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Telekom AG Medieninformationen

11.01.2019

Deutsche Telekom und Ericsson erzielen glasfaserähnliche Ergebnisse mit Drahtlos-Backhaul

  • Drahtlose Backhaul-Verbindungen bieten ein verbessertes Kundenerlebnis im 5G-Zeitalter 
  • Partner demonstrieren im Live-Test eine Richtfunkverbindung mit viermal höherem Datendurchsatz im Vergleich zu aktuellen Marktlösungen  
  • Gemeinsames Innovationsprojekt nutzt Ericssons neueste mobile Datenübertragungstechnik

Ericsson und die Deutsche Telekom haben in einem gemeinsamen Innovationsprojekt im Service Center der Deutschen Telekom in Athen erstmals eine Richtfunkverbindung mit einer Datenübertragungsrate von 40 Gbit/s erfolgreich demonstriert. 

Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von der aktuellen 10-Gbit/s-Realität hin zur 100-Gbit/s-Zukunft. Dabei erzielten die Partner einen Datendurchsatz, der um das Vierfache höher war als bei aktuellen kommerziellen Richtfunklösungen. Die Marktfähigkeit der künftigen, drahtlosen Backhaul-Technologie wurde somit unter Beweis gestellt.

Der Test konzentrierte sich auch auf die strengen Latenzanforderungen in der 5G-Netzarchitektur, um Anwendungsfälle mit niedriger Latenz oder extrem niedriger Latenz zu unterstützen. Die Roundtrip-Latenz der getesteten Verbindung betrug weniger als 100, was den positiven Beitrag der drahtlosen Backhaul-Technologien zur Erfüllung netzspezifischer Latenzziele bestätigt hat.

Alex Jinsung Choi, SVP Strategy & Technology Innovation bei der Deutschen Telekom, sagte: „Eine hochleistungsfähige Transportverbindung ist der Schlüssel für einen hohen Datendurchsatz und ein verbessertes Kundenerlebnis in Netzen der nächsten Generation. Obwohl Glasfaser ein wichtiges Element unseres Portfolios ist, ist sie nicht die einzige Option für den Backhaul. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir bewiesen, dass glasfaserähnliche Ergebnisse auch mit drahtlosen Backhauling/X-Haul-Lösungen möglich sind. Damit erweitern wir unser Portfolio an kapazitäts- und leistungsstarken Transportoptionen für die 5G-Ära um eine wichtige Komponente.“

Per Narvinger, Head of Product Area Networks bei Ericsson, sagt: „Richtfunk wird auch in Zukunft eine Schlüsseltechnologie im mobilen Datenverkehr sein, da er die Kapazitäts- und Latenzanforderungen von 4G- und zukünftigen 5G-Netzen unterstützt. Unser gemeinsames Innovationsprojekt zeigt, dass ein leistungsfähigerer Richtfunk-Backhaul ein wichtiger Faktor für hochwertige mobile Breitbanddienste sein wird, wenn 5G zur kommerziellen Realität wird“. 

Der Live-Test wurde im Service Center der Deutschen Telekom in Athen über eine Distanz von 1,4 Kilometern im Richtfunkwellen-(E-Band)-Spektrum abgeschlossen. Der technische Aufbau umfasste den Einsatz neuester mobiler Transporttechnologie von Ericsson.


10.01.2019

NarrowBand-IoT überzeugt bei Praxistest im Gebäude

Der Immobiliendienstleister ista hat die Netztechnologie NarrowBand-IoT (NB-IoT) gemeinsam mit der Deutschen Telekom in Gebäuden getestet. Dabei punktete die neue Technologie mit einer sehr hohen Erreichbarkeit.

In 99,75 Prozent der Fälle konnte eine stabile Verbindung aufgebaut werden, die eine schnelle und energieoptimierte Datenübertragung ermöglichte. Damit übertrifft NB-IoT die Leistungsfähigkeit bestehender Technologien wie GSM, UMTS und LTE deutlich.

Bislang größter Praxistest

Für den bislang größten derartigen Praxistest stellte die Deutsche Telekom ihr unternehmenseigenes, auf lizensiertem Spektrum basierendes Maschinen- und Sensorennetz (NB-IoT) zur Verfügung, welches bereits große Teile Deutschlands sowie acht weitere europäische Länder und auch die USA abdeckt. Der Immobiliendienstleister ista ermöglichte den Zugang zu über 500 Messstellen in rund 60 Wohnungen im Raum Köln/Bonn. Zudem stellte ista seine NB-IoT-fähigen Geräte für die Tests bereit. Die Messungen selbst wurden von der unabhängigen Beratungsgesellschaft P3 communications GmbH durchgeführt. 

„Bereits heute haben wir europaweit über 23 Millionen IoT-fähige Geräte im Einsatz und die Zahl erhöht sich täglich“, sagt Achim Dicke, Chief Technology Officer bei ista. „Der erfolgreiche Praxistest zeigt, dass NarrowBand-IoT alles mitbringt, um zum neuen, weltweit interoperablen Standard im energiearmen Machine-to-Machine- bzw. M2M-Kommunikationsbereich zu werden. Dies nicht nur außerhalb von Gebäuden, sondern sogar flächendeckend im Gebäude selbst und für die Messung von Energieverbräuchen ebenso wie für weitere Services, die eine stabile und energieeffiziente Datenübertragung erfordern.“ 

„Das Maschinen- und Sensorennetz der Telekom hat seine Leistungsfähigkeit bei diesem ‚Stresstest‘ voll ausgespielt und erfüllt unsere Erwartungen“, sagt Dr. Felix Wunderer, verantwortlich für das IoT-Produkt- und Portfolio-Management bei der Telekom. „Unsere Mobile IoT-Strategie geht auf: als Vorläufer von 5G steht NB-IoT in weiten Teilen Deutschlands und Europa für den kommerziellen Einsatz für das rasant wachsende IoT-Ökosystem bereits zur Verfügung.“

Erfolgreiche Technologiepartnerschaft

Das Pilotprojekt ist Teil einer Technologiepartnerschaft von ista und der Deutschen Telekom. Gemeinsam untersuchen die beiden Unternehmen, wie NB-IoT für die End-to-End-Kommunikation von batteriebetriebenen Geräten im Gebäude optimal genutzt werden kann. Durch die wachsende Anzahl und Verbreitung NB-IoT-fähiger Geräte wird zukünftig eine Steigerung des Datenverkehrs erwartet. Gleichzeitig werden weitere technische Optimierungen basierend auf weiteren Praxistests die Leistung des Netzes stetig erhöhen. Damit könnte NarrowBand-IoT für viele Anwendungen in Gebäuden bereits in den nächsten Jahren zum neuen Standard werden.


09.01.2019

Mehr Tempo an 2,3 Millionen Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in tausenden Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert  (Externer Link)

Die Telekom war auch zwischen den Jahren fleißig. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 2,3 Millionen Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Alleine die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s stieg um zwei Millionen auf über 16 Millionen. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s erhöhte sich durch die Nachrüstung von VDSL-Gebieten mit Vectoring-Technik um 300.000 Anschlüsse.

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem Berlin, Duisburg und Mannheim mit mehr als Hunderttausend Anschlüssen als auch Bad Soden-Salmünster, Großdubrau und Herzlake mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


28.12.2018

Ausbaujahr 2018: Telekom macht 8,8 Millionen Anschlüsse schneller

  • Rund 60.000 Kilometer Glasfaser verlegt
  • 1.300 Mobilfunkstandorte gebaut
  • Vorbereitungen für großflächigen FTTH- und 5G-Rollout laufen

Die Diskussion um den Breitband-Ausbau in Deutschland wurde in diesem Jahr so hitzig geführt wie noch nie. Die Technik der Telekom Deutschland hat in der Zwischenzeit das gemacht, was sie am besten kann: Sie hat geliefert. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden das beste Netz-Erlebnis zu bieten und das nicht nur in Ballungsräumen, sondern flächig“, sagt Walter Goldenits, CTO der Telekom Deutschland. „Dafür investieren wir massiv in unsere Netze, welche wir entwickeln, planen, bauen und betreiben.“ Im Zentrum der Arbeit stand der Glasfaser-Ausbau. Verteilerkästen und Mobilfunk-Standorte müssen mit Glasfaser angeschlossen sein, dann werden die Daten der Kunden mit hohem Tempo übertragen. Rund 60.000 Kilometer Glasfaser hat die Telekom 2018 verlegt. Die Ausbaumenge stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent. Die Gesamtlänge des Glasfasernetzes beträgt jetzt 500.000 Kilometer. Die Telekom hat in diesem Jahr 8,8 Millionen Haushalte schneller gemacht. 26 Millionen Haushalte können jetzt einen Tarif mit 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) oder mehr buchen (https://ausbauticker.telekom-dienste.de).

„Zu viele reden in Deutschland nur über den Ausbau. Zu wenige tun wirklich etwas. Die Telekom hat Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten wieder schneller gemacht. Darauf bin ich stolz“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Ich würde mir wünschen, dass im kommenden Jahr auch andere mehr für den Breitbandausbau machen. Wir brauchen mehr Kooperationen, schnellere Genehmigungsverfahren und mehr Mut beim Ausbau auch neue Wege zu gehen.“

23.000 Verteilerkästen neu aufgestellt

Die Telekom hat in den vergangenen zwölf Monaten 23.000 Verteilerkästen aufgestellt. Sie hat die Kästen mit aktiver Technik ausgestattet und mit Glasfaser ans Netz angebunden. Das sind pro Stunde 2,6 Verteilerkästen. Die Gesamtzahl der Verteilerkästen im Netz erhöht sich damit auf 177.600.

Bis Ende 2020 wird die Telekom den FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb; zu Deutsch: Glasfaser bis zum Bordstein) weitgehend abschließen. Danach wird FTTH (Fiber to the Home; zu Deutsch: Glasfaser bis ins Haus) großflächig ausgebaut. Die Telekom wird dann pro Jahr bis zu zwei Millionen Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus ausstatten.Die Vorbereitungen laufen. In den nächsten Monaten soll verstärkt Trenching zum Einsatz kommen. Diese Verlege-Methode steigert das Tempo beim Ausbau um den Faktor vier. Außerdem setzt die Telekom als erster Netz-Betreiber in Europa in einem Pilotprojekt auf künstliche Intelligenz zur schnelleren und effektiveren Planung des Glasfaser-Ausbaus. Dank optimierter Planung der Strecken wird mehr Ausbau in kürzerer Zeit stattfinden.

Glasfaser bis ins Haus

Schon heute ist die Telekom der wichtigste Partner der Kommunen, wenn es um den Ausbau von FTTH geht. Das Unternehmen realisiert die beiden größten zusammenhängenden FTTH-Projekte in Deutschland. Im Landkreis Vorpommern-Rügen stattet die Telekom rund 40.000 Haushalte mit FTTH aus. Im Landkreis Bautzen sind es rund 50.000 Haushalte, die Glasfaser bis ins Haus erhalten.Auch beim Ausbau der Gewerbegebiete hält die Telekom das Tempo hoch. Das Unternehmen hat einhundert Gewerbegebiete mit Glasfaser ausgebaut. Davon profitieren insgesamt fast 45.000 Unternehmen. Die Telekom will bis Ende 2022 insgesamt 3.000 Gewerbegebiete in ganz Deutschland mit Glasfaser anschließen. Das Angebot reicht von asymmetrischen 100 MBit/s bis zu Verbindungen mit 100 Gigabit pro Sekunde (GBit/s).

1.300 neue Mobilfunkstandorte sorgen für mehr Kapazität und Abdeckung

Die Telekom hat 1.300 neue Mobilfunk-Standorte in diesem Jahr gebaut. Die Gesamtzahl der Standorte beträgt jetzt 27.000. Mit ihrem Mobilfunk-Netz erreicht die Telekom 99,8 Prozent der Bevölkerung und 97,6 Prozent der Fläche. Die Bevölkerungsabdeckung bei LTE beträgt 97,8 Prozent. Die Telekom hat das beste Mobilfunk-Netz in Deutschland. Das haben die drei großen Netz-Tests von „connect“, „Chip“ und „Computer Bild“ bestätigt.Über 80 Prozent der Mobilfunk-Standorte der Telekom sind schon heute mit Glasfaser angeschlossen. Sie sind außerdem mit Single-RAN-Technik ausgestattet. Die Standorte sind damit bereits für den neuen Kommunikationsstandard 5G vorbereitet.

Umfangreiche Tests mit 5G

Die Telekom verfügt bereits heute über alle Bausteine für 5G. Das Unternehmen betreibt in der Berliner Innenstadt ein 5G-Test-Cluster. Das Cluster liefert der Telekom wichtige Erkenntnisse für die künftige 5G-Infrastruktur. In den Stadtteilen Schöneberg und Mitte werden Übertragungsraten von zwei Gbit/s erzielt. Die Reaktionszeit liegt bei drei Millisekunden.

Ein weiteres Testgebiet befindet sich im Hamburger Hafen. Hier wird seit Januar 5G erstmals unter industriellen Live-Bedingungen getestet. Unter anderem liefern Sensoren auf Schiffen Bewegungs- und Umweltdaten in Echtzeit. Eine erste Bilanz fiel positiv aus. Sie zeigt, welch enormes Potenzial 5G für die Digitalisierung der Wirtschaft hat.

Produktion in Echtzeit

Campus-Netze für die Industrie sind ein wichtiges Einsatzgebiet auf Basis von LTE hin zu 5G. Die Telekom testet seit Kurzem mit ihrem Kunden OSRAM auf dem Werksgelände in Schwabmünchen ein Campus-Netz auf Basis von LTE. Das Campus-Netz garantiert eine flexible, moderne Produktion in Echtzeit. Dafür sorgt die Technik-Kombination von LTE, Edge Computing und künstlicher Intelligenz.

Dem Aufbau von Campus-Netzen wird in den nächsten Jahren eine große Bedeutung zukommen. Mit der RWTH Aachen wurde bereits der Aufbau eines weiteren Campus-Netzes vereinbart.


27.12.2018

Deutsche Telekom startet mit neun Vorstandsbereichen ins Jahr 2019

  • Christian P. Illek wird Finanzchef der Deutschen Telekom AG
  • Birgit Bohle wird Personalvorstand und Arbeitsdirektorin
  • Thorsten Langheim übernimmt neues Vorstandsressort „USA und Unternehmensentwicklung“

Wie bereits angekündigt startet die Deutsche Telekom AG mit neun Vorstandsbereichen ins Jahr 2019: Neben dem Vorstandsvorsitz sind das die Ressorts Deutschland, Europa, Technologie & Innovation, T-Systems, Personal, Datenschutz/Recht /Compliance, Finanzen sowie das neue Ressort USA & Unternehmensentwicklung. Vor diesem Hintergrund treten die personellen Veränderungen nun ab Januar in Kraft.

Der bisherige Personalchef Christian P. Illek wird neuer Finanzvorstand. Thomas Dannenfeldt, der das Ressort bisher verantwortet, verlässt das Unternehmen Ende 2018 aus privaten Gründen. Illek: „Ich freue mich, die Telekom in neuer Aufgabe weiter unterstützen zu können. Ressortwechsel haben im Vorstand der Telekom mittlerweile Tradition."

Birgit Bohle wird neuer Personalvorstand und Arbeitsdirektorin: „Die Telekommunikationsbranche ist das Rückgrat der Wirtschaft und steht weltweit im Umbruch. Die Telekom prägt diese Branche in einem besonderen Maß. Ich kann mir kaum eine spannendere Aufgabe vorstellen, als die Personalarbeit für dieses Unternehmen in dieser Zeit zu gestalten. Ich freue mich auf die Arbeit im Vorstands- und Führungsteam und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Arbeitnehmervertretungen.“

Thorsten Langheim übernimmt neues Vorstandsressort „USA und Unternehmensentwicklung“

Thorsten Langheim rückt zum 1. Januar 2019 in den Vorstand der Deutschen Telekom AG auf. Er übernimmt das neu geschaffene Vorstandsressort „USA und Unternehmensentwicklung“. Für einen Großteil dieses Aufgabenfeldes war er bisher schon in der Funktion eines Generalbevollmächtigten zuständig.

Langheim wird in der neuen Funktion neben dem Amerikageschäft auch weiter für das Beteiligungsmanagement der Deutschen Telekom zuständig sein. Dazu zählen unter anderem die Aktivitäten der Telekom in Großbritannien und den Niederlanden. Wie bisher, wird er weiter für die Deutsche Funkturm und die Mobilfunktürme in den Niederlanden und Österreich verantwortlich sein. Auch DT Capital Partners, die Beteiligungsgesellschaft der Telekom, bleibt in seinem Verantwortungsbereich. Darüber hinaus fallen auch die Themen Mergers & Acquisitions und die Portfoliostrategie der Deutschen Telekom in seine Verantwortung.

Langheim: „Nun gilt es, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre in einer anderen Rolle fortzuführen. In Abhängigkeit von den Entscheidungen der zuständigen Behörden, werden die kommenden zwei bis drei Jahre richtungsweisend für die Deutsche Telekom sein. Ich freue mich, in dieser spannenden Zeit als Teil des Vorstandsteams an dieser Aufgabe verantwortlich mitarbeiten zu können.“

Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom: „Zusammen mit meinen Vorstandskollegen freue ich mich auf das kommende Jahr und die Arbeit des neu aufgestellten Vorstandsteams. Mit Christian Illek bleibt ein erfahrener Telekomer im Team. Er ist für den Posten des Finanzvorstands bestens gerüstet. Ich freue mich auch auf die Zusammenarbeit mit Birgit Bohle. Für sie spricht ihre ausgeprägte und anerkannte Kunden- und Mitarbeiterorientierung. Mit Birgit im Vorstand kommen wir unserem Ziel, den Vorstand jünger und vielfältiger zu machen, einen großen Schritt näher. Mit dem neuen Ressort stärken wir die Bedeutung des USA-Geschäfts für den Konzern. Es ist deshalb absolut folgerichtig, dass wir den bisherigen Aufgabenbereich von Thorsten Langheim aufwerten und ausweiten. Er ist die perfekte Besetzung für den Vorstandsposten.“

Lebenslauf Birgit Bohle

Birgit Bohle (45) kommt von der Deutschen Bahn AG. Sie war dort seit 2007 in unterschiedlichen Management-Positionen tätig,  zuletzt als  Vorstandsvorsitzende der DB Fernverkehr AG. Bohle begann ihre berufliche Laufbahn 1992 bei BASF mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Sie studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Koblenz, an der ESC Nizza und der University of Austin in Texas. Nach dem Studium war sie zunächst bei der Bertelsmann AG tätig, bevor sie im Jahr 2000 zur Unternehmensberatung McKinsey in Frankfurt am Main wechselte.

Lebenslauf Christian Illek

Dr. Christian P. Illek (54) war seit April 2015 Personalvorstand bei der Deutschen Telekom. Er begann seine berufliche Karriere beim Beratungsunternehmen Bain und beim Technologiekonzern Dell. Es folgten Stationen als Marketingchef für das deutsche Mobilfunk- und Festnetzgeschäft der Deutschen Telekom und als Deutschlandchef von Microsoft. Christian Illek studierte Chemie und Betriebswirtschaftslehre in Düsseldorf und München und begann seine Laufbahn 1989 an der Münchner Universität.

Lebenslauf Thorsten Langheim

Thorsten Langheim (52) ist seit 2009 bei der Deutschen Telekom. Zunächst als Leiter Mergers & Acquisitions, seit 2016 als Generalbevollmächtigter Group Development. Zuvor war er fünf Jahre Partner bei der Beteiligungsgesellschaft Blackstone und zehn Jahre Investmentbanker bei J.P. Morgan und der West LB. Er hat in Deutschland und England studiert und hält einen Master of Sciences in International Securities, Investment und Banking der University Reading. Im Rahmen eines Doppelstudiums in Leeds und Bremen erwarb er sowohl eine BA (Hons) als auch den Abschluss als Diplom-Betriebswirt in European Finance und Accounting.


27.12.2018

Höchste Zeit für eine Schnittstellendiät

  • Sicherheitstrends 2019: Internet der offenen Türen?
  • Kontaktloses Bezahlen weckt Begehrlichkeiten
  • KI sagt Bots den Kampf an

Beim ersten Blick auf die Sicherheitstrends 2019 hat man es auf der Seite der Gefahren mit vielen alten Bekannten zutun. Geht man einen Schritt zurück, erkennt man auch ein Muster dazu. Das Bedrohungspotenzial hat für jeden von uns vor allem dadurch zugenommen, dass immer mehr Dinge gleich mit der ganzen Welt vernetzt werden. Dummerweise auch die, die eigentlich nicht mit Gott und der Welt vernetzt werden müssen. „Es ist höchste Zeit für eine Schnittstellendiät“, sagt daher Thomas Tschersich, Cybersecuritychef der Telekom. „Wer hätte bei dem Aufkommen der ersten Babyphones daran gedacht, dass irgendwann einmal nicht nur Mama und Papa den ruhigen Atemzügen aus dem Kinderzimmer zuhören können? Im Fall von schlecht konfigurierten Babyphones der neusten Generation kann das im Prinzip jeder. Egal wo auf der Welt er sich aufhält.“ Kinderspielzeug, smarte Heimelektronik, Küchengeräte, ja selbst die Welt der Erotik sucht zunehmend auch digital Anschluss.

Eben nicht "offen-wie-ein-Scheunentor"

Wichtig bei vernetzten Geräten jeglicher Art ist grundsätzlich, beim Einrichten die richtigen Fragen zu stellen. Reicht es aus, lediglich in den eigenen vier Wänden auf die Geräte zugreifen zu können? Oder muss ich zwingend von außerhalb Zugriff haben – mit dem Risiko dadurch digital ein Stück weit verletzlicher zu werden? „Nicht benötigte Schnittstellen konsequent abzuschalten ist eine Diät, die uns mit Sicherheit gut bekommt“, sagt Tschersich deshalb. Was teile ich mit der Welt und was nur mit der Familie? Das tauge auch als Vorsatz für das neue Jahr.

Die Ära des kontaktlosen Diebstahls

Gilt das auch für die Plastikgeld- Schnittstelle? Das kontaktlose Bezahlen hat dank moderner Kassensysteme den Schritt aus der Nische mittlerweile in den Alltag vieler Menschen geschafft. Das weckt Begehrlichkeiten. Für den Cybersicherheitschef stellt sich nicht die Frage, ob. Viel mehr stellt sich die Frage, wann. Im Fall von funkenden Chipkarten, wann erstmals Kriminelle einen Kniff finden, in die digitale Tasche zu greifen. Da diese Karten eine Funktion für digitale Kommunikation im Nahbereich haben, dürfte genau dort der Hebel angesetzt werden. Die Lederwarenindustrie hat schon reagiert und abgeschirmte Geldbörsen auf den Markt gebracht. Einfach, aber recht effektiv um den „Cyberangriff im Vorbeigehen“ abzuwehren.

Höher - schneller - weiter

Dieser Wettkampf von Angreifern und Schutzsystemen tobt auf dem Feld von Botnetzen schon eine ganze Weile. Beide Seiten schaukeln sich jeweils durch Erfolge gegenseitig hoch. Ergebnis: Wer heute etwa einen so genannten DDoS-Angriff startet (Distributed-Denial-of-Service), entwickelt sehr viel mehr „Wucht“, als noch vor einem Jahr. Das lässt sich mit Zahlen belegen. „Wir erleben dramatisch anwachsende Datenraten. Die Spitzen haben den zweistelligen Gigabit-Bereich verlassen und längst den dreistelligen erreicht. Solche Angriffe kann nicht mehr jeder abwehren, er braucht Hilfe“, sagt dazu Thomas Tschersich. Allein im November 2018 wurden im Backbone-Netz der Deutschen Telekom AG mehr als 3.000 DDoS-Angriffe gezählt. Auch quantitativ ein hoher Wert. Hat auch nur einer dieser Angriffe Erfolg, kann eine Online-Plattform schnell nicht mehr erreichbar sein. Die Angst genau davor ist das Ziel der Cyberkriminellen, die gerne mal einem Warnschuss eine Erpressungsforderung folgen lassen. Zahle Geld, oder du gehst in die Knie. Solche Erpressungsversuche müssen dabei nicht zwingend von den Botnetz-Betreibern selbst ausgehen. Diese bieten ihr Heer von infizierten Zombie-PCs im Darknet leihweise an. Ein kleiner DDoS-Angriff ist mittlerweile schon für 15 Euro zu haben.

Alexa? Schütze mich vor Botnetzen!

Angesichts solcher Entwicklungen ist es extrem wichtig geworden, potentielle Zombie-Heere finden zu können, bevor sie losschlagen. Dieser Trend heißt bei der Deutschen Telekom „Botnet Command & Control Erkennung mit künstlicher Intelligenz“. Die KI wertet dabei im Cyber Defense Center der Telekom riesige Datenmengen aus und analysiert automatisiert ganz bestimmte Anomalien. Solch eine Suche gilt zum Beispiel dem so genannten Domain Generation Algorithm. Dieser Algorithmus ist Teil einer Schadsoftware. Der hilft quasi dabei, eine Art digitale Briefkastenfirma mit einem kryptischen Namen zu erstellen. Solch eine Domain - die dann beispielsweise „eefmggk4bk.net“ heißt - wird dazu benötigt, das Zombie-Heer kontrollieren und steuern zu können. Verbindungsversuche zu solchen Command & Control-Domains deuten auf eine Infizierung mit Schadsoftware hin. Die Telekom kann somit nach dem Auffinden ihre Kunden warnen, bevor von den infizierten Geräten eine Gefahr ausgehen kann.


21.12.2018

TÜViT-Siegel: Telekom geht verantwortungsvoll mit Kundendaten um

  • Abrechnungsprozess in Mobilfunk und Festnetz ist tadellos 
  • Datenschutz und Informationssicherheit entsprechen höchsten Standards
  • Erstmals Belastungstest im Rechenzentrum in Biere

Überall, wo Kunden der Telekom telefonieren oder surfen, fallen viele Daten an. Jeden Tag. Zum Beispiel über gewählte Nummern oder Downloadmengen. Die Telekom Deutschland erzeugt daraus die Rechnungen. Die Daten der Kunden sind dabei stets geschützt. Dies bescheinigte das unabhängige Prüfinstitut TÜV Informationstechnik (TÜViT) dem Bonner Unternehmen nun bereits zum dritten Mal. 

„Das Gütesiegel ist wichtig für uns und unsere Kunden. Denn es steht dafür, dass unsere Systeme sicher sind und Kunden uns vertrauen können. Wenn es um Rechnungen und somit um Geld geht, sind Vertrauen und Sicherheit das 
A und O“, sagt Klaus Werner, Geschäftsführer Finanzen Telekom Deutschland. „Ein Zertifikat sagt mehr als tausend Worte – und wir bekommen sogar zwei. Eines für Qualitätssicherungsprozesse rund um Abrechnungen: Wir sind in der sich permanent ändernden Welt mit neuen Technologien und Konvergenzprodukten stets auf dem aktuellsten Stand. Und das andere Zertifikat steht für Datenschutz und Informationssicherheit“, so Werner. 

Milliarden Daten werden genutzt

Die Telekom wertet monatlich Kundendaten aus, um Rechnungen zu erstellen. Dazu zählen beispielsweise gewählte Rufnummern oder auch Downloads. Insgesamt sind es mehrere Milliarden solcher Daten, die für Rechnungen von Festnetz-, Mobilfunk- sowie MagentaEins-Kunden relevant sind. Die IT-Systeme, die die Telekom dafür einsetzt, sind sicher. Auch die Abläufe von der Datenerhebung bis zur fertigen Rechnung und anschließenden Datenlöschung genügen höchsten Sicherheitskriterien. Nach der Zertifizierung von 2013 und der Erneuerung des Zertifikats von 2016 ist dieses nun das dritte Prüfsiegel von TÜV Informationstechnik. 

Die unabhängige Prüfinstitution TÜViT hatte dafür in den vergangenen rund neun Monaten nicht nur die Telekom-internen Abrechnungsprozesse unter die Lupe genommen. Erstmals haben die Prüfer auch im Hochsicherheitsrechenzentrum in Biere die Sicherheitsbedingungen getestet. Auch auf der Telekom-Website haben sie unter realen Bedingungen Sicherheitstest durchgeführt. „Wir haben mit den Sicherheitsbeauftragten der Telekom IT die Systeme auf Herz und Nieren geprüft und können der Telekom einen sehr gewissenhaften Umgang mit Daten- und Systemsicherheit attestieren. Hier wird seriös und professionell gearbeitet, um das höchste Gut der Kunden zu schützen“, sagte Dirk Kretzschmar, Geschäftsführer der TÜV Informationstechnik GmbH bei der Zertifikatsübergabe in Bonn. 

Umgang mit Daten entspricht höchsten Anforderungen

„Die Systeme sind nicht nur technisch auf höchstem Niveau abgesichert. Auch Handhabung und Verarbeitung der Daten entsprechen zudem vollumfänglich den Anforderungen aus der neuen Datenschutz-Grundverordnung“, bekräftigte der Konzerndatenschutzbeauftragte der Telekom, Claus-Dieter Ulmer. Die Telekom lebe den Datenschutz und tue alles dafür, dass sich die Kunden auf sie verlassen könne. „Datenschutz und Informationssicherheit sind mittlerweile ein echter Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Deshalb freuen wir uns sehr über dieses erneut positive Ergebnis“, so Ulmer.


13.12.2018

T-Systems verschlankt Geschäftsführung

  • Neben Vorsitzendem nur noch drei weitere Geschäftsführer
  • François Fleutiaux wird neuer Geschäftsführer ‚Commercial‘
  • Anette Bronder verlässt T-Systems auf eigenen Wunsch

T-Systems setzt seine Transformation fort: Ab 1. Januar 2019 zählt die Geschäftsführung nur noch vier statt bisher sechs Mitglieder. Sie besteht neben dem Vorsitzenden aus einem Geschäftsführer ‚Commercial‘, einem für Finanzen und einem für Personal. Die Stelle des Geschäftsführers Commercial ist neu. Er bündelt alle Kundenbelange einschließlich Vertrieb, Marketing, Partner- und Vertrags-Management. 

„Wir stellen T-Systems schlanker und agiler auf. Wir haben die alte monolithische Struktur durch zehn agile, kunden-getriebene Portfolio-Einheiten ersetzt. Wir haben alle Funktionen des Marktangangs in einer zentralen Organisation gebündelt. Das gleiche gilt für alle globalen Lieferfunktionen. Alle Einheiten haben die volle Verantwortung für die jeweilige Funktion, für ihre Produkte und Lösungen. Die Hierarchie ist in allen deutlich flacher als bisher.“ So erläutert Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef Adel Al-Saleh den Umbau. „Wir haben den neu geschaffenen Einheiten mehr Verantwortung gegeben und verschlanken deshalb auch die Geschäftsführung.“

Neue Stelle des Geschäftsführers ‚Commercial‘ geschaffen

Der T-Systems-Aufsichtsrat hat François Fleutiaux in die neu geschaffene Position des Geschäftsführers Commercial berufen. Fleutiaux war bisher in der Geschäftsführung für die Einheit ‚IT Division‘ zuständig. Neben Fleutiaux verbleiben Christoph Ahrendt (Finanzen) und Georg Pepping (Personal) für ihre Ressorts unverändert in der Geschäftsführung von T Systems.

Mit den neuen Portfolio-Einheiten laufen die bisherigen drei Organisationseinheiten (für Informationstechnik, Telekommunikation und Digitalgeschäft) zum Jahresende aus. In Folge verlassen Anette Bronder (Digital Division) und Patrick Molck-Ude (Telecommunications Division) die Geschäftsführung.

Ende 2018 wird Anette Bronder das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. „Ich danke Anette sehr für ihr großes Engagement. Durch ihre Arbeit ist T Systems heute einer der führenden Digitaldienstleister“, sagt Adel Al-Saleh. Anette Bronder kam im August 2015 als Geschäftsführerin zu T Systems. Sie verantwortete den Aufbau der ‚Digital Division‘ und der ‚Telekom Security‘. Beide Einheiten gehören in der neuen Portfolio-Struktur zu den Wachstumsbereichen.

Patrick Molck-Ude übernimmt zum 1. Januar 2019 die Leitung der Portfolio-Einheit ‚TC Services‘. Damit führt er die größte Portfolio-Einheit von T-Systems. Deren Aufgabe ist es, nationalen und internationalen Großkunden globale Netze für ihren digitalen Umbau bereitzustellen. „Ich freue mich sehr, dass Patrick diese wichtige Aufgabe für T Systems übernimmt. Sein Know-how und seine Kundenbeziehungen sind in dieser Phase der Transformation für uns besonders wertvoll“, so Al-Saleh.


12.12.2018

Blockchain: Telekom ist Mitglied der globalen Hyperledger-Community

T-Labs, die zentrale Forschungs- und Innovationseinheit der Telekom, ist der globalen Hyperledger-Community beigetreten. Hyperledger ist eine Open-Source-Kollaboration, die entwickelt wurde, um branchenübergreifende Blockchain-Technologien zu verbessern. Die Mitgliedschaft gilt vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019. Mit der Kooperation erweitern die T-Labs ihr Partnernetzwerk und treiben ihre Blockchain-Forschungsprojekte voran. Zum Beispiel experimentiert T-Labs mit dem Sovrin-Identitiy-Framework (basierend auf Hyperledger Indy) und unterstützt die Gemeinschaft als Steward der Sovrin Foundation. Darüber hinaus entwickeln die T-Labs derzeit einen dezentralen und transparenten Ansatz zur Abwicklung und Durchführung von Roaming-Vereinbarungen auf Basis von Hyperledger Fabric.

„Die Entwicklung unserer Wholesale-Roaming-Anwendung auf Hyperledger Fabric war eine naheliegende Entscheidung", so John Calian, SVP & Leiter der T-Labs. "Hyperledger Fabric bietet Geschäftskunden wie der Deutschen Telekom und unseren Partnern ein zugelassenes und Open-Source-Entwicklungs-Ökosystem, das produktionsreifes Identitäts-Management sowie ausgefeilte Vertraulichkeitskonzepte für Multi-Stakeholder-Umgebungen integriert. Genau das ist es, was Unternehmenskunden benötigen, um ihre dezentralen Visionen in die Tat umzusetzen. Deshalb freuen wir uns, Teil der Hyperledger-Community zu werden".

"Die Deutsche Telekom ist bereits ein geschätzter technischer Mitwirkender an Hyperledger-Projekten und ist nun ein willkommenes neues Hyperledger-Mitglied", sagte Brian Behlendorf, Executive Director, Hyperledger. "Als führendes integriertes Kommunikationsunternehmen ist die Deutsche Telekom gut positioniert, um einen Mehrwert für unser Ökosystem und das schnell wachsende Universum der Anwendungsfälle für DLT zu schaffen. Es ist besonders spannend zu sehen, wie die Deutsche Telekom der Community beitritt, während wir in Europa zu unserem ersten Hyperledger Global Forum zusammenkommen."

In Zukunft streben die T-labs die Entwicklung weiterer Hyperledger-basierter Projekte an, die Kundennutzen und Geschäftserfolg schaffen und gleichzeitig ihre Erkenntnisse teilen, um gemeinsame Innovationen innerhalb der Hyperledger-Community zu fördern.

Über Hyperledger
Hyperledger ist ein gemeinschaftliches Open-Source-Projekt zur Entwicklung branchenübergreifender Blockchain-Technologien.
Hyperledger ist eine Multiprojekt- und Multi-Stakeholder-Lösung, die 10 Business-Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien umfasst. Mit Hyperledger können Unternehmen robuste, branchenspezifische Anwendungen, Plattformen und Hardwaresysteme entwickeln, die ihre individuellen Geschäftsvorgänge unterstützen, indem sie Open-Source Frameworks für Unternehmen sowie Code-Basen erstellen.

Über die Telekom Innovation Laboratories (T-Labs)
Die Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) haben ihren Sitz in Berlin, dem Herzen des modernen, digitalen und innovativen Deutschlands. Bei T-Labs treiben über 300 internationale Experten und Wissenschaftler mit ihrer Leidenschaft für Innovation und Technologie die drei Kernthemen Blockchain, Intelligence und Experiences voran. Die T-Labs sind die F&E-Einheit der Deutschen Telekom und zugleich über ein An-Institut mit der Technischen Universität Berlin verbunden. An den Standorten in Berlin, Darmstadt, Beer Sheva, Budapest und Wien sind die T-Labs von weltweit führenden Universitäten, Start-ups, Investoren, Forschungsinstituten und industriellen Innovationseinrichtungen umgeben, um mit diesen gemeinsam die Zukunft der Kommunikationsdienste zu gestalten.


07.12.2018

Premiere: T-Mobile Polska startet 5G Netz in Warschau

  • T-Mobile legt Basis für kommerziellen 5G Ausbau in Polen
  • Erste Tests für Geschäftskunden 
  • #5G_Lab zeigt Möglichkeiten der Zukunft

Die Telekom-Tochter T-Mobile Polska legt die Basis für den kommerziellen 5G Ausbau in Polen: T-Mobile-Chef Andreas Maierhofer gab heute den Startschuss für das erste voll funktionsfähige 5G Netzwerk Polens. Begleitet wurde er vom polnischen Digitalminister Marek Zagórski, Telekom-Vorstandsvorsitzenden Tim Höttges und Telekom-Europavorstand Srini Gopalan. Den Anfang machen vier Basisstationen, die komplett auf dem zukünftigen 5G Standard 5G New Radio (5G NR) basieren: Zunächst wird das Zentrum der Hauptstadt Warschau versorgt, anschließend wird T-Mobile das 5G Netz schrittweise ausbauen und auf andere Städte ausdehnen. Basis für weitere Planungen wird die Lizenz- und Frequenzvergabe der polnischen Regulierungsbehörden sein. 

Erste Tests für Geschäftskunden

„Heute ist ein besonderer Tag“, so Höttges. „Eine hochmoderne Telekommunikationsinfrastruktur ist für jedes Land in Europa unerlässlich. Wir sind stolz darauf, der erste Betreiber in Polen mit 5G Netz zu sein. Dies ist der Beginn einer neuen Ära.“ Insbesondere Industrie und die Logistikbranche werden von 5G für eine Vielzahl von Anwendungen profitieren. Erste Geräte, die den Zugriff auf das 5G Netzwerk ermöglichen, hat T-Mobile Polska an ausgewählte Geschäftskunden und Partner verteilt. Damit können die Partner ihre eigenen Geschäftslösungen und Produkte schon heute im realen 5G Netz testen und weiterentwickeln, um sie später auf dem Massenmarkt anzubieten. 

Anwendungen der Zukunft im #5G_Lab 

Zeitgleich öffnet das #5G_Lab in Warschau seine Türen für Besucher. Hier zeigt der Mobilfunkbetreiber 5G Anwendungen und präsentiert die Möglichkeiten der Zukunft. Mithilfe neuester Virtual- und Augmented-Reality-Lösungen können die Besucher 5G Anwendungen aus den Bereichen Industrie, Smart City oder Entertainment hautnah erleben. Dabei kommen auch die besonderen Leistungsmerkmale von 5G zum Tragen: Daten werden um ein Vielfaches schneller übertragen, Reaktionszeiten werden deutlich kürzer. Und diese Netz-Vorteile kann eine sehr viel größere Gruppe innerhalb einer Mobilfunkzelle gleichzeitig nutzen.

Die Technik dahinter

Das 5G Netz im Zentrum von Warschau nutzt kommerzielle 5G Technik von Huawei und wird in die Live-Netzinfrastruktur integriert. Das heißt, es interagiert mit der bestehenden 4G Technologie von T-Mobile. Damit sind Verbindungen und Feldtests künftiger 5G Dienste unter realen Bedingungen möglich. Aktuell nutzen die Antennen das 3,5 GHz-Spektrum im Rahmen einer Testlizenz. Das 3-GHz- Band gilt als eines der Startbänder für 5G. Die Technik, die benutzte Software und die Terminals basieren auf den Standards der 3GPP (3rd Generation Partnership Project) für 5G New Radio in der Non-Standalone-Variante . Diese Mobilfunkkomponente von 5G wurde im Dezember 2017 standardisiert. 5G NR ist ideal geeignet, den Bedarf im mittleren Frequenzband unterhalb von 6 GHz für 5G Anwendungen abzudecken. Kernmerkmale in diesem Bereich sind breite Abdeckung, Durchsatzgeschwindigkeiten im Multi-Gigabitbereich und niedrige Latenzen in der Größenordnung von wenigen Millisekunden. 

Ein entscheidender Faktor für die Steigerung der Kapazität und höhere Geschwindigkeiten bei 5G NR im Vergleich zu 4G ist die Nutzung modernster Antennentechnik: Massive MIMO (Multiple Input, Multiple Output) ist eine Technologie, bei der die Anzahl der Sende- und Empfangsantennen massiv erhöht wird. Durch die hohe Zahl an Antennenelementen – in einer 5G Antenne sind das bis zu 64 – kann Massive MIMO eine sehr viel präzisere und auf den Nutzer ausgerichtete Verbindung erzeugen. Mit Hilfe einer intelligenten Antennentechnik (Beamforming) werden Sendeantennen optimal ausgerichtet, wodurch sich die Effizienz des Frequenzspektrums zusätzlich um ein Vielfaches erhöht. 

Der Aufbau in Warschau erfolgt analog dem des Berliner 5G Clusters der Telekom in Deutschland. Hier hatte die Telekom bereits im Mai dieses Jahres die erste 5G Datenverbindung Europas im Livenetz gezeigt.


03.12.2018

Elektromobilität: Telekom mit einheitlichem Ladetarif

  • Telekom testet Ladestrom für E-Autos in ganz Deutschland
  • Preistransparenz durch bundesweit einheitlichen Minutentarif
  • Start zum 17. Dezember 2018, Vorregistrierung ab sofort möglich

Die Deutsche Telekom testet ein neues Angebot: Künftig können private Halter von E-Fahrzeugen mit einer Ladekarte und einer App der Telekom einen Großteil der bundesweiten öffentlichen Ladestationen nutzen. Dabei gilt an allen Ladesäulen ein einheitlicher Preis. 

Für die Authentifizierung nutzen Kunden eine RFID-Karte und eine App, mit der sich auch die Ladevorgänge starten und beenden lassen. Die Abrechnung erfolgt pro Minute und unabhängig von der Ladegeschwindigkeit. Der reguläre Preis beträgt bundesweit einheitlich 4 Cent pro Lademinute. Grundgebühren fallen nicht an. Für die Einführungsphase bis zum 31. März 2019 gilt ein Preis von nur 2 Cent pro Lademinute. Details zu den Ladevorgängen wie Zeitpunkt, Ort und Dauer der Ladung sowie die Anzahl der geladenen Kilowattstunden können die Kunden jederzeit in einer App einsehen. Abrechnung und Zahlung erfolgen monatlich. 

Die Telekom nutzt für das Ladestrom-Angebot öffentliche Ladepunkte, die an eRoaming-Plattformen wie z.B. Hubject angebunden sind. Zum Start des Projekts beträgt die Abdeckung etwa 80 Prozent der öffentlichen Ladeangebote in Deutschland. Ein weiterer Ausbau ist geplant. „Elektromobilität wird künftig eine feste Größe. Deshalb erweitern wir mit Telekom Ladestrom erneut unser Portfolio und schließen so für unsere Kunden die Lücke zwischen Elektroauto und öffentlichen Ladesäulen“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland GmbH.

Kunden, die sich bis zum 31. Januar 2019 registrieren, erhalten zusätzlich 99 Freiminuten. Vorregistrierung und Registrierung erfolgen im Internet unter www.telekom-ladestrom.de oder telefonisch unter 0800 330 1338 (Mo – Fr 08:00 – 18:00 Uhr). 

Bereits im November 2018 hat die Telekom den Aufbau eines eigenen bundesweiten Ladenetzes für Elektroautos gestartet. Das Tochterunternehmen Comfort Charge errichtet dafür Schnell-Ladestationen in ganz Deutschland und rüstet bestehende Telekommunikationsinfrastruktur zu Normal-Ladepunkten auf. Neben der Comfort Charge arbeitet die Telekom beim Ladestrom mit der Digital Energy Solutions GmbH und der Enio GmbH partnerschaftlich zusammen.


03.12.2018

Pannenhilfe via App: Telekom und ADAC stellen erstes gemeinsames Angebot für CarConnect vor

  • Mit wenigen Klicks die ADAC Pannenhilfe anfordern – über die CarConnect-App
  • Strategische Partnerschaft: Telekom und ADAC sorgen für mehr Sicherheit auf der Straße
  • Aktionsangebot: CarConnect Adapter für nur einen Euro

Schnelle Hilfe bei der Autopanne: Die Telekom hat ihr Angebot CarConnect gemeinsam mit dem ADAC weiterentwickelt. Ab dem 3. Dezember erreichen Autofahrer die ADAC Pannenhilfe mit wenigen Klicks über die CarConnect App des Telekom-Dienstes. Die Web-App des ADAC sendet automatisch den Standort des defekten Fahrzeugs und informiert, wenn der ADAC Wagen losfährt. Telekom und ADAC arbeiten im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zusammen. Gemeinsam wollen sie auch weitere Möglichkeiten der Digitalisierung im Verkehr nutzen. Projekte dazu sind bereits in Planung. 

Partnerschaft von Telekom und ADAC erhöht Sicherheit auf der Straße

Torsten Brodt, Leiter Commercial Management Telekom Deutschland: „Die Partnerschaft von Telekom und ADAC schafft für unsere Kunden einen echten Mehrwert. Unsere Kunden können aus der CarConnect App schnell und einfach die ADAC Pannenhilfe rufen - ab sofort in Deutschland und im kommenden Jahr überall in Europa. Das erhöht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.“ 

Nach diesem ersten Schritt werden weitere digitale Angebote rund um das Auto im Jahr 2019 folgen.

CarConnect: Hotspot, Diebstahlwarnung und noch viel mehr

Darüber hinaus bietet CarConnect eine weitere Neuerung. Voraussichtlich ab Januar 2019 können Nutzer von Magenta SmartHome ihr Auto mit dem eigenen Zuhause vernetzen. Dabei hilft die integrierte CarConnect Geofence Funktion. CarConnect steuert damit auf Wunsch von unterwegs automatisch das Licht, die Jalousie oder die Musik zuhause.

Die bewährten Funktionen von CarConnect bleiben bestehen: Der Adapter fungiert auch künftig als rollender Hotspot. Nutzer können so mit bis zu fünf Geräten überall im besten LTE-Netz surfen. Außerdem informiert CarConnect bei Parkrempler oder Autodiebstahl und zeigt die aktuelle Fahrtroute sowie den Batteriestatus an.

Auch an den bestehenden Tarifen ändert sich nichts. CarConnect mit bis zu 10 Gigabyte (GB) Datenvolumen inklusive EU-Roaming gibt es ab 9,95 Euro. Der notwendige CarConnect Adapter kostet bis zum 02. Januar 2019 einmalig nur 1 Euro. Danach beträgt der Preis einmalig 39,95 Euro. CarConnect ist in allen Telekom Shops und auf www.telekom.de erhältlich.