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Telekom AG Medieninformationen

09.01.2020

Markenchef Hans-Christian Schwingen verlässt Deutsche Telekom – Ulrich Klenke folgt nach

Hans-Christian Schwingen (53), Markenchef der Deutschen Telekom, hat sich entschieden, das Unternehmen zum 1. April 2020 zu verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Sein Nachfolger wird Ulrich Klenke (48), früherer CEO der Werbeagentur Ogilvy Germany und zuletzt als Berater für Volkswagen tätig.

Schwingen kann auf erfolgreiche Jahre bei der Telekom zurückblicken: So bündelte die Telekom unter seiner Führung die zuvor selbständigen Markenaktivitäten (T-Home, T-Mobile, T-Online) unter einer starken internationalen Marke „T“. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Neupositionierung der Telekom von einer technologie- zu einer werteorientierten Erlebnismarke. Eine wichtige Rolle spielte dabei das von Schwingen eingeführte neue Markenversprechen „Erleben, was verbindet.“ („Life is for sharing.“). Damit wurde auch markenseitig der Grundstein für die organisatorische Zusammenführung der Festnetz- und Mobilfunksparte zu einem integrierten, wettbewerbsfähigen Fullservice-Anbieter gelegt.

Die internationalen Markenwertstudien listen die Telekom heute unter den Top 3 der deutschen Marken in der Welt. „Brand Finance Global 500“ führt die Telekom seit 2014 als wertvollste Telekommunikationsmarke in Europa auf: Rangierte sie 2008 noch auf dem vierten Platz, ist sie heute unangefochten die Nummer 1.

Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom: „Hans-Christian Schwingen ist ein branchenweit hoch geschätzter Markenexperte. Das Unternehmen hat ihm viel zu verdanken. Er hat unserer Marke und der Unternehmensfarbe Magenta neue Strahlkraft verliehen.“

Hans-Christian Schwingen: „Getreu dem Motto, dass man eine Party verlassen soll, wenn es am schönsten ist, ist es für mich nach über zwölf Jahren bei der Deutschen Telekom nun soweit, etwas Neues anzugehen. Bevor ich mir darüber intensiv Gedanken machen kann, muss ich mit dem Alten erst abgeschlossen haben. Jetzt scheint mir die rechte Zeit gekommen. Ich kann das guten Gewissens tun, weil wir mit Uli den richtigen Nachfolger gefunden haben.“

Mit Ulrich Klenke tritt ein ausgewiesener Experte in Sachen Marketingkommunikation seine Nachfolge an. Er kann auf eine zwanzigjährige Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken. Wie Schwingen auch, wird er direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Telekom, Tim Höttges, berichten. In seiner letzten Station war er zwei Jahre als Unternehmensberater, hauptsächlich für Volkswagen, tätig. Während seiner Zeit dort war Klenkes Tätigkeitsschwerpunkt die Einführung der Elektromobilitätsmarke ID. in 28 europäischen Märkten.

Seine Karriere begann er bei Daimler. Dort war er Anfang der 2000er Jahre unter anderem für die Marken- und Produktkommunikation von Chrysler, Jeep und Dodge in der deutschen Vertriebsorganisation des Konzerns tätig. Im Anschluss wechselte Klenke als Geschäftsführer zu DDB Berlin. 2007 wurde er Marketing-Chef der Bahn, 2015 CEO der renommierten Werbeagentur Ogilvy Germany.

Telekom-Chef Tim Höttges: „Die Marke Telekom hat eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Ulrich Klenke übernimmt eine große Verantwortung, die Marke im Sinne des Zeitgeistes konsistent und nachhaltig weiter zu entwickeln. Seine unternehmerische Erfahrung aus dem Agenturgeschäft und der Tätigkeit für Großunternehmen mit großen Transformationen qualifizieren ihn für diese herausfordernde Aufgabe.“

Ulrich Klenke: „Einen Markenchampion wie die Deutsche Telekom in die Zukunft zu führen, ist der Traum jedes Marketers. Mein Konzept wird eine agile Markenführung sein, mit dem Ziel, digitalen Optimismus zu etablieren und die Menschen emotional zu berühren. Dafür ist es notwendig, bestehende Strukturen zu überdenken, schnell und integriert zu agieren und konsequente Kundenorientierung zu leben.“


08.01.2020

CompanyFlex: Modularer Baukasten für Internet und Telefonie für alle Unternehmensstandorte

  • Telefonie aus dem Netz vereinfacht Kommunikation und Zusammenarbeit
  • Kommunikationsmodule selbst flexibel zusammenstellen
  • Vereint Cloud PBX sowie SIP-Trunk und bietet Basis für den IP-Umstieg

Die bestehende Telefonanlage weiternutzen, Rufnummern behalten, auf einen IP-Anschluss setzen – das ermöglicht CompanyFlex, das neue Telekom-Produkt für die Unternehmenskommunikation. Sämtliche Dienste lassen sich skalieren, sodass kleine und mittlere Betriebe ebenso davon profitieren wie Großunternehmen. Branchenunabhängig erhalten Geschäftskunden eine Plattform, um ihre Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern – 
und damit Innovationen und Digitalisierung voranzutreiben.

CompanyFlex vereint die Leistungen von SIP-Trunk (Session Initiation Protocol) und Cloud PBX. SIP-Trunk ermöglicht es, eine bestehende Infrastruktur, um bestimmte IP-Funktionalitäten zu erweitern: Vorhandene Rufnummern lassen sich beibehalten, Nebenstellen auf IP-Basis einbinden. Cloud PBX hingegen kombiniert als komplette Telefonanlage aus der Cloud den Anschluss, Telefonie und Internet mit neuesten IP-Technologien.

Mit CompanyFlex können Geschäftskunden zunächst SIP-Trunk im Unternehmen einführen. Für Kunden, die bereits auf SIP-Trunk setzen, bildet CompanyFlex die Basis, einfach auf Cloud PBX und damit auf eine Telefonanlage aus dem Netz umzusteigen. Dadurch können sich Unternehmen langsam an die Cloud-Telefonie herantasten und austesten, was sich für sie am besten eignet.

Ein Anschluss – viele Möglichkeiten

Mit CompanyFlex rüsten sich Unternehmen für die Zukunft, denn mit der neuen Lösung stehen ihnen viele Möglichkeiten offen. So können sie etwa auf eine integrierte Cloud-TK-Anlage wechseln und mehrere Standorte auf einem SIP-Trunk zentral zusammenführen. Für die Praxis bedeutet das: Kunden können einen Rufnummernblock auf mehrere Telefonanlagen oder Standorte aufteilen. Sie können mehrere Durchwahl- bzw. Einzelrufnummern über einen zentralen Zugang zusammenführen oder eine redundante und damit ausfallssichere Anbindung realisieren. Das Angebot bündelt sämtliche Anforderungen in einem Vertrag.

Über ein Administrationsportal lassen sich die benötigten Funktionen als Self-Service konfigurieren. Alternativ erledigt dies der Kundenservice der Telekom. Das modulare Baukastenprinzip ermöglicht es, das jeweils passende Produkt für die Hauptverwaltung und/oder einzelne Firmenstandorte auszuwählen. Wahlweise inkludiert: ein IP-basierter Anschluss mit Internet-Flat und bei Verfügbarkeit hinzubuchbaren Bandbreiten von 50 MBit/s bis zu 1.000 MBit/s. Optional lässt sich auch eine Festnetz-Flat mit zusätzlicher Telekom Mobil-Flat oder eine Flatrate für alle Mobilnetze hinzubuchen. Ein Vor-Ort-Service sorgt für die Entstörung innerhalb von nur acht Stunden.

Sanfter Umstieg in die IP-Welt

CompanyFlex eignet sich sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. Unternehmen, die bisher noch keinen IP-Anschluss besitzen, erhalten damit neue Funktionen, um ihre Anforderungen besser zu lösen. Beispielsweise funktionieren Kommunikation und Zusammenarbeit ortsunabhängig, sodass sich Mobilgeräte einfacher einbinden und Online- oder Videokonferenzen aufsetzen lassen. Im Zuge des IP-Umstiegs lassen sich vorhandene Endgeräte nach einem Update weiternutzen. Möchten die Verantwortlichen stattdessen neue Hardware installieren, bietet die Telekom sowohl die passenden Geräte als auch die Installation an.

CompanyFlex ist als SIP-Trunk ab Januar 2020 erhältlich. Das Angebot als Cloud PBX folgt im Laufe des Jahres.


30.12.2019

Telekom und EWE dürfen Glasfaser Nordwest gründen

  • Beide Unternehmen begrüßen die komplette Freigabe des Bundeskartellamts
  • „Glasfaser Nordwest“ wird in nächsten Tagen gegründet
  • Schnelles Internet für bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte

Das Bundeskartellamt hat heute der Deutschen Telekom und EWE die finale fusionskontrollrechtliche Freigabe erteilt. Beide Unternehmen können nun das Joint Venture „Glasfaser Nordwest“ gründen. Die Telekom und EWE begrüßen diese Freigabe, nachdem schon im Dezember die kartellrechtliche Prüfung auf Basis gemeinsamer Zusagen keinen Anlass für Bedenken gegeben hatte. In den nächsten Tagen wird „Glasfaser Nordwest“ als Gemeinschaftsunternehmen gegründet und die Geschäftsführer werden bestellt.

Glasfaseranbindungen bis ins Haus 

Die Glasfaser Nordwest GmbH wird ihren Firmensitz in Oldenburg (Niedersachsen) haben. Sie soll bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser bis ins Haus versorgen. Das Unternehmen wird in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremens ausbauen. Bei den Erschließungen stehen sowohl bisher unterversorgte ländliche  Gebiete als auch urbane Regionen im Fokus. Technische Grundlage für das schnelle Internet sind Glasfaseranbindungen bis ins Haus (Fibre to the Home/FTTH). Beide Partner gehen von einer Investitionshöhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren aus. Die Kooperation ist zeitlich nicht beschränkt. 

„Kooperationen sind ein wichtiger Baustein für den Infrastrukturausbau in Deutschland. Wir freuen uns, dass wir nach langen Monaten der Prüfung nun gemeinsam mit EWE Glasfaser Nordwest etablieren können. Das neue Unternehmen wird sofort loslegen. Mit dem Ziel, möglichst schnell viele Menschen im Nordwesten mit Gigabitgeschwindigkeiten zu versorgen“, sagt Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. 

Auch EWE-Chef Stefan Dohler begrüßt die Genehmigung. „Großflächiger Glasfaserausbau ist Gemeinschaftsaufgabe. Ein Unternehmen alleine kann diese sehr hohen Investitionen nicht stemmen. Gemeinsam bringen wir nun den Nordwesten in die Gigabitgesellschaft. Wir stehen weiterhin für den Netzausbau und schnellstes Internet – von nun an gemeinsam mit einem starken Partner.“

Glasfaseranbindung zu fairen Bedingungen

Bereits im Dezember 2017 hatten die Telekom und EWE eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet und das Vorhaben bekanntgegeben. Im März 2019 meldeten beide Unternehmen Glasfaser Nordwest zur Genehmigung beim Bundeskartellamt an. Es folgte eine intensive Prüfung unter Einbeziehung der anderen Marktteilnehmer. 

Mit dem gemeinsamen Ausbau von Glasfasernetzen will Glasfaser Nordwest auch bislang unterversorgte Gebiete erschließen. Dies ist die bislang größte Unternehmensgründung für den Ausbau von Glasfaser in Deutschland.

Glasfaser Nordwest wird allen interessierten Unternehmen Glasfaser zu fairen und diskriminierungsfreien kommerziellen Bedingungen zur Verfügung stellen. 2020 sollen die ersten Kunden im Ausbaugebiet die neuen Glasfaseranschlüsse nutzen können.


30.12.2019

25 Jahre Deutsche Telekom AG – vom öffentlichen Unternehmen zur Aktiengesellschaft

Mit der Privatisierung vor einem Vierteljahrhundert forcierte die Telekom ihre erfolgreiche Entwicklung zum internationalen IT- und Telekommunikationskonzern.

Der 1. Januar 1995 war für die Deutsche Telekom ein Schlüsseldatum. An diesem Tag vor 25 Jahren wurde aus dem öffentlich-rechtlichen Unternehmen Deutsche Bundespost Telekom – einem Sondervermögen des Bundes - offiziell eine privatrechtliche Aktiengesellschaft, die Deutsche Telekom AG. Die rechtliche Grundlage dieser Privatisierung bildete das „Gesetz zur Neuordnung des Postwesens und der Telekommunikation“, die sogenannte Postreform II. Im Zuge der Postreform I war die Deutsche Bundespost bereits im Jahr 1989 in die drei Bereiche Post, Postbank und eben Telekom aufgeteilt worden. Die Umwandlung dieser Geschäftsbereiche in Aktiengesellschaften und die damit verbundene Privatisierung war vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung der nächste konsequente Schritt.

Telekom muss sich im Wettbewerb behaupten

Die Telekom agierte Anfang der 1990er Jahre in einem Markt mit einer überaus großen Dynamik. So wuchs beispielsweise das Geschäft mit der mobilen Kommunikation auf Basis des ersten europäischen Mobilfunkstandards GSM und ab 1992 vorangetrieben durch den scharfen Wettbewerb der beiden Anbieter Telekom und Mannesmann Mobilfunk (heute Vodafone) in geradezu atemberaubendem Tempo. Um die Mitte der 1990er Jahre begann der Siegeszug der Internettechnologie und der damit verbundenen Anwendungen. Zusätzlich zur Evolution in diesen und vielen weiteren Technologie- und Anwendungsbereichen stellte der sich verschärfende Konkurrenzkampf im liberalisierten Telekommunikationsmarkt alle Wettbewerber vor große Herausforderungen. Die Telekom musste als Markt- und Technologieführer ihre unternehmerischen Strategien und Prozesse konsequent auf die Anforderungen im nationalen und zunehmend auch internationalen Wettbewerb ausrichten. Ein wichtiges Element dieser unternehmerischen Ausrichtung war der Zugang zum internationalen Kapitalmarkt und eine Kapitalerhöhung über eine Börsennotierung. Sie war für die Deutsche Telekom nicht zuletzt auch eine wichtige Voraussetzung für die internationale Expansion und den Ausbau des Geschäfts über die nationalen Grenzen hinaus. 

Erster Börsengang im November 1996

Knapp zwei Jahre nach der Gründung der Deutschen Telekom AG erfolgte am 18. November 1996 der erste Börsengang der jungen Aktiengesellschaft. Ihm folgten ein weiterer Börsengang Ende Juni 1999 und ein dritter im Juni 2000. Die Telekom erlöste aus den beiden ersten Börsengängen umgerechnet rund 21 Milliarden Euro, der Erlös aus dem dritten Börsengang von rund 13 Milliarden Euro floss in den Bundeshaushalt. Der Kurs der Telekom-Aktie stieg nach der Erstplatzierung bis zum März 2000 auf ihren Höchststand von 103,50 Euro. In den Folgejahren verlor die Aktie - wie im Übrigen das Gros der Technologie- und Telekommunikationswerte - erheblich an Wert. Im Juni 2012 notierte sie mit einem Tiefststand von 7,71 Euro. Die Aktionäre der Telekom profitierten von einer zuverlässigen Dividendenzahlung, die Telekom-Aktie gilt seit langem als eine der sichersten und stabilsten Aktien in DAX und Euro-Stoxx.

Über die vergangenen zehn Jahre hat sich die T-Aktie an der Börse deutlich besser entwickelt als die Papiere der meisten großen europäischen Wettbewerber. Dies ist das Ergebnis einer klaren, auf Solidität ausgerichteten Finanzstrategie. Die Akteure am Kapitalmarkt überzeugte die Telekom zudem damit, dass der Konzern die definierten unternehmerischen Ziele erreichte oder sogar übertraf. Mit einem Börsenwert von derzeit rund 75 Milliarden Euro ist die Telekom das wertvollste europäische Telekommunikationsunternehmen. 

Privatanleger der ersten Stunde, die ihre Treue-Aktien gehalten und die bezogenen Dividenden immer wieder in T-Aktien investiert haben, erreichten bis zum Jahresende 2019 eine Rendite von mehr als 150 Prozent auf das eingesetzte Kapital.

Aufbau Ost fordert das Unternehmen

Im deutschen Telekommunikationsmarkt hat die Telekom in den vergangenen Jahrzehnten eine Vielzahl bedeutender Aufgabenstellungen erfolgreich bewältigt. Nach der deutschen Wiedervereinigung hat der Konzern mit dem Programm „Aufbau Ost“ die marode Telekommunikationsinfrastruktur in den neuen Bundesländern zum modernsten Telekommunikationsnetz der Welt ausgebaut. In das 1997 vorzeitig abgeschlossene Programm investierte die Telekom umgerechnet rund 25 Milliarden Euro. In ganz Deutschland baute der Konzern das Telekommunikationsnetz bereits frühzeitig auf digitale Technik um. Inzwischen ist der nächster Technologie-Schritt - die Umstellung des Netzes auf die zukunftsorientierte Technik des Internet-Protokolls (IP) - nahezu abgeschlossen. Das Breitbandnetz der Telekom ebenso wie die Mobilfunkinfrastruktur gehen seit vielen Jahren immer wieder als Sieger aus Tests unabhängiger Prüfer hervor.

Telekom agiert immer stärker global

In den 25 Jahren seit der Gründung der Aktiengesellschaft hat sich die Deutsche Telekom als einer der führenden Telekommunikationskonzerne im globalen Markt etabliert. Zum Vergleich: Im Jahr der Privatisierung verzeichnete der Konzern einen Umsatz von umgerechnet rund 33 Milliarden Euro - im Geschäftsjahr 2018 betrug der Umsatz 75,7 Milliarden Euro. Einst nationaler Anbieter von Telekommunikationsservices ist die Telekom heute ein weltweit tätiger Dienstleister mit Tochterunternehmen und Beteiligungen in mehr als 50 Ländern rund um den Globus. Einen Schwerpunkt des internationalen Engagements bilden die Länder in Mittel- und Osteuropa. Daneben ist seit vielen Jahren T-Mobile USA ein Schlüssel für Erfolg des Telekom Konzerns. Aktuell erwirtschaftet die Telekom 70 Prozent ihres Konzernumsatzes in den Tochterunternehmen und Beteiligungen außerhalb Deutschlands. Die Internationalisierung der Telekom spiegelt sich auch deutlich in der veränderten Personalstruktur wider. 1995 beschäftigte der Telekom Konzern in Deutschland rund 200.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Heute sind für die Unternehmen der Telekom Gruppe weltweit 220.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

Die Marke Telekom wird immer wertvoller

Über den Zeitraum von zweieinhalb Jahrzehnten hat die Deutsche Telekom ihre Konzernstruktur immer wieder neu ausgerichtet. So entwickelte die Deutsche Telekom mit der sogenannten Vier-Säulen-Strategien und den Konzerneinheiten T-Com (Festnetz), T-Mobile (Mobilkommunikation), T-Online (Internet) und T-Systems (Lösungen für Groß- und Systemkunden) gezielt Produkte und Services in den jeweiligen Marktsegmenten weiter. Mit dem Wandel des Marktes hin zu integrierten Lösungen aus mobiler Kommunikation und Breitbandkommunikation auf Basis der Internettechnik löste die Telekom die Vier-Säulen-Struktur auf und fokussierte ihre Konzernstruktur und Konzernstrategie darauf, ihren Kunden solche integrierten Lösungen aus internetbasierter Festnetzkommunikation, Mobilfunk und Mediennutzung zu bieten. Die Deutsche Telekom gehört mit rund 178 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 20 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Eine wichtige Rolle bei der Marktpositionierung und der Kundenbindung spielt die Marke Telekom. Die Unternehmensfarbe Magenta und das Firmenlogo aus dem Buchstaben „T“ und den quadratischen Digits sind die Symbole der wertvollsten europäischen Telekommunikationsmarke. 

Langwieriges Schiedsgerichtsverfahren zur LKW Maut

In den vergangenen 25 Jahren musste die Deutsche Telekom einige kritische Entwicklungen und Herausforderungen meistern. Dazu gehörten neben einer Abhöraffäre auch die Dopingfälle in der Radmannschaft Team Telekom. Im Zusammenhang mit dem dritten Börsengang der Telekom kam es zu langwierigen juristischen Auseinandersetzungen mit Aktionären. Als Mitglied des Toll Collect-Konsortiums, das in Deutschland ein System für die Erhebung der Lkw-Maut aufbaute und betrieb, musste sich die Telekom mit einem vom Bundesverkehrsministerium angestrengten Schiedsverfahren auseinandersetzen. 

Als eines der größten deutschen Unternehmen und einer der führenden Konzerne in der internationalen Telekommunikationsbranche machte die die Telekom von Anfang an deutlich, dass der Konzern seine gesellschaftliche Verantwortungen ernst nimmt. Über den gesamten Zeitraum von 25 Jahren engagierte und engagiert sich die Telekom immer wieder in gesellschaftlichen Projekten. Dazu gehören lokale Initiativen ebenso wie Engagements etwa im Behindertensport oder in der Telefonseelsorge.

5G steht in den Startblöcken

In den zurückliegenden 25 Jahren hat die Deutsche Telekom den schnellen technologischen Wandel in der Informationstechnik und Telekommunikation erfolgreich gemeistert und in vielen Bereichen maßgeblich mitgestaltet. Schon jetzt steht fest, dass sich dieser Wandel mit gesteigerter Geschwindigkeit fortsetzen wird. Schlüsseltechnologien wie 5G – die nächste Generation der Mobilfunktechnik – stehen bereits in den Startblöcken. T-Mobile USA hat jüngst mit dem Aufbau eines landesweiten 5G-Netzes in den Vereinigten Staaten begonnen. Auch auf ihrem Heimatmarkt in Deutschland setzt die Telekom bei der Netzplanung auf zusammenhängende Gebiete. Bis Ende 2020 will die Telekom hier über 1.500 5G-Antennen in Betrieb haben.  Alle 16 Landeshauptstädte sollen dabei bevorzugt ausgebaut werden. Die neuen Technologien werden die Vernetzung auf eine neue Ebene heben: Das Internet der Dinge wird Realität. Anwendungen wie Augmented Reality (Erweiterte Realität) und die Nutzung der künstlichen Intelligenz erreichen im Verlauf der nächsten Dekade den Massenmarkt und werden nachhaltige Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft zur Folge haben. Für die Zeit nach 2030 erwarten Experten, dass weitere Technologien wie beispielsweise Quantum Computing und 6G völlig neue Möglichkeiten in IT und Telekommunikation eröffnen. Es ist klare Zielsetzung der Telekom, auch in Zukunft zu den führenden Anbietern im Markt zu gehören und die bestmöglichen Kundenerlebnisse zu realisieren.  einsetzt. Denn das ist bereits heute klar: Der reine Zugang zu neuen Technologien, ist – anders als in den letzten 25 Jahren – nicht mehr ausreichend für den Erfolg im Markt; in den nächsten 25 Jahren wird gerade das Kundenerlebnis zum entscheidenden Differenzierungsfaktor im Markt.


30.12.2019

Schneller planen: Telekom stellt auf SAP S/4HANA um

  • Standardisierung der IT-Architektur ermöglicht schnellere Prozesse bei Netzausbau, Finanzen und Kundenlogistik
  • Konzern treibt die eigene Digitalisierung voran

Für einen schnelleren Netzausbau und bessere Kundenlogistik transformiert die Deutsche Telekom ihre internen IT-Systeme. In mehreren Stufen wird die bisherige Architektur mit verschiedenen Planungs- und Logistik-Systemen vereinfacht. Die Telekom setzt dabei auf SAP S/4HANA, die Echtzeit-Lösung des Weltmarktführers für Unternehmens-Software.

„Wir treiben unsere eigene Digitalisierung massiv voran“, erklärte Peter Leukert, CIO der Deutschen Telekom. „Es geht darum, mehr aus den vorhandenen Daten herauszuholen. Mit der Vereinheitlichung unserer IT-Systeme werden wir bei der Netzplanung erheblich effizienter, und unsere Kunden profitieren von einer schnelleren Logistik.“

„Wir wollen die Telekom in ihrer Vision unterstützen, die IT-Landschaft zu konsolidieren und für die digitalen Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Davon profitieren nicht nur Kunden und Mitarbeiter, dies unterstützt gleichermaßen den ambitionierten Ausbau der europäischen Kommunikations-Netze“, sagte Hartmut Thomsen, der die Region Mittel- und Osteuropa bei SAP leitet.

Davon profitieren Kunden

Generell kann die Telekom mit SAP S/4HANA neue Modelle für Datenanalyse, Künstliche Intelligenz und vorausschauende Planung erstellen. Zu den ersten Teil-Projekten gehört die Planung für das 5G-Netz und den Glasfaserausbau. Hier lassen sich die einzelnen Schritte auf einer einheitlichen Datenbasis ohne Systembrüche erheblich beschleunigen. Davon profitieren unter anderem Kunden, die bestellte Ware künftig schneller erhalten. Im besten Fall noch am selben Tag. Der gesamte Prozess von der Bestellung, über die Lagerlogistik bis hin zur Auslieferung ist dann in einem System abgebildet.

Als Partner für ihre Digitalisierung setzt die Telekom auf SAP. Beide Unternehmen arbeiten seit Jahren eng zusammen. T-Systems betreibt mit rund vier Millionen Anwendern die größte SAP-Cloud. Die Telekom-Tochter hat mehrere große Unternehmen auf SAP S/4HANA umgestellt. Die Telekom wird im ersten Schritt 11 ihrer 55 so genannte ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) auf SAP S/4HANA vereinheitlichen.


20.12.2019

„Wir jagen Funklöcher“: Telekom schließt drei Funklöcher mit einem Standort

  • Erster Standort im Rahmen von „Wir jagen Funklöcher“ aufgestellt
  • Brück, Schnepfenbach und Neusetz sind ab 2020 auf Empfang
  • Ein Beispiel, wie Mobilfunk-Ausbau in Deutschland funktionieren kann

In anderen Kommunen werden jetzt Weihnachtsbäume aufgestellt – in der bayerischen Gemeinde Dettelbach war es heute ein Mobilfunkmast. Der Standort auf einem Weinberg bei Schnepfenbach wird ab Anfang 2020 die Ortsteile Brück, Schnepfenbach und Neusetz mit Mobilfunk versorgen. Das unterfränkische Dettelbach hatte sich als eine der ersten Kommunen am 23. August 2019 bei der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“ beworben. Knapp vier Monate später steht der Mast. Für die Telekom ein Rekord. „Das war nur möglich, weil hier alle an einem Strang gezogen haben“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Dettelbach ist ein gutes Beispiel, wie der Mobilfunk-Ausbau in Deutschland in Zukunft schneller funktionieren kann.“ Der Standort wird Anfang 2020 ins Netz der Telekom integriert. Statt „Kannst du mich hören?“ heißt es in Brück, Schnepfenbach und Neusetz dann: „Die Bilder schicke ich dir noch schnell aufs Handy.“

Auf Seiten der Gemeinde hielt der 2. Bürgermeister, Herbert Holzapfel, die Fäden zusammen: „Dass wir jetzt gleich drei Problemfälle mit einem Standort schließen können, ist für uns ein Glücksfall. Für uns hat sich die Teilnahme an ‚Wir jagen Funklöcher‘ wirklich gelohnt.“

Dabei sah es zunächst gar nicht so gut aus: Die Standort-Vorschläge der Gemeinde waren nicht geeignet. Eine Standort-Alternative wurde zwar gefunden, aber um das schwere Gerät auf den Weinberg zu schaffen, musste erst ein 250 Meter langer Weg ertüchtigt werden. Außerdem musste eine feste Grundlage für den Masten geschaffen werden. „All diese Hindernisse konnten überwunden werden, weil hier eine Allianz der Willigen aufeinander getroffen ist“, sagt Pascale Heim, Bauleiter bei der Deutschen Funkturm, die den Mobilfunk-Mast im Auftrag der Telekom errichtet. 

Was bei „Wir jagen Funklöcher“ anders ist

Es ist der bundesweit erste Mobilfunkstandort, der im Rahmen von „Wir jagen Funklöcher“ gebaut wird. Die Aktion wurde von der Telekom am 20. August ins Leben gerufen. Bundesweit konnten sich Kommunen mit Funklöchern drei Monate lang bei der Telekom bewerben. 50 Plätze wurden ausgelobt. Das Programm findet zusätzlich zum Regelausbau der Telekom statt, der rund 2.000 Mobilfunk-Standorte pro Jahr umfasst. 539 Kommunen sind dem Aufruf gefolgt. Sie haben 624 Bewerbungen eingereicht.

„Wir jagen Funklöcher“ dreht den Dialog beim Mobilfunk-Ausbau um: Normalerweise kommt der Netzbetreiber auf eine Kommune zu und meldet seinen Ausbauwunsch an. In einem Kommunikations- und Aushandlungsprozess loten die Kommune und der Netzbetreiber aus, ob die Kommune den Netzbetreiber bei der Standort-Findung helfen kann. Ist das nicht der Fall, geht der Netzbetreiber auf die Suche nach einem privaten Vermieter. Anschließend meldet der Netzbetreiber der Gemeinde, dass er einen Standort gefunden hat. Dieser Prozess dauert im Idealfall nur acht Wochen. In der Realität gehen aber oft Monate ins Land. Hier ist „Wir jagen Funklöcher“ anders: Die Gemeinde kommt auf die Telekom mit einem klaren Versorgungswunsch zu und bietet im gleichen Zug einen konkreten Standort an. Ein monatelanges Abtasten entfällt.


