun Sie sich und Ihren Lieben einen Gefallen: Nehmen Sie die Möglichkeit zur regelmäßigen Vorsorgeunter-suchung war.

Im Zentrum der Vorsorgeuntersuchung steht die Krebsvorsorge, besonders der für Männer relevante Prostata- und Darmkrebs. Im zweijährlichen Check-up werden ab dem 35. Lebensjahr das Herz-Kreislauf-System, die Nieren und der Blutzucker untersucht. Damit decken die empfohlenen Vorsorgeunter-suchungen einen Großteil der Risikobereiche für Männer ab.

Vorsorgeuntersuchungen für Männer

Alter Untersuchung
ab 35 Jahren alle zwei Jahre Untersuchung der Haut auf Anzeichen für Hautkrebs (Hautkrebsscreening)
alle zwei Jahre Gesundheits-Check-up (Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankung, Diabetes)
ab 45 Jahren jährliche Untersuchung der Genitalien und Prostata
ab 50 Jahren jährliche Dickdarm- und Rektumuntersuchung (zur Früherkennung von Darmkrebs, bestehend aus Beratung und Test auf verborgenes Blut im Stuhl)
ab 55 Jahren zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren oder alle zwei Jahre Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl