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Telekom AG Medieninformationen

  • 46 Millionen Angriffe auf digitale Lockfallen im April
  • Telekom veröffentlicht Statistik zu Angriffen
  • Konferenz für Cybersicherheit beginnt morgen in Potsdam

12.06.2019

Telekom ersteigert 5G-Frequenzen

  • Frequenzen im Wert von 2,17 Milliarden Euro ersteigert
  • Telekom ist startklar für den 5G-Ausbau
  • Erneutes Angebot: Netzausbau im ländlichen Raum gemeinsam angehen

Endlich geht es los mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland. Die Telekom hat Frequenzen im Wert von 2,17 Milliarden Euro ersteigert. Gesichert hat sich das Unternehmen 4 Frequenzblöcke im 2 Gigahertz Band sowie 9 Frequenzpakete im Bereich 3,6 Gigahertz. „Wir haben das Spektrum erhalten, das wir wollten. Nach einer langen Auktion herrscht jetzt Klarheit. Jetzt werden wir ein erstklassiges 5G-Netz für Deutschland bauen. Darauf können sich unsere Kunden freuen“, sagt Dirk Wössner, Vorstand der Telekom Deutschland. 

Dennoch hinterlässt die Auktion einen bitteren Nachgeschmack: „Der Netzausbau in Deutschland hat einen deutlichen Dämpfer erhalten. Das Ergebnis hätte wesentlich günstiger ausfallen können. Auch diesmal ist das Spektrum in Deutschland viel teurer als in anderen Ländern. Das Geld fehlt den Netzbetreibern jetzt für den Netzausbau. Mit dem Auktionserlös hätte man ca. 50.000 neue Mobilfunk-Standorte bauen und viele weiße Flecken schließen können“, betont Wössner. 

Nach der Beendigung der Auktion wird die Telekom nun die Nutzung der Frequenzen bei der Bundesnetzagentur beantragen. „Wir wollen jetzt loslegen. Dafür ist es wichtig, die vor der Auktion nicht vollständig geklärten Rahmenbedingungen festzulegen“, so Wössner. „Dabei gilt weiter unser Angebot, den Netzausbau im ländlichen Raum gemeinsam mit unseren Wettbewerbern anzugehen. Dazu werden wir Gespräche aufnehmen.“ 

Erste Antennen für 5G funken bereits in Testgebieten in Berlin, Darmstadt und am Hamburger Hafen. Europaweit hat die Telekom bereits 150 5G-Antennen in Betrieb. In Deutschland sind schon mehr als 80 Prozent der bestehenden Antennen auf 5G vorbereitet.


11.06.2019

Offiziell bestätigt: Telekom Klimaschutzziel trägt zum Pariser Abkommen bei

  • Science Based Targets Initiative erkennt Ziele offiziell als wissenschaftsbasiert an
  • Telekom ist dritter DAX-Konzern, der offiziell zur Erreichung des 2-Grad-Ziels beiträgt
  • Ab 2021 bezieht der Konzern 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien

Im März hatte die Deutsche Telekom ihre neuen Klimaschutzziele veröffentlicht. Sie hat diese der Science Based Targets Initiative (SBTi) zur Prüfung vorgelegt. Die SBTi ist ein unabhängiges Expertengremium. Es untersucht die Klimaschutzziele von Unternehmen auf ihre Wirkung. Geprüft wird, ob sie dazu beitragen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Grundlage für die Berechnung ist der aktuelle Stand der Forschung. Zeitraum für den Vergleich ist die vorindustrielle Zeit. Das Ergebnis ist positiv: Die SBTi hat die neuen Klimaziele der Deutschen Telekom nach gründlicher Prüfung bestätigt.

Die Ziele der Deutschen Telekom sehen vor, bereits ab 2021 nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu verwenden. Bis 2030 will das Unternehmen die CO2-Emissionen um 90 Prozent auf Basis des Jahres 2017 senken (Scope 1&2). Die Emissionen aus Herstellung und Nutzungsphase der Telekom Produkte und Kunden-Lösungen sollen bis 2030 um 25 Prozent sinken (Scope 3).

„Als eines der großen DAX-Unternehmen nehmen wir Klimaschutz sehr ernst. Wir wollen die Zukunft für künftige Generationen bauen, nicht verbauen. Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell muss Klimaschutz als integralen Bestandteil berücksichtigen“, erläutert Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, das Ziel.

Die SBTi hat weltweit bislang bei etwas mehr als 200 Unternehmen deren Klimaziele als wissenschaftsbasiert anerkannt. Damit tragen sie zum Pariser Abkommen von 2016 bei. In Deutschland ist die Deutsche Telekom erst das dritte DAX-Unternehmen, das die SBTi positiv geprüft hat. Die anderen beiden sind SAP und HeidelbergCement.

Alexander Farsan, globaler Leiter für wissenschaftsbasierte Ziele beim WWF, einer der Partner der Science Based Targets initiative, sagt: „Wir gratulieren der Deutschen Telekom dazu, dass sie als erst dritter DAX-Konzern ihre Reduktionsziele für Emissionen durch die Science Based Targets initiative bestätigt bekommen hat. Durch die gesetzten Ziele schließt sich das Unternehmen den weltweiten Bemühungen an, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Damit positioniert sich die Deutsche Telekom erfolgreich in einer Zeit, in der die globale Wirtschaft den Weg in eine emissionsarme Zukunft fortschreitet.“

Der Einsatz für eine klimafreundliche Gesellschaft ist seit 2008 eines der drei Handlungsfelder der Corporate Responsibility Strategie der Telekom. Das aktuelle Klimaschutzziel gilt bis 2020 und wird erreicht. „In der gesamten Wertschöpfungskette erfassen und reduzieren wir unsere CO2-Emissionen und steigern die Energieeffizienz. Wir nutzen immer mehr erneuerbare Energien, schonen Ressourcen und verringern Umweltschäden“, betont Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility. Bereits 1995 hatte der Konzern das erste Klimaschutzziel beschlossen und hat sich seitdem konsequent für Klimaschutz eingesetzt.

Einerseits steigt im Unternehmen der Energiebedarf durch den Netzausbau und höhere Datenvolumen. Anderseits wird die Telekom die Emissionen deutlich senken. Das ist eine Herausforderung. Deshalb schaltet der Konzern veraltete, energieintensive Technik ab. Stattdessen nutzt er moderne, effizientere Systeme. Zudem bezieht er verstärkt Strom aus erneuerbaren Energiequellen - und das weltweit.

Dabei ist die Senkung der eigenen Emissionen nur ein Aspekt. Die Deutsche Telekom trägt durch ihre Produkte und Dienste zum Klimaschutz bei. Viele digitale Lösungen helfen Großkunden ebenso wie Privatpersonen, Energie und Ressourcen zu reduzieren. Durch CloudComputing können Kunden zum Beispiel auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Dies ist ressourcen- und energiesparender. Zentrale Rechenzentren benötigen aufgrund der besseren Auslastung weniger Hardware und bis zu 80 Prozent weniger Strom. Ein kleines oder mittelständisches Unternehmen (KMU) spart so pro Jahr im Durchschnitt 21 Tonnen CO2 ein. Im privaten Umfeld tragen Produkte wie intelligente Hausautomatik zum Klimaschutz bei.

Unternehmen müssen nachweisen, dass ihre Ziele einen strengen Kriterienkatalog erfüllen. Nur dann werden sie den hohen Anforderungen der Science Based Targets Initiative gerecht. Sie müssen zum Beispiel gemäß den anerkannten wissenschaftlichen Standards berechnet werden. Des Weiteren müssen sie eine absolute Verringerung der Emissionen in einem sinnvollen Zeitrahmen vorsehen. Auch muss ab einer bestimmten Relevanz-Grenze der gesamte CO2-Fußabdruck berücksichtigt werden. Dazu zählen zum einen Emissionen aus der Lieferkette. Zum anderen zählen dazu Emissionen, die durch die Nutzung der erstellten, bzw. vertriebenen Produkte beim Kunden entstehen. Nur dann erkennt die SBTi Klimaziele auf wissenschaftlicher Grundlage an.

„Wir sind stolz, dass die unabhängige SBTi unsere Klimaziele als wissenschaftsbasiert anerkennt. Dies bestätigt uns darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. Im eigenen Haus ebenso wie in der Partnerschaft mit anderen Unternehmen, Politik, Gesellschaft und Kunden“, sagt Birgit Klesper.


11.06.2019

Hamburger Hafen ist bereit für 5G

Im Hamburger Hafen haben die Hamburg Port Authority (HPA), die Deutsche Telekom und Nokia neue Aspekte des 5G Standards mit unterschiedlichen Anwendungen getestet. Von Januar 2018 bis Juni 2019 war das rund 8.000 Hektar große Areal ein Testgebiet, in dem die Zukunftstechnologie auf ihre industrielle Einsatzfähigkeit überprüft wurden. Der Feldversuch im Rahmen des EU Projektes 5G-MoNArch in Hamburg wurde nun erfolgreich abgeschlossen.

Virtuelle Netze

Das Augenmerk beim Projekt im Hamburger Hafen lag auf dem neuen Technologie-Konzept „Network-Slicing“. Unter 5G soll es künftig nicht mehr „das eine Netz“ geben – sondern parallel betriebene, virtuelle Netze auf Basis einer gemeinsamen Infrastruktur. Der Vorteil: Diese Netze, so genannte Slices, können unterschiedliche Eigenschaften haben. Diese sind so konstruiert, dass sie den spezifischen Anforderungen eines bestimmten Anwendungsfalles oder Nutzerkreises entsprechen. Ein Beispiel ist eine spontan realisierbare Vorrangschaltung für Rettungsdienste im Hafengebiet bei Sturmflut. Erste Erkenntnisse sind bereits in die neueste Version des 5G-Standards eingeflossen, wie z.B. die Möglichkeit, dass ein Terminal in mehreren Slices gleichzeitig arbeiten kann. Weitere Erkenntnisse wurden in die laufende Entwicklungsarbeit für zukünftige Releases des 5G-Standards eingebracht.

Drei Anwendungsfälle

Getestet wurden drei Anwendungsfälle im Hafen mit unterschiedlichen Anforderungen an ein Netz: Zum einen installierten die Partner Sensoren auf drei Schiffen der HPA-Tochter Flotte Hamburg GmbH & Co. KG. Diese Sensoren liefern Bewegungs- und Umweltdaten in Echtzeit aus großen Teilen des Hafengebiets. Zweites Beispiel: Das Port Road Management Center der HPA steuert über eine Ampel, die an das Mobilfunknetz angebunden ist, aus der Ferne die Verkehrsströme im Hamburger Hafen. Dies soll dazu beitragen, beispielsweise LKW schneller und sicherer durch das Hafengebiet zu lotsen. Beim dritten Beispiel wird die schnelle Verfügbarkeit hoher Datenmengen getestet: Mit Hilfe des neuen Standards werden 3D-Informationen an eine Augmented-Reality-Anwendung übertragen. Durch die 3D-Brille können Wartungsteams vor Ort – beispielsweise auf einer Baustelle – zusätzliche Informationen wie etwa Gebäudedaten abrufen, oder interaktive Unterstützung durch einen Experten erhalten.

Positive Bilanz

Das Ziel des Projekts im Hamburger Hafen wurde klar erreicht: Die Projektpartner konnten nachweisen, dass komplexe mobile Anwendungen aus dem industriellen Bereich mit jeweils unterschiedlichen Anforderungen in einem einzigen Netz zuverlässig funktionieren. „Wir haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, über die wir auch die Hafenwirtschaft und andere Partner in mehreren Veranstaltungen informiert und beteiligt haben. Das war uns von Anfang an sehr wichtig“, sagt HPA-Projektleiter Hendrik Roreger. „Durch die gesammelten Erfahrungen haben wir im Hamburger Hafen jetzt einen deutlichen Technologievorsprung. Wenn 5G offiziell startet, wären wir bereit hier auch komplexe Anwendungen umzusetzen.“ Die künftige Abdeckung mit dem 5G-Signal im Hafen würde durch die Mobilfunkprovider erfolgen. Die HPA plant derzeit, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit 5G in weiteren Projekten zu vertiefen.

„Das Testfeld im Hamburger Hafen ist für uns extrem wertvoll, um praktische Erfahrungen mit 5G zu sammeln“, so Antje Williams, Senior Vice President 5G Campus Networks der Deutschen Telekom.

„Das Forschungsprojekt hat gezeigt: Wir können unser Netz mit 5G auf die Anforderungen des Kunden bestmöglich anpassen. 5G ist das intelligente Netz der Zukunft. Gerade die Industrie und auch die Logistikbranche werden von 5G als starkem Hebel für eine Vielzahl von Anwendungen profitieren.“

Christoph Schmelz, Nokia-Projektleiter und Gesamtprojektleiter von 5G-MoNArch: „Das Projekt im Hamburger Hafen hat Modellcharakter für den industriellen Einsatz von 5G. Wir konnten im realen Betrieb zeigen, dass Mobilfunknetze dank Network Slicing schnell und flexibel an die Bedürfnisse industrieller Anwender angepasst werden können. Nokia agiert bei 5G an vorderster Front und hat hier gemeinsam mit der Deutschen Telekom und der Hamburg Port Authority Pionierarbeit geleistet. 5G wird zu einer kritischen Infrastruktur werden und die Industrie verändern, wie wir sie kennen. Nokias Expertise kann echte Wachstumschancen für Industry 4.0 bieten." 

5G-MoNArch

Der 5G-Test im Hamburger Hafen ist Teil des auf zwei Jahre angelegten Forschungsprojektes „5G-MoNArch“ (5G Mobile Network Architecture for diverse services, use cases, and applications in 5G and beyond). 5G-MoNArch hat das Ziel, Konzepte zur 5G-Mobilfunkarchitektur in die Praxis umzusetzen. Während im Testfeld in Hamburg vor allem die Integration von 5G in die Verkehrs- und Infrastruktursteuerung auf dem Prüfstand steht, geht es in einem zweiten Testfeld des Projektes in Turin um Multimedia-Anwendungen. Das Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union fördert 5G-MoNArch als Projekt der Phase II der 5G Infrastructure Public Private Partnership.


11.06.2019

Mehr Tempo an 975.000 Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert
Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 975.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit 250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 22 Millionen. 

Die Telekom hat durch weitere Maßnahmen 60.000 Haushalte mit bis zu 100 MBit/s beschleunigt. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit 100 Mbit/s oder mehr nutzen können, sowie die aktuellen Ausbauzahlen pro Stunde, Tag und Woche, zeigt der Telekom Ausbauticker unter www.telekom.de/ausbauticker.

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem Dresden, Marl (NRW) und Rostock mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Karby, Irrhausen und Züsedom mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


07.06.2019

Glasfaser bis in die Berge

  • Telekom schließt Balderschwang, die Gemeinde mit dem höchstgelegenen Ortskern in Deutschland, ans Glasfaser-Netz an
  • Glasfaser-Ausbau sorgt für Tempo bei Festnetz und Mobilfunk
  • Balderschwang ist „FTTH ready“ und „5G ready“
Die Telekom verlegt pro Jahr 60.000 Kilometer Glasfaser. Die 24 Kilometer, die bei diesem Ausbau-Projekt verlegt wurden, sind aber etwas ganz Besonders. Der Weg führte mitten durch die Allgäuer Alpen. Eine der schönsten Landschaften Deutschlands. Ein schützenswerter Natur-Raum, der nur ausnahmsweise gestört werden darf. Deshalb handelt es sich hier um ein Jahrhundert-Projekt. Deshalb haben Natur- und Landschaftsschutz bei diesem Projekt eine besondere Rolle gespielt. Es wurde möglich, weil Eigenausbau und staatliche Förderung hier zusammengepasst haben. Jetzt hat Balderschwang eine moderne digitale Infrastruktur: im Festnetz und Mobilfunk. Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind ab sofort in Balderschwang möglich. Im Zuge des Ausbaus wurde der Mobilfunk-Standort auf dem Gelbhansekopf mit Glasfaser angebunden und mit LTE ausgestattet. Damit können ab sofort Fotos und Videos auch über die Luftschnitt-Stelle schnell geteilt werden. Balderschwang lebt vom Tourismus. Der Ausbau stellt für die Gemeinde einen wichtigen Standort-Vorteil dar.

„Ein funktionierendes WLAN ist für Hotelgäste heute oft noch wichtiger als der Fernseher“, sagt Konrad Kienle, 1. Bürgermeister von Balderschwang. „Urlaubsgäste möchten mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben. Sie wollen ihre Erlebnisse teilen. Da reicht heute ein Telefon-Anruf allein nicht mehr aus. Wir sind sehr froh, dass durch eine Kombination aus staatlicher Förderung und Eigenausbau der Telekom unsere Gemeinde jetzt digital auf dem neuesten Stand ist.“

„Wir sind als einziger Anbieter überall in Deutschland unterwegs. Von den Nordsee-Inseln bis in die Alpen“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. „Der Schutz der Natur und die Versorgung mit Breitband haben etwas gemeinsam: Beide gewinnen bei den Menschen immer mehr an Bedeutung. Bei diesem Projekt ist es uns gelungen, Naturschutz und Breitband-Versorgung in Einklang zu bringen. Ich danke deshalb allen, die an diesem Projekt beteiligt waren: den Gemeinden, Behörden, Anrainern und meinen Mitarbeitern von der Telekom.“

Ein besonderes Projekt

Für ein solches Projekt sind umfangreiche Planungen notwendig. Erste Gespräche fanden bereits Anfang 2018 statt. Neben den Gemeinden mussten auch die Eigentümer entlang der Trasse eingebunden werden. Ämter wie Wasserwirtschaft, Naturschutz, Forstwirtschaft mussten dem Vorhaben zustimmen. Im Mai 2018 wurden der Trassenverlauf festgelegt und Baugenehmigungen eingeholt. Gemeinsam mit der unteren Naturschutz-Behörde wurde ein landschaftspflegerischer Begleitplan erstellt. Baubeginn war im Juli. Für den Ausbau gab es nur ein schmales Zeitfenster. In dem Ausbau-Gebiet herrschen immer wieder extreme Witterungsbedingungen. Jederzeit hätten Gewitter oder Schneefall den Ausbau stoppen können. Wegen des trockenen Sommers 2018 kamen die Ausbau-Arbeiter gut voran.

Der Truppe für den Tiefbau bestand aus vier Arbeitern, drei Baggern, einem Muldenkipper und einem Vierachs-LKW. Einer der Bagger wurde als Kabelpflug genutzt. Im Schritt-Tempo bewegte sich der Tross durch die satt grüne Landschaft. Zum Teil standen die Maschinen in einem Gefälle von 40 Prozent. Beäugt allein vom gemütlich grasenden Vieh der Senn-Bauern. 600 Höhenmeter bergauf. 500 Höhenmeter bergab. In der Nähe der Hütte Obere Wilhelmine Alpe erreichte der Ausbau-Trupp den höchsten Punkt bei über 1.500 Metern. Über weite Strecken konnte das Leerrohr für das Glasfaser-Kabel eingepflügt werden. Für die Natur eine besonders schonende Methode. Die gezogene Furche wächst in wenigen Wochen wieder zu. Der Abschluss-Bericht zur Umwelt-Baubegleitung kam zum Schluss: „Aus Sicht der Umweltbau-Begleitung wurden die Eingriffe in Natur und Landschaft während der Bauphase minimiert.“

Ab November fanden in Balderschwang letzte Tiefbauarbeiten statt. Außerdem wurden die notwendigen Verteilerkästen gestellt. Anfang 2019 war das eigentliche Ausbau-Projekt abgeschlossen. In den folgenden Wochen wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Anschlüsse in den IT-Systemen buchbar zu machen.

Durch den Ausbau ist Balderschwang auch für weitere Ausbauschritte vorbereitet. In der Betriebsstelle in Balderschwang steht ein Optical Line Terminal. Diese Maschine ist notwendig, um Glasfaser bis ins Haus anzubieten. Das Neubaugebiet wurde deshalb bereits mit einem Glasfaser Netzverteiler ausgestattet. Der Mobilfunk-Standort wird in der zweiten Jahreshälfte auf Single RAN umgestellt. Damit ist sichergestellt, dass der Standort in Zukunft bei steigendem Bedarf schnell angepasst werden kann. Balderschwang ist also „FTTH ready“ und „5G ready“.


06.06.2019

Jetzt live: IoT Netz für Deutschland

  • Internet der Dinge bekommt eigenes Netz
  • Massentauglich: Funknetz revolutioniert Industrie und Alltag
  • IoT für alle: International bereits in neun Ländern verfügbar
  • Roaming-Angebot in Europa

Ab sofort steht das Netz für das Internet der Dinge (kurz: IoT) der Deutschen Telekom deutschlandweit zur Verfügung. Das neue Maschinen- und Sensorennetz erleichtert die Digitalisierung in den verschiedensten Branchen. Es deckt 90 Prozent der Fläche Deutschlands ab und versorgt damit auch mehr als 90 Prozent der Bevölkerung. Bis Ende 2019 wird der Ausbau abgeschlossen. 

Netz der 100.000 Möglichkeiten

Die Möglichkeiten für das Maschinennetz sind vielfältig: In mehr als 50 deutschen Städten wird schon "smart" geparkt. Das Angebot Park and Joy leitet Autofahrer zum freien Parkplatz. Bezahlt wird per App. Das vernetzte Fahrrad nutzt ebenfalls das Maschinen- und Sensorennetz der Telekom: Die Entwicklung von Telekom und dem Start-up IoT Venture ist mit einer Ortungsfunktion versehen. E-Bikes und S-Pedelecs rufen bei einem Sturz Hilfe zum Standort. Auch im Brandschutz hilft das neue Netz: Der Rauchmelder von Lupus Electronics informiert die Bewohner des gesamten Gebäudes sowie die Verwaltung. Die Fernwartungsfunktion spart Zeit und Kosten. Auch die „smarte Datentonne“ des Logistik-Dienstleister Rhenus funkt über das neue Netz. Diese intelligenten Behälter erkennen ihre Füllstände und koordinieren ihre eigene Leerung. Dabei hilft ein Sensor. 

„Unser Maschinen- und Sensorennetz bietet ein enorm breites Anwendungsfeld,“ sagt Kai-Ulrich Deissner, Leiter International Technology & Services Delivery. „Mobilität, Sicherheit oder Abfallmanagement sind nur einige Bereiche, die das neue Netz revolutioniert. Es ist ein wichtiger Wegbereiter für das mobile IoT der kommenden Jahre.“ 

Hohe Netzqualität: Netz für Keller und Tiefgaragen

Das Maschinen- und Sensorennetz der Telekom ist ein integraler Baustein für die Entwicklung hin zu 5G. Dabei nutzt es die Schmalband-Funktechnologie NarrowBand- IoT (kurz NB -IoT). NB-IoT ermöglicht sichere IoT Anwendungen mit zuverlässiger Datenübertragung für den Massenmarkt. Neben Quantität ist aber auch Qualität entscheidend: Dazu führten die Telekom und ista den weltweit ersten Indoor-Feldtest durch. Er bestätigte die tiefe Gebäudedurchdringung der Technologie. 

NarrowBand- IoT auch für Europa

Die Telekom startet das Roaming von NB-IoT in Europa. Damit adressiert sie ein zentrales Kundenbedürfnis: die internationale Verfügbarkeit des mobilen IoT Angebots. Beispielsweise für die logistische Überwachung von Containern, die mehrere internationale Grenzen auf ihrer Route passieren. Im ersten Schritt unterstützen die Telekom Töchter in Deutschland, Österreich, Niederlande, Ungarn, Slowakei und Tschechische Republik untereinander das Roaming. Weitere Länder folgen.
Neun europäische Länder sowie die USA haben NB-IoT bisher eingeführt: Der landesweite Ausbau in den Niederlanden ist bereits seit Mitte 2017 abgeschlossen. Österreich und die Slowakei sind seit 2018 landesweit abgedeckt. Die USA ebenfalls. In der Tschechischen Republik, Polen, Ungarn, Kroatien und Griechenland sind die NB-IoT-Netze bereits in vielen Städten aktiv. Der landesweite Rollout in diesen Märkten wird bis Ende 2019 abgeschlossen.

