VDFP Nachrichten 2026 - 02

Herausgegeben am Freitag, 28. August 2026
zuletzt aktualisiert am Samstag, 29. August 2026

61. Jahrgang
Ausgabe 2 - 2026

Bundesdelegiertentag (BDT) vom 12./13. Juni 2026 im Best-Western Hotel Heide in Oldenburg

Der Bundesvorsitzende Claus Haßfurther begrüßte die Gäste Peter Maiwald von der CGPT, Cord Ahlers von der Deutschen Rentenversicherung und die Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet im Best-Western Hotel in Oldenburg. Er bedankte sich bei Herrn Ahlers von der DRV, als Referent des Freitagabends, dass er die Zeit gefunden hat zum Thema:“Zusammentreffen von Rente und Pension“

Herrn Cord Ahlers stellte sich als Fachberater für Rentenrecht, Altersvorsorge und Sozialrecht bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in Oldenburg/Bremen vor. Er wies darauf hin, dass alles was er sagt nach heutigem Recht gilt, denn Änderungen durch die Bundesregierung stehen im Raum. Er sah aus seiner Sicht einige geplante Änderungen kritisch.

Herr Ahlers: „Wir müssen eine Beständigkeit und Verlässlichkeit im Rentensystem erreichen welche auch in 20 bis 30 Jahren noch gilt. Das hat mit verlässlicher Planung zu tun. Derzeit wird nur für ein Jahr geplant.“

Herr Ahlers meinte, dass das Rentenrecht sehr kompliziert ist, und wie damals schon Norbert Blüm sagte: “Die Rente ist sicher“. Die Rente ist sicher, jedoch hat Norbert Blüm nicht gesagt in welcher Höhe. Die Rentenkasse kann nie Pleite gehen da der Staat die Zuschüsse sichert.

Was leistet die Rentenversicherung?  Sie ist ausgelegt auf Langlebigkeit für Altersrente,  Invalidität für Erwerbsminderungs-Renten und Todesfall für Witwenrenten, Erziehungsrenten, Waisenrenten.

Herr Ahlers zweifelte am Vorschlag von Frau Bärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales, dass es für das Rentensystem besser ist wenn auch Beamte einzahlen. Er sah nur Sparpotential darin, dass weniger verbeamtet wird. Er stellte die Frage: Warum sind so viele Verbeamtet worden? Weil keiner mehr den Job, z.B. des Lehrers, wollte.

Rente und Pension sind zwei verschiedene Systeme die man nicht vergleichen kann.

Herr Ahlers riss das Thema Beamtenversorgung an welches nach §14 Beamtenversorgungsgesetz geregelt ist. Bei vollem Pensionsanspruch erhält der Pensionär max. 71,75% seiner letzten Bezüge. Erworbene Rentenansprüche werden davon abgezogen und von der Rentenkasse bezahlt.

“Auch durch Eintritt in die gesetzliche Altersrente ändert sich der einmal erworbene prozentuale Ruhegehaltsatz nicht, sondern bleibt gleich!“

Rentenanträge sollten mindestens 3 Monate vor Eintritt in die Rente gestellt werden!

Auch Pensionäre müssen einen Antrag stellen wenn sie Anspruch auf Altersrente haben. Die Rente kommt nicht automatisch, wird jedoch von der Banst PT abgezogen!

Informationen sind hier verfügbar.

Zum Abschluss seines Vortrages wies Herr Ahlers mit Nachdruck darauf hin sich im Zweifelsfall immer an einen Fachberater für Rentenrecht der DRV wenden! Sie helfen den Betroffenen, sind zur Beratung verpflichtet, sind nicht ihre Gegner!

Claus Haßfurther bedankte sich bei Herrn Ahlers für das Referat und überreicht ihm ein kleines Präsent.

Am Samstagvormittag begrüßte Claus Haßfurther die Anwesenden mit einem aus seiner Heimat üblichen „Moin“ und eröffnete den zweiten Teil des Bundesdelegiertentages, erinnerte daran, dass der Bundesdelegiertentag das oberste Organ des Verbandes ist und satzungsgemäß alle 2 Jahre einberufen werden muss, um über die vorliegenden Anträge zu beraten sowie den Bundesvorstand neu zu wählen.

Claus Haßfurther freute sich außerordentlich, dass wir zusammenkamen, um über die Zukunft der Fernmelde-, Informations- und Kommunikationstechnik zu sprechen – einer Branche, die unser tägliches Leben stärker prägt denn je. Die Digitalisierung, moderne Kommunikationsnetze und sichere Informationssysteme sind das Rückgrat unserer Gesellschaft geworden. Ohne engagierte Fachkräfte, technisches Know-how und den stetigen Austausch innerhalb unserer Berufsgruppe wären diese Entwicklungen nicht möglich.

Haßfurther sagte, dass sich unsere Branche im Wandel befindet. Glasfaserausbau, IT-Sicherheit, digitale Infrastruktur und moderne Kommunikationssysteme stellen uns täglich vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig bieten sie enorme Chancen. Deshalb sei es wichtig, dass wir miteinander im Gespräch bleiben, voneinander lernen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Als Gäste begrüßte er recht herzlich die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg Frau Nicole Piechotta und Herrn Peter Maifeld von der CGPT. Dazu unseren ehemaligen VDFP Bundesvorsitzenden Karl Schäffer.

Haßfurther schloss die Eröffnung mit dem Wunsch auf interessante Vorträge, konstruktive Gespräche und einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung und übergab das Wort an die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Frau Nicole Piechotta.

Frau Piechotta bedankte sich herzlich für die Einladung und hieß die Anwesenden Willkommen in Oldenburg. Sie merkte an, dass moderne Kommunikation ganz selbstverständlich heute Teil unseres Alltags ist, genauso wie man Reden auf seinem Smartphone lesen kann. Es sei so selbstverständlich, dass wir es erst merken wenn das Internet einmal ausfällt oder das Funknetz gestört ist. Für uns ist es heute normal jederzeit telefonieren zu können und erreichbar zu sein. Aber dahinter stecken Jahrzehnte lange Entwicklung und Innovation und natürlich auch die Leistung der Menschen die diese Netzte aufgebaut haben. Sie meinte, dass viele der Anwesenden diese Entwicklung über Jahrzehnte mit begleitet haben, und mit ihrer Arbeit dazu beigetragen haben, dass wir in Deutschland vernetzbar und leistungsfähiger geworden sind.