19.12.2019

5G für Leipzig

  • 18 5G-Antennen funken bereits im Live-Betrieb
  • Telekom verdoppelt Anzahl in erster Ausbaustufe auf über 40 Antennen
  • Übertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde
  • Gezielte Versorgung von Gebieten statt einzelner Antennen

Die Telekom schaltet die ersten 5G Antennen in Leipzig scharf. 18 5G-Antennen funken bereits im Live-Betrieb. In den nächsten Wochen verdoppelt der Digitalisierungskonzern die Zahl seiner 5G-Antennen auf über 40. Im Leipziger Ausbaugebiet steht zunächst die Versorgung der Innenstadt und der touristischen Hotspots im Fokus. Erste Standorte funken am Goerdelerring, am Hauptbahnhof, am Bayerischen Bahnhof, an der Straße des 18. Oktober, an der Dresdner Straße und am Gasometer Nord. Dort versorgt das Unternehmen die ansässigen Unternehmen und das Gewerbe. In 2020 wird das 5G-Gebiet sukzessive erweitert. 5G bedeutet höhere Bandbreiten, höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, kürzere Reaktionszeiten und ein deutlich innovativeres Netz. „Die Messestadt Leipzig ist ab sofort bei 5G mit dabei“, sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom in Deutschland. „Da, wo die Datennutzung hoch ist, gehen wir im ersten Schritt hin. Dort bauen wir zusammenhängende Gebiete. Die Leipziger sowie die vielen Touristen können jetzt von unseren 5G-Spitzengeschwindigkeiten profitieren.“

LTE als Basis für 5G

Für 5G nutzt die Telekom im ersten Schritt 4G-Standorte. Denn die neue Technologie wird über LTE synchronisiert und ins Netz gebracht. 5G setzt sich quasi „Huckepack“ auf LTE. Die Telekom baut die 5G-Antennen zusätzlich zum laufenden LTE Ausbau. 2019 wurden in Leipzig über 230 Mobilfunk-Standorte neu gebaut oder erweitert – zusätzlich zum laufenden 5G-Ausbau. Schon heute liegt die LTE-Abdeckung in Leipzig bei 99,99 Prozent der Bevölkerung. Deutschlandweit sind für die kommenden vier Jahre bis zu 10.000 neue LTE-Mobilfunkstandorte geplant, die Hälfte davon im ländlichen Raum. Hinzu kommen mehrere tausend LTE-Erweiterungen an bestehenden Masten. Die LTE-Abdeckung in Deutschland liegt bei 97,9 Prozent der Bevölkerung. Dreiviertel der rund 30.000 Mobilfunkstandorte der Telekom sind technologisch bereit für 5G. Auf der Netzausbaukarte www.telekom.de/netzausbau können Kunden sehen, wo LTE und 5G verfügbar sind.

1.500 5G-Antennen für Deutschland bis Ende 2020

Zum Jahreswechsel funken 450 5G-Antennen live im Netz der Telekom. 2020 wird die Zahl der 5G-Antennen vierstellig. Ende des Jahres sollen es über 1.500 5G-Antennen sein. Sie bringt den neuen Mobilfunkstandard nächstes Jahr in über 20 Städte, darunter alle 16 Landeshauptstädte. Ganz vorne in der Ausbauplanung dabei sind unter anderem Bremen und Düsseldorf.

Ausbaustädte 2019

Das 5G Netz der Telekom ist bereits heute in acht deutschen Städten verfügbar: Berlin, Bonn, Darmstadt, München, Köln, Frankfurt a. M., Hamburg – und nun auch Leipzig. Über 5G erreicht das Telekom Netz in der Spitze Übertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. 5G gibts bei der Telekom bereits ab 39,95€/Monat. Wer den neuen Mobilfunkstandard nutzen will, muss ein 5G-fähiges Smartphone besitzen.


18.12.2019

Telekom baut 5G Campus-Netze in Europa

  • Campus- Netze in Ungarn, Tschechien und Österreich
  • BorgWarner (HU) testet digitale Lösungen unter "Live-Bedingungen"
  • Zusammenarbeit mit den Universitäten Graz und Ostrava zur Entwicklung von Industry 4.0 Testfeldern

Automatisieren und intelligent fertigen: Das sind wichtige Trends in der Industrie in ganz Europa. Wer wettbewerbsfähig sein will, richtet sich darauf aus. Die Deutsche Telekom arbeitet dazu nun mit Unternehmen und Universitäten verschiedener europäischer Länder zusammen. Es geht um die Fabrik der Zukunft. Die Partner testen und entwickeln dafür die neue 5G-Anwendungen. Dies unterstreicht die führende Rolle der Telekom als Anbieter innovativer Lösungen für Mobilfunk in Europa.

"Wir wollen unseren Kunden überall dort helfen, wo sie die Vorteile der Industry 4.0-Technologien nutzen können. Dafür bieten wir maßgeschneiderte Campus-Lösungen", sagt Antje Williams. Sie ist bei der Telekom für 5G-Campus-Netze verantwortlich. "Unsere Campus-Lösung wird nun bei unserem Kunden BorgWarner in Ungarn eingesetzt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten und Partnern. Gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften in den Ländern werden wir Lösungen für die Digitalisierung der Industrie erforschen und entwickeln."

Ein Campus-Netz ist eine Kombination aus dem öffentlichen Mobilfunknetz und einem privaten Netz. Beide Netzwerke umfassen gemeinsam einen definierten Standort. Dieser kann ein Unternehmen sein genauso wie eine Hochschule. Oder ein einzelnes Gebäude.

Ungarn: Campus-Netzwerk für einen Zulieferer für Automotive

Die Telekom-Tochter Magyar Telekom und T-Systems Ungarn haben für BorgWarner ein Campus-Netzwerk bereitgestellt. Gemeinsam testen sie am Standort der BorgWarner Oroszlány GmbH unter realen Bedingungen. Dieser Test ist bisher einmalig in Ungarn wie in ganz Mitteleuropa. Es gibt zwei Einsatzbereiche der Anwendung. Das sind Intralogistik (Barcodelesung, automatisiertes Materialhandling) und die Fertigungssteuerung (Datenanbindung mit SPS). Auch die Überwachung der Produktion gehört dazu. Das Campus-Netz funkt mit LTE. In Zukunft kann es auf 5G umgerüstet werden.

Tschechische Republik: MoU mit der Universität Ostrava

T-Mobile Czech Republic a.s. und „VŠB - Technische Universität Ostrava (VŠB-TUO)“ werden ein Memorandum unterzeichnen. Darin geht es um den Aufbau des ersten Campus-Netzes in Tschechien. Das Netzwerk wird teilweise das Gelände der Universität abdecken. Es gehört dann zu einem Testfeld für die digitalisierte Produktion. Darin lassen sich Industry 4.0-Prinzipien demonstrieren. VŠB-TUO baut derzeit ein Gebäude für eine smarte Fabrik. Dazu gehört ein digitaler Arbeitsplatz mit Komponenten für Robotik. Außerdem autonome Transport-Systeme und weitere Industry 4.0-Elemente. Und: ein privates Campus-Netz von T-Mobile. Es soll im zweiten Quartal 2020 in Betrieb gehen. Nach dem Start wird es weiter wachsen.

Österreich: Partnerschaft mit der Technischen Universität Graz

Magenta Telekom und die Technische Universität Graz werden das erste 5G- Campus-Netz Österreichs starten. In der ersten Jahreshälfte 2020 statten sie die Forschungs- und Lernfabrik "smartfactory@tugraz" mit 5G-Technologie von Magenta Telekom aus. Diese vernetzt Maschinen und Planungsprozesse digital und in Echtzeit.

An der Technischen Universität Graz entsteht ein industrielles Lern- und Forschungsumfeld. 19 Partner arbeiten dort auf 320 Quadratmetern an der digitalen Integration modernster Anlagen. Es entsteht eine komplette industrielle Produktionskette. Konkret eine Produktionslinie mit Roboterarmen, Metall-3D-Druck, Robotik für verschiedene Anwendungen, Edge Computing und RFID-Anwendungen. Zudem geht es um das Internet der Dinge und Machine-to-Machine. Zusammen mit Magenta Telekom entwickelt sich diese Forschungs-Landschaft nun auch zu einer Test-Plattform für 5G-Anwendungen. Der Schwerpunkt: "Remote Services in der industriellen Fertigung".


17.12.2019

Telekom startet 5G in Frankfurt

  • Die ersten 15 5G-Antennen funken in der Finanzmetropole
  • Über 40 Antennen werden in erster Ausbaustufe installiert
  • Übertragungsraten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde möglich

Die Telekom versorgt die Wirtschafts- und Finanzmetropole Frankfurt jetzt mit 5G. Zum Start nimmt die Telekom die ersten 15 Antennen in Betrieb. Die ersten 5G-Standorte stehen im Gallusviertel, in der Nähe des Hauptbahnhofs, am Allerheiligentor und in Rödelheim.

Nach der Frequenz-Zuteilung der Bundesnetzagentur ist Frankfurt, neben Darmstadt, die zweite Stadt in Hessen, in der die Telekom erste 5G-Versorgung für Kunden freischaltet. 

„Auch unsere Frankfurter Kunden können jetzt erleben, was 5G von der Telekom im ersten Schritt bereits kann, sei es bei der Arbeit oder in der Freizeit. Wir beschränken uns nicht nur auf das Einschalten einzelner Antennen. Unser Ziel ist, dass unsere Kunden 5G in möglichst zusammenhängenden Gebieten nutzen können“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland. 
„Für uns ist es wichtig, den Mobilfunkausbau zielgerichtet und nachhaltig voranzubringen. Zusätzlich zum 5G-Ausbau werden wir in den kommenden vier Jahren bis zu 10.000 neue LTE-Mobilfunkstandorte bauen, um die Versorgung zu verbessern.“ 
Alleine in Frankfurt hat die Telekom in 2019 über 80 Erweiterungen und Neubauten im LTE-Netz realisiert, damit liegt die Bevölkerungsabdeckung in Frankfurt bei 100 Prozent.

5G in Frankfurt

Die Telekom installiert in der ersten Ausbaustufe in Frankfurt in den kommenden Wochen mehr als 40 5G-Antennen. Anschließend ist unter anderem an der Oper und im benachbarten Bankenviertel sowie auf der Einkaufsmeile Zeil 5G-Versorgung zu finden. Hinzu kommen das Gallusviertel sowie das Main-Ufer mit Sachsenhausen. Die Antennen in der Innenstadt decken wichtige Dreh- und Angelpunkte für Passanten und ÖPNV-Nutzer mit einem hohen Grad an Mobilfunknutzung ab. 

Das Frankfurter 5G-Netz soll kontinuierlich weiterwachsen: 
Bis Ende 2020 wird die Standortzahl im Ausbaugebiet verdichtet und noch großflächiger im Stadtgebiet ausgedehnt. 

Bereits im Mai 2019 hatte die Telekom ein Testfeld in Darmstadt in Betrieb genommen. Ziel war es, Erfahrungen beim Aufbau und Betrieb eines 5G-Netzes zu erhalten. Außerdem hat die Telekom dort verstärkt Tests der ersten 5G-fähigen Endgeräte durchgeführt. Dazu hatte die Telekom Testfrequenzen genutzt. Im September konnte das Darmstädter Testnetz auf kommerzielle Frequenzen umgestellt werden und wurde damit zum ersten 5G-Gebiet in Hessen.

1.500 5G-Antennen für Deutschland bis Ende 2020 

Das 5G-Netz der Telekom ist bereits heute in sieben deutschen Städten verfügbar: Berlin, Bonn, Darmstadt, München, Köln, Hamburg – und nun auch Frankfurt. Leipzig folgt noch in diesem Jahr.

Rund um den Jahreswechsel funken 450 5G-Antennen live im Netz der Telekom. 2020 wird die Zahl der 5G-Antennen vierstellig. Ende des Jahres will die Telekom den Meilenstein von über 1.500 5G-Antennen erreichen. 
Die Telekom bringt den neuen Mobilfunkstandard nächstes Jahr in 20 Städte, darunter alle 16 Landeshauptstädte.

Endgeräte und Tarife

Die Nutzung von 5G erfordert neue Endgeräte. Die ersten Geräte sind bereits verfügbar. Es sind das Samsung Galaxy A90 5G, Samsung Galaxy Fold 5G, Samsung S10 5G und das Samsung Galaxy Note10+ 5G. Hinzu kommen das Huawei Mate 20 X 5G sowie der HTC 5G HUB. 2020 wird es zusätzlich eine große Auswahl an 5G-Endgeräten verschiedener Hersteller geben.
Vom kleinsten Tarif MagentaMobil S für 39,95/Monat bis hin zum Angebot MagentaMobil XL (84,95/Monat) sind die neuen Tarife der Telekom alle 5G-fähig.


16.12.2019

Bis zu 100 MBit/s für mehr als 85.000 weitere Haushalte

  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen

Mehr als 85.000 Haushalte in 65 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: Bielefeld mit 14.600 Haushalten, Freiberg und Limbach-Oberfrohna mit 7.800 Haushalten, Frankfurt am Main mit 5.300 Haushalten, Köln und Menden mit 5.100 Haushalten, Halle (Saale) mit 3.900 Haushalten und Rochlitz mit 3.600 Haushalten.

Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: in Berlin, Dortmund und Stuttgart, genauso wie in Albersdorf, Buttenheim und Lauterecken.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom. In 2019 hat die Telekom damit 1,22 Mio. Anschlüsse auf 100 MBit/s beschleunigt.

Die Kommunen im Einzelnen

Aachen, Albersdorf, Altena, Berkenbrück, Berlin, Bielefeld, Bochum-Wattenscheid, Brieskow-Finkenheerd, Buttenheim, Crimmitschau, Dortmund, Dresden, Eberswalde, Eslohe, Fallingbostel, Frankfurt/M., Freiberg, Freilingen, Hagen, Halle (Saale), Hannover, Hemer, Isny, Itzehoe, Jestetten, Kiel, Klietz, Köln-Porz, Kropp, Lauterecken, Lenzen (Elbe), Lichtenau, Limbach-Oberfrohna, Lübeck, Marsberg, Menden, Müllheim, Münstertal, Nentershausen, Neuenbürg, Neuenrade-Affeln, Neukirchen-Vluyn, Neumünster, Nürnberg, Oranienburg-Zehlendorf, Pfeffenhausen, Recke, Reichenbach im Vogtland, Rendsburg, Rochlitz, Scheinfeld, Schwerte, St. Ingbert, Stuttgart, Sulzbach, Todesfelde, Treis-Karden, Velbert-Neviges, Villingen, Völklingen, Waldenburg, Wernberg-Köblitz, Wesseling, Wolfsburg-Neindorf und Zschopau.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Das Netz der Telekom in Zahlen

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland. Sie betreibt in Deutschland mit mehr als 500.000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa. Für 2019 ist geplant, dieses Glasfasernetz um weitere rund 60.000 Kilometer auszubauen.


12.12.2019

Telekom Security schützt nun auch Asien-Pazifik-Raum

  • Integriertes Cyber Defense und Security Operation Center eröffnet in Singapur
  • Vorstufe künstlicher Intelligenz hilft bei der Auswertung von Daten
  • Telekom hat globale Initiative „Sharing is for Caring“ gegründet
Mit der Eröffnung des 17. integrierten Cyber Defense und Security Operation Centers (SOC) ist das Angebot der Deutschen Telekom AG nun wirklich weltumspannend. Im Gepäck bringt das Unternehmen seine jahrzehntelange Expertise im Schutz technischer Infrastrukturen und Daten nach Singapur. Tatsächlich ist das asiatische SOC nur geringfügig kleiner, als der große Bruder in Bonn – aktuell Europas größtes Security Operation Center.