Die Verfügbarkeit von NB-IoT ist für Interessierte jetzt auf der Online-Karte T-map einsehbar.


29.05.2019

Telekom und DFS gründen Gemeinschaftsunternehmen Droniq

Die Deutsche Telekom AG und die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH haben am Mittwoch die Gründung ihres Gemeinschaftsunternehmens Droniq GmbH bekanntgegeben. Droniq stellt eine technische Plattform zur Ortung von Drohnen zur Verfügung, die künftig Drohnenflüge auch außerhalb der Sichtweite des Piloten ermöglicht.

Wie kann man die Sicherheit von Drohnenflügen gewährleisten, ohne dass der Steuerer seine Drohne stets im Blick haben muss und ohne dass es zu Konflikten mit dem bemannten Flugverkehr kommt? Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) und die Deutsche Telekom AG haben für diese Frage eine Lösung gefunden: Sie haben gemeinsam eine Technologie entwickelt, die die Ortung von unbemannten Luftfahrtsystemen (Unmanned Aircraft Systems – UAS) über das Mobilfunknetz ermöglicht. Damit wurde die zentrale Voraussetzung geschaffen, um Drohnen nicht nur im Nahbereich, sondern auch über größere Distanzen sicher einsetzen zu können – Grundlage für den wirtschaftlichen Betrieb der unbemannten Fluggeräte. „Mit unserer Technik wird es endlich möglich, das volle Potential professionell genutzter Drohnen ausschöpfen zu können. Dazu vereinen wir in Droniq das Luftfahrt-Knowhow der DFS mit der Mobilfunk-Kompetenz der Telekom“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom.

„Luftfahrt-Knowhow und Mobilfunk-Kompetenz“

Kern des Produktangebots von Droniq ist ein UAS Traffic Management System (UTM), das die Positionsdaten der Drohnen verarbeitet und zusammen mit den Ortungsdaten der bemannten Luftfahrt darstellt. Auf diese Weise entsteht ein komplettes Luftlagebild. Daneben bietet das UTM weitere Funktionen zum sicheren Betrieb von Drohnen im deutschen Luftraum. Dazu zählen die Möglichkeiten zur Registrierung, zur Missionsplanung oder für automatisierte Aufstiegsgenehmigungen. „Droniq bietet einen Einstieg in den kommerziellen Betrieb von unbemannten Fluggeräten, insbesondere für Drohnenflüge außerhalb der Sichtweite des Steuerers. Dazu führen wir das deutschlandweit erste einsatzfähige UAS Traffic Management System in den Markt ein, um Drohnen sicher und effizient in den Luftraum zu integrieren“, sagt Professor Klaus-Dieter Scheurle, CEO der DFS.

„Erstes einsatzfähiges UTM-System“

Die heute notwendige Hardware besteht aus einem speziellen Modem mit einer integrierten SIM-Karte. Dieses sogenannte Hook-on-device übermittelt per Mobilfunk die Position der Drohne sowie dessen Kennung an das UTM. Über das Mobilfunknetz können außerdem nicht nur Basisdaten, sondern auch zusätzliche Informationen wie Bild- und Messdaten in Echtzeit übertragen werden. Ziel von Droniq ist es, ihr Produkt zu einer rein digitalen Lösung weiterzuentwickeln. Voraussetzung hierfür ist, dass die Drohnen herstellerseitig standardmäßig mit einem LTE-Modul ausgestattet sind. Dann müssten die Nutzer nur die SIM-Karte in der Drohne aktivieren, um das UTM-System nutzen zu können. 

Schrittweise Expansion geplant

Zunächst wird sich Droniq auf den deutschen Markt konzentrieren, den Heimatmarkt der DFS und Telekom. Eine schrittweise Expansion ins europäische Ausland ist geplant. Vorrangige Zielgruppen von Droniq sind vor allem gewerbliche Steuerer aus den Bereichen Infrastruktur, Vermessung oder Landwirtschaft, die Drohnen außerhalb der Sichtweite fliegen wollen. Daneben Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungswesens sowie Nutzer aus dem Umfeld der allgemeinen Luftfahrt. Trainings für Drohnensteuerer sowie individuelle Beratungsangebote gehören bereits heute zum Portfolio der Droniq.


28.05.2019

Telekom und Microsoft treiben Cloud-Innovation in Europa

  • Gemeinsame Initiative für Ost- und Mitteleuropa
  • Cloud-Services für Mittelstand und große Unternehmen
  • Nächster Schritt in der Partnerschaft mit Microsoft

Die Deutsche Telekom baut ihre Cloud-Services mit Microsoft für Mittel- und Osteuropa aus. Im Mittelpunkt stehen dabei die Public Cloud Microsoft Azure und die Büro-Software Office 365. Von Polen bis Griechenland bietet die Telekom hoch standardisierte Services. Dies ist der nächste Schritt in der strategischen Partnerschaft beider Unternehmen.

Cloud-Dienste einfach machen

Mit den Cloud-Diensten unterstützt die Telekom Unternehmen der Region bei der digitalen Transformation. Hoch automatisiert stehen Anwendungen aus der Cloud innerhalb von Minuten bereit. Firmen sparen im IT-Betrieb zwischen 30 und 60 Prozent der Kosten ein. „Microsoft Cloud-Angebote unterstützen Unternehmen, ihr Geschäft effizienter voranzutreiben. Kombiniert mit unseren standardisierten Services können Unternehmen die Microsoft Cloud-Lösungen viel leichter und schneller nutzen“, erklärte Ralf Nejedl. Er ist im Segment Europa verantwortlich für das Geschäft mit Unternehmen. 

Das Angebot umfasst standardisierte Services mit Office 365, Microsoft Azure sowie Dynamics 365. Dazu gehören auch:

  • die Analyse des Ist-Zustands der IT (Assessment Service). 
  • die Migration in die Cloud (Migration Services).
  • das Managen der Dienstleistungen (Managed Services). 

Die Telekom ergänzt die Microsoft-Produkte mit eigenen Sicherheits-Paketen. 

„Die Partnerschaft mit der Telekom unterstreicht unser Engagement für die Region. Wir machen digitale Innovation allen zugänglich. So wecken wir kreative Kräfte für neues Wachstum. Die digitale Transformation braucht umfassende Ökosysteme und Cloud-Expertise“, fügte Philippe Rogge hinzu, President, Microsoft Central and Eastern Europe. 

Services an Kundenbedarf angepasst

Die Cloud umfasst Polen, Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Montenegro, Nord-Mazedonien und Griechenland. Die Ressourcen stellt die Telekom vor Ort und off-shore zur Verfügung. 

Die Telekom verfügt über Hunderte von Microsoft zertifizierten Spezialisten. Mehrere hundert weitere Experten werden in den neun Ländern dazustoßen. Diese werden die Microsoft-Lösungen speziell an den Bedarf von Unternehmen in Mittel- und Osteuropa anpassen. Damit erhalten Kunden Cloud- und Kommunikationsdienste aus einer Hand.


27.05.2019

Telekom nimmt über 300 neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb

  • Rund 51.000 zusätzliche Haushalte können aufs LTE-Netz zugreifen
  • NRW Spitzenreiter mit 77 neuen LTE-Standorten
  • Auf telekom.de/schneller Versorgung prüfen
Das LTE-Netz der Telekom wächst zügig weiter. In den vergangenen acht Wochen nahm das Unternehmen über 300 neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Die Telekom hat mit diesen Standorten ihr Netz verdichtet und ausgeweitet. Rund 51.000 Haushalte können jetzt erstmals auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen. Am stärksten profitieren 3.400 Haushalte in Kaufungen (Hessen). Wolfschlugen (Baden-Württemberg) folgt mit 2.200 Haushalten. Spitzenreiter beim Ausbau ist mit 77 neuen LTE-Standorten Nordrhein-Westfalen. Gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern mit jeweils 40 Standorten.

„Wir treiben den Ausbau des Mobilfunk-Netzes weiter voran. Das ist auch mit Blick auf den künftigen 5G-Standard wichtig“, sagt Walter Goldenits. „LTE wird auf viele Jahre hinaus die Grundlage für die weitere Entwicklung des Mobilfunknetzes bleiben. Der Rollout von LTE muss deshalb weiter vorangetrieben werden. Auch um unseren Kunden möglichst immer und überall das bestmögliche Netz zur Verfügung zu stellen.“

Ausblick Mobilfunk

Die Telekom wird die Zahl der Mobilfunk-Standorte in Deutschland von jetzt 29.000 auf 36.000 im Jahr 2021 erhöhen. Durch den LTE-Ausbau in Deutschland schließt die Telekom Lücken im Mobilfunk und erhöht die Bandbreiten. Die Abdeckung der Bevölkerung wird 2019 auf 98 Prozent steigen. 

Dieser Ausbau ist ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz. 5G ist der Standard für Kommunikation in der Zukunft. Er kombiniert Festnetz und Mobilfunk. Die Telekom spielt bei der Entwicklung dieses weltweiten Standards eine wichtige Rolle.

Liste der Kommunen

In den folgenden 79 Kommunen wurden Haushalte neu mit LTE versorgt:
Arneburg, Bad Feilnbach, Bad Harzburg, Bad Lauchstädt, Goethestadt, Bad Säckingen, Bad Vilbel, Baesweiler, Berlin, Betzigau, Bissendorf, Blankenheim, Blomberg, Bollschweil, Bremen, Ebersbach-Neugersdorf, Emmelshausen, Erfweiler, Erndtebrück, Flensburg, Fröndenberg/Ruhr, Gerwisch, Gorxheimertal, Grainau, Grasellenbach, Großschwabhausen, Hainichen, Hamburg, Hannover, Harsum, Heidenau, Herbolzheim, Hof, Horb, Ingolstadt, Jessen (Elster), Johanngeorgenstadt, Kaufungen, Klötze, Konstanz, Krefeld, Leverkusen, Lichtenau, Litzendorf, Maisach, Marburg, Markneukirchen, Melle, Miltenberg, Mönchengladbach, Muldestausee, Mülheim-Kärlich, Neuburg, Neufahrn, Oberelsbach, Oststeinbek, Pöhl, Preetz, Püttlingen, Rheinstetten, Rickenbach, Sachsenheim, Salzkotten, Schellerten, Schwanewede, Sebnitz, Steinburg, Stephanskirchen, Surwold, Triberg, Tuttlingen, Uslar, Wald-Michelbach, Waldmünchen, Weilmünster, Wildpoldsried, Wismar, Wolfschlugen, Wunstorf und Zeppernick

Über www.telekom.de/schneller erfährt man, ob der eigene Ort vom Ausbau profitiert. Die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an der kostenfreien Hotline (0800 330 1000) helfen ebenfalls weiter.


24.05.2019

Gigabitprojekt in der Region Stuttgart: Vertrag mit Telekom unterzeichnet

  • Gigabit Region Stuttgart unterschreibt Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom 
  • 174 Kommunen kooperieren beim Glasfaserausbau mit der Telekom 
  • Wirtschaft und Politik rund um Ministerpräsident Winfried Kretschmann begrüßen die Zusammenarbeit

Die Gigabit Region Stuttgart GmbH hat heute mit der Deutschen Telekom einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Dieser sieht im Kern den Ausbau von schnellem Internet vor. Zudem wollen die Partner Lücken im Mobilfunknetz schließen und die Region zu einem Piloten für den künftigen Kommunikationsstandard 5G aufbauen. 

Im Beisein von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und von Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl unterzeichnete heute in Fellbach Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS), den Kooperationsvertrag mit Dr. Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland und Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. Dieser Vertrag legt die grundsätzlichen Bedingungen der Kooperation fest.

Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bis 2025 sollen zudem 99 Prozent der Bevölkerung Mobilfunk (LTE) nutzen können. Außerdem ist geplant, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. Der Vertrag ist in dieser Dimension deutschlandweit einmalig. Weitere Unternehmen sollen die nun entstehende digitale Infrastruktur zu fairen und marktüblichen Konditionen nutzen können. 

Das Ausbaugebiet umfasst derzeit 174 Kommunen in der Stadt Stuttgart sowie in den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen. Etwa 140.000 Unternehmen sind dort angesiedelt. 