Frau Piechotta machte noch einen kleinen Schwenk auf die Geschichte des VDFP und dessen Wurzeln welche bis ins Jahr 1899 zurückreichen und lobte ihre Stadt als Zentrum für Bildung und Kultur mit mehr als 7.500 ortsansässigen Unternehmen. Besonders hob sie die Carl von Ossietzky Universität mit ihren 15.000 Studierenden hervor, welche weit über die Region hinaus einen herausragenden Ruf genießt. Zum Abschluss wünschte Frau Piechotta eine erfolgreiche Tagung und alles Gute für die Zukunft. (Beifall der Delegierten)

Peter Maiwald von der CGPT hob in seinem Grußwort die kleine Tradition, die gegenseitigen Einladungen, hervor. Er stellt sich vor, ist seit September 2025 Bundesvorsitzender der CGPT, Nachfolger von Ulrich Bösl der 20 Jahre die Geschicke der CGPT leitete. Auch Maifeld hat Fernmeldehandwerker ab 1978 gelernt und dann verschiedene Bereiche durchlaufen, hat Elektrotechnik und Betriebswirtschaft studiert, war die letzten 15 Jahre in der Zentrale der DT AG in Bonn, ist jetzt im Ruhestand. Er blickte zuerst auf die seit 11.06. laufende Fußball-WM, meinte, ein Ereignis bei dem nicht mehr der Fußball im Vordergrund steht, sondern es nur noch um Politik und Geld geht.

Maiwald zum Weltgeschehen: „Was soll man sagen, Kriege, Kriege, Kriege, Zölle, Lieferengpässe. In Deutschland Reformstau, der Sozialstaat ist kaum noch finanzierbar. Wir arbeiten hoffentlich an der Energiewende. Bei wichtigen Vorprodukten und Rohstoffen aus Europa haben wir keine taktischen Reserven. Im Osten ist ein Krieg entfacht worden und plötzlich schießen die Energiepreise in die Höhe. Bei Medikamenten und seltenen Erden sollten wir in Europa taktische Reserven haben um gewisse Zeiten überbrücken zu können.“

Peter Maiwald machte einen Schwenk zur Telekom, zu den Tarifverhandlungen am 28. Mai 2026, welche zu einem Ergebnis geführt haben. Der Kündigungsschutz wurde bis Ende 2028 verlängert, Einkommenssteigerungen gibt es in 3 Stufen, dazu ein Sockelbetrag damit sich die Schere zwischen unteren und oberen Gehaltsstufen nicht weiter öffnet. Die Telekom hat seit einiger Zeit einen gesonderten Weg eingeschlagen, hat ein zusätzliches Monatsgehalt eingeführt was zurzeit 190 € beträgt. Dieses ist nicht Teil des Gehalts sondern ein zusätzliches Entgelt das im August 2026 um 150 € auf 340 € erhöht wird (Stufe1). Im Juli 2027 kommen nochmals 140 € dazu (Stufe2). Im Juni 2028, (Stufe3), kommen auf die Entgelttabellen 2,4% dazu. Innen- und Finanzministerium sind sich einig, dass die Tarifergebnisse auf die aktiven Beamten und Pensionäre übertragen werden, was jedoch Monat dauern kann. (Der vorherige Tarifabschluss von April 2025 ist von der Bundesregierung noch nicht umgesetzt!)

Maiwald zum Glasfaserausbau, wo wir in Deutschland extrem nachhinken: „Alle Länder um uns herum sind schon viel weiter, teilweise schon bei über 90%. Die DT AG hat sich vorgenommen, auch im Auftrag der Bundesregierung, weil diese größter Aktionär der Telekom ist, bis 2030 rund 30 Mrd. € in den Glasfaserausbau zu investieren. Bei einem Bilanzgewinn 2026 von ca. 3-4 Mrd. € fehlt jedoch Geld. Was steckt dahinter? Börsenwert der DTAG zurzeit ca. 140 Mrd. €. Börsenwert T-Mobile US ca. 165 Mrd. €, heißt, die größeren Gewinne werden in den USA gemacht.“ Seine Vermutung, mit einer zu gründenden Holding-AG über beide Konzernteile kann dann Geld aus USA und Deutschland in einen neuen Topf fließen, der dann zum Glasfaserausbau genutzt wird.

Maiwald: „Im deutschen Markt ist das Festnetztelefon tot, im Mobilfunk haben wir eine Sättigung erreicht, nur der Glasfasermarkt bietet noch Chancen um Geld zu verdienen.“ Maiwald dämpft die Angst, dass das Kupfernetz abgeschaltet wird. Dies sei erst möglich wenn mindestens 90% Glasfaser ausgebaut sind und das wird noch Jahre dauern. Das Problem der Zukunft wird sein, dass es keine Techniker mehr gibt die sich mit Kupferkabeln oder gar Bleimuffen auskennen. Zukünftig werden Kupferkabel dann nicht mehr repariert, ein Umstieg auf Glasfaser erfolgt zwangsweise.

Maiwald zum Mobilfunk: „Das Funknetz Standard 6G mit bis zu 400 Gbit/s, ist bereits in der Erprobung.  Die Vernetzung der Autos war mit 5G geplant, jedoch gab es durch zu wenige Funkzellen Probleme. Mit der 6G-Technik soll die Vernetzung der Autos möglich werden.“

Maiwald stellte die Frage was am 11. Juni 2026 an der amerikanischen Tech-Börse Nasdaq passierte? Er erklärte, dass Elon Musk mit Space X an die Börse gegangen ist und bei einem Aktienwert von 135 $ ca. 78 Mrd. $ eingenommen hat, stellte die Frage warum dies auch die Deutsche Telekom massiv berührt?  Maiwald: „Mit Starlink hat, Stand Juni, Elon Musk 10.408 Satelliten im Weltraum, davon 8.600 aktive. Damit besteht eine weltweite Abdeckung, jedoch mit geringer Bandbreite, also wenigen Kanälen. Mit den Einnahmen durch den Börsengang möchte Musk mittelfristig ca. 42.000 Satelliten im Weltraum haben. Dies würde sich massiv auf den Mobilfunk-Markt auswirken. Mobilfunkmasten und auch das Glasfasernetz würden nicht mehr gebraucht, da der Funkverkehr über Satelliten abläuft, es keine Funklöcher gibt und trotzdem 5G-Qualität.“

Maiwald: „Es besteht die große Gefahr dass uns Elon Musk mit Starlink quasi links überholt!“

Claus Haßfurther bedankte sich bei Bürgermeisterin Piechotta und Peter Maifeld und überreicht ihnen ein Dankespräsent.

Den offiziellen Teil des Bundesdelegiertentages 2026 eröffnete Claus Haßfurther mit dem Verlesen der Tagesordnung, welche einstimmig angenommen wurde.

Danach bat Haßfurther die Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben um der Verstorbenen in einer Schweigeminute zu gedenken. Haßfurther: „Es sind so viele Kollegen verstorben, dass sie namentlich nicht genannt werden. In Dankbarkeit erinnern wir uns der Menschen die unseren Verband über viele Jahre begleitet, unterstützt und mitgeprägt haben. Ihr Engagement, ihre Freundschaft und ihre Verbundenheit  bleiben unvergessen.“ 

Nachdem die einzelnen Kommissionen gewählt waren gab der 1. Vorsitzende seinen Geschäftsbericht über die beiden vergangenen Jahre ab.

Claus Haßfurther erinnerte daran wie schnell doch die Zeit vergeht, er vor zwei Jahren zum Bundesvorsitzenden in Haltern am See gewählt wurde und in dieser Zeit viel passiert ist. Er listete die Sitzungen des Bundesvorstandes auf, erinnerte an die Bezirksvorständetagung in Paterzell im Jahr 2025 und riss einige abgehandelte Punkte an. Unter Anderem das Anschreiben des Verwaltungsrates der Postbeamtenkrankenkasse zu den jährlichen Beitragserhöhungen von ca. 3,5 %, welche unsererseits beanstandet wurden, das der Verwaltungsrat im April 2025 jedoch abschlägig beantwortet hat.

Kassierer Gunter Heckmann stellt die Zahlen des Bundesvorstandes für die Jahre 2024 & 2025 vor. Er stellte Einnahmen und Ausgaben der beiden vergangenen Jahre vor, und sagt, dass sich die Kassenlage durch die Reduzierung der VDFP-Nachrichten auf drei Ausgaben und eine Sitzung weniger pro Jahr leicht verbessert hat. Den von ihm aufgestellten Haushaltsplan für die kommenden Jahre betrachtet er als ausgeglichen.

Der stv. Kassierer Reinhard Braun berichtete zusätzlich, dass er stellvertretend für alle Bezirke den Beitragseinzug per Sammellastschrift, immer am 01. Februar, tätigt.

Die Kassenprüfer Armin Kattelmann und Andreas Hennig-Lelling bescheinigten den Kassierern gute Arbeit und dass es bei den Kassenprüfungen für die Jahre 2024/2025 keinerlei Beanstandung gab, die Buchführung der Verbandssatzung entspricht und beantragten die Entlastung der Kassierer.

Danach berichtete Klaus Stiller zu den Anträgen vom BDT 2024. Dabei das Anschreiben des Verwaltungsrates der PBeaKK und der Antwort mit Verweis auf ein versicherungsmathematisches Gutachten. Ein weiterer Antrag befasste sich mit der Frage wie betroffene Hinterbliebene über die Änderungen bei der Bewertung der Ausbildungszeiten vor dem 17. Lj. (AG17) informiert werden. Antwort der Banst:  „Auch alle Hinterbliebenen wurden informiert und entsprechende Anträge versandt. Zusätzlich wird bei jedem Sterbefall die Anerkennung der Dienstzeiten vor dem 17. Lj. von Amts wegen geprüft.“ Ein weiterer Antrag befasste sich mit der Finanzierung des Bundesvorstandes. Beschlossen wurde, dass die Bezirksverbände ihre Abgabe an den Bundesvorstand erhöhen müssen.

Nach einer kurzen Aussprache zu den Berichten ergriff  Armin Kattelmann das Wort, sagte, dass er ja schon beim Punkt Kassenprüfung für die Entlastung der Kassierer war, beantragt deren Entlastung, welche einstimmig erfolgte.

Der zweite Kassenprüfer Andreas Hennig-Lelling beantragte anschließend die Entlastung des Bundesvorstandes welche ebenfalls einstimmig erfolgte.

Karl Schäffer und Hans-Joachim Scholz übernahmen als Wahlkommission und stellen die Anzahl der wahlberechtigten Delegierten fest. Die von der Wahlkommission vorgeschlagen Personen für die einzelnen Posten wurden vorgestellt und per Akklamation gewählt. Es gab keine Gegenkandidaten. Der Bundesvorstand wurde in seiner bisherigen Besetzung wiedergewählt. Alle Gewählten nahmen ihr Amt an.

Die VDFP-Delegierten 2026

Die Antragskommission mit Heinz Klein und Rainer Ales stellten fest, dass ein Antrag fristgemäß gestellt wurde und zusätzlich zwei Initiativanträge vorgelegt wurden. So wurde beschlossen, dass zukünftig die Tagungen des Bundesvorstandes in der Mitte Deutschlands und während der Woche stattfinden sollen. Die Initiativanträge zur Kassenhoheit  und zum Mitarbeiterstatus bei der DT AG wurden nach kontroversen Diskussionen abgelehnt.

Bei der regen Diskussion über die Zukunft des Verbandes kristallisierte sich die Erkenntnis heraus, dass mit dem Beschluss 1995 die Laufbahn des mittleren technischen Dienstes zu schließen, und wir keinen Nachwuchs mehr erhalten, das Ende des Verbandes eingeläutet wurde. Dazu wurde ein Antrag des Bezirksverbandes Nordwürttemberg aus dem Jahr 2022, der damals abgelehnt wurde, vorgetragen, in dem gefordert wurde den Verband aufzulösen.

Unter Punkt Verschiedenes berichtete Gunter Heckmann zur Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft: Anerkennung der Ausbildungszeiten vor dem 17. Lebensjahr (AG17). „Mit unserm Antrag haben wir erreicht was wir erreichen wollten. Von der BAnst PT sind einige Pensionäre angeschrieben worden und es wurde darauf hingewiesen, dass es mehr Geld geben könnte, wenn sie einen Antrag stellen und entsprechende Unterlagen einreichen. Tatsächlich hat dies bei den meisten Kollegen zum Erfolg geführt. Leider ist die Bearbeitung der Anträge bei der BAnst sehr langwierig. Bei 4 Kollegen gab es eine „Verböserung“. Diese Kollegen haben zwischenzeitlich geklagt, Verhandlungstermine gibt es noch keine. Einige Kollegen allerdings bekamen verbösernde Bescheide, da sie die Ausbildung erst nachdem 01.09.1976 begonnen hatten und zu diesem Zeitpunkt ein Realschulabschluss die Voraussetzung für den mittl. techn. Dienst war.“ Die Kollegen klagen dagegen.

Hoffnung gibt hierbei ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof: Eine nachteilige, negative Abänderung bestandskräftiger Versorgungsbescheide sei nicht rechtens. Das hat der 14. Senat des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs mit Urteil vom 26. November 2025 entschieden. 

Der wiedergewählte 1. Vorsitzende Claus Haßfurther bedankte sich in seinem Schlusswort  für das entgegengebrachte Vertrauen und wird versuchen, eine zufriedenstellende und zielführende Arbeit im Interesse aller Mitglieder zu leisten und beendete den Bundesdelegiertentag 2026 mit dem Wunsch auf eine unfallfreie Heimfahrt.  (Alle Fotos VDFP)


Aus den Bezirksverbänden

Bezirksverband Nordwürttemberg

Jahreshauptversammlung am Donnerstag, den 23. April 2026

Joachim Schlund, Bezirksvorsitzender, durfte am Vormittag in der Gaststätte des Polizeisportvereins Stuttgart die Gäste sowie 29 Mitglieder begrüßen.

Schlund freute sich nach langer Zeit wieder jemanden von der PBeaKK als Referentin gewonnen zu haben, Frau Kathrin Pannozzo.  Als weiteren Gast begrüßte er Hermann Muth vom BZ Freiburg. Schlund merkte an, dass er schon im Vorfeld Kontakt zu Frau Pannozzo aufgenommen hatte und ihr ein paar Fragen zum Thema Pflege übermittelt hat. Schlund weiter: „Unsere Tagung sollte heute vor 15 Uhr beendet sein, da heute das DFB-Halbfinale VfB Stuttgart – SC Freiburg hier in Stuttgart ausgetragen wird und am Nachmittag die Zufahrten gesperrt werden.“

Mit der Anmerkung dass sich alle an Kaffee und Butterbrezeln bedienen dürfen und alle Anwesenden auch zum Mittagessen eingeladen sind übergab Joachim Schlund das Wort an Frau Pannozzo von der PBeaKK.

Frau Kathrin Pannozzo, Dipl. Betriebswirtin (FH), stellte sich mit ihrem Werdegang vor. Nach Studium der Gesundheitsökonomie und langjähriger Tätigkeit in stationären Einrichtungen der Altenpflege in Beratungsfunktion übernahm sie die Teamleitung Pflegeversicherung / Competence Center Pflegeversicherung in Frankfurt/Main der PBeaKK. Seit 2025 ist sie Fachexpertin Qualität und Kundenfeedback. Ihre fachlichen Schwerpunkte  sind:

  • Ambulante Leistungen / häuslicher Pflege
  • Beschwerdemanagement
  • Service- und Qualitätsoptimierung im Bereich Pflege und Hilfsmittel.

Danach beschrieb Frau Pannozzo das Leistungsspektrum der PBeaKK:

  • Gegründet 1913
  • Bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart
  • Betriebliche Sozialeinrichtung der ehemaligen Deutschen Bundespost
  • Bedarfsgerechter Krankenversicherungsschutz durch Grund- und Zusatzversicherung
  • Beihilfe für die Versicherten im „Vereinten Verfahren“ seit 1974
  • Leistungen der Pflegeversicherung im Auftrag der Gemeinschaft Pflegeversicherung seit 1995
  • Beihilfebearbeitung für Dritte seit 2016… Tendenz steigend

Frau Pannozzo hob hervor, dass das Drittkundengeschäft heute die wichtigste Säule der Kasse sei. Von den derzeit ca. 164.000 Beihilfeempfängern kommen lediglich noch ca. 22.000 von den Postnachfolgeunternehmen. Die Hauptkundschaft betrifft Bundesministerien, Berufsgenossenschaften, die Saarländische Landesregierung und die Bundesagentur für Arbeit.

Frau Pannozzo schwenkt zum Thema Pflege, sagte, wenn Pflegebedürftigkeit eintritt, verändert sich für den zu Pflegenden und seine Angehörigen das tägliche Leben. Oft sind Alter, eine Erkrankung oder Behinderung dafür verantwortlich, dass die „normalen“ Verrichtungen des Lebens zu unüberwindbaren Hindernissen werden.

Was nun? Wo bekommen Sie Hilfe und Unterstützung?

Voraussetzung: Um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, benötigen Sie eine festgestellte Pflegebedürftigkeit und eine Einstufung in einen Pflegegrad. Um diese zu erhalten, füllen Sie den „Antrag auf Pflegeleistungen“ (Link zur PBeaKK) aus und senden ihn uns zu.

Daraufhin erhalten Sie  einen Termin zur sogenannten Begutachtung. Durchgeführt wird diese Begutachtung vom medizinischen Dienst “Medicproof", der auch direkt den Termin mit Ihnen vereinbart.

Ein Gutachter von Medicproof besucht Sie zuhause oder in Ihrer Pflegeeinrichtung. Alternativ ist auch eine digitale Begutachtung möglich. (Gutachten innerhalb 10 Tage) Im Anschluss wird das Medicproof-Gutachten an die PBeaKK gesandt und wir informieren Sie über Ihren Pflegegrad.

Die Begutachtung betrachtet die Selbstständigkeit und Fähigkeiten in sechs Lebensbereichen. Mobilität, Kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltenswesen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen und die Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte.

Die PBeaKK stuft Sie dann, je nach Punktzahl des Gutachtens, in einen der fünf Pflegegrade ein.

Der Leistungsanspruch, das Pflegegeld, bei häuslicher Pflege:

Pflegegrad 2            -> 347 €

Pflegegrad 3            -> 599 €

Pflegegrad 4            -> 800 €

Pflegegrad 5            -< 990 €

Dazu können noch 131 € Entlastungsleistungen beantragt werden. Dafür muss jedoch eine Rechnung vorgelegt werden. (Dorfhelfer, Nachbarschaftshilfe mit Nachweis der Qualifikation oder eines Pflegekurses) Diese Entlastungsleistung kann nicht für Verwandte beantragt werden.

Anmerkung der Red: Kostenlose Onlinekurse mit Zertifikat bieten z.B.: Johanniter-pflegecoatch, Malteser, angehoerige-pflegen, pflegebetreuen  u.v.a. an.

Die Pflegegeldzahlung erfolgt nach Antragstellung automatisch jeden Monat. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist die Durchführung eines regelmäßigen Beratungsbesuchs bei Pflegegrad 2 bis 5 einmal halbjährlich.

Der Leistungsanspruch, bei häuslicher Pflege mit Ambulanter Pflegeleistung:

Pflegegrad 2            ->    796 €

Pflegegrad 3            -> 1.497 €

Pflegegrad 4            -> 1.859 €

Pflegegrad 5            -< 2.299 €

Max. 796 € davon für den Pflegedienst.

Dazu können wieder 131 € Entlastungsleistungen beantragt werden.

Die PBeaKK berechnet das anteilige Pflegegeld automatisch, ohne zusätzlichen Antrag. Der Entlastungsbetrag von 131 € monatlich ergänzt in den Pflegegraden 2 bis 5 die Regelleistungen bei häuslicher Pflege. Beträge, die im Monat nicht in Anspruch genommen worden sind, werden in die Folgemonate des laufenden Kalenderjahres übertragen („angespart“), gilt bis zum 30.06. des Folgejahrs.

Seit dem 01.07.2025 gilt ein gemeinsamer Jahresbetrag für alle pflegebedürftigen Personen ab Pflegegrad 2.

Hierfür stehen 3.539 Euro / 56 Tage zur Verfügung.

  • Verhinderung der bisherigen Pflegeperson
  • Fortzahlung des Pflegegeldes in hälftigem Umfang bei tageweisem (d. h. ab 8 Stunden/ täglich) Ausfall der Pflegeperson.
  • Fällt die Pflegeperson lediglich stundenweise aus, ergeben sich keine Auswirkungen auf die Hohe des Pflegegeldes.

Weitere Leistungen der häuslichen Pflege:

Tages- und Nachtpflege:

Pflegegrad 2            ->    721 €

Pflegegrad 3            -> 1.357 €

Pflegegrad 4            -> 1.685 €

Pflegegrad 5            -< 2.085 €

  • Pflege-/ Hilfsmittel gem. Hilfsmittelverzeichnis der PPV und nach vorheriger Genehmigung.
  • Zuschuss zu Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes bis zu 4.180 €. (Für verschiedene Maßnahmen mehrmals möglich!)
  • Beitragszahlung zur Renten- und Arbeitslosenversicherung für Pflegepersonen
  • Pflegeunterstützungsgeld bei Pflegezeit

Vollstationäre Pflege – Pflegeheim - Pauschale

Pflegegrad 2            ->    805 €

Pflegegrad 3            -> 1.319 €

Pflegegrad 4            -> 1.855 €

Pflegegrad 5            -< 2.096 €

Leistungszuschlag zusätzlich zur Pauschale mit Erhöhung zum 01.01.2024:

Dauerleistungsbezug der                                     Höhe Leistungszuschlag

vollstationären Pflege

Leistungsbezug ≤ 12 Monate                  15% des pflegebedingten Eigenanteils

Leistungsbezug > 12 Monate                  30% des pflegebedingten Eigenanteils

Leistungsbezug > 24 Monate                  50% des pflegebedingten Eigenanteils

Leistungsbezug > 36 Monate                  75% des pflegebedingten Eigenanteils

  • Aufgrund der Fürsorgepflicht erhalten Beamte zusätzlich auf Antrag einen Beihilfezuschuss.
  • Die Beihilfe übernimmt die verbleibenden pflegebedingten Aufwendungen, Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen.
  • Leistungshöhe in Abhängigkeit vom Einkommen.

Das zu berücksichtigende Einkommen (1/12 des Vorjahreseinkommens) setzten sich aus Pension und Rente zusammen, ohne sonstige Einkommen!

Im Anschluss zu ihrem Referat beantwortete Frau Pannozzo noch Fragen der Mitglieder.

  • Ob die geplante Reform der gesetzl. Krankenkassen Auswirkungen auch auf die PBeaKK hat, ist noch offen.
  • Für Entlastungsleistungen (131€) muss eine Rechnung gestellt werden.
  • Die Mitversicherung des Ehepartners:

Ehepartner können auf Antrag mitversichert werden, wenn der Gesamtbetrag ihrer Einkünfte oder vergleichbarer ausländischer Einkünfte die Einkommensgrenze von 22.648 Euro nicht übersteigt. Maßgeblich sind hierbei die Einkünfte des Vorvorkalenderjahres.

  • Mitversicherung in der Zusatzversicherung:

Unabhängig von einer Mitversicherung in der Grundversicherung können unsere Zusatzversicherungen für Ihren Ehepartner jederzeit bestehen bleiben beziehungsweise neu beantragt werden.

Joachim Schlund bedankte sich bei Frau Pannozo recht herzlich für ihr informatives Referat mit einem Wein-Präsent und wünschte ihr, mit noch zu klärenden Fragen im Gepäck, eine gute Heimfahrt.

Am Nachmittag folgte das offizielle Programm.

Nachdem die Tagesordnung einstimmig genehmigt wurde folgte die Totenehrung.

Der Vorsitzende bat die Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben um der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Er erinnerte stellvertretend an Dieter Bauer von der OV Heilbronn, langjähriger Beisitzer im BZ, verstorben am 21.06.2024 im Alter von 81 Jahren. Werner Hommel, OV Schwäbisch Hall, langjähriger stv. Bezirksvorsitzender, verstorben am 23. Juli 2025 ebenfalls im Alter von 81 Jahren. Gerhard Sanzenbacher, Mitstreiter bei einigen Bundesdelegiertentagen, verstorben am 14. August 2025 im Alter von 77 Jahren. Franz Enderle, bis zu seinem Tod Ortsvorstand der OV Ulm, verstorben am 08. Dezember 2025 im Alter von 79 Jahren. Nach einer Gedenkminute dankte Schlund für die Ehrerbietung.

Danach der Geschäftsbericht des Vorsitzenden Joachim Schlund.

Joachim Schlund berichtete, dass sich Vorstandschaft im Jahr 2024 dreimal traf, am 2.Mai, 15.September und 3.Dezember. Auch im Jahr 2025 gab es drei Treffen, am 1.April, 2.September und 27.November. Zusätzlich fand am 6.Mai 2025 die Jubilarfeier der 50-jährigen Mitgliedschaft beim VDFP statt. In Schwaigern, in der Gaststätte “Lamm“, wurden 32 Mitglieder nach einer hochinteressanten Stadtführung geehrt.

2026 folgte die 1. Sitzung am 12.März mit der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung für dieses Jahr.

Schlund gab einen kleinen Rückblick auf die Jahreshauptversammlung 2024, im Freilichtmuseum Wackershofen mit Führung im Fernmeldemuseum. Die zugehörige Versammlung fand im “Roten Ochsen“ statt. Als Gast war damals unser „alter“ Bundesvorsitzender Karl Schäffer anwesend, der über die Arbeit des Bundesvorstandes und aktuelle Themen berichtete.

Schlund  weiter: „Am 15.05.2024 fand der Bundesdelegiertentag in Halten am See statt.

Gäste waren der Bürgermeister von Haltern, Herr Andreas Stegemann der seine Stadt mit dem Halterner Stausee bewarb, Herr Heinz Leymann der die IfKOm ausführlich vorstellte, Herr  Jürgen Klein von der DPVKOM mit einem Grußwort und Roger Gündra der das ErholungsWerk vorstellte. Harald Conrad, VDFP-Bundesvorstandsmitglied und Vorsitzender des Bezirks Mitte hielt ein Referat zu aktuellen Zahlen der Beamten bei der DTAG und zum Personalabbau.“

Weiter erinnerte Schlund an die Bezirksvorständetagung von 18. – 20. Juli 2025 in Paterzell. Als Highlight wurde am Samstag die Erdfunkstelle in Rastig mit Führung durch Herrn Hermann Martin besucht der dort als Mitarbeiter über viele Jahre tätig war.

Schlund gab noch einen Ausblick auf den vom 12. – 14. Juni 2026 stattfindenden Bundesdelegiertentag in Oldenburg, der mit Referaten der Deutschen Rentenversicherung und zum Glasfaserausbau begleitet werden soll.

Zum Abschluss seines Berichts schaute Schlund auf die für Oktober dieses Jahres geplante Jubilar-Feier für Mitglieder mit 40- bzw. 50 –jähriger Mitgliedschaft hin, mit Besuch des Mercedes-Benz-Museum, und Ehrung hier vor Ort. Schlund: „Ein genauer Termin zur Planung für unser Tagungslokal ist abhängig von der Fußball-Bundesliga und ob der VfB Stuttgart international spielt.“

Im Anschluss erläuterte Reinhard Braun, Bezirkskassierer, die Zahlen der Jahre 2024 und 2025. Braun: „Trotz sinkender Mitgliederzahlen sind wir der mitgliederstärkste Bezirksverband und leisten einen wesentlichen Beitrag an den Bundesvorstand, ohne dass wir uns einschränken müssen.“ Er erläuterte in seinen Bericht ausführlich die Einnahmen und Ausgaben und kam zu dem Ergebnis, dass der Kassenstand in den beiden letzten Jahren leicht gesunken ist, die Kassenlage aber immer noch als gut bezeichnet werden darf. Abschließend verkündete Braun noch die aktuellen Mitgliederzahlen und merkte an, dass der Altersdurchschnitt bei 72 Jahren liegt. Laut seinen Unterlagen liegt der Pensionärsanteil bei 96%. Mit einem Rückblick auf die Veränderungen seit 1995, als noch die Besoldungskasse den Beitragseinzug erledigte, endete der Kassenbericht.

Die Kassenprüfer berichteten, dass sie die Kassen des Bezirks am 15.04.2026 geprüft haben, es keine Beanstandungen gab, alle Belege vorhanden waren und die Kasse sehr übersichtlich und ordentlich geführt wird. Die Kassenprüfer beantragten die Entlastung des Kassierers welche auch einstimmig erfolgte.

Im Anschluss übernahm Herrmann Muth das Wort. Er bedankt sich für die Einladung und sagte, dass wir die Berichte des Vorsitzenden, des Kassierers und der Kassenprüfer gehört haben, es keine Einwände gab, und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft welche von den Delegierten mit einer Enthaltung gewährt wurde.

Die Neuwahl des Bezirksvorstandes wurde nach Abstimmung „en bloc“ durchgeführt.

Der Vorstand stellte sich in seiner bisherigen Konstellation zur Wiederwahl. Weitere Kandidaten standen nicht bereit. Die Wahl erfolgte einstimmig, alle Gewählten nahmen ihr Amt an. Auch die beiden Kassenprüfer wurden danach mit einer Enthaltung wiedergewählt.

Als schwierig erwies sich die Wahl der Delegierten zum Bundesdelegiertentag, 12. – 14. Juni 2026, in Oldenburg. Der Bezirk könnte 7 Delegierte entsenden. Aus der Versammlung heraus konnten nur 3 Delegierte nominiert werden. Bei vielen steht im Juni die Urlaubsplanung im Wege.

Unter Punkt Verschiedenes warb Schlund noch dazu auch ab und zu auf unsere Homepage zu schauen und die VDFP-Nachrichten zu lesen. Um 14:30 Uhr schloss der wiedergewählte Vorsitzende Joachim Schlund die Versammlung und wünschte eine gute Heimreise.

Der wiedergewählte Bezirksvorstand Nordwürttemberg v.l.n.r.: 

Vorne: Joachim Schlund, 1. Vorsitzender; Rainer Hofmann, stv. Vorsitzender; Reinfried Kirchhof, Beisitzer

2. Reihe: Hans-Joachim Reutter, Schriftführer; Georg Unser, Georg Ludwig, Erich Schiller, Beisitzer

3. Reihe: Hans Maier, stv. Schriftführer; Volker Zeh, Beisitzer;Wilfried Feinauer, stv. Kassierer

Hinten: Reinhard Braun, Kassierer; Jürgen Baumann, Jürgen Hahnle, Kassenprüfer  (Fotos: VDFP)


Bezirksverband Nordwürttemberg, Ortsverband Göppingen

Mai-Wanderung auf dem Gellbach-Rundweg im Welzheimer Wald

Zum Start um 14 Uhr hatten sich 11 Personen am Wanderparkplatz Hagerwaldsee  bei Alfdorf eingefunden. Unser Wanderführer Manfred Huber führte uns durch das Naturschutzgebiet Rottal vorbei an Feuchtwiesen Richtung Klarahütte. Unterwegs erregten angenagte und gefällte Bäume, augenscheinlich Arbeit von Bibern, unser Interesse. Ein kurzer Stopp an der Klarahütte, ab der in den Jahren 1907/1908 die Alfdorfer Wasserversorgung aufgebaut wurde. Weiter führte unser Weg zur Voggenbergmühle die möglicherweise schon seit dem 13. Jahrhundert besteht und immer noch als Mühle in Betrieb ist. Der geöffnete Verkaufsraum zog uns magisch an, diverse Einkäufe, Mehl, Müsli, Süßigkeiten, wurden getätigt. Hinter der Mühle wandelte sich der Weg entlang des Bächleins Rot in einen Wiesenpfad mit herrlichen Blumenwiesen. Einige prächtig blühende Kirschapfelbäume säumten unseren Weg. Nach einer Wegbiegung staunten wir nicht schlecht, drei ausgewachsene Trampeltiere standen plötzlich vor uns auf einer Weide, und das mitten im Welzheimer Wald! Wieder in den Wald eingetaucht erreichten wir den “Hohlen Stein Vordersteinenberg“, eine beeindruckende Sandsteinformation mit grottenähnlichen Aushöhlungen und einer sagenumwogenen Höhle, in die wir uns jedoch nicht hinein trauten. Es folgte ein längerer sanfter Anstieg nach Wahlenheim. Hier auf der Anhöhe hatten wir einen guten Ausblick auf den Welzheimer Wald und den Höhenrücken der Schwäbischen Alb. Nun, stetig bergab, gelangten wir wieder zu unserem Ausgangspunkt. Mit den PKWs fuhren wir zur verdienten Einkehr in die Gaststätte “Krone“ in Alfdorf-Adelstetten zum zünftigen Abschluss einer hochinteressanten Rundwanderung. Lob und Dank an unseren Wanderführer Manfred!

Die Wanderer der OV Göppingen  ( Foto: VDFP)


Bezirksverband Südwest

Jahreshauptversammlung vom 24. Juni 2026

Der Vorsitzende Gunter Heckmann konnte 11 Mitglieder begrüßen. In seinem Geschäftsbericht erwähnte er, dass es seit der letzten Versammlung 2024 einen Austritt und neun Sterbefälle gab, der Altersdurchschnitt bei über 75 Jahren liegt und auch in anderen Bezirksverbänden sich der Abwärtstrend der Mitgliederzahlen gleichermaßen fortsetzt. Für die heutige Versammlung wurden zehn zu ehrende Jubilare persönlich eingeladen, drei sind der Einladung gefolgt. Für außergewöhnliche 70 Jahre Mitgliedschaft konnte Friedrich Staab, mittlerweile 91 Jahre alt, zu Hause besucht und geehrt werden. Er war bereits vor der offiziellen Gründung des VDFP im Jahre 1957 Mitglied in der BfT-Vereinigung Kaiserslautern.

Die Themen der Vorstandssitzungen der letzten beiden Jahre waren u.a. der Sachstand bei der „AG 17“, Vorschau und Nachbetrachtung von Bundesdelegiertentag bzw. Bezirksvorständetagung, Kassenlage und Mitgliederstände, Altersstrukturen der Bezirke, Berichte der Gastredner bei den Veranstaltungen beim Bund, z.B. Ausbau Glasfasernetz und Mobilfunk, Anträge zum BDT und Zukunft des VDFP. Ausführlicher berichtete Heckmann vom BDT 2026 in Oldenburg, an dem er als Bundeskassierer, Walter Schmitt und Berthold Wittmann als ordentliche Delegierte unseres Bezirkes teilgenommen haben. Der Antrag unseres Bezirkes, künftige Bundesdelegiertentage und Bezirksvorständetreffen während der Woche durchzuführen, um hoffentlich wieder mehr Referenten zu gewinnen, wurde einstimmig von den Delegierten angenommen. Bereits am Freitagabend hatte ein Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung u.a. über das Zusammentreffen von Pensionen und Renten referiert. Des Weiteren konnte Peter Maiwald, neuer Bundesvorsitzender der CGPT als Gastredner sowie die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Frau Germaid Eilers-Dörfler begrüßt werden. Maiwald berichtete u.a. von den Tarifverhandlungen bei der Telekom mit den Auswirkungen auf Beamte und Pensionäre.

Zum Thema „AG17“ teilte der Vorsitzende mit, dass es leider in unseren Reihen vier sogenannte Verböserungen gab, wonach unsere Kollegen mittlerweile weniger Pension ausgezahlt bekommen als vor ihrer Antragstellung auf Anerkennung der Dienstjahre vor dem 17. Lebensjahr. Die betroffenen Kollegen haben alle dagegen den Rechtsweg beschritten, Verhandlungstermine gibt es noch keine. Allerdings gibt es nach einem noch nicht rechtskräftigen Urteil des VGH München, welches in unserem Sinne entschieden hat, Hoffnung in der Sache.

Im Kassenbericht von Berthold Wittmann trug dieser die aktuellen Kontostände mit den Bilanzen der Jahre 2024 und 2025 vor und erwähnte, dass wir weiterhin eine stabile Kassenlage haben. Jürgen Conrad liest in Abwesenheit unserer Kassenprüfer die beiden unterzeichneten Kassenprüfberichte der Jahre 2024 und 2025 vor. Dem Kassierer wurde eine übersichtliche und vorschriftsmäßige Kassenführung bescheinigt. Die beantragte Entlastung für den Kassierer sowie den gesamten Vorstand wurde somit auch einstimmig erteilt.

Die nachfolgende Neuwahl der Vorstandschaft führte zu folgenden Ergebnissen: Vorsitzender bleibt Gunter Heckmann, zum Stellvertreter wurde wieder Walter Schmitt gewählt. Auch der Kassierer Berthold Wittmann und unser Schriftführer Jürgen Conrad wurden in ihren Ämtern bestätigt, genau wie die beiden in Abwesenheit gewählten Beisitzer Jürgen Klein und Günter Kries. Als neue Kassenprüfer wurden Gerhard Geib und Gerhard Ulbrich und als Ersatzkassenprüfer Karl Heinz Weißmann gewählt.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im VDFP wurden Horst Warias, Karl-Heinz Gasiorek und Gunter Heckmann vom stellvertretenden Vorsitzenden Walter Schmitt ausgezeichnet. Sie erhielten je eine Urkunde sowie eine Flasche Wein.

Danach wurde unsere traditionelle Tombola durchgeführt, bei der alle einen kleinen Preis gewannen. Der wiedergewählte Vorsitzende Gunter Heckmann bedankte sich bei der Versammlung für den reibungslosen und zügigen Ablauf sowie für die gute Zusammenarbeit und hofft, dass es auch künftig ein erfolgreiches Miteinander geben wird. Er wünschte allen einen guten Appetit beim gemeinsamen Abendessen und danach einen guten Nachhauseweg und beschloss die Versammlung.


Bezirksverband Südbayern

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026

Die Jahreshauptversammlung des Bezirksverbandes Südbayern findet am Mittwoch den 07. Oktober 2026 um 10:00 Uhr im Hotel „Neue Post", Postberg 1, 86807 Buchloe statt.

Anmeldung bitte bis spätestens 18. September 2026 bei Alfred Braunmüller, Tel.: 0821 595959 bzw. per E-Mail: alfred{at]braunmueller.com

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  • Eröffnung und Begrüßung
  • Genehmigung der Tagesordnung
  • Gedenken der verstorbenen Mitglieder
  • Geschäftsbericht des Bezirksvorstandes
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Aussprache zu den Berichten
  • Entlastung der Vorstandschaft
  • Wahl eines Versammlungsleiters
  • Bildung einer Wahlkommission
  • Neuwahlen der Vorstandschaft
  • Verschiedenes
  • Schlusswort des Vorstandes

Auf ihren Besuch freut sich der Bezirksvorsitzende

Alfred Braunmüller


Bezirksverband Nord

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 14. Oktober 2026 in Hamburg-Jenfeld, im Lokal „ATHEN PALAST“, Rodigallee 294, in 22043 Hamburg, ab 15:00 Uhr statt.

Grußwort Claus Haßfurther, VDFP Bundesvorsitzender, zu aktuellen Themen, mit anschließender Diskussion.

Vorschlag zur Tagesordnung:

  • Begrüßung und Eröffnung durch den Bezirksvorsitzenden Roland Schulz
  • Wahl der Tagungsleitung und Wahl der Wahlkommission
  • Genehmigung der Tagesordnung
  • Gedenken an verstorbene Mitglieder
  • Geschäftsbericht des Bezirksvorstandes
  • Kassenbericht durch den Kassierer Andreas Hennig-Lelling
  • Bericht des Kassenprüfers
  • Aussprache zu den Tagesordnungspunkten 5 – 7
  • Antrag auf Entlastung des Bezirksvorstandes
  • Wahl des neuen Bezirksvorstands und der Kassenprüfer
  • Verschiedenes
  • Ende der Jahreshauptversammlung durch ein Schlusswort des neu gewählten Bezirksvorsitzenden

Ende der Veranstaltung ca. 18:30 Uhr


Geburtstage und Jubilare

Bezirksverband Berlin

Zum 88. Geburtstag gehen unsere besonderen Wünsche an den Vorsitzenden des Bezirksverbandes und ehe-maligen Bundesvorsitzenden Peter Behrend. Horst Richter wünschen wir zum 85. Geburtstag alles Gute.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft bedanken wir uns bei Uwe Wolter.

Bezirksverband Bremen-Uelzen

Zum 92. Geburtstag gehen die allerherzlichsten Glückwünsche an Gerhart Ibbeken aus Bremen. Zum 85. Geburtstag gratulieren wir recht herzlich Bernd Düver aus Uelzen. Zum 75. Wiegenfest gehen Glückwünsche an Herbert Barenkamp aus Meppen, Andreas Dinklage aus Oldenburg und den langjährigen Beisitzer im Bundes-vorstand Heinrich Eichhorn aus Großefehn.

Bezirksverband Freiburg

Peter Schroth aus Loßburg gratulieren wir recht herzlich zum 88. Geburtstag. Zum 86. Wiegenfest wünschen wir Alwin Pfriender aus Rottweil alles Gute. Lars Zippelt aus Oberkirch gratulieren wir zum 75. Geburtstag. Den runden 70-sten durfte Otto Riegger aus Wurmlingen feiern.

Bezirksverband Mitte

Unsere besonderen Glückwünsche gehen an Walter Schleenbäcker aus Hohenahr zum stolzen 91. Geburtstag. Zum runden 90. gratulieren wir Karl-Heinz Leibrich aus Wölfersheim. Auf 88 Jahre darf Walter Banze aus Edermünde zurückblicken. Klaus Sprywald aus Marburg, langjähriger Beisitzer im Bundesvorstand, gratulieren wir zum 86. Geburtstag. Karl-Heinz Bach aus Selters wünschen wir zum 85. Geburtstag alles Gute. Michael Mott aus Fulda darf auf 83 Lebensjahre zurückblicken. Zum runden 80. Wiegenfest gratulieren wir Gerhardt Dort aus Buseck, Wilfried König aus Kassel und Klaus Köpper aus Solms. Friedrich Eckhardt aus Flieden wünschen wir zum 75. Geburtstag alles Gute.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft bedanken wir uns bei Claus Backschies und Arno Beck aus Wehretal, Egon Goldinger aus Eschborn und Georg Schiwietz aus Seligenstadt, ebenso wie bei Manfred Höfler aus Hasselroth und Heinrich Stock aus Biebergemünd für 40 Jahre Mitgliedschaft.

Bezirksverband Nord

Rainer Schönemann aus Altenholz gratulieren wir recht herzlich zum  86. Geburtstag. Auf 83 Lebensjahre blicken zurück Jürgen Blinde aus Neumünster, Enno Laß aus Flensburg und der stv. Bezirksvorsitzende Klaus Baller aus Ammersbek. Zum 81. Geburtstag gratulieren wir Klaus-Peter Albrecht aus Wedel und Peter Lingott aus Hamburg. Das runde 80. Wiegenfest feierten der Bezirksvorsitzende Roland Schulz und Hermann Eckloff, beide aus Hamburg. Klaus-Dieter Dürow aus Glinde und Wolfgang Kruse-Bomke aus Seevetal beglückwünschen wir zum 75. Geburtstag.

Bezirksverband Nordbaden

Zum stolzen 93. Geburtstag gratulieren wir Karl Schmitt aus Schriersheim. Karl Seidler aus Bruchsal blickt auf 88 Jahre zurück. Den 83. Geburtstag feierte Ulrich Rehberger aus Heidelberg. Zum 82. Wiegenfest gehen unsere Glückwünsche an Horst Kilan aus Mannheim. Den runden 80. Geburtstag feierte Hermann Waibel aus Waibstadt. Zum 75. Geburtstag gratulieren wir Klaus Wild aus Heidelberg, Karl Koch aus Edingen, Herbert Mall aus Neudenau und Hermann Sommer aus Viernheim. Zum 70. Wiegenfest gratulieren wir dem Bezirksvorsitzenden Rolf Sailer aus Brühl, Wolfgang Stegmüller aus St. Leon-Rot und Uwe Steinmann aus Dielheim.

Bezirksverband Nordwürttemberg

Zum stolzen 93. Geburtstag gratulieren wir recht herzlich Hans Hildebrand aus Böblingen. Auf 85 Lenze dürfen zurückblicken Karl-Heinz Bischoff aus Vellberg und Bernd Fritz aus Göppingen. Den runden 80. Geburtstag feierten Paul Fritz aus Ostfildern, Friedrich Munz aus Obersulm und Rolf Noe aus Kirchentellinsfurt. Das 75. Wiegenfest begingen Armin Eppinger aus Öhringen, Hans Grimm aus Neudenau, Harald Kistner aus Schwaigern-Stetten, Berthold Niethammer aus Calw und Peter Vogt aus Erlenbach.

Bezirksverband Südbayern

Herzliche Glückwünsche zum 86. Geburtstag gehen an Peter Fischer aus Traunstein. Auf 83 Lebensjahre blicken zurück Eckehard Gobbert aus Traunstein, Wilfried Kanefzky aus Altenmünster und Horst Winterholler aus Memmingen. Rudolf Schierl aus Traunstein wünschen wir zum 82. Geburtstag alles Gute, ebenso wie Georg Häussler aus Rammingen zum 78. Geburtstag. Johann Ziegler aus Augsburg gratulieren wir zum 77.Geburtstag.

Bezirksverband Südwest

Wir gratulieren unserem ältesten Mitglied, Wilhelm Hofstadt aus Pirmasens, ganz herzlich zu seinem 98. Geburtstag. Unser langjährigstes Mitglied (70 Mitgliedsjahre) Friedrich Staab aus Kaiserslautern beglückwünschen wir zu 91 Jahren. Runde 90 Jahre alt ist Josef Graf aus Blieskastel. Die besten Wünsche zu ihren 88. Geburtstagen gehen an Lothar Floerchinger aus Hanhofen und an Manfred Kühner aus Speyer. Karl-Heinz Morgenstern aus Bous gratulieren wir zu 87 Lenzen. Herzliche Glückwünsche für 83 Jahre gehen an Herbert Rohrbacher aus Überherrn und für 81 Jahre an Josef Mellinger aus Rehlingen. Seinen runden 80. Geburtstag feiert Dieter Hensel aus Trippstadt, Nikolaus Kautenburger aus Losheim sowie Horst Warias aus Weidenthal können auf 75 Jahre zurückblicken.  Ortwin Buhrmann aus Sippersfeld und Oswald Lanz aus Kaiserlautern gratulieren wir zu ihren runden 70 Jahren.

Bezirksverband Westfalen

Zum runden 90. Geburtstag gehen unsere besonderen Glückwünsche an Horst Kapitzki aus Geestland. Zum 80. Geburtstag wünschen wir Hans-Joachim Kellner aus Hagen, Paul Klute aus Werl und Klaus-Wilhelm Nieme, Beisitzer im Bundesvorstand, aus Kamen alles Gute.

Wir wünschen allen Jubilaren und Geburtstagskindern, auch den hier nicht genannten, alles Gute, vor allem Gesundheit!