Ein Expertenteam beobachtet ab heute rund um die Uhr die Region Asien-Pazifik (APAC) und sucht nach Anomalien und bereits bekannten Schadprogrammen. Vergleichswerte besitzt Telekom Security en masse. Das Netz aus 620 physischen und weiteren rund 3,400 logischen Honeypot-Sensoren muss jeden Tag Angriffsversuche aus aller Welt über sich ergehen lassen und macht die lernenden Systeme damit immer schlauer. Im Schnitt geschieht das etwa 42 Millionen Mal, an manchen Tagen sogar bis zu 60 Millionen Mal (Stand Dezember 2019).  

Die SOCs nutzten die so genannten Correlated Data Feeds der Telekom, um Angriffe frühzeitig zu erkennen. Diese Informationen bekommen die Kunden in Echtzeit. Genauso schnell werden Gegen-Maßnahmen getroffen. Das neue integrierte Cyber Defense und Security Operation Center stellt Erkenntnisse über die Bedrohungs-Landschaft in Singapur und dem APAC-Raum zur Verfügung. Ergänzt um aktuelle globale Informationen, können daraus individuelle Sicherheits-Strategien für jegliche Branchen entwickelt werden.

Damit bedient die Telekom die wachsende Nachfrage nach erstklassigem Cybersicherheits-Wissen, um Managed Security Services in Singapur und auf der ganzen Welt bereitzustellen. Das SOC greift auf die Threat-Intelligence-Plattform des Konzerns zu.  „Unsere weltweit 17 integrierten Cyber Defense und Security Operation Center sind miteinander verbunden. Sie analysieren pro Tag bis zu 2,5 Milliarden sicherheits-relevante Events in mehr als 3.300 Daten-Quellen. Dabei helfen uns Vorstufen von künstlicher Intelligenz“, sagt Dirk Backofen, Leiter Telekom Security. „Wir sind stolz, unsere State-of-the-art-Technik und deutsche Datenschutz-Standards nach Asien zu bringen, um unsere Kunden in Echtzeit sicherer zu machen.“

Die Cybersicherheits-Landschaft entwickelt sich in einem beispiellosen Tempo weiter. Telekom Security reagiert darauf und stärkt ihr globales Threat-Intelligence-Netzwerk. Die Initiative "Sharing is for Caring" vereint Sicherheits- und Incident-Response-Teams, um den Austausch von Informationen zu Bedrohungen zu verbessern. Die Koalition besteht aus Schwergewichten der Cybersicherheits-Branche wie FIRST.org, Cyber Security Sharing & Analytics und Trusted Introducer.


11.12.2019

Park and Joy: Mit der Telekom in 100 Städten smart parken

  • Nie mehr Kleingeld suchen: Einfach mit dem Smartphone zahlen
  • Parkzeit bequem via App verlängern oder verkürzen
  • Neuer Service ab Februar 2020: Parken in Parkhäusern per App

Digital parken wird in Deutschland immer einfacher. Die Telekom-App Park and Joy kann jetzt in 100 Städten genutzt werden. Zuletzt kamen die Städte Bremerhaven, Duisburg und Frankfurt am Main neu dazu. Mit der App können Autofahrer ihre Parkgebühren bequem mit dem Smartphone bezahlen. Park and Joy zeigt außerdem freie Parkplätze an und navigiert den Fahrer direkt dorthin. „Wir wollen das Parken komfortabel machen. Mit Park and Joy entfällt die lästige Suche nach Kleingeld. Und das Beste: Die Parkzeit lässt sich bequem von unterwegs minutengenau verkürzen oder verlängern – ganz nach Bedarf“, sagt Michael Kimberger, Telekom Programmleiter Park and Joy.

Vorhersage von Parkplätzen inklusive

Eine Besonderheit der App ist die kostenfreie Vorhersage freier Parkplätze. Dafür nutzt die Park and Joy verschiedene Datenquellen, zum Beispiel anonymisierte Netznutzungsdaten der Telekom als auch Wetterdaten oder kalendarische Daten. Berechnet wird daraus die Wahrscheinlichkeit, am Zielort einen freien Parkplatz zu finden. Darüber hinaus werden in einigen Städten Park-Sensoren eingesetzt. Die Sensoren auf den Parkflächen erhöhen die Qualität der Vorhersage noch weiter. Sie erfassen, ob der Parkplatz frei oder belegt ist. Der Einbau von Park-Sensoren findet in Absprache mit den jeweiligen Städten statt.

Park and Joy für Parkhäuser

„Wir ergänzen Park and Joy zudem mit weiteren Services, mit denen wir uns ebenfalls von anderen Anbietern abheben“, sagt Kimberger. Seit Oktober zeigt die App auch freie Parkhäuser in den ersten Städten an. Auch können Autofahrer ab Februar 2020 kontaktlos – mit Hilfe eines RFID-Chips – in mehr als 200 APCOA-Parkhäusern ein- und ausfahren. Die Bezahlung läuft automatisch über die App. Ein weiteres Angebot von Park and Joy ist der Versicherungsschutz ParkProtect der Barmenia gegen Parkschäden. Nutzer schützen sich damit während des Parkvorgangs vor Parkschäden durch Unbekannte.

Faire Servicegebühren für jeden Typ

Park and Joy ist für iOS oder Android im App Store oder im Google Play Store erhältlich. Die Vorhersage für freie Parkplätze ist dabei für alle Nutzer kostenfrei. Die Servicegebühr für das digitale Bezahlen von Parktickets beträgt 19 Cent pro Parkvorgang. Im Tarif COMFORT mit einem monatlichen Festpreis von 1,99 Euro ist die Servicegebühr bereits enthalten. Hinzu kommen die Parkgebühren der jeweiligen Stadt. Die Bezahlung ist mit Lastschrift, Kreditkarte und Mobilfunkrechnung möglich. Bei einer Kontrolle kann das Ordnungsamt digital überprüfen, ob das Parkticket per App bezahlt wurde. Einen besonderen Wert legt die Telekom auf einfache Handhabung und die minimale Eingabe von persönlichen Daten.

Bundesweit smart parken

Aktuell ist Park and Joy in diesen 100 Städten verfügbar: Ahlen (Westf.), Bad Hersfeld, Bad Nauheim, Bad Oldesloe, Bad Urach, Bad Vilbel, Bergheim, Bergisch Gladbach, Berlin, Bernkastel-Kues, Bielefeld, Bocholt, Bonn, Borken, Bostalsee, Brandenburg an der Havel, Bremerhaven, Buchholz in der Nordheide, Burgdorf, Castrop-Rauxel, Coesfeld, Cottbus, Cuxhaven, Chemnitz, Dachau, Dahlem, Dessau-Roßlau, Detmold, Dieburg, Dinslaken, Dormagen, Dorsten, Dortmund, Duderstadt, Duisburg, Emsdetten, Erfurt, Eschweiler, Ettlingen, Euskirchen, Eutin, Frankfurt am Main, Gladbeck, Glückstadt, Görlitz, Hagen, Hamburg, Hameln, Hanau, Hannover, Hattingen, Heidenheim, Hennef, Hildesheim, Ibbenbüren, Jena, Kaiserslautern, Köln, Königswinter, Landau in der Pfalz, Leichlingen, Lemgo, Lingen, Lippstadt, Lübbenau/Spreewald, Lübeck, Mayen, Memmingen, Meiningen, Menden, Moers, Mönchengladbach, Nauen, Norden, Nordhorn, Penzberg, Pforzheim, Pirmasens, Pulheim, Rheinbach, Scharbeutz, Schärding, Siegen, Soest, Stolberg, Templin, Uelzen, Ulm, Vechta, Velbert, Wedel, Weilheim an der Teck, Weimar, Werl, Wetzlar, Wismar, Winsen (Luhe), Witten, Worms und Zittau.


09.12.2019

5G löppt in Hamburg

  • 18 5G-Antennen funken bereits im Live-Betrieb
  • Telekom verdoppelt Anzahl in erster Ausbaustufe auf über 40 Antennen 
  • Übertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde
  • Gezielte Versorgung von Gebieten statt einzelner Antennen

Moin Hamburg, spannende Nachrichten: Die Telekom schaltet die ersten 5G Antennen in Hamburg scharf. 18 5G-Antennen funken bereits im Live-Betrieb. In den nächsten Wochen verdoppelt der Digitalisierungskonzern die Zahl in der Freien und Hansestadt auf über 40 Antennen. Im Hamburger Ausbaugebiet stehen zunächst die Messe und die Versorgung der touristischen Hotspots im Fokus. 

Erste Standorte funken am Hamburger Messegelände, am Bahnhof und in den touristischen Hotspots wie dem Schanzenviertel, auf der Reeperbahn sowie in der historischen Altstadt um das Mahnmal Sankt Nikolai. Mit einem Standort in Kuhwerder versorgen wir einen Teil der ansässigen Unternehmen und Gewerbe im Kuhwerder Hafen sowie die Musicaltheater.
In 2020 werden wir das Gebiet sukzessive verdichten sowie Richtung Innenstadt, Rotherbaum, Altona und Ottensen erweitern.

„Hamburg ist das Tor zur Welt. Jetzt ist dieses Aushängeschild auch bei 5G ganz vorne mit dabei“, sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom in Deutschland. „Da, wo die Datennutzung hoch ist, gehen wir im ersten Schritt hin. Dort bauen wir zusammenhängende Gebiete. Die Hamburger sowie die vielen Touristen und Messebesucher können jetzt von unseren 5G-Spitzengeschwindigkeiten profitieren.“
„In modernen Städten wird Zukunft gelebt. Zu ihren Grundlagen gehören auch moderne Kommunikationstechnologien wie 5G“, sagt Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien. „Neue Anwendungen und Anforderungen im privaten-, öffentlichen und wirtschaftlichen Bereich sind auf ein schnelles, sicheres und zuverlässiges Netz angewiesen. Wir arbeiten in Hamburg konsequent an den bestmöglichen digitalen Infrastrukturen. Sie sind die Voraussetzung dafür, die digitale Zukunft im Sinne von Lebensqualität und Wirtschaftskraft zu gestalten.“

LTE als Basis für 5G

Für 5G nutzt die Telekom im ersten Schritt 4G-Standorte. Denn die neue Technologie wird über LTE synchronisiert und ins Netz gebracht. 5G setzt sich quasi „Huckepack“ auf LTE. Die Telekom baut die 5G-Antennen zusätzlich zum laufenden LTE Ausbau. 2019 wurden in Hamburg über 230 Mobilfunk-Standorte neu gebaut oder erweitert – zusätzlich zum laufenden 5G-Ausbau. Schon heute liegt die LTE-Abdeckung in Hamburg bei 99,99 Prozent der Bevölkerung. Deutschlandweit sind für die kommenden vier Jahre bis zu 10.000 neue LTE-Mobilfunkstandorte geplant, die Hälfte davon im ländlichen Raum. Hinzu kommen mehrere Tausend LTE-Erweiterungen an bestehenden Masten. Die LTE-Abdeckung in Deutschland liegt bei 97,9 Prozent der Bevölkerung. Dreiviertel der rund 30.000 Mobilfunkstandorte der Telekom sind technologisch bereit für 5G. 
Auf der Netzausbaukarte www.telekom.de/netzausbau können Kunden sehen, wo LTE und 5G verfügbar sind. 

1.500 5G-Antennen für Deutschland bis Ende 2020 

Zum Jahreswechsel funken 450 5G-Antennen live im Netz der Telekom. 2020 wird die Zahl der 5G-Antennen vierstellig. Ende des Jahres will die Telekom den Meilenstein von über 1.500 5G-Antennen erreichen. Die Telekom bringt den neuen Mobilfunkstandard nächstes Jahr in über 20 Städte, darunter alle 16 Landeshauptstädte. Ganz vorne in der Ausbauplanung dabei sind unter anderem Bremen und Düsseldorf. 

Ausbaustädte 2019

Das 5G Netz der Telekom ist bereits heute in sechs deutschen Städten verfügbar: Berlin, Bonn, Darmstadt, München, Köln – und nun auch Hamburg. Die Städte Frankfurt und Leipzig folgen noch in diesem Jahr. Die Telekom setzt bei der Netzplanung auf zusammenhängende Gebiete. Über 5G erreicht das Telekom Netz in der Spitze Übertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Schon 500.000 Kunden haben das neue Tarifportfolio der Telekom gebucht. Vom kleinsten Tarif MagentaMobil S für 39,95 Euro/Monat bis hin zum Angebot MagentaMobil XL (84,95 Euro/Monat) sind die neuen Tarife alle 5G-fähig. Die Nutzung von 5G erfordert neue Endgeräte. Dazu stehen den Kunden eine Auswahl an Geräten zur Verfügung: Das Samsung Galaxy S10 5G und exklusiv nur bei der Telekom das Samsung Galaxy Note10+ 5G. Hinzu kommen das Huawei Mate 20X 5G und der HTC 5G HUB. Für 2020 können die Kunden sich zusätzlich auf eine große Auswahl an 5G Endgeräten von verschiedenen Herstellern freuen. 5G bedeutet höhere Bandbreiten, höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, kürzere Reaktionszeiten und ein deutlich innovativeres Netz.


06.12.2019

Ausbau in der Gigabit Region Stuttgart läuft auf Hochtouren

  • Schon für weitere 20.000 Haushalte und Gewerbetreibende schneller Glasfaseranschluss verfügbar
  • Rund 500 Kilometer Glasfaser verlegt
  • 16 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen

Ein gutes halbes Jahr nach dem Startschuss für den Netzausbau können bereits weitere 20.000 Haushalte und Gewerbetreibende einen schnellen Internetanschluss beauftragen. Dies gaben die Gigabit Region Stuttgart GmbH und die Deutsche Telekom gemeinsam bekannt.

"Ich freue mich, dass wir zusammen mit viel Schwung in das Projekt gestartet sind und gute Ergebnisse vorweisen können. Die Telekom ist in der Gigabit Region bereits mit ihrem Eigenausbau in Vorleistung gegangen", sagt Projektleiter Frank Bothe. "Ein enger Austausch mit den Zweckverbänden und Kommunen macht den schnellen Glasfaserausbau möglich. Vor Ort läuft die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten gut. Und das ist entscheidend: Nur gemeinsam bringen wir den Ausbau zum Erfolg."

„Die Telekom hat ein hohes Tempo vorgelegt, so dass wir in den ersten Monaten außerordentlich weit gekommen sind. Unser Ausbauprogramm gleicht aber einem Marathonlauf. Nächstes Jahr sollen 80.000 Haushalte und Gewerbetreibende eine Anschlussmöglichkeit erhalten. Derzeit prüfen wir den Vorschlag der Telekom für den Ausbau in den nächsten zwei Jahren. Hier bringen wir gemeinsam mit den Zweckverbänden der Landkreise die Sichtweise und Interessen der Kommunen ein“, erklärt Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region Stuttgart und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH.

Mit Schwung zu den ersten Erfolgen

In jedem der fünf beteiligten Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr und auch in der Stadt Stuttgart hat der partnerschaftliche Ausbau begonnen. Davon profitieren jetzt schon die Bürger in den Gemeinden Allmersbach im Tal, Bad Cannstatt, Reichenbach im Täle, Bempflingen, Heimerdingen und Weil der Stadt. Rund 14.500 Haushalte haben hier den Glasfaseranschluss bereits im Haus oder direkt vor ihrem Grundstück. 