Bereits im Juli 2018 hatte die Region Stuttgart mit der Telekom ihre gemeinsamen Ausbauziele bekannt gegeben: Bis zum Jahr 2025 soll allen Unternehmen ein Internetzugang per Glasfaser zur Verfügung stehen. Bis 2030 sollen 90 Prozent der Haushalte davon profitieren. Im selben Zeitraum planen die Telekom und die Kommunen gemeinsame Investitionen in Milliardenhöhe. 

„Ein flächendeckendes glasfaserbasiertes und gigabitfähiges Breitbandnetz ist die künftige Lebensader für Innovation, Wirtschaftskraft und Lebensqualität. Deshalb begrüße ich die gemeinsame Initiative der Region Stuttgart und der Deutschen Telekom sehr, den umfassenden Ausbau mit einem ambitionierten, aber notwendigen Zeitplan umzusetzen“, sagte Winfried Kretschmann. 

GRS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Bahde kommentierte: „Die heutige Unterschrift zeigt: Die Konzeption, mit der Telekommunikationswirtschaft gemeinsam auszubauen, war richtig. Dank eines der größten kooperativen Glasfaserausbauprogramme in Europa erhalten nun die Städte und Gemeinden in der Region Stuttgart einen flächendeckenden Ausbauplan für Glasfaser bis ins Haus – das ist deutschlandweit einmalig.“

Telekom Deutschland-Chef Dr. Dirk Wössner sagte: „Die vielen Gespräche vor Ort haben sich ausgezahlt. Sie münden in einen Vertrag, den wir jetzt mit Leben füllen werden. Wir wollen loslegen! Dabei zählen wir auf die Unterstützung der Bürger und der lokalen Entscheider. Um Deutschland zu digitalisieren, brauchen wir Bedingungen, damit wir schnell bauen können – gemeinsam, pragmatisch, unbürokratisch. Da gibt es noch einiges zu tun.“ 

„Mit dem Kooperationsvertrag bekommt der Glasfaserausbau in der ganzen Region Stuttgart einen enormen Schub“, kommentierte der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart und Mitglied des GRS-Aufsichtsrats, Thomas Bopp. „Die Gigabitregion Stuttgart wird den Lebens- und Wirtschaftsraum Region Stuttgart noch zukunftsfähiger machen.“

„Für viele Firmen ist schnelles Internet bereits heute ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, dessen Bedeutung noch weiter steigen wird. Der Vertrag mit der Telekom ist deshalb nicht nur ein Meilenstein der Digitalisierung, sondern mehr: ein Meilenstein der Standortentwicklung“, kommentierte Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS). 

 „Ein effizienter und nachhaltiger Glasfaserausbau in Stuttgart und der Region sichert die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts. Wichtig ist vor allem, unterversorgte Gebiete ans schnelle Internet zu bringen sowie den Anschluss der Industrie, des Gewerbes und von Dienstleistern zu ermöglichen“, sagte Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart und GRS-Aufsichtsratsmitglied.

Auch Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Innen- und Digitalisierungsminister Baden-Württembergs, begrüßte die Vereinbarung: „Der flächendeckende Glasfaserausbau in der Region Stuttgart und in ganz Baden-Württemberg gelingt nur im Schulterschluss aller Beteiligten. Das Land investiert massiv in die Breitbandinfrastruktur. Aber ohne die privaten Telekommunikationsunternehmen werden wir das Ziel nicht erreichen. Deshalb begrüße ich Kooperationen zwischen ‚Privat und Staat‘ und wünsche dem Projekt viel Erfolg.“ 

Zweistufiges Organisationsmodell

Die Partner setzen auf ein zweistufiges Modell. Die GRS koordiniert den gesamten Ausbau in der Region und steuert die Kooperation mit der Deutschen Telekom. Sie entwickelt einheitliche Prozesse und technische Standards. Zudem schließt die GRS Rahmen- und Musterverträge ab und vermittelt bei möglichen Konflikten zwischen Kommunen und Telekom. Die fünf beteiligten Landkreise haben bereits eigene Zweckverbände gegründet. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart bilden die fünf Zweckverbände die GRS. 

Die Zweckverbände beraten und begleiten die Kreiskommunen beim Ausbau. Sie unterstützen auch bei Förderanträgen. Zudem stellen sie Planungsdaten zur Verfügung. Beispielsweise indem sie ein zentrales Leerrohr-Management aufbauen und pflegen.

Frühzeitiger Ausbau in allen Landkreisen

Die Partner wollen bereits in den ersten Jahren in allen fünf Landkreisen das Netz ausbauen. Wann dies in welcher der insgesamt 174 Kommunen in welchem Umfang geschieht, legt die jährliche Ausbauplanung fest. Die Kooperationspartner definieren diese nach mehreren Gesichtspunkten. Maßgeblich sind beispielsweise die vorhandene Versorgung mit Bandbreite oder die Ausbaukosten. Diese hängen unter anderem von der geografischen Struktur der Kommune ab. Wichtig ist auch, ob bereits Infrastruktur verfügbar ist.  

Damit in den Städten und Gemeinden ausgebaut wird, muss sich vorab eine ausreichende Anzahl an Bürgern für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Vor dem Ausbau ermittelt die Telekom daher den Bedarf durch die sogenannte Vorvermarktung. So wie derzeit in sechs Städten, in denen rund 25.000 Haushalte Glasfaseranschlüsse bis ins Haus bekommen können: Allmersbach im Tal, Stuttgart-Bad Cannstatt, Bempflingen, Ditzingen-Heimerdingen, Deggingen-Reichenbach im Täle und Weil der Stadt. 

Längstes Glasfasernetz 

Die Deutsche Telekom betreibt mit über 500.000 Kilometern das längste Glasfasernetz in Deutschland. Jedes Jahr investiert das Bonner Unternehmen mehr als fünf Milliarden Euro in die Infrastruktur Deutschlands. Ab 2021 will die Telekom jedes Jahr zwei Millionen Haushalte direkt ans Glasfasernetz anschließen. Um Deutschland zu digitalisieren, wählt das Unternehmen verstärkt neue Modelle der Zusammenarbeit. So hat die Telekom in den vergangenen Monaten Kooperationen mit dem saarländischen Versorger VSE und dem Wettbewerber Telefonica bekannt gegeben. Zudem will die Telekom gemeinsam mit dem Energieversorger EWE Tel das Unternehmen „Glasfaser Nordwest“ gründen.

22.05.2019

Deutsche Telekom verkleinert den Vorstand

  • Dr. Thomas Kremer, Vorstand für DRC, scheidet altersbedingt zum 31. März 2020 aus
  • Personalvorstand Birgit Bohle verantwortet zusätzlich Datenschutz, Recht, Compliance

Die Deutsche Telekom verkleinert ihren Vorstand. Da DRC-Vorstand Thomas Kremer altersbedingt zum 31. März 2020 ausscheiden wird, werden die Vorstandsbereiche Datenschutz, Recht und Compliance (DRC) und Personal per Jahresbeginn zusammengelegt. Birgit Bohle wird den neuen Vorstandsbereich führen. Das hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom heute beschlossen.

„Thomas Kremer und sein Team haben in den vergangenen über zehn Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Das Thema Datenschutz hat heute eine ganz andere Bedeutung im Unternehmen, als zum Zeitpunkt der Gründung des DRC-Bereichs. Der sensible Umgang mit Daten ist fest in den Köpfen der Mitarbeiter des Konzerns verankert. Das Cyber Defense und Security Operations Center ist das Modernste in Deutschland. Lange schwelende Rechtstreitigkeiten wie beispielsweise Toll Collect sind beendet. Diese Erfolge ermöglichen es uns nun, das Ressort neu zu organisieren“, so Ulrich Lehner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom. 

„Statt einer Kultur des Wegschauens, die zu den großen Datenskandalen Anfang der 2000er Jahre geführt hatte, gibt es heute eine aktive Datenschutz- und Compliance-Kultur. Damit setzt die Deutsche Telekom mittlerweile auch internationale Standards. Die Meinung der Datenschutz-Experten der Telekom ist in vielen Gremien gefragt“, so Thomas Kremer, Vorstand DRC.

Die Bereiche Recht, Compliance und Datenschutz leitet künftig Dr. Claudia Junker. Sie ist seit November 2010 General Counsel für die gesamte Rechtsabteilung der Deutschen Telekom. In ihrer neuen Rolle berichtet sie an Bohle und wird zusätzlich Generalbevollmächtigte des Konzerns. „Claudia Junker ist eine ausgewiesene Expertin. Das hat sie durch ihre langjährige Arbeit im DRC-Bereich bewiesen. Sie wird das hohe Niveau, das die Deutsche Telekom in Sachen Datenschutz, Recht und Compliance erreicht hat, aufrechterhalten und ausbauen“, sagte Telekom Chef Tim Höttges. 

Die Neuordnung des Vorstandes findet zum 1. Januar 2020 statt. Kremer wird bis zu seinem Ausscheiden Ende März 2020 den Übergang in die neue Struktur steuern. 

Die Veränderungen im Vorstand werden sich auch auf den Datenschutzbeirat der Deutschen Telekom auswirken. Neue Mitglieder sind ab Jahresanfang Bohle und Höttges. Lothar Schröder, Chef des Beirats und stellvertretender Vorsitzender des Telekom-Aufsichtsrats: „Datenschutz, Compliance und Datensicherheit bleibt für die Deutsche Telekom weiter bedeutsam. Das zeigt sich auch daran, dass neben dem Personalvorstand künftig auch der Vorstandsvorsitzende im Beirat mitarbeitet. Deutlicher kann man nicht ausdrücken, dass Datenschutz und Datensicherheit bei der Telekom Chefsache sind.“


22.05.2019

Telekom legt aktuelle Zahlen zur Cybersicherheit vor

  • 46 Millionen Angriffe auf digitale Lockfallen im April
  • Telekom veröffentlicht Statistik zu Angriffen
  • Konferenz für Cybersicherheit beginnt morgen in Potsdam

Die Telekom macht auf wachsende Gefahren durch Hacker aufmerksam. Anfang April hatte der Konzern 46 Millionen tägliche Angriffe auf seine Honey-pots. Dies ist ein neuer Spitzenwert. Im Schnitt gab es im letzten Monat 31 Millionen Angriffe pro Tag. Im April 2018 waren es durchschnittlich noch 12 Millionen. Der April-Wert 2017 lag noch bei 4 Millionen. Die Angriffszahlen steigen exponentiell. Dies gab der Konzern im Vorfeld der morgen beginnenden Potsdamer Sicherheitskonferenz bekannt.

Honeypots sind digitale Fallen im Internet. Vergleichbar sind sie Honigködern für Bären. Der Konzern lockt damit absichtlich Angreifer an. Die Telekom analysiert die Attacken und macht aus den Erfahrungen eigene Systeme und die von Kunden sicherer. Knapp 3.000 verschiedene Fallen hatte die Telekom im April im Internet ausgelegt. Angriffszahlen auf die Köder der Telekom-Unternehmen gelten in der Branche als Haltepunkt für Cybersicherheit. Sie zeigen wie umtriebig Hacker im Internet sind.

Dirk Backofen, Leiter Telekom Security, sagt: „Fünfzig Milliarden Geräte werden wir nächstes Jahr im Internet sehen. Jeder und alles ist vernetzt und braucht Cyber-Security. Dies schafft niemand allein. Wir brauchen die Armee der Guten. Dafür teilen wir unser Wissen für eine Immunisierung der Gesellschaft gegen Cyber-Attacken. Nur im Schulterschluss zwischen Politik, Wissenschaft und der Privatwirtschaft werden wir erfolgreich die Hacker in die Schranken weisen können.“

Mehr als ein Viertel der Hacker zielt auf Kontrolle über fremde Rechner

Die Telekom veröffentlicht auch eine Statistik zu Angriffen auf Lockfallen. Danach zielten 51 Prozent der Attacken auf die Netzsicherheit. Hacker konzentrierten sich dabei auf Schnittstellen für die Fernwartung von Computern. In 26 Prozent der Fälle ging es dem Angreifer um die Kontrolle über einen fremden Rechner. Rund 7 Prozent der Attacken zielten auf Passwörter. 5 Prozent der Angriffe galten Internetseiten. Die Telekom Security beobachtet täglich drei bis acht unbekannte Angriffstaktiken. Aus den im Schnitt monatlich 250 neuen Hacker-Tricks lernt der Konzern Abwehr für sich selbst und seine Kunden.