Auch in 31 Gewerbegebieten ist der Glasfaserausbau im vollen Gange. Insgesamt haben 10.000 Unternehmen dadurch bald Zugang zum schnellen Netz. 5.500 davon können bereits jetzt ihren Anschluss beauftragen.

Noch ein paar Zahlen zur Technik: Rund 270 neue Netzverteiler sind bereits errichtet und mehr als 500 km Glasfaserkabel verlegt. Insgesamt hat die Telekom 2019 rund 200 km Tiefbau gestemmt, 15 km davon mit dem modernen Trenching-Verfahren. Trenching beschleunigt den Ausbau um ein Mehrfaches. Die Kommunen Heimerdingen, Weil der Stadt, Reichenbach im Täle, Bempflingen sowie Magstadt und Remseck profitieren bereits von dem schnellen Ausbauverfahren.

2019 hat die Telekom das Mobilfunknetz erweitert, auch wenn die Standortsuche nicht immer einfach ist. Insgesamt hat die Telekom dieses Jahr 16 neue Mobilfunkstandorte in der Region in Betrieb genommen. An 128 bestehenden Standorten hat das Unternehmen die Leistungsfähigkeit erhöht. Insgesamt sind 826 Mobilfunkstandorte in der Gigabit Region Stuttgart in Betrieb.

Es geht Schlag auf Schlag weiter

Die Entscheidung für den Ausbau ist bereits für Wolfschlugen und Lichtenwald gefallen. Anfang 2020 startet die Telekom die Vorvermarktungsphase in Ostfildern, Leonberg und Gemmrigheim. Schlag auf Schlag werden weitere Kommunen folgen. 18 Gewerbegebiete in der Region befinden sich aktuell in der Vorvermarktung. Insgesamt sollen weitere 80.000 Haushalte und Gewerbetreibende im kommenden Jahr die Möglichkeit haben, einen schnellen Glasfaseranschluss zu buchen.

Bis 2022 plant die Telekom 183 neue Mobilfunkstandorte in der Region zu errichten und an 179 Standorten die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Darüber hinaus wird die Telekom 2020 in Stuttgart beginnen, das leistungsstarke 5G-Netz aufzubauen.

Momentan umfasst das Ausbaugebiet 175 Kommunen in der Stadt Stuttgart sowie in den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Jüngstes Zweckverbandsmitglied ist die Gemeinde Wangen im Landkreis Göppingen. Die Tür bleibt offen für weitere Mitglieder. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen. Rund 140.000 Unternehmen sind dort angesiedelt.

Schulen und Unternehmen in der Metropolregion Stuttgart sollen bis zum Jahr 2025 mit Glasfaser erschlossen sein. Bis zum Jahr 2030 sollen 90 Prozent der Haushalte davon profitieren. Im Mobilfunknetz sollen Lücken schnell geschlossen werden und ein leistungsstarkes 5G-Netz vor Ort aufgebaut werden.

„Der Kooperationsvertrag ist in dieser Dimension in Deutschland einmalig. Er sorgt in der Region Stuttgart für ein flächendeckend schnelles Netz“, sagt Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. „Wir zählen weiter darauf, dass die Bürger und lokalen Entscheider uns unterstützen, um gemeinsam schnell die gesteckten Ziele zu erreichen."


04.12.2019

539 Kommunen wollen mit Telekom Funklöcher jagen

  • Über 624 Bewerbungen in drei Monaten
  • Zusammenarbeit schafft neue Möglichkeiten beim Netzausbau 
  • 50 Gewinner werden in den kommenden Wochen ermittelt

539 Kommunen haben sich seit dem 20. August 2019 bei der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“ beworben. Hand in Hand mit den Kommunen werden im Rahmen der Aktion in kurzer Zeit Funklöcher identifiziert, Standorte für Masten gefunden und schnelle Genehmigungen in Aussicht gestellt. Bis zur letzten Stunde der Bewerbungsfrist am 30. November gingen Bewerbungen aus allen Teilen Deutschlands ein. Allein in der letzten Woche der Bewerbungsphase waren es rund 250. Besonders viele Bewerbungen kamen dabei aus Rheinland-Pfalz (133), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (95) und Bayern (70). Insgesamt gingen 624 Bewerbungen ein, da einige Kommunen mehrere Ortsteile meldeten. 

Die erste Kommune, die sich um einen Platz beworben hatte, war das hessische Liebenau mit dem Stadtteil Zwergen. Die Bewerbung ging kaum mehr als 24 Stunden nach dem Start der Aktion ein. Die Last-Minute-Bewerbung kam aus dem brandenburgischen Temnitztal. Sie ging am 30. November, 23:55 Uhr, fünf Minuten vor Toresschluss, ein.

„‘Wir jagen Funklöcher‘ zeigt, dass Mobilfunkausbau anders gehen kann, wenn alle an einem Strang ziehen“, freut sich Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. „Wir haben sehr viel Begeisterung und Engagement der Bewerber-Kommunen gespürt. Wir haben ein Interesse und die Kommunen haben ein Interesse – und das Ergebnis ist: ein Funkloch weniger. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen. Pragmatismus zahlt sich aus. Jetzt ist es an uns, die Gewinner zu küren und dort schnellst möglich LTE in Betrieb zu nehmen“.

Die ersten Kommunen werden voraussichtlich schon im 1. Quartal 2020 einen LTE-Mobilfunkmast der Telekom erhalten. Bis Ende 2020 sollen alle 50 Funklöcher geschlossen sein. Die rheinland-pfälzische Gemeinde Vielbach ist die erste Gewinnerin der Aktion. Weitere 18 Gemeinden sind bereits ausgewählt. Bei ihnen fehlt noch der letzte formale Schritt: die Unterschrift unter dem Mietvertrag für das Grundstück, auf dem der zukünftige Mobilfunkstandort stehen soll.


04.12.2019

Telekom bei 5G im Plan

  • Zum Jahreswechsel funken 450 5G-Antennen im Live-Netz der Telekom
  • 1.500 5G-Antennen für Deutschland bis Ende 2020
  • 2020 bringt die Telekom 5G in alle 16 Landeshauptstädte Deutschlands 
  • Schon 500.000 Kunden können 5G im neuen Tarifportfolio der Telekom nutzen

Die Telekom liegt beim 5G-Ausbau sehr gut im Plan: Zum Jahreswechsel funken 450 5G-Antennen live im Netz der Telekom. „Wir liefern ab bei 5G“, sagt Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. „Unsere Techniker geben Vollgas und zeigen Höchstleistungen. Sie sorgen dafür, dass Millionen Menschen, die sich regelmäßig durch Deutschlands Metropolen bewegen, von unseren 5G-Spitzengeschwindigkeiten profitieren können. Ich bin stolz auf das gesamte Team. Wir sind führend im Mobilfunk – bei LTE und auch bei 5G.“ 

1.500 5G-Antennen für Deutschland bis Ende 2020 

So wie 2019 ausklingt, geht es auch 2020 weiter: Die Telekom baut Antennen für Deutschland. Die Zahl der 5G-Antennen im Netz der Telekom wird 2020 vierstellig. Ende 2020 will die Telekom den Meilenstein von über 1.500 5G-Antennen erreichen. Von München bis Kiel, von Saarbrücken bis Dresden: Die Telekom bringt den neuen Mobilfunkstandard in alle 16 Landeshauptstädte. Ganz vorne in der Ausbauplanung dabei sind unter anderem Bremen und Düsseldorf. 

Ausbaustädte 2019

Das 5G-Netz der Telekom ist bereits heute in fünf deutschen Städten verfügbar: Berlin, Bonn, Darmstadt, München und Köln. Die Städte Hamburg, Frankfurt und Leipzig folgen noch in diesem Jahr. Die Telekom setzt bei der Netzplanung auf zusammenhängende Gebiete. „Wir möchten unseren Kunden durch unseren 5G-Ausbau von Anfang an ermöglichen, die neue Technik wirklich erleben zu können. Deswegen setzen wir auf zusammenhängende Gebiete, statt stark verteilter einzelner Spots“, so Telekom Deutschland Technik-Chef Walter Goldenits. Über 5G erreicht das Telekom-Netz in der Spitze Übertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Neben Geschwindigkeit bringt der neue Mobilfunkstandard zudem höhere Kapazitäten und wesentlich geringere Reaktionszeiten, sogenannte „Latenz“. 

LTE als Basis für 5G

Für 5G nutzt die Telekom im ersten Schritt 4G-Standorte. Denn die neue Technologie wird über LTE synchronisiert und ins Netz gebracht. 5G setzt sich quasi „Huckepack“ auf LTE. Die Telekom baut die 5G-Antennen zusätzlich zum laufenden LTE-Ausbau. Deutschlandweit sind für die kommenden vier Jahre bis zu 10.000 neue LTE-Mobilfunkstandorte geplant, die Hälfte davon im ländlichen Raum. Hinzu kommen mehrere Tausend LTE-Erweiterungen an bestehenden Masten. Schon heute liegt die LTE-Abdeckung bei 97,9 Prozent der Bevölkerung. Dreiviertel der rund 30.000 Mobilfunkstandorte der Telekom sind technologisch bereit für 5G. 

500.000 Kunden: Neues Tarifportfolio erfolgreich gestartet

Schon 500.000 Kunden haben das neue Tarifportfolio der Telekom gebucht. Vom kleinsten Tarif MagentaMobil S für 39,95 Euro/Monat bis hin zum Angebot MagentaMobil XL (84,95 Euro/Monat) sind die neuen Tarife alle 5G-fähig. Um 5G zu nutzen, brauchen Kunden neue Endgeräte. Dazu steht eine Auswahl an Geräten zur Verfügung: Das Samsung Galaxy S10 5G und exklusiv nur bei der Telekom das Samsung Galaxy Note10+ 5G. Hinzu kommen das Huawei Mate 20X 5G und der HTC 5G HUB. Für 2020 können sich die Kunden auf eine große Auswahl an 5G-Endgeräten von verschiedenen Herstellern freuen.


29.11.2019

EdgAIR: die Cloud für den Maschinenpark

  • T-Systems bietet Plattform für sicheres und hoch performantes Edge Computing
  • Extrem niedrige Latenz für Echtzeit-Anwendungen vor Ort
  • Riesige Datenmengen vor Ort sicher verarbeiten und analysieren
T-Systems bietet jetzt eine Plattform mit extrem niedriger Latenz für sicheres und leistungsfähiges Edge Computing. Sie ermöglicht Unternehmen innovative Echtzeit-Anwendungen in Produktion und Logistik. Dazu gehören etwa fahrerlose Fahrzeuge (Automated Guided Vehicles). Außerdem Lösungen für ergänzte und komplett virtuelle Realität (Augmented/Virtual Reality). Die Plattform namens EdgAIR arbeitet direkt am Einsatzort. So müssen die Daten keinen Umweg über ein zentrales Rechenzentrum nehmen.

Weil EdgAIR wie eine Private Cloud der Dinge konzipiert ist, arbeitet sie hoch sicher. Kunden können sie mit einem Campus-Netz verbinden. Dann kann EdgAIR Daten zwischen Geräten und der Plattform kabellos in nahezu Echtzeit übertragen. Fachleute sprechen von Near Edge bei weniger als zehn Millisekunden. Das so genannte Far Edge erlaubt Latenzzeiten zwischen zehn und 40 Millisekunden. „In Kombination mit Time Sensitive Networks (TSN) und einem sehr guten Service Level Agreement erfüllt unsere gemanagte Plattform EdgAIR Anforderungen, wie sie etwa die Echtzeit-Steuerung von Maschinen in einer Produktionshalle stellen“, erläuterte Albert Kroisleitner, Senior Product Manager Edge Platform & Solutions bei T-Systems. Jede EdgAIR-Plattform wird überdies mit Edge Analytics ausgeliefert. Damit können Daten-Wissenschaftler und Software-Entwickler Informationen bereits vor Ort auswerten. Und so Prozesse und Modelle schnell anpassen (Code to Data).

Die Telekom hat bereits ein erstes Campus-Netz für den Kunden OSRAM gebaut. Solche Netze bilden die Basis für EdgAIR. Derzeit laufen sie noch mit LTE, demnächst mit 5G. T-Systems bietet die Plattform zugeschnitten auf verschiedene Branchen. Dazu zählen Produktion, Logistik, Gebäudeautomation, Automotive und Energie. Die Lösung arbeitet für mehr Sicherheit komplett autark im geschlossenen Firmennetzwerk. Sie kann aber auch mit einer über das Internet erreichbaren Public Cloud kombiniert und als Hybrid Cloud eingesetzt werden. 

Technische Details

EdgAIR basiert auf OpenStack. Die Open-Source-Software vermeidet eine Silo-Bildung (Vendor Lock-in). Kunden können ihre IoT-Anwendungen und Applikationen über vorgefertigte Konnektoren ankoppeln. Die Anwendungen selbst laufen als virtuelle Maschinen oder in Docker-Containern in Form von Microservices. Damit sind sie unabhängig von der darunterliegenden Infrastruktur. So können Administratoren Microservices bei Problemen oder Auffälligkeiten einzeln ansteuern. Sie müssen das System nicht komplett herunterfahren. Orchestriert werden die Container über Kubernetes. T Systems bietet die Plattform in verschiedenen Größen und Bauformen (Mast-Montage, Standard-Rack sowie in wetterfesten und stoßsicheren Ausführungen).


25.11.2019

CHIP Netztest: Das Mobilfunknetz der Telekom ist vorne

  • Telekom gewinnt zum zehnten Mal in Folge den CHIP Mobilfunk Netztest
  • Netzqualität steigt weiter: in der Stadt, auf dem Land und unterwegs
  • Verfügbarkeit von LTE im Telekom Netz am besten

Der CHIP Netztest bescheinigt: Das Mobilfunknetz der Telekom in Deutschland ist spitze. Zum zehnten Mal in Folge sichert sich die Telekom den Gesamtsieg. Das Netz der Telekom gewinnt in acht von zehn Kategorien und erreicht mit der Gesamtbewertung von 1,3 erneut die Note „sehr gut“. Dabei hat sich die Qualität des Netzes im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert.

„Deutschlands Mobilfunknetze sind deutlich besser als ihr Ruf. Das belegt nun auch der Chip Netztest“, sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. „Dass das Telekom Netz dabei die Nase vorn hat, freut uns natürlich besonders. Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten Tag für Tag hart daran, dieses Netz für unsere Kunden immer weiter zu verbessern. Heute und in Zukunft.“

Chip hat das Netz in den Bereichen Internet, Telefonie und Verfügbarkeit geprüft. In alle Kategorien kann die Telekom überzeugen. Bei der Datenübertragung liegt die Telekom weit vorne – egal ob Surfen, YouTube Videos oder Internet im Zug. Mehr als 70 MBit liefert das Netz im Schnitt im Download – gemittelt über Stadt und Land. Das ist deutlich mehr als die Konkurrenz schafft. Videos fehlerfrei streamen klappt mit der Telekom am besten, so das Urteil der Tester. Und die höchste Zuverlässigkeit beim Surfen im Zug liefert ebenfalls das Telekom Netz. 

Das Telefonieren im Telekom Netz klappt nahezu fehlerfrei. Gespräche werden schnell und erfolgreich vermittelt. Die Sprachqualität liegt auf sehr hohem Niveau.

Neu im diesjährigen Chip Netztest ist die Bewertung der Netz-Verfügbarkeit. Auch in dieser neuen Kategorie liefert das Telekom Netz die beste Leistung ab. Es liegt mit einer Internet-Verfügbarkeit von mehr als 97 Prozent vorne. Mega-schnelles Internet per LTE ist in 93 Prozent der Fälle vor Ort verfügbar. 

Auch in den fünf separat ausgewerteten Großstädten Berlin, München, Hamburg Köln und Stuttgart bekommt das Mobilfunknetz der Telekom ausnahmslos die Note „sehr gut“. In vier von fünf Metropolen gewinnt die Telekom. 

Die Tester von CHIP haben mit ihrem Messpartner NET CHECK die Qualität der drei großen Mobilfunknetze genau unter die Lupe genommen. Mehr als 300.000 Messungen mit Millionen von Daten wurden analysiert. Rund 12.000 Kilometer haben die Tester per Auto, Zug und zu Fuß zurückgelegt. Zum ersten Mal hat Chip in diesem Jahr auch Crowdsourcing Daten in den Test mit einfließen lassen. Dafür wurden anonyme Daten von 2,4 Millionen Smartphones über 20 Wochen ausgewertet.


25.11.2019

Bis zu 100 MBit/s für fast 102.000 weitere Haushalte

  • Bundesweit profitieren 61 Kommunen vom Glasfaser-Ausbau
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s 
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen
Fast 102.000 Haushalte in 61 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: Konstanz mit 20.200 Haushalten, Halle (Saale) mit 10.100 Haushalten, Bielefeld mit 8.600 Haushalten, Mössingen mit 6.300 Haushalten, Weißwasser/Oberlausitz mit 5.200 Haushalten und Schönenberg-Kübelberg mit 5.000 Haushalten.

Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: in Berlin, Erfurt und Nürnberg, genauso wie in Aumühle, Fehmarn und Haina.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom.

Die Kommunen im Einzelnen

Altlandsberg, Aumühle, Bad Muskau, Berlin, Bielefeld, Bielefeld-Sennestadt, Booßen, Burglengenfeld, Dahme, Dippoldiswalde, Döbern, Dortmund, Ehrenfriedersdorf, Ennepetal, Erfurt, Fehmarn-Burg, Flensburg, Frankfurt/Oder, Freiberg, Gehren, Geislingen, Gemünden, Gersdorf, Grafing, Großenbrode, Hagen, Haina, Halle (Saale), Hannover, Hattingen, Herbertingen, Hilter, Hornow-Wadelsdorf, Immendingen, Kamen, Kissing, Köln, Köln-Porz, Konstanz, Lauchhammer, Leonberg, Lichtenau, Lüdinghausen, Mainleus, Marpingen, Mössingen, Mühlingen, Neugersdorf, Nürnberg, Oldenburg, Potsdam, Reichenbach/OL, Renningen, Schalkau, Schönenberg-Kübelberg, Spraitbach, St. Wendel, Sulzbach, Überlingen, Völklingen, Weißwasser OL, Wettin-Lobejün und Wickede.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Das Netz der Telekom in Zahlen

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland. Sie betreibt in Deutschland mit mehr als 500.000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa. Für 2019 ist geplant, dieses Glasfasernetz um weitere rund 60.000 Kilometer auszubauen.

20.11.2019

Telekom mit weiterer Email-Domain: @magenta.de

  • Neue, zusätzliche Emailadresse sichern
  • Ab sofort verfügbar
  • Freemail-Angebot: Für alle zugänglich

Die Deutsche Telekom bietet jetzt eine zusätzliche neue Domain Wunschname@magenta.de an. 

Mehr als 2,5 Milliarden Mails finden täglich allein in Deutschland ihren Empfänger. Die Deutsche Telekom war mit ihrem im Jahr 1995 gestarteten Email-Dienst einer der Pioniere der ersten Stunde und hat das Angebot nie aus den Augen verloren und stets weiterentwickelt.

Seit Jahren ist der Service erfolgreich und wird täglich von Millionen von Kunden genutzt – jetzt erweitern wir das erfolgreiche Angebot um eine neue Domain. Grund für den Erfolg sind Sicherheit, Verlässlichkeit und Verfügbarkeit. Egal ob via App oder Web-Zugang, E-Mails können immer und überall abgerufen werden. 

Jetzt kommt mit @magenta.de eine weitere Domain für Telekom Mail hinzu, die sich noch zusätzlich einrichten lässt. Mit der Wunsch-E-Mail Adresse funktioniert der Telekom-Login genauso sicher und komfortabel wie mit der @t-online.de Domain.   

Das Angebot ist für jeden in Deutschland verfügbar und bietet als Freemail-Dienst mit 1GB E-Mail Speicher, Spamschutz sowie Telekom Mail App kostenlos an. Für alle bisherigen @t-online.de Nutzer ändert sich nichts.  

Mehr Informationen zur Anmeldung gibt es hier: www.telekom.de/magenta-mail

20.11.2019

LTE-Versorgung: Telekom geht an die Grenzen

  • 500 LTE-Standorte in Grenznähe jetzt mit mehr Leistung
  • Mehr als 760.000 Haushalte können damit schneller mobil surfen
  • Weitere Schritte für bessere Funkversorgung an den Grenzen in Planung

Ab heute nimmt die Telekom in einem ersten Schritt bei rund 500 Mobilfunk-Standorten entlang der deutschen Außengrenzen die „Leistungsbremse“ raus. Die Mobilfunkantennen arbeiten jetzt mit den gleichen Leistungsparametern wie an allen anderen Standorten. Dadurch verbessert sich der Handy-Empfang in vielen Kommunen entlang der deutschen Grenzen und auch die Surfgeschwindigkeit steigt deutlich. Denn bisher durften die Mobilfunk-Anbieter entlang der Grenzen zu unseren Nachbarn das Potenzial ihrer LTE-Antennen nicht voll ausschöpfen. So sah es eine Vorschrift der Bundesnetzagentur vor, durch die vermieden werden sollte, dass deutsche Mobilfunknetze ausländische Funkdienste stören. Bei Überschreitungen haftete bisher die Bundesnetzagentur. Diese Haftung ist nun auf die Netzbetreiber übergegangen. „Wir werden die neue Regelung mit Augenmaß, aber offensiv nutzen“, sagt Walter Goldenits Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Damit unsere Kunden auch entlang der deutschen Grenzen das beste Netz erleben. Von dieser Maßnahme profitieren mehr als 760.000 Haushalte. In den vergangenen Jahren war es in etwa so, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Das ist nun endlich vorbei. Dies ist jedoch nur der erste Schritt. Wir werden in den nächsten Monaten die LTE-Versorgung entlang der Grenzen noch weiter verbessern.“

Folgende Bundesländer profitieren von der höheren Leistung an den LTE-Standorten

  • Baden-Württemberg: 90.000 Haushalte
  • Bayern: 50.000 Haushalte
  • Brandenburg: 39.000 Haushalte
  • Mecklenburg-Vorpommern: 82.000 Haushalte
  • Niedersachsen: 88.000 Haushalte
  • Nordrhein-Westfalen: 92.000 Haushalte
  • Rheinland-Pfalz: 61.000 Haushalte
  • Saarland: 33.000 Haushalte
  • Sachsen: 69.000 Haushalte
  • Schleswig-Holstein: 160.000 Haushalte

Weiter Maßnahmen für besseren LTE-Empfang an der Grenze

Derzeit gibt es entlang der deutschen Außengrenzen rund 260 Standorte ohne LTE. Die Telekom wird alle diese Standorte im Laufe der kommenden Monate zusätzlich mit LTE versorgen. Außerdem sind weitere neue Mobilfunkstandorte geplant, um LTE-Lücken entlang der Grenze zu schließen. Durch diese Maßnahme erhalten weitere 285.000 Haushalte Zugang ins LTE-Netz der Telekom.

Die Telekom hat bereits im Sommer dafür gesorgt, dass es unterbrechungsfreie Telefonate innerhalb der Netze der Telekom-Landesgesellschaften an den Grenzen zu Polen, den Niederlanden, Tschechien und Österreich gibt. Gespräche mit Anbietern aus anderen angrenzenden Ländern laufen.


19.11.2019

LTE für alle in Berliner U-Bahn

  • Telefónica Deutschland, Telekom und Vodafone schalten gemeinsam LTE auf ersten U-Bahn-Linien in Berlin ein
  • LTE-Ausbau im gesamten U-Bahn-System bis voraussichtlich Ende 2020
  • Telekom und Vodafone nutzen technische Infrastruktur von Telefónica Deutschland

Telefónica Deutschland hat die ersten vier Linien der Berliner U-Bahn mit LTE für die Telekom und Vodafone ausgerüstet. Damit haben die drei Anbieter den LTE-Ausbau im Berliner Untergrund nur drei Monate nach Vertragsunterzeichnung zeitnah umgesetzt. 

Ab sofort können alle U-Bahnfahrgäste auf zunächst vier Linien unter Tage online spielen, Filme streamen oder die digitalen Angebote der BVG nutzen. Voraussetzung ist ein LTE-fähiges Smartphones oder Tablet und ein entsprechender Vertrag. „Wir bieten unseren o2 Kunden bereits seit einigen Jahren ein zuverlässiges LTE-Netz in der U-Bahn. Nun ermöglichen wir LTE für alle“, erläutert Marcus Thurand, Vice President Regional Implementation & Engineering bei Telefónica Deutschland. „Wir haben im Juli zugesagt, auf Basis unserer Netzinfrastruktur auch Kunden unserer beiden Wettbewerber so schnell wie möglich eine LTE-Versorgung im Berliner Untergrund zur Verfügung zu stellen – das haben wir mit unseren Teams in den vergangenen Monaten zügig umgesetzt. Darauf bin ich sehr stolz“.

„Vodafone versorgt Berlin mit mobilem Highspeed-Internet – ab jetzt auch in der U-Bahn. Nach langen Verhandlungen und technisch anspruchsvollen Arbeiten können unsere Kunden endlich auch in den U-Bahnen und an Bahnsteigen Mails checken, Online-News lesen oder auf Social Media posten. Für die noch unterversorgten U-Bahnstrecken erwarten wir einen möglichst raschen Ausbau, um die Datennutzung für alle Fahrgäste zu ermöglichen. Danke an unsere Partner und insbesondere an das Vodafone Team, das dieses Projekt mit großer Beharrlichkeit vorangetrieben hat“, äußert Gerd von der Osten, Regionalleiter Technik bei Vodafone. 

"Herausforderndes Projekt"

„Wir freuen uns, dass unsere jahrelangen und intensiven Bemühungen nun erste Früchte tragen“, sagt Mathias Poeten, Senior Vice President Best Mobile, Deutsche Telekom Technik GmbH. „Der Ausbau der kompletten U-Bahn in Berlin mit LTE ist zweifelsohne ein herausforderndes Projekt, bei dem wir jetzt endlich einen großen, ersten Schritt gehen. Nun wollen wir aber nach vorne schauen und sind optimistisch, dass das geplante weitere Vorgehen mit der BVG und allen Mitbewerbern den Ausbau endlich vorantreiben wird, um auch im Telekom Netz mobile Breitbandanwendungen in der Berliner U-Bahn zu ermöglichen. Ein guter und wichtiger Schritt für Berlin und alle Kunden.“ 

Zum Ausbau sagt Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandvorsitzende der BVG: „Wir bieten unseren Fahrgästen immer mehr digitale Angebote, wie zum Beispiel unsere Mobilitätsplattform Jelbi. Umso wichtiger ist es, dass sie jederzeit online sein können. Daher freuen wir uns, dass die drei großen Mobilfunkanbieter den LTE-Ausbau in der U-Bahn nun gemeinsam umsetzen. So wird U-Bahnfahren in Zukunft noch attraktiver.“

LTE zunächst auf den Linien U2, U5, U7 und U8

Vodafone und die Telekom starten die LTE-Versorgung für ihre Kunden ab sofort auf den Linien U2 (Pankow bis Stadtmitte), U5 (Alexanderplatz bis Tierpark), U7 (Gneisenaustraße bis Rudow) sowie U8 (Bernauer Straße bis Hermannstraße). Bis voraussichtlich Ende 2020 werden die Anbieter gemeinsam mit Telefónica Deutschland weitere U-Bahn-Strecken mit schnellen Datendiensten ausrüsten und die Mobilfunkversorgung verbessern. 

Zu diesem Zweck schaltet Telefónica die LTE-Technik der beiden Kommunikationsunternehmen mit der eigenen vorhandenen Mobilfunk-Infrastruktur im Berliner Untergrund zusammen. Parallel modernisiert und erweitert das Münchner Unternehmen die vorhandene Netzversorgung und bereitet die Infrastruktur auf 5G vor, um dem steigenden Bedarf an schnellen Datendiensten gerecht zu werden – so hat sich das abgerufene Datenvolumen der o2 Kunden von 2018 bis 2019 von 4TB auf annähernd 9TB mehr als verdoppelt. 

Das Sonderprojekt „U-Bahn Berlin“ ist das größte Projekt seiner Art in Deutschland. Aktuell konstruiert das Münchner Mobilfunkunternehmen unter Tage ein zukunftsorientiertes und modernes Netzdesign, auch mit Blick auf den zukünftigen 5G-Ausbau. Hier greift Telefónica Deutschland auf eine langjährige Erfahrung beim Mobilfunkausbau im Berliner U-Bahn-System zurück.


18.11.2019

Mike Sievert wird zum 1. Mai 2020 Nachfolger von John Legere als Chief Executive Officer von T-Mobile US

  • Bisheriger COO Mike Sievert will erfolgreiche Uncarrier-Strategie fortführen
  • John Legere wird bis zum Ende seines Vertrages am 30. April 2020 sein Hauptaugenmerk auf den reibungslosen Übergang der Führungsverantwortung und den Abschluss der Übernahme von Sprint richten
  • Führungswechsel bildet Abschluss eines mehrjährigen Übergangsprozesses

Das Board of Directors von T-Mobile US hat Mike Sievert zum Chief Executive Officer (CEO) ernannt. Mike Sievert ist derzeit President, Chief Operating Officer (COO) und Mitglied des Board of Directors von T-Mobile US. Er übernimmt die CEO-Funktion am 1. Mai 2020 von John Legere, dessen Vertrag am 30. April 2020 endet. Sieverts neuer Titel wird „President und CEO“ lauten. John Legere bleibt Mitglied des Board of Directors.

Der Führungswechsel ist Teil einer langfristig geplanten Nachfolgeregelung an der Spitze von T-Mobile. Er soll den Weg für eine neue Generation von Führungskräften öffnen, die T-Mobile US in die nächste Phase der Unternehmensgeschichte führen sollen. 

„John Legere kann auf eine außerordentlich erfolgreiche Zeit als CEO zurückblicken. Als Architekt der Uncarrier-Strategie und der damit verbundenen Transformation des Unternehmens, hat er maßgeblichen Anteil an der starken Position des Unternehmens heute. Ich habe höchsten Respekt vor seiner Leistung als Manager und bin ihm als Freund sehr dankbar für die gemeinsame Zeit“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom und Chairman des Board of Directors von T-Mobile US. „John hat den Beweis angetreten, dass man nicht nur die Kultur eines Unternehmens grundlegend verändern kann, sondern auch eine gesamte Industrie, wenn man sein Ohr nah an den Bedürfnissen der Kunden hat und seinen Mitarbeiter das nötige Vertrauen mitgibt, um erfolgreich zu arbeiten. Im Namen des Board of Directors möchte ich John und natürlich auch Mike und allen Mitarbeitern für alles danken, was sie in den vergangenen sieben Jahren getan haben. Wir haben großen Respekt für Johns Führungsqualitäten und wissen seinen Beitrag zum herausragenden Erfolg von T-Mobile sehr zu schätzen. Wir freuen uns darüber, dass John den Übergang unterstützen will und sich in seinen letzten Monaten als CEO von T-Mobile US auf den Abschluss der Akquisition von Sprint konzentrieren wird.“

John Legere hat sich gemeinsam mit Tim Höttges und dem Board of Directors sehr früh Gedanken über seine Nachfolge gemacht und einen mehrjährigen Prozess angestoßen, im Rahmen dessen Mike Sievert konsequent auf seine neue Rolle vorbereitet wurde. Der Übergang war von langer Hand geplant: Mike hat an der Seite von John Legere in den vergangenen sieben Jahren an der äußerst erfolgreichen Transformation von T-Mobile US zum sogenannten Uncarrier gearbeitet, dem am schnellsten wachsenden Mobilfunkunternehmen der USA. In seiner Funktion als Chief Marketing Officer und COO von T-Mobile US leitete Mike Sievert die Ausgestaltung und die Umsetzung von 16 sogenannten "Moves". Diese Marketingmaßnahmen – wie die Abschaffung der zeitlich befristeten Verträge oder unbegrenztes Hören von Musikstreamingdiensten - sind maßgeblicher Bestandteil der Uncarrier-Kultur. Mit ihnen konnte sich T-Mobile US als Marktführer für Kundenzufriedenheit und beliebteste Marke der Branche etablieren.

Heute leitet Mike Sievert ein Team von über 10.000 Mitarbeitern. Er ist unter anderem für alle Marketing- und Produktgruppen von T-Mobile US sowie alle Einzelhandels-, Vertriebs- und Kundendienstgruppen und für alle Segmente und Marken von T-Mobile US zuständig. Darüber hinaus war er in den letzten zwei Jahren neben John Legere die treibende Kraft hinter der geplanten Fusion mit Sprint. Sievert gehört außerdem seit mittlerweile fast zwei Jahren dem Board of Directors an.

„Ich hatte in den vergangenen Jahren die Gelegenheit, Mike persönlich und beruflich kennenzulernen und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm in seiner neuen Rolle. Er steht für Kontinuität und wird die Uncarrier-Strategie konsequent weiterentwickeln“, sagte Tim Höttges. „Er war in alle wichtigen Unternehmensentscheidungen eingebunden, seit er 2012 zur T-Mobile gestoßen ist. Mike ist eine erfahrene, leidenschaftliche und ergebnisorientierte Führungskraft, der Kunden und Mitarbeiter sehr am Herzen liegen. Die Werte, die mit der Uncarrier-Strategie und der Marke T-Mobile verbunden sind, haben für ihn sehr große Bedeutung. Er hat das uneingeschränkte Vertrauen und die Unterstützung von John Legere und dem Board of Directors.“

„Ich habe großes Vertrauen in Mike, den ich 2012 zur T-Mobile geholt habe und dem ich in der Folgezeit mehr und mehr Verantwortung übertragen habe“, sagte John Legere. „Mike ist die richtige Wahl als CEO und er ist bestens darauf vorbereitet, T-Mobile in die Zukunft zu führen. Er hat ein ausgeprägtes Verständnis dafür, wo T-Mobile herkommt und was getan werden muss, damit es das innovativste Unternehmen der Industrie bleibt. Ich bin ausgesprochen stolz auf die Unternehmenskultur und den Enthusiasmus, der sich im Unternehmen ausgebildet hat. Beides fußt auf der Zielsetzung, den Kunden in den Mittelpunkt allen Handelns zu stellen und immer wieder den Status Quo zu hinterfragen. All das macht den Unterschied von T-Mobile im geschäftlichen Umfeld wie an der Börse aus. Diese Werte sind im Unternehmen fest verankert. Ich bin zuversichtlich, dass sich das alles unter Mikes Führung weiterentwickeln wird.“

„In den kommenden Monaten, wird mein Schwerpunkt auf dem reibungslosen Ablauf des Übergangs liegen. Darüber hinaus möchte ich - zusammen mit Mike und dem Board of Directors - den Zusammenschluss von T-Mobile und Sprint zum Abschluss bringen“, sagt John Legere weiter. „Diese Kombination wird eine neue T-Mobile schaffen – ein Unternehmen, das einzigartig positioniert ist, um die Mobilfunkindustrie in den USA umzukrempeln. Das bildet den Anfang eines neuen, dynamischen Kapitels für T-Mobile.“

"Ich bin Tim und dem Vorstand sehr dankbar für diese spannende Chance, T-Mobile US in die Zukunft zu führen", sagte Mike Sievert. "Ich möchte John Legere für alles danken, was er für mich und für die Marke T-Mobile, die Kunden, Mitarbeiter, Partner und Aktionäre getan hat. Er ist eine einzigartige, visionäre Führungspersönlichkeit, die die Rolle des Vorstandsvorsitzenden neu definiert hat. Er hat gezeigt, wie man diese Rolle nutzt, um einen Wechsel zum Guten für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre zu verwirklichen. Ich hatte das Glück, mit ihm gemeinsam die Strategie von T-Mobile zu erarbeiten. Deren Ziel ist es, die Themen anzupacken und zu lösen, die die Kunden am meisten stören. Dieser Ansatz ist die Basis für ein bisher einzigartiges Wachstum.“

„Die Uncarrier-Kultur, die all unsere Mitarbeiter leben, wird sich nicht ändern“, so Sievert weiter. „T-Mobile besteht aus mehr als einer Person – unser Unternehmen fußt auf einen Managementteam mit außerordentlichen Fähigkeiten und tausenden talentierten, motivierten und kundenbegeisternden Mitarbeitern. Ich sehe meine Mission darin, die Mitarbeiter zu befähigen, ein außergewöhnliches Kundenerlebnis abzuliefern und T-Mobile nicht nur als führendes Mobilfunkunternehmen, sondern als eines der angesehensten Unternehmen Amerikas zu positionieren.“

Über Mike Sievert

Mike Sievert kam 2012 zu T-Mobile US und ist derzeit als T-Mobile US President, Chief Operating Officer und Board Director tätig. In dieser Funktion ist Mike Sievert verantwortlich für das Marketing, Produktentwicklung, Einzelhandelsmanagement, Vertrieb und Kundenbetreuung für alle direkten und indirekten Kanäle von T-Mobile US und jede der Marken von T-Mobile US. Zuvor war er von November 2012 bis Februar 2015 als Executive Vice President und Chief Marketing Officer tätig.

Bevor er zu T-Mobile US kam, war Mike Sievert Unternehmer und Investor bei mehreren Start-up-Unternehmen. Von April 2009 bis Juni 2011 war er Chief Commercial Officer bei Clearwire Corporation, einem Breitbandkommunikationsanbieter, der für alle kundenorientierten Aktivitäten verantwortlich ist. Clearwire Corporation wurde 2013 von COMPANY2 übernommen.

Von Februar 2008 bis Januar 2009 war Mike Sievert Mitbegründer und Chief Executive Officer von Switchbox Labs, Inc., das später von Lenovo übernommen wurde. Von Januar 2005 bis Februar 2008 war er außerdem als Corporate Vice President der weltweiten Windows-Gruppe bei der Microsoft Corporation tätig, verantwortlich für das globale Produktmanagement und die GuV für diese Einheit. Vor seiner Tätigkeit bei Microsoft war er drei Jahre lang Executive Vice President und Chief Marketing Officer bei AT&T Wireless. Er war außerdem Chief Sales and Marketing Officer bei E*TRADE Financial und begann seine Karriere mit Führungspositionen bei Procter & Gamble und IBM. Derzeit ist er Mitglied des Board of Shaw Communications in Kanada, war Mitglied des Boards von Rogers Wireless Communications, Switch & Data Corporation und einer Reihe von Technologie-Start-ups. 

Mike Sievert stammt ursprünglich aus Canton, Ohio. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften von der Wharton School an der University of Pennsylvania.

Mike Sievert ist ein begeisterter Flieger und Wassersportler und engagiert sich Natur- und Umweltschutz - besonders in seiner Wahlheimat im pazifischen Nordwesten, wo er seit fast 18 Jahren lebt. Mike Sievert ist Kaffeeliebhaber und sagt von sich selbst, dass er seinen Erfolg auch dem perfekt aufgebrühten Kaffee verdankt, den er regelmäßig zu sich nimmt.


18.11.2019

Telekom startet Werbeoffensive für MagentaTV

  • Christian Ulmen und Fahri Yardim casten Frederick Lau 
  • „MagentaTV – Einfach eins für alles.“ mit attraktiven Neuheiten
  • Exklusiver Content, neuer MagentaTV Netflix-Tarif mit Preisvorteil und neuer MagentaTV-Stick im Fokus

Die Telekom startet eine Werbeoffensive für MagentaTV. Unter dem Motto „MagentaTV – Einfach eins für alles.“ wirbt das Unternehmen ab dem 18. November 2019 für beste Unterhaltung – mit bester Unterhaltung. Denn auch mit der Fortsetzung der Kampagnenreihe mit Christian Ulmen und Fahri Yardim setzt die Telekom auf Entertainment pur. Im Fokus der drei neuen Spots stehen je eine Neuheit: die kostenfreie Megathek mit noch mehr exklusivem Content und das neue MagentaTV Netflix-Angebot. Einen weiteren Schwerpunkt legt die Telekom auf den MagentaTV-Stick. 

Die Spots ermöglichen dem Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen einer Kampagnenproduktion. Die Werbeprofis Christian Ulmen und Fahri Yardim sitzen in einem abgedunkelten Raum. Sie suchen prominente Verstärkung. Denn MagentaTV ist ja auch noch umfangreicher und noch attraktiver geworden. Gemeinsam nehmen sie den Schauspielkollegen Frederick Lau als Testimonial für Werbung unter die Lupe. Im Rahmen eines Castings lässt das Duo ihren wertgeschätzten Kollegen zu den vielfältigen Vorteilen und Neuheiten von Magenta-TV vorsprechen. Schnell erkennen beide das Talent des Schauspielprofis. Frederick Lau könnte für sie ein ernstzunehmender Konkurrent werden. Was tun? Das Duo sitzt in der Klemme und sieht nur eine Möglichkeit: Es bewertet die grandiose Performance übertrieben kritisch und argumentativ unreflektiert – aber wie immer mit viel Witz und Humor.

Wie in den vorherigen MagentaTV-Spots stand Christian Ulmen nicht nur vor der Kamera, sondern führte auch Regie. „Das Vertrauen der Telekom in unser Improvisationstalent war von Anfang an groß. Ohne klassische Skripte zu arbeiten, erfordert Mut. Der wurde belohnt“, sagt Christian Ulmen. „Und weil auch wir das Angebot immer mehr mögen, werden auch die Spots immer besser.“

Attraktive Neuheiten

Mit dem neuen „MagentaTV Netflix-Tarif“ können Kunden das TV-Angebot ab sofort inklusive Netflix zum vergünstigten Preis buchen. Zudem kündigt das Unternehmen für Dezember den MagentaTV-Stick an. Der TV-Stick bringt MagentaTV als Streamingdienst unabhängig vom Internetanbieter auf jeden Fernseher. Auch in Sachen Eigenproduktionen geht es weiter. Mit „Wild Republic“ und „Children of Mars“ stellt die Telekom zwei neue Co-Produktionen vor. Beide Serien werden als Weltpremiere bei MagentaTV zu sehen sein.

Die Telekom zeigt die MagentaTV-Kampagne breit und reichweitenstark über TV, Online, Out of Home und am Point of Sale. Die verschiedenen Themen steuert das Unternehmen zielgruppengenau in den relevanten Umfeldern aus. Dabei berücksichtigt die Telekom Sehgewohnheiten, Eigenschaften und Bedürfnisse der Zielgruppen.


13.11.2019

Grenzenlose Mobilität mit GET CHARGE

  • GET CHARGE mit europaweitem Roaming
  • Transparente Auslandstarife
  • Mehr als 56.000 kontinentale Ladepunkte

Von Norwegen bis Portugal, von Island bis Estland: Die Telekom bietet E-Auto-Fahrern grenzenlose Mobilität mit GET CHARGE.

Sorgenfrei mit dem E-Auto auch außerhalb Deutschlands unterwegs sein: Ab sofort bietet die Telekom mit dem E-Mobility-Angebot GET CHARGE Roaming in 29 europäischen Ländern. GET CHARGE stärkt damit das Leistungsangebot für Unternehmen, Flotten und Automobilhersteller sowie Privatkunden. Sie können so ihre elektrischen Fahrzeuge unkompliziert über Europas Straßen rollen lassen. Die Abrechnung erfolgt gebündelt monatlich in Euro – unabhängig von Land und Währung der jeweiligen Ladestellen.
 
Die Auslandstarife unterscheiden zwei Ländergruppen. Je nach Gruppe betragen sie 0,79 Euro bzw. 1,29 Euro pro Kilowattstunde. Einen Überblick über alle Länder bietet www.telekom.de/get-charge. Aktuell sind europaweit mehr als 56.000 Ladepunkte verfügbar. Ihre Zahl soll künftig weiter steigen, um ein Laden quer durch Europa zu ermöglichen. 

Mit GET CHARGE erhalten E-Autofahrer via Ladekarte oder App einen einfachen Zugang zur Ladung. Die App bündelt alle wichtigen Funktionen. Dazu zählen u.a. Navigieren, Laden und Bezahlen sowie Echtzeit-Verfügbarkeiten zahlreicher Ladestellen. Die Abrechnung erfolgt transparent nach Kilowattstunden. Eine monatliche Grundgebühr oder ein Mindestumsatz fallen nicht an. In Deutschland bietet GET CHARGE Zugang zu ca. 21.000 öffentlichen Ladestellen.


12.11.2019

Telekom startet nachhaltigen Smartphone-Kreislauf

  • Aufbereitung gebrauchter Smartphones schont Ressourcen
  • Kunden sparen Geld und tun dabei Gutes
  • Nachhaltigkeits-Label „we care“ schafft Transparenz für die Kunden
Alle reden über den Klimaschutz – die Telekom lässt Worten Taten folgen. Sie startet am 20. November 2019 ihren ersten nachhaltigen Smartphone-Kreislauf. Rund 75 Prozent der CO2-Emissionen eines Smartphones entstehen bei der Herstellung. Ein Grund dafür ist, dass für die Produktion neuer Geräte wertvolle metallische Rohstoffe wie Gold, Silber oder Palladium benötigt werden, deren Abbau die Umwelt belastet. Zugleich lagern 124 Millionen Handys ungenutzt in deutschen Schubladen und verlieren an Wert. Durch die Wiederaufbereitung und das Recycling von Smartphones können kostbare Ressourcen eingespart werden. Schon die Verlängerung der Nutzungsdauer um ein Jahr kann den CO2-Fußabdruck um bis zu 31 Prozent senken.

Geld sparen und Gutes für die Umwelt tun

Vom nachhaltigen Smartphone-Kreislauf der Telekom profitieren aber nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch die Kunden. Beim Kauf eines Neugeräts können sie ihr gebrauchtes Smartphone unkompliziert in Zahlung geben – entweder online oder im Telekom Shop. Die Telekom bereitet ausgewählte Geräte professionell wieder auf und tauscht bei Bedarf Akku und Display aus.

Alle Geräte, die nicht von der Telekom angekauft werden, können über den Telekom Shop oder per DHL an das Telekom Recycling Center gesandt werden. Dort wird überprüft, ob diese Geräte weitergenutzt werden können. Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Geräte umweltgerecht in Europa recycelt. Das gemeinsame Rücknahmesystem für Handys von Telekom und Teqcycle ist mit dem Umweltzeichen Blauer Engel zertifiziert.

Die aufbereiteten Smartphones erhalten eine zweite Chance und sind bereit für den Wiederverkauf. Verbunden mit einem Mobilfunkneuvertrag oder in der Vertragsverlängerung können Kunden das erneuerte Handy zu einem attraktiven Preis erwerben. Sie schonen damit nicht nur Ressourcen, sondern auch ihren Geldbeutel. Für alle erneuerten Smartphones beträgt die Garantie zwölf Monate. Die zum Wiederverkauf aufbereiteten Handys lassen sich ganz einfach am Nachhaltigkeits-Label „we care“ erkennen. Auch die Verpackung ist nachhaltig. Sie ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Somit können die Kunden sie einfach auf dem heimischen Kompost entsorgen, wo sie innerhalb kurzer Zeit verfällt.

Die Telekom startet die Initiative mit den Modellen iPhone 7 32 GB in Schwarz und Silber, iPhone 8 64 GB und iPhone x 64 GB jeweils in Grau und Silber. Von Samsung sind die Galaxy Modelle S8 und S9 jeweils mit 64 GB in Schwarz dabei. Diese sind zum Beispiel im Tarif Magenta Mobil S bereits ab 1 Euro erhältlich. Die erneuerten Smartphones gibt es in allen Vertriebskanälen der Telekom und im Handel.

„we care“: Transparenz für den Verbraucher

Die Wiederaufbereitung gebrauchter Smartphones ist mit dem Logo „we care“ gekennzeichnet. Dieses soll Transparenz für den Kunden schaffen und bietet Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung. So kennzeichnet „we care“ Produkte, Services und Initiativen der Telekom, die zum Klimaschutz und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen sowie digitaler Teilhabe beitragen. Ein kurzer Text unter dem Logo beschreibt, ob es sich beispielweise um einen sparsamen Stromverbrauch oder den Einsatz von recycelten Materialien handelt. Darüber hinaus sind viele Festnetztelefone und alle Media Receiver der Telekom mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet.

Durch die Entscheidung für Produkte mit dem „we care“-Symbol sind Kunden der Telekom aktiv #dabei, wenn es darum geht, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.


11.11.2019

Partnerschaft von Arcus, T-Systems und Arthur D Little bietet Smart City Komplettpakete

  • Finanzierung, Technologie und Betrieb aus einer Hand 
  • Kombination der Stärken des privaten und des öffentlichen Sektors 
  • Kernthemen: Öffentliche Sicherheit, intelligente Mobilität und Konnektivität

Die intelligente Stadt von morgen punktet mit mehr Lebensqualität. Für die technologischen Innovationen sind Know-how und die nötigen Geldmittel die Grundvoraussetzung. Eine neue Partnerschaft unterstützt Städte und Kommunen jetzt auf ihrem Weg zur Smart City: Arcus Infrastructure Partners ("Arcus"), ein Fonds mit Schwerpunkt auf europäischen Infrastrukturinvestitionen, die Managementberatung Arthur D. Little und die Deutsche Telekom Tochter T-Systems reagieren jetzt auf die stark steigende Nachfrage von Smart City Services und Infrastrukturen in ganz Europa. 

Vom Konzept zur erlebbaren Smart City 

Die Akzeptanz der Verwaltung und Bürgerschaft für Smart City Konzepte wächst. Finanzierung, Technologie und Betrieb von Smart City-Projekten aus einer Hand: der kommunalen Ressourcen- Knappheit begegnet man pragmatisch. Die Partner begleiten Kommunen über kleine Pilotprojekte bis hin zu einem ganzheitlichen Smart City Konzept. Das Netzwerk bündelt die Kompetenzen und profitiert vor allem von dem Finanzierungsmodell: die erforderlichen Mittel werden bereitgestellt und auch verwaltet. 

Verzahnung von privatem und öffentlichem Sektor

Städte und Kommunen wissen um die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Bürger.  Die Partnerschaft führt die notwendigen Kompetenzen zusammen. Themenfelder wie öffentliche Sicherheit, intelligente Mobilität, Abfallwirtschaft oder Beleuchtung sind stark gefragt. Digitale Dienstleistungen beschleunigen den Übergang zu einer sicheren, CO2-armen, ressourcen-effizienten und besser vernetzten Gesellschaft.

„Dies ist eine große Chance für echte zukunftsorientierte Städte. Unsere neue Partnerschaft erschließt attraktive Investitionsmöglichkeiten im Bereich unserer Kernkompetenzen Telekommunikation, Transport und Energie", sagt Christopher Ehrke, Partner und Co-Head of Telecommunications Infrastructure bei Arcus. „Wir sehen großes Potenzial für die Nutzung der intelligenten Stadtnetzinfrastruktur. In diesem neuen Geschäftsfeld arbeiten wir Hand in Hand mit europäischen Marktführern und Kommunen." 

Arthur D. Little Principal Lars Riegel betont: „Die europäischen Städte stehen vor großen Herausforderungen, die immer mehr in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Die Verschmutzung in den Innenstädten und der enorme Energieverbrauch tragen zum Klimawandel bei. Die Städte benötigen innovative Lösungen, um dieser Herausforderung zu begegnen".

Markus Keller, Senior Vice President Smart City der Deutschen Telekom, unterstreicht den Wandel: „Die Art und Weise, wie wir das Konzept einer intelligenten Stadt angehen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert: weg von ursprünglich Technologie- orientierten Einzelanwendungen hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise. Dabei steht die Bürgersicht immer im Mittelpunkt.  Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir Städte von Anfang an begleiten.“


05.11.2019

Digitalisierung - Künstliche Intelligenz im Fokus

  • Vernetzte Produkte und Services auf dem Vormarsch
  • Datenanalyse und KI gewinnen an Bedeutung
  • Fachkräftemangel bremst Einsatz innovativer Technogien

Mittelständler sind gute Rechner. Sie kalkulieren sehr genau, welche Projekte sich für sie auszahlen. Und sie sind von einer Sache überzeugt: Digitalisierung lohnt sich. Zu diesem Ergebnis kommt die vierte repräsentative Telekom-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020“. Der Grad der Digitalisierung ist über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg weiter angestiegen. Er erreicht nun 56 von 100 möglichen Indexpunkten.

„Mittelständische Unternehmen erkennen immer deutlicher, dass sich ihr Einsatz für die Digitalisierung auszahlt. Sie steigern ihren Umsatz, verbessern Prozesse. Und sie gewinnen leichter neue Kunden. Unternehmer kurbeln mit innovativen Technologien ihre Wertschöpfung an,“ so Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. Die Studie zeigt: Vier von zehn Unternehmen haben durch digitale Projekte Absatz (40 Prozent), Umsatz und Betriebsergebnis (je 41 Prozent) gesteigert. 45 Prozent der Befragten konnten Neukunden gewinnen. 52 Prozent haben ihre Prozesse vereinfacht. Für 47 Prozent ließen sich so Service oder Produktqualität verbessern.

Mehr digitale Geschäftsmodelle

Auch bei den digitalen Geschäftsmodellen legt der Mittelstand um einen Indexpunkt auf 48 zu. Dies ist die Königsdisziplin der Digitalisierung. Hier sind Fortschritte besonders schwer zu erzielen, aber immens wichtig. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss seinen Kunden digitale Produkte anbieten. Er sollte sein Portfolio und seine Vertriebskanäle erweitern. Etablierte Unternehmen müssen disruptive Innovationen entwickeln. Nur so können sie sich im Wettbewerb mit Startups und der internationalen Konkurrenz behaupten. Immerhin 21 Prozent der Unternehmen veredeln inzwischen ihre Produkte mit vernetzten und intelligenten Funktionen. Weitere 30 Prozent sind dabei, smarte Funktionen zu entwickeln.

Top-Digitalisierer profitieren überproportional

Besonders deutlich wird der Zusammenhang zwischen dem Grad der Digitalisierung und wirtschaftlichem Nutzen bei den „Top-10“ der Befragten. Diese digitalen Vorreiter sind den anderen Befragten mit einem Indexwert von 85 Punkten deutlich voraus. Sie zeigen sich mit ihren Ergebnissen wesentlich zufriedener als die anderen Unternehmen. Fast drei Viertel (74 Prozent) der Top-Performer heben einen höheren Umsatz hervor. Noch deutlicher ist der Unterschied in Sachen Produkt- und Servicequalität: Hier sehen sich 83 Prozent der digitalen Vorreiter auf bestem Weg.

Intelligente Datenanalyse als Schlüssel zum Erfolg

Daten sind der Beschleuniger der Digitalisierung. Aus der Vielzahl der vorhandenen Daten filtern Unternehmen zunehmend mehr Informationen heraus. Sie verstehen ihre Kunden besser. Und sie erkennen Muster oder Trends im Kaufverhalten. Auf Basis dieser Analyse setzen sie Aktivitäten in Richtung Kunden zielführender um. So individualisieren fast ein Drittel (31 Prozent) der Befragten Produkte und Services mithilfe von Daten. Personalisierte Produkte und Services wirken sich positiv auf die Umsätze aus. Dies sagen 85 Prozent der befragten Unternehmen. 84 Prozent konnten damit die Kundenbindung verstärken.

Bedeutung von KI erkannt

Auch wenn Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) noch nicht häufig einsetzen: KI gewinnt im Mittelstand zunehmend an Bedeutung. Zwar haben nur sieben Prozent der befragten Mittelständler KI bereits im Einsatz. Aber weitere 19 Prozent verfolgen konkrete Projektpläne innerhalb der nächsten zwei Jahre. 71 Prozent der Befragten sehen in KI-Lösungen mittelfristig eine große Chance für die eigene Branche.

Schon heute setzt knapp ein Drittel der befragten Unternehmen auf Business Intelligence und Analytics, um Unternehmensdaten auszuwerten. Bei mehr als einem Viertel (28 Prozent) gehören sogar Echtzeitanalysen zum Alltag. Predictive Analytics nutzen 23 Prozent und weitere 31 Prozent wollen die vorausschauende Wartung bald einführen. Besonders aufgeschlossen zeigt sich der Mittelstand beim Thema Robotik. 62 Prozent können sich den Einsatz von Robotern vorstellen. Unter den Unternehmen der Industrie, Transport- und Logistikbranche sowie den Versorgern sind es sogar mehr als 80 Prozent.

Zu wenig Fachkräfte für die Digitalisierung

Die Studie zeigt aber auch, dass fehlendes Know-how und ein Mangel an Fachkräften die digitale Transformation verzögert. Nur jedes dritte Unternehmen meint, dass seine Mitarbeiter ausreichend qualifiziert sind. Daher investieren immerhin 37 Prozent nun gezielt in die digitale Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Rickmann: „Unternehmer sind sich einig, dass der digitale Fortschritt vor allem vom Kenntnisstand der Mitarbeiter abhängt.“ Weil bei der Digitalisierung oft das nötige Know-how fehlt, suchen Unternehmen händeringend nach Datenanalysten, KI-Spezialisten oder Sicherheitsexperten. „Eine digitale Weiterbildung, notwendige Investitionen in Schulungen und Trainings für Mitarbeiter werden zukünftig den Unterschied machen“, erklärt Rickmann.

Kostenloser Self-Check

Analysten von techconsult führten die Studie im Sommer 2019 bereits zum vierten Mal durch. Sie befragten knapp 2.100 kleine und mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen über den aktuellen Stand ihrer digitalen Transformation. Die Indexwerte bieten eine valide Messgröße für unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung. Der aktuelle Gesamtbericht sowie einzelne Branchenberichte stehen ab sofort auf der Webseite www.digitalisierungsindex.de zum Download bereit. Unternehmen, die sich für den eigenen digitalen Status quo interessieren, können ihn unter https://benchmark.digitalisierungsindex.de ermitteln Der Online-Self-Check ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten.


05.11.2019

Telekom bietet Apple-Geschäftskunden neue Services an

  • Unternehmen profitieren von Apple at Work
  • Ausbau der langjährigen Geschäftsbeziehung mit Apple
  • Mac als Arbeitsplatz mit kompletten Telekom-Services

Deutsche Telekom und Apple erweitern ihre Geschäftsbeziehungen. Damit eröffnen sich Geschäftskunden neue Vorteile. Ab sofort bietet die Telekom ihren Kunden Mac-Geräte mit einem Komplett-Service an. So profitieren Mittelständler von besten Gesamtbetriebskosten für Unternehmen[1], wenn sie mit Mac arbeiten. Die Telekom ergänzt das Paket um ihre Services:

  • Sie stellt die Infrastruktur bereit,
  • hilft beim Entwickeln von Apps,
  • integriert Office 365 und
  • bietet flexibles Leasing.

Damit können die Unternehmen ihre Prozesse problemlos rationalisieren. Die Telekom deckt mit AppleCare auch das „Enterprise und Device Lifecycle Management“ für iPhone, iPad und Mac ab.

"Mit unseren neuen Services für Mac und als autorisierter Wiederverkäufer bieten wir perfekt abgestimmte Lösungen. Damit helfen wir unseren Kunden, mit Apple-Geräten einfach zu digitalisieren." Das betont Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. "Unsere erweiterte Zusammenarbeit mit Apple hilft Unternehmen bei der Innovation ihrer Abläufe."

Die Telekom Deutschland ist ab sofort ein von Apple autorisierter Wiederverkäufer (Enterprise Reseller). Das unterstreicht die Kompetenz des Unternehmens bei Innovation, Qualität und Sicherheit. Es kann damit die gesamte Bandbreite der Apple-Technologie anbieten.

"Wir reagieren auf die steigende Nachfrage unserer Kunden. Denn ihre Mitarbeiter wollen Apple-Geräte am Arbeitsplatz nutzen. Deshalb sind wir stolz darauf, Teil von Apple at Work zu sein", sagt Rickmann.