110.000 Kunden hatten im April Sorge vor Passwort-Diebstahl

Passwort-Diebstahl beschäftigt den Kundenservice der Telekom intensiv. Rund 110.000 Kunden hatten im April diese Sorge und riefen bei der Hotline an. Immer wieder fallen Kunden auf das sogenannte Phishing herein. Ausgangspunkt solcher Angriffe sind gefälschte E-Mails. Sie sehen denen von Banken, Sparkassen, Online-Versendern oder Telekom-Firmen täuschend ähnlich. Sie zielen auf Betrug ab. Opfer geben darüber Kundenkennwort oder Zugangsdaten heraus. Diese nutzt der Angreifer für seine Zwecke aus.

Angriffe durch gekaperte Computer massiv gestiegen

Heftiger werden auch die Angriffe auf Fest- und Mobilfunknetz der Telekom. So feuerten im April Botnetze 5,3 Billionen Datenpakete auf die Telekom. Im Vorjahr waren es noch 330 Milliarden. Botnetze bestehen aus einer großen Zahl gekaperter Computer oder Smartphones. Fremdgesteuert senden diese gemeinsam Datenpakete auf ein Ziel. Verträgt das Ziel den Ansturm der Daten nicht, bricht es zusammen. An den Übergängen von ihrem Netz zum Internet hat die Telekom Sensoren installiert. Diese fanden heraus: Botnetze nutzen Internetsurfer von Unternehmen aus. Sie greifen an, wo Firmen zwangläufig Datenwege freihalten. Dort schützen keine Firewalls. Wo der Internet-Browser seine Datenpakete aus dem Netz bekommt, lauern die gekaperten Zombie-Rechner.

Hacker-Industrie und KI setzen Cyberabwehr unter Druck

Neben exponentiell steigenden Zahlen registriert die Telekom Security grundsätzliche Trends bei Cyber-Attacken. So entsteht seit Jahren eine Hacker-Industrie. Gruppen spezialisieren sich auf bestimmte Angriffstypen und bieten diese an. Ein Kunde stellt sich die Services verschiedener Gruppen dann je nach Bedarf und Ziel zusammen. Nach wie vor kommen die meisten Hacker-Gruppen aus China und Russland. Dabei steigt der Anteil von Attacken mit künstlicher Intelligenz. Angriffe sind daher heute viel schneller erfolgreich. Die Cyberabwehr setzt das unter Druck. Sie kontert immer mehr mit Gegenmaßnahmen in Echtzeit.

Zentrum für Cyberabwehr in Bonn schützt Telekom und Unternehmen

Das integrierte Cyber Defense und Security Operation Center (SOC) schützt die IT der Telekom. Der Konzern hat das Zentrum 2017 in Bonn gegründet. Es ist das größte seiner Art in Europa. Das SOC sichert auch mehrere DAX 30-Unternehmen und eine Vielzahl weiterer Firmen. Ähnliche Zentren hat die Telekom weltweit. Alle sind miteinander vernetzt und bilden gemeinsam mit dem SOC in Bonn einen Verbund.

240 Experten wehren in den SOCs rund um die Uhr Attacken ab. Sie analysieren, welche Absicht oder Fähigkeiten Hacker haben. Und untersuchen Ihre Taktik (Threat Intelligence). IT-Forensiker kommen bei kriminellem Handeln hinzu. Sie rekonstruieren Angriffe und sichern Beweise. Mit allen gewonnenen Informationen verbessert die Telekom so die eigene Technik für Cyberabwehr. Wichtige Daten liefern dabei die weltweit installierten Honeypots. Das SOC ist eines der größten und modernsten Abwehrzentren Europas.


20.05.2019

Fast 39.000 weitere Haushalte ab heute mit bis zu 100 MBit/s im Netz

  • Bundesweit profitieren 74 Kommunen vom Glasfaser-Ausbau
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen

Fast 39.000 Haushalte in 74 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: Halle (Saale) mit 5.800 Haushalten, Schmalkalden mit 2.100 Haushalten, Bad Marienberg mit 2.000 Haushalten, Köln mit 1.500 Haushalten, Laupheim mit 1.500 Haushalten und Remseck mit 1.500 Haushalten.

Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: In Gündelsheim, Künzelsau oder Münchsmünster genauso wie in Schelklingen, Vöhringen und Willebadessen.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom.

Die Kommunen im Einzelnen

Albbruck, Albstadt-Laufen, Asbach, Bad Marienberg, Bad Peterstal-Griesbach, Bad Rappenau, Berkenthin, Berlstedt, Bexbach, Bielefeld-Sennestadt, Bingen, Brandenburg an der Havel, Ehningen, Eisenbach, Erbach, Feldatal, Fischen, Freiburg, Gaildorf, Gau-Odernheim, Gettorf, Glienicke, Graben-Neudorf, Greven, Gundelsheim, Halblech, Halle, Hannover, Hatzfeld, Hauenstein, Hellenthal, Heringsdorf, Hornberg, Kappelrodeck, Kirchardt, Kitzingen, Kleinschmalkalden, Köln, Krumbach, Künzelsau, Laupheim, Letschin, Linz am Rhein, Mainz, Meinersdorf, Miltenberg, Mögglingen, Mühlacker, Mühlheim, Münchsmünster, Nideggen, Nürtingen, Ochsenhausen, Offenbach, Pirmasens, Remseck, Sachsenheim, Schelklingen, Schmalkalden, Schwalmtal-Renzendorf, Schwegenheim, Spiegelberg, St Ingbert, Stafstedt, Sundern-Altenhellefeld, Taufkirchen, Tettnang, Vaihingen, Villingen, Vöhringen, Weilerswist, Weißenhorn, Willebadessen und Winnweiler.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Das Netz der Telekom in Zahlen

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland. Sie betreibt in Deutschland mit mehr als 500.000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa. Für 2019 ist geplant, dieses Glasfasernetz um weitere rund 60.000 Kilometer auszubauen.


16.05.2019

Toll4Europe: Zulassung als europäischer Maut-Dienstleister

  • Bundesamt für Güterverkehr gibt grünes Licht
  • Eine Maut-Box und ein Vertrag für Europas Straßen, Brücken und Tunnel
  • Angebot startet auch für Österreich, Frankreich, Spanien und Portugal

Das Bundesamt für Güterverkehr hat Toll4Europe als europäischen Dienstleister für die Mauterhebung in Deutschland zugelassen. Damit hat das Unternehmen den mehrmonatigen Prüfprozess und Pilotbetrieb mit Erfolg beendet. Ab sofort rechnet Toll4Europe für Schwerlastwagen im deutschen Straßennetz Maut ab.

Das Unternehmen macht es der Transport- oder Logistikbranche leichter. Kunden brauchen auf Europas Maut-Straßen nur noch einen Anbieter und einen Vertrag. Dazu bietet Toll4Europe eine universelle Mautbox für das Lkw-Cockpit. Diese vereinfacht das Mautzahlen für Straßen, Brücken und Tunnel in den Mitgliedstaaten.

Bereits seit November 2018 ist die Maut-Box von Toll4Europe in Belgien zugelassen. Das Unternehmen bietet seinen Service jetzt neben Deutschland in Österreich und Frankreich an. Der Dienst startet weiterhin in Spanien und Portugal. Das gilt auch für mautpflichtige Tunnel von privaten Unternehmen: Toll4Europe berechnet die Maut für Warnowquerung und Herrentunnel in Deutschland. Hinzu kommt der Tunnel Liefkenshoek in Belgien.

Die Toll4Europe GmbH mit Sitz in Berlin hat sich 2017 gegründet. T-Systems International GmbH hält 55 Prozent der Anteile. Daimler AG und DKV Euro Service GmbH + Co. KG haben jeweils 15 Prozent. Die übrigen 15 Prozent hält euroShell Cards B.V.. T-Systems führt das Unternehmen.

Europäischer Service ergänzt die nationalen Mautdienste

Basis für die europäische Maut-Box ist die EU-Richtlinie „European Electronic Toll Service (EETS)“. Diese gilt für alle EU-Staaten mit laufendem oder geplantem digitalen LKW-Mautsystem. Deutschland hat diese Richtlinie 2014 durch das Mautsystemgesetz in nationales Recht umgesetzt. EETS ergänzt die nationalen elektronischen Mautdienste der Mitgliedstaaten.


16.05.2019

Fetch.AI und Telekom Innovation Laboratories vertiefen Kooperation für digitale Wirtschaft

  • Startup Fetch.AI und die T-Labs setzen Zusammenarbeit an neuem digitalen Ökosystem fort
  • Ziel ist ein „economic Internet“, ein Wirtschafts-Internet der Zukunft

Fetch.AI und T-Labs wollen eine nahtlose "Machine-to-Machine"-Wirtschaft (M2M) ermöglichen. Beide Partner haben dazu eine gemeinsame Erklärung (Memorandum of Understanding) unterschrieben. Fetch.AI ist ein Technologie-Startup aus Cambridge. Zusammen wollen sie an einem Wirtschafts-Internet der Zukunft arbeiten. 

Dazu erforschen die Partner autonome Agenten im Testnetz von Fetch.AI. Sie integrieren die Agenten in IoT-Geräte. Dafür verleihen sie ihnen Kompetenz und Autonomie. Die Geräte sollen sich so frei von menschlichen Eingriffen organisieren.

Gemeinsame Forschung und Entwicklung 

T-Labs und Fetch.AI forschen und entwickeln gemeinsam in vielen Bereichen. Sie konzentrieren sich auf Schwerpunkte wie digitale Identität und vertrauenswürdige Umgebungen für autonome Agenten. Sie entwickeln auch Technologien für den Aufbau von Qualifikationen und Fähigkeiten. Sie optimieren die Hochleistungs-Netze der Geräte und deren Infrastruktur. 

Beide Partner sind auch Mitglieder der Trusted IoT Alliance (TIoTA). Zu diesem Zusammenschluss gehören unter anderem auch Bosch und Siemens. Ziel der Organisation ist ein interoperables, skalierbares und vertrauenswürdiges IoT-Ökosystem. Die dabei entwickelten Technologien sollen sich positiv auf die Welt auswirken. T-Labs und Fetch.AI sind überzeugt, dass sie dies mit zwei Schlüssel-Technologien erreichen: autonome Agenten und eine Umgebung, die sie miteinander verbindet. Beide Akteure setzen auf dezentrales Computing. Es ermöglicht skalierbare Lösungen für die Netzwerk-Optimierung und die nötige künstliche Intelligenz. 

Toby Simpson, CTO und Mitbegründer von Fetch.AI, sagte: „Es war eine Freude, im letzten Jahr mit T-Labs zusammenzuarbeiten, als es darum ging, wie wir das Kommunikationsnetz der Zukunft zum Leben erwecken können: Die Befähigung autonomer Agenten (AEAs) mit dem Ziel, Lösungen für die heutigen Probleme zu finden, die einen großen Unterschied in unserem täglichen Leben machen können. Diese Absichtserklärung bekräftigt unsere Entschlossenheit, eng miteinander zusammenzuarbeiten und unsere Expertise und Erfahrung zu bündeln, um dies früher Realität werden zu lassen, als wir es uns je hätten vorstellen können.“

John Calian, Senior Vice President und Leiter der T-Labs, fügte hinzu: „Die Technologie von Fetch.AI wächst und entwickelt sich. Das haben wir mit Begeisterung verfolgt. Jetzt ist es wirklich spannend, unsere Vorstellungen umzusetzen: Wir integrieren Agenten und sehen, wie kollektives Wissen und selbstorganisierende Systeme Werte schaffen können. Und zwar da, wo vorher kein Wert vorhanden war. Agenten-basierte Systeme sind ein leistungsfähiges Konzept zur Optimierung moderner Datennetze.“


15.05.2019

Telekom: DataGuard DSGVO-Pakete für alle Unternehmensgrößen

  • Kooperation mit TechBoost-Startup DataGuard
  • DSGVO-Konformität durch Machine Learning und qualifizierte Beratung
  • Zuverlässiger Datenschutz zum Festpreis

Datenschutz leicht gemacht: Ab sofort bieten Telekom und DataGuard ein innovatives Datenschutzpaket. Mit dem Angebot können neben Konzernen auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ohne eigenen Datenschutz-beauftragten die Vorgaben der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zuverlässig und kostengünstig erfüllen. DataGuard übernimmt dabei für seine Kunden die Rolle eines externen Datenschutzbeauftragten: Das Münchner Startup analysiert den Datenschutzbedarf des Kunden und stellt durch Datenschutz-Audits, Dokumentationen und individuell abgestimmte Handlungsempfehlungen sicher, dass Unternehmen alle DSGVO-Bestimmungen lückenlos erfüllen. Die DataGuard-Pakete gibt es aufwandsabhängig zu gestaffelten Festpreisen ab 150 Euro monatlich. 

Kombination aus Künstlicher Intelligenz und individueller Beratung

DataGuard betreut mit seiner neuartigen „Datenschutz-as-a-Service“-Lösung eine vierstellige Kundenzahl. Bei der persönlichen Betreuung seiner Kunden setzt das Unternehmen auf eine selbst entwickelte Webplattform, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zahlreiche Arbeitsschritte digitalisiert und automatisiert. „Für den Kunden ist es günstiger und effizienter, wenn repetitive Tätigkeiten von einem Algorithmus und eben nicht von einem Anwalt oder Berater erledigt werden“, sagt Thomas Regier, Geschäftsführer und Mitgründer von DataGuard. „Unsere Plattform spielt eine wichtige Rolle bei der Auditierung unserer Kunden, der Erstellung von Dokumentationen und Maßnahmenkata¬logen oder der Bearbeitung von Verträgen. Durch gezielten Technologieeinsatz bleibt unseren Datenschutzbeauftragten viel mehr Zeit, komplexe Sachverhalte eingehend zu prüfen, Fragen des Kunden zu beantworten und ihn bei der Umsetzung der DSGVO zu unterstützen“, so Regier weiter. Das etwa 100-köpfige DataGuard-Team besteht aus erfahrenen Rechtsanwälten, IT-Security-Experten, Ingenieuren und Betriebswirten. Durch die enge Zusammenarbeit mit tausenden Unternehmenskunden hat sich das Team neben der technisch-juristischen Expertise auch ein hohes Maß an Branchenkenntnis angeeignet.

DataGuard ergänzt Datenschutz-Engagement der Telekom

„Für unsere Geschäftskunden – vom Handwerksbetrieb bis hin zum Industriekonzern – hat die DSGVO eine enorme Relevanz“, stellt Matthias Schievelbusch, Leiter Startup-Kooperationen der Telekom Deutschland fest. „Die Kooperation mit DataGuard ergänzt unser bereits hohes Engagement in diesem Bereich perfekt durch einen innovativen, extrem nützlichen und erschwinglichen Service für unsere Kunden.“ DataGuard hostet die Daten in der Open Telekom Cloud. „Die Public Cloud der Telekom gewährleistet umfassenden Datenschutz und höchste Sicherheit, von der auch unsere Kunden profitieren“, sagt Regier.

Gefördert im TechBoost-Programm

DataGuard ist Teil des TechBoost-Programms der Telekom. Mit diesem fördert der Bonner Konzern aufstrebende Startups, die relevante, digitale Lösungen für Unternehmen anbieten. Die Telekom stellt Startups unter anderem Kapazitäten in der Open Telekom Cloud kostenfrei zur Verfügung und verschafft den jungen Unternehmen über ihr Netzwerk wertvolle Kontakte. „Durch die Kooperation können wir unser Angebot weiter skalieren und zehntausende Geschäftskunden in Deutschland und darüber hinaus erreichen“, sagt Regier. „Ohne TechBoost wäre eine derart groß angelegte Kooperation nicht entstanden.“


10.05.2019

100 Gigabit pro Sekunde. Neuer Meilenstein für 5G -Technik

  • Verbindung über Mikrowelle erreicht 100 Gigabit pro Sekunde 
  • Neue Technologie für 5G Anbindungen 
  • Gemeinsames Projekt von Ericsson und Telekom in Griechenland

Ericsson und die Deutsche Telekom haben einen neuen Meilenstein für die 5G Technologie erreicht. Im Service Center in Athen haben beide Partner eine Verbindung mit Richtfunk im Mikrowellen-Bereich aufgebaut (70 bis 80 Gigahertz). Damit erreichten sie einen Datendurchsatz von über 100 Gigabit pro Sekunde. Dies gelang über eine Strecke von 1,5 Kilometer. Das Besondere: Die Datenrate ist über zehn Mal höher als bisherige kommerzielle Technik in einem ähnlichen Frequenzspektrum.

Basis dafür ist die sogenannte „MIMO“-Technologie. MIMO steht für „Multiple Input Multiple Output“. Dieses Verfahren nutzt mehrerer Sende- und Empfangsantennen zur drahtlosen Kommunikation. Dadurch verbessern sich Qualität und Datenrate einer drahtlosen Verbindung deutlich.

Alex Jinsung Choi, Senior Vice President Strategy & Technology Innovation der Deutsche Telekom, sagt: „Die neuartige Richtfunk-Technologie ist enorm leistungsstark. Im 5G- Zeitalter ist sie eine ernstzunehmende Variante für eine sehr hohe Datenübertragung. Das hat der Test in Athen bestätigt.“

Per Narvinger, Head of Product Area Networks bei Ericsson, ergänzt: „Mit Mikrowellen stellen wir über die Luft Kapazitäten ähnlich wie bei Glasfaser bereit. Die Technik kann auch dort eingesetzt werden, wo Glasfaser keine praktikable Lösung ist. Kapazitäten dieser Größe machen Mikrowellen zu einer wichtigen Technologie für eine Datenübertragung, die die Anforderungen von 5G erfüllt.“

Funkanbindung statt Glasfaser

Die Tests in Griechenland zeigen: Die Anbindung über Richtfunk erreicht die Qualität von Glasfaser-Verbindungen. Diese innovative Technologie ist damit eine Alternative zum Aufbau von 5G-Netzen. Denn nicht alle 5G-Standorte lassen sich über Glasfaser anbinden. Zum Beispiel sind im schwer erreichbaren Gelände teilweise keine Tiefbau-Maßnahmen möglich. Herkömmliche Methoden wie Funkanbindung im Millimeter-Bereich sind bei 5G nicht mehr ausreichend.

Erst Ende 2018 durchbrachen Ericsson und Telekom die Schallmauer von 40 Gigabit pro Sekunde. Dabei nutzen die Partner ebenfalls das Spektrum im Mikrometer-Bereich.


07.05.2019

Digitalisierung: Europas größte Initiative zu Gast im Ländle

  • Über 1.250 Unternehmer vernetzen sich in Stuttgart
  • Innenminister Strobl lobt digitalen Unternehmergeist der Region
  • Digitale Champions: Vier digitale Vorreiter ausgezeichnet

Die Stuttgarter Wagenhallen sind heute die Bühne für die Trends der Zukunft. Über 1.250 Teilnehmer vernetzen sich auf der „DIGITAL X SOUTHWEST“. Auf vier Bühnen diskutieren Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die digitale Zukunft im "Ländle". Darunter Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl. Er hob die Rolle des „Ländle“ auf dem Weg zu einer digitalen Leitregion Europas hervor. „Wir treiben die Digitalisierung in allen Lebensbereichen und Regionen voran. Auf dem Weg zum Erfolg spielt das Vernetzen der verschiedenen Akteure ganz klar eine wichtige Rolle. Und das fördert die Initiative Digital X.“ Als einen Meilenstein treiben Wirtschaftsförderung und Telekom den Breitbandausbau mit den Kommunen um Stuttgart voran.

Digitale Vorreiter ausgezeichnet

Zahlreiche Unternehmen aus Baden-Württemberg hatten sich mit ihren Ideen am „Digital Champions Awards“ beteiligt. Beim regionalen Vorentscheid haben vier Unternehmen die Jury überzeugt. Diese haben sich damit für den bundesweiten Wettbewerb qualifiziert:

  • Wagner Group, Markdorf: Gewinner der Kategorie „Digitale Transformation Mittelstand“ für den Wagner Group Inkubator „freiraum“
  • fischerwerke, Waldachtal: Gewinner der Kategorie „Digitales Kundenerlebnis“ für den digitalen Befestigungs-Berater als mobile App
  • iXenso, Freiburg: Gewinner der Kategorie „Digitale Prozesse und Organisation“ für digitale Postverarbeitung
  • LUPUS-Electronics, Landau in der Pfalz: Gewinner der Kategorie „Digitale Produkte und Dienstleistungen“ für smarte Rauchmelder

„Der ‚Digital Champions Award‘ würdigt digitale Projekte deutscher Mittelständler. Wirtschaftswoche und Telekom haben den Preis initiiert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Schirmherr.“ Das betonte der Gastgeber von der Telekom Thomas Spreitzer. Der Leiter des Geschäfts mit kleinen und mittleren Unternehmen warb auch für den nationalen Wettbewerb. „Noch bis zum 23. August können sich Unternehmen für die nationale Preise bewerben. Die regionalen Gewinner treten im Oktober in Köln auf der abschließenden "Digital X" gegeneinander an. Den Besten kürt eine Jury zum bundesweiten ,Best Regional Champion‘“.

Digitales vom und für den Südwesten

Rund 30 Referenten präsentierten ihre Ideen für eine vernetzte Zukunft. Der ehemalige Profi-Boxer Dr. Wladimir Klitschko vermittelte seine Sicht als Unternehmer auf die Digitalisierung. Als Initiator des Studienganges „Challenge Management“ sieht er die digitale Transformation positiv: „Die Digitalisierung machen Menschen für Menschen, um die Welt und den Alltag zu verbessern und zu vereinfachen.“ 

In den Wagenhallen präsentierte sich das Taxi von morgen zum Anfassen. Der elektrische Senkrechtstarter „Volocopter“ begeisterte die Besucher. „Lightshape“ ließ die Teilnehmer in virtuelle Welten eintauchen. Und das „Media Solution Center“ zeigte digitale Animationen aus dem Superrechner für internationale Filme. 

Regionale Firmen trafen auf weltweit bekannte Digital-Marken. Darunter Cisco Systems, Dell Technologies und Samsung. Experten teilten ihre Erfahrungen zum digitalen Umbau in Unternehmen. Die digitale Transformation umfasst alle Lebensbereiche - auch den Sport. So sprachen der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart Erwin Staudt und der frühere VfB-Stürmer Cacau über Digitalisieren im Fußball.


07.05.2019

Mit Magenta Telekom in die digitale Zukunft Österreichs

  • Aus T-Mobile Austria und UPC Austria wird Magenta Telekom
  • Leistungen ab sofort unter der Angebotsmarke Magenta
  • Unternehmensmarke bleibt das T-Logo

Österreich gewinnt einen neuen Anbieter für Mobilfunk und Festnetz. Aus T-Mobile Austria und UPC Austria wird Magenta Telekom. Die Tochter der Deutschen Telekom bündelt ihre Leistungen unter der Angebotsmarke Magenta. Die Unternehmensmarke bleibt das international bekannte T-Logo. Kunden erleben unverändert beste Netzqualität. 

Der Markenauftritt vermittelt ein starkes Signal für den Neustart. „Magenta wird noch deutlicher als in anderen Märkten im Mittelpunkt der Kommunikation stehen“, erklärt Hans-Christian Schwingen, Markenchef der Deutschen Telekom. „Wir etablieren eine unverkennbare Angebotsmarke. Auch aus strategischer Sicht ist diese Entwicklung logisch und konsequent.“ Mit dem gebündelten Angebot von Mobilfunk und Festnetz folgt Magenta Telekom der Strategie des Mutterkonzerns. 

Die neue Angebotsmarke symbolisiert die Zugehörigkeit zur Telekom. Sie setzt sich aus dem Schriftzug Magenta und einem hochgestellten T im Kreis zusammen. Hans-Christian Schwingen: „Der Kunde kauft Magenta-Angebote von der Unternehmensmarke T. Wir bieten damit eine Art Herkunfts- und Qualitätssiegel.“ 

Markenauftritt stellt Magenta in den Fokus

Neben dem neuen Logo nimmt Magenta eine wichtige Rolle in der visuellen Kommunikation ein. Privatkunden erleben die Angebote durch die flächig eingesetzte Farbe mit weißer Schrift. Geschäftskunden werden unter Magenta Business angesprochen. Die Kommunikation zeichnet sich durch einen höheren Weißanteil mit Magenta Schrift aus. 

Mit dem heutigen Start wird das Unternehmen den Markenauftritt Schritt für Schritt umstellen. Der künftige formale Name wird Magenta Telekom GmbH sein. Er wird die Bezeichnung T-Mobile Austria GmbH später ablösen. Magenta ist wie alle Markenelemente der Deutschen Telekom exklusiv geschützt.

Hintergrund

T-Mobile Austria und UPC Austria sind 2018 zu einem Unternehmen verschmolzen. Entstanden ist ein starker integrierter Anbieter. Magenta Telekom bietet Mobilfunk- und Festnetzlösungen an. Das entspricht der Strategie der Deutschen Telekom. Das Unternehmen fokussiert sich in ihren europäischen Gesellschaften auf konvergente Produkt-Bündel. „Führender Europäischer Telekommunikationsanbieter“ ist das erklärte Ziel des Konzerns.


07.05.2019

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 960.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit 250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 21 Millionen. 

Die Telekom hat durch weitere Maßnahmen 115.000 Haushalte mit bis zu 100 MBit/s beschleunigt. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit 100 Mbit/s oder mehr nutzen können, sowie die aktuellen Ausbauzahlen pro Stunde, Tag und Woche, zeigt der Telekom Ausbauticker unter www.telekom.de/ausbauticker

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem Gelsenkirchen, Hamburg und München mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Fischen im Allgäu, Perleberg und Reken mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


02.05.2019

Glasfaser-Ausbau im Landkreis Rostock gestartet

  • Über 44.000 private Haushalte, 6.100 Unternehmen und 573 Veranstaltungsorte (Schulen, Feuerwehren und Behörden u.a.) profitieren
  • Mehr als 7.200 Kilometer Glasfaser und mehr als 850 neue Glasfaser-Verteiler für schnelleres Internet
  • Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde

Jetzt wird gebaut: Über 44.000 Haushalte, 6100 Unternehmen und 573 Verwaltungsstandorte, Schulen, Feuerwehren, Behörden und Institutionen in über 70 Kommunen im Landkreis Rostock erhalten einen Glasfaser-Anschluss von der Telekom. Mit mehr als 7.200 Kilometer Glasfaser, über 1.100 Kilometer Tiefbau und fast 850 neue Glasfaser-Verteiler sorgt die Telekom bis Mitte 2021 im gesamten Ausbaugebiet für höhere Bandbreiten. Einige Orte werden bereits im zweiten Halbjahr 2019 vom schnellen Internet profitieren. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von Zuhause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home. Den Startschuss für das Projekt gaben heute gemeinsam der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, der Landrat des Landkreises Rostock, Sebastian Constien, und die Vorstandsbeauftragte für den Breitbandausbau bei der Telekom, Dr. Vesta von Bossel.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten im Landkreis Rostock heute in Tessin gestartet sind“, sagt Landrat Sebastian Constien. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn nach langer intensiver Vorbereitung die Bagger endlich rollen. Das Internet gehört heutzutage zum Leben – privat und geschäftlich. Schnelle Internetverbindungen sind daher ein wichtiger Standortvorteil.“ Das Auftragsvolumen für die Breitbanderschließung beträgt insgesamt 250 Millionen Euro, welche größtenteils durch Fördermittel von Bund, Land und Kommunen finanziert werden.

„Mit dem heutigen Spatenstich beginnt der Bau des schnellen Breitband-Netzes. Dabei handelt es sich um eines der größten Ausbau-Projekte dieser Art in Deutschland. Wir freuen uns, dass der Landkreis Rostock hierbei auf die Expertise der Deutschen Telekom setzt und bedanken uns für das Vertrauen“, sagt Dr. Vesta von Bossel, Vorstandsbeauftragte für den Breitbandausbau bei der Telekom. „Ländlicher Raum und schnelles Internet sind kein Widerspruch. Das zeigen wir immer wieder in Ostdeutschland: Neben diesem Projekt haben wir bereits im Landkreis Vorpommern-Rügen, im Landkreis Bautzen und im Landkreis Nordsachsen mit dem Bau ähnlich großer Projekte begonnen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Rostock werden zukünftig vom schnellen Netz der Telekom profitieren und mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit/s ins Internet gehen können.“

Landrat Constien macht deutlich, worauf es in den kommenden Monaten ankommt: „Den Bürgerinnen und Bürgern machen wir damit in punkto Telekommunikation das beste Angebot. Entscheidend ist, dass alle Gebäude- und Wohnungseigentümer im Ausbaugebiet von diesem Angebot Gebrauch machen und an diesem Projekt teilnehmen. Mit dieser zukunftsfähigen Infrastruktur hat unser Landkreis die Chance, zu einem der attraktivsten Wohn- und Arbeitsstandorte zu werden.“ Und die Vorstandsbeauftragte für den Breitbandausbau bei der Telekom, Dr. Vesta von Bossel, ergänzt: „Glasfaser gibt es nur gemeinsam: Kein Unternehmen wird den Glasfaser-Ausbau in Deutschland allein stemmen können. Darum begrüßen wir als Unternehmen, dass öffentliche Mittel eingesetzt werden, um den Aufbau einer möglichst flächendeckenden Gigabit-Infrastruktur zu ermöglichen.“ 

Zur Technik und zum Zeitplan

Mit dem heutigen Baustart sind die Planungen erledigt und nun beginnt der Aufbau der Übertragungstechnik in den Netzverteilern am Straßenrand und in den Vermittlungsstellen. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen und Anschlüsse in das Gesamtnetz der Telekom. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2019 werden die ersten Kunden ihre neuen Anschlüsse nutzen können. Allerdings ist der Umfang der Tiefbauarbeiten so groß, dass diese im gesamten Ausbaugebiet noch bis Mitte 2021 dauern werden. Dabei wird auch das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führt zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.


29.04.2019

T-Systems bietet Managed Services für Microsoft Azure

  • Cloud-Partner vertiefen Zusammenarbeit
  • Sicherer Betrieb von Anwendungen auf Microsoft Azure
  • Kostentransparenz in Echtzeit

T-Systems bietet ab sofort Managed Cloud Services für Microsoft Azure an. In enger Zusammenarbeit mit Microsoft vervollständigt die Telekom-Tochter damit das Dienstleistungs- und Reselling-Portfolio rund um die Microsoft Cloud-Plattform. Damit bauen die beiden Unternehmen ihre im vergangenen Jahr geschlossene strategische Partnerschaft für Public Cloud Services weiter aus. 

Das Angebot richtet sich sowohl an Azure-Einsteiger als auch an Bestandskunden. T Systems übernimmt alle komplexen und kritischen Vorgänge im Rahmen des Cloud-Betriebs. So konfigurieren die Spezialisten die Nutzungsrechte, definieren mit dem Kunden Standards und achten auf deren Einhaltung. Unternehmen erhalten die benötigten Ressourcen schnell und unkompliziert. Dabei sind alle Sicherheits- und Compliance-Vorgaben erfüllt. Das entlastet die Unternehmens-IT wesentlich.

Ausgaben und Kosten sind in Echtzeit einsehbar, unnötige Kosten so vermeidbar. Der Kunde behält auch den Überblick über bereitgestellte Anwendungen. Er kann beispielsweise über verschiedene Filter nach Ressourcen, Arbeitsgruppen oder sogar den Gesamtverbrauch in seinem Azure-Abonnement suchen.  

T-Systems bietet seine Dienstleistungen in fast allen Azure-Regionen an und vernetzt diese untereinander. Unternehmen können so auf ihre Anwendungen und Daten in den weltweit verteilten Rechenzentren zugreifen. Beispielsweise hat T Systems im Jahr 2018 die komplette SAP-Landschaft von Zuellig Pharma Singapur auf Microsoft Azure verlagert.


25.04.2019

VSE NET und Telekom kooperieren im Saarland

  • Insgesamt 400.000 Haushalte im Saarland werden mit bis zu 100 Mbit/s versorgt
  • Telekom und VSE NET nutzen die Infrastrukturen gegenseitig
  • Kooperation beginnt im Mai 2019

In Kürze können mehr Kunden im Saarland von den Angeboten der Telekom und der VSE NET und energis highspeed profitieren. Insgesamt 400.000 Haushalte im Saarland sind damit ab Mai 2019 mit bis zu 100 Mbit/s versorgt.

Gemeinsame Nutzung macht Ausbau der Glasfaserinfrastruktur schneller rentabel

Im Saarland wird die Deutsche Telekom künftig die Infrastruktur der VSE NET nutzen und VSE NET wird über ihren Kooperationspartner energis highspeed die Infrastruktur der Telekom nutzen. Eine entsprechende Vereinbarung hat VSE NET mit der Telekom unterzeichnet.

Durch den Netzausbau im betreffenden Gebiet sind Glasfaseranschlüsse bis in die Verteilerkästen (FTTC) und die sogenannten Nahbereiche erschlossen. Damit erhalten die angeschlossenen Haushalte Internetgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s.

„Die Kooperation zwischen VSE NET und der Deutschen Telekom zeigt, wie der Breitbandausbau effizient und nutzerfreundlich umgesetzt werden kann. Durch die Zusammenarbeit wird nun erstmals Wahlfreiheit zwischen mehreren Netzanbietern ermöglicht, ohne dass dafür die Infrastruktur doppelt verlegt werden muss. Ermöglicht wurde die Zusammenarbeit auch dank einer Verpflichtung zur Netzöffnung bei unserem landesweiten Breitbandausbauprojekt NGA-Netzausbau Saar“, so die Beauftragte des Ministerpräsidenten Dr. Susanne Reichrath.

„Eine solche Zusammenarbeit ist gut für unsere Kunden, weil sie dadurch schnelle Internetanschlüsse nutzen können. Auch für die regionalen Netzbetreiber macht die Zusammenarbeit Sinn, weil dadurch deren Infrastruktur besser ausgelastet wird“, sagte Dr. Dido Blankenburg, Vorstandsbeauftragter der Telekom für Breitbandkooperationen.

Ingbert Seufert, Geschäftsführer der VSE NET GmbH betonte, „dass VSE NET den Netzausbau weiter als regionaler Infrastrukturdienstleister vorantreiben wird. In Kooperation mit starken Partnern wie der Telekom werden flächendeckende Angebote möglich.“

„Wir freuen uns, dass wir durch diese Kooperation das schnelle Internet von energis nun saarlandweit anbieten können. Damit werden noch mehr Kunden von dem starken Angebot Strom, Erdgas und energis highspeed profitieren“, so Michael Dewald, Geschäftsführer der energis GmbH.

Die Vermarktung erfolgt bei der Telekom über die „Magenta Zuhause Regio“-Produkte, energis highspeed ist mit den bekannten Internet- und Kombiangeboten verfügbar.

Im Saarland ist dies die erste Kooperation zwischen Netzbetreibern. Ähnliche Vereinbarungen hat Telekom bereits mit anderen Partnern im Bundesgebiet beschlossen. Die Netzbetreiber sind sich einig, dass der weitere Glasfaserausbau nur gemeinsam gelingen kann.


23.04.2019

Fast 139.000 weitere Haushalte ab heute mit bis zu 100 MBit/s im Netz

  • Bundesweit profitieren 171 Kommunen vom Glasfaser-Ausbau
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen

Fast 139.000 Haushalte in 171 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: Bielefeld mit 7.700 Haushalten, Chemnitz mit 5.400 Haushalten, Gifhorn mit 4.400 Haushalten, Simbach am Inn mit 4.200 Haushalten, Borsdorf mit 4.000 Haushalten und Bruchmühlbach-Miesau mit 3.600 Haushalten.

"Für uns zählt jeder Anschluss"

Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: In Düsseldorf, Hagen oder Bochum genauso wie in Klötze, Schmalkalden und Wutöschingen.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom.

Die Kommunen im Einzelnen

Aachen, Albbruck, Asbach, Bad Bergzabern, Bad Friedrichshall, Bad Kohlgrub, Bad Rappenau, Bad Schussenried, Bad Sulza, Badenweiler, Beckum-Neubeckum, Beetzendorf, Berlin, Berlstedt, Besigheim, Bielefeld, Bingen, Bochum-Wattenscheid, Boll, Bonn, Borsdorf, Brandenburg an der Havel, Brand-Erbisdorf, Bretten, Bretzfeld, Bruchmühlbach-Miesau, Bühlerzell, Cappeln, Chemnitz, Claußnitz, Clenze, Crimmitschau, Crossen an der Elster, Dermbach, Dierdorf, Düsseldorf, Ebern, Eggenfelden, Ehningen, Eilenburg, Eimke, Elxleben, Essen, Ettenheim, Fischen, Flöha, Floß, Frankfurt, Frechen, Freiberg, Freiburg, Friedrichskoog, Gaildorf, Gau-Odernheim, Germersheim, Gifhorn, Glottertal, Glückstadt, Goldbeck, Graben-Neudorf, Grävenwiesbach, Greding, Greven, Groitzsch, Grömitz-Cismar, Großbottwar, Hagen, Halblech, Halle, Hamburg, Heiligenhafen, Hofbieber, Horstmar, Ilshofen, Immendingen, Isny, Kempen, Kirchardt, Kirchseeon, Kirchzarten, Klötze Altmark, Kressbronn, Krummhörn-Greetsiel, Laupheim, Lauscha, Lennestadt, Lichtenstein, Löwenstein, Lüdenscheid, Marienhafe, Maulbronn, Maxdorf, Meinersdorf, Mögglingen, Mönchengladbach-Rheydt, Monschau, Mühlacker, Mühlheim, Münchberg, München, Nagold-Hochdorf, Naumburg, Neu Darchau, Neudietendorf, Neuenstein, Neuffen, Neuhausen, Neuhofen, Neunkirchen, Neustadt an der Orla, Nortorf, Nürnberg, Nusse, Obergünzburg, Offenbach, Oldenburg, Olpe, Osterhever, Ostrau, Radegast, Radolfzell, Reit im Winkl, Rengsdorf, Renningen, Rheda-Wiedenbrück, Riesa, Rodewald, Sachsenheim, Salem, Schalkau, Scharbeutz-Pönitz, Schashagen, Schmalkalden, Schmiedefeld, Schotten, Schrozberg, Schwabmünchen, Schwarzenberg, Schwedt/Oder, Schwerte, Seelbach, Senden, Siegenburg, Simbach, Spraitbach, Springe, Sprockhövel-Haßlinghausen, St Ingbert, Steinach, Stockach, Sulzbach, Tettnang, Thalfang, Themar, Überlingen, Uffing, Vienenburg, Villingen, Vilshofen-Pleinting, Wallmerod, Weingarten, Weißenhorn, Weitnau, Westerhorn, Wiesensteig, Wildenfels, Willich-Anrath, Wittmund, Wurzen, Wutöschingen und Zossen.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Das Netz der Telekom in Zahlen

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro und betreibt mit mehr als 500.000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa. Allein in 2018 hat sie 60.000 Kilometer Glasfaser in Deutschland verlegt.


17.04.2019

Telekom macht Ethernet-WANs zukunftsfähig

  • EthernetConnect 2.0 ermöglicht Unternehmen, firmenweite virtuelle Netze für verschiedene Anwendungen einfach aufzusetzen und anzupassen
  • Dank vier Serviceklassen erhält jede Anwendung die Netzqualität, die sie braucht
  • Mit der neuen Ethernet-Variante sind Unternehmen gerüstet für die Anforderungen der dynamischen Märkte, des Internets der Dinge (IoT) und anderer digitaler Anwendungen

Die Telekom erweitert ihre Lösung EthernetConnect um die Variante EthernetConnect 2.0. Damit können Telekom Geschäftskunden ab sofort per Ethernet virtuelle Netze zwischen Unternehmensstandorten aufbauen. So lassen sich etwa eigene Netze für Produktionsmaschinen und die Office-IT firmenweit einfach und performant errichten und bei Bedarf jederzeit flexibel anpassen. Das neue Angebot setzt auf die VLAN-Technologie (Virtual Local Area Network) und ermöglicht Unternehmen so, mehrere logische Netzverbindungen über eine physikalische Ethernet-Schnittstelle aufzubauen. Bisher ließen Ethernet-Anschlussgeräte nur so viele Verbindungen zu anderen Standorten oder Rechenzentren zu, wie das Gerät Schnittstellen besaß. Für weitere Verbindungen waren zusätzliche Anschlussgeräte nötig. Der neue Ethernet-Service ändert das jetzt.

Unternehmen benötigen heutzutage immer mehr Anwendungen, setzen immer mehr vernetzte Maschinen und Geräte ein. Daher ist es sinnvoll, zum Beispiel die Daten für Telefonie und IoT-Geräte getrennt voneinander zu übertragen. Zum einen aus Sicherheitsgründen, zum anderen, damit jede Anwendung genau die Netzqualität bekommt, die sie braucht. Mit EthernetConnect 2.0 wird dies in Ethernet-Netzen künftig einfacher.

Zeitkritische Datenströme priorisieren

Für jeden Anschluss wählen Kunden aus standardisierten Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich. Jedes Anschlussgerät verfügt über vier Ethernet-Schnittstellen. Diese können je nach Bedarf für eine einzige oder mehrere virtuelle Verbindungen mit jeweils 1 bis 1.000 Megabit pro Sekunde genutzt werden. Insgesamt sind mit EthernetConnect 2.0 bis zu 80 virtuelle Verbindungen pro Anschlussgerät möglich.

Eine weitere Besonderheit der neuen Service-Variante: Unternehmen können den Datenverkehr einzelner Verbindungen priorisieren. Dafür stehen vier Serviceklassen (Classes of Service, CoS) – von sehr zeitkritisch bis weniger zeitkritisch – zur Verfügung. Telefonie-Daten zum Beispiel müssen immer sofort, schnell und zuverlässig übertragen werden, damit das Gespräch störungsfrei bleibt. E-Mails hingegen macht eine Verzögerung von wenigen Sekunden nichts aus.

Das Netz flexibel anpassen

Die Konfiguration der virtuellen Verbindungen an einem Ethernet-Anschluss lässt sich kurzfristig ändern. So können Unternehmen die Bandbreite oder Serviceklasse einer Verbindung anpassen oder weitere virtuelle Verbindungen hinzufügen. Auch dank des hohen Standardisierungsgrads lassen sich solche Änderungen einfach und schnell umsetzen. Als Netz der Zukunft passt sich EthernetConnect 2.0 so der Geschäftsentwicklung von Unternehmen flexibel an.

Eine Entstörung innerhalb von acht Stunden gehört zum Service. IP-Adressen können Unternehmen weiterhin selbst bestimmen und vergeben; sie werden nicht durch die Netzstruktur der Telekom vorgegeben. EthernetConnect 2.0 ist deutschlandweit verfügbar.


17.04.2019

Open Telekom Cloud schlägt sie alle

  • Vergleichstest der Public Clouds von Cloud Spectator
  • Besserer Schutz vor Hacker-Angriffen
  • Live auf dem Open Infrastructure Summit in Denver
Analystenlob für die Open Telekom Cloud: Eine „überlegene Gesamtleistung“ hat Cloud Spectator der Open Telekom Cloud im Vergleich zu anderen Public Clouds in Europa attestiert. Beste Werte lieferte die Telekom-Cloud dem Test zufolge bei Preis-Leistung, Computing-Power und Lesetempo.

Die aktuelle Untersuchung „Western Europe Cloud Service Provider Analysis“ testete die führenden Cloud-Anbieter. Neben der Telekom waren dies AWS, Microsoft und Google. Auf dem Prüfstand standen Rechenleistung, Speicher-Performance im Block Storage und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Open Telekom Cloud erzielte im Vergleich die besten Ergebnisse in vier Disziplinen. Dazu zählen „CPU & Memory Performance Multi Core“, „Storage Read Performance“, „CPU Performance per Euro“ sowie „Storage Read Performance per Euro“. Die Analysten fassen die Ergebnisse so zusammen: „Die Open Telekom Cloud von T-Systems ist im Vergleich mit den neuesten Angeboten von Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Compute Engine Spitzenreiter. Sie bietet eine überlegene Gesamtleistung und einen hervorragenden Mehrwert."

Neues Release mit Queens und Hacker-Abwehr

Der Testsieger wartet im April auch mit einem neuen Release auf. Ab sofort läuft die Open Telekom Cloud mit der OpenStack-Version Queens. Für Nutzer macht sich dies in neuen Funktionen und aktualisierten APIs bemerkbar.

Für Betreiber von Web-Portalen ist die Open Telekom Cloud jetzt noch sicherer. Die neue Web Application Firewall (WAF) schützt Webseiten vor gezielten Angriffen. So beugt der neue WAF-Service beispielsweise Angriffen auf SQL-Datenbanken (SQL Injections) vor. Das erhöht die Sicherheit beim Betrieb dies weit verbreiteten Typs von Datenbanken in der Public Cloud. Darüber hinaus schafft die WAF bei Zero-Day-Angriffen schnellere Abhilfe. Denn Webseiten-Betreiber können jetzt unabhängig von Drittanbietern Patches einspielen. Die WAF wehrt zudem Angriffe über Proxy-Server oder durch mehrere gekaperte Systeme ab.

Open Infrastructure Summit in Denver

Als Mitglied und Unterstützer der Open Stack Foundation ist die Telekom auch auf dem Open Infrastructure Summit in Denver vertreten. Dieser findet vom 29. April bis 1. Mai statt. Die Telekom präsentiert dort ihr Hybrid-Cloud-Angebot. Unternehmen beziehen damit die Cloud-Ressourcen auf Basis von OpenStack nicht nur aus der Public Cloud. Sie können für mehr Sicherheit auch nur für sie reservierte Hardware nutzen.


12.04.2019

Telekom nimmt 279 neue LTE-Mobilfunkstandorte in Betrieb

  • Standorte mit LTE ausgebaut oder nachgerüstet
  • Rund 171.000 zusätzliche Kunden können ab sofort auf LTE-Netz zugreifen
  • Auf telekom.de/schneller Versorgung prüfen

Die Telekom treibt den Ausbau der Netze in Deutschland voran, wie kein anderes Unternehmen. Sie macht das im Festnetz und Mobilfunk. Sie macht das in der Stadt und auf dem Land. Im Januar und Februar 2019 wurden 279 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Die Telekom hat das Netz verdichtet, modernisiert und Lücken geschlossen. Das Besondere: Alle diese Standorte wurden erstmalig mit LTE versorgt. Somit können rund 171.000 zusätzliche Kunden auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen. Die Bevölkerungsabdeckung beträgt damit 97,6 Prozent.

„Auch mit Blick auf 5G dürfen wir beim Mobilfunk-Ausbau nicht nachlassen“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. „LTE wird auf viele Jahre hinaus, die Grundlage für die weitere Entwicklung des Mobilfunknetzes bleiben. Der Rollout von LTE muss deshalb weiter vorangetrieben werden. Auch um unseren Kunden möglichst immer und überall das bestmögliche Netz zur Verfügung zu stellen.“

Ausblick Mobilfunk

Die Telekom wird die Zahl der Mobilfunk-Standorte in Deutschland von jetzt 29.000 auf 36.000 im Jahr 2021 erhöhen. Durch den LTE-Ausbau in Deutschland schließt die Telekom Lücken im Mobilfunk und erhöht die Bandbreiten. Die Bevölkerungsabdeckung wird im laufenden Jahr auf 98 Prozent wachsen. 

Dieser Ausbau ist ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz. 5G ist der Standard für Kommunikation in der Zukunft. Er kombiniert Festnetz und Mobilfunk. Die Telekom spielt bei der Entwicklung dieses weltweiten Standards eine wichtige Rolle.

Liste der Städte und Kommunen

Unter anderem in den folgenden Städten und Kommunen wurde das LTE-Netz neu aufgebaut oder erweitert:

Aach, Aalen, Ahorn, Aichach, Aichhalden, Aidlingen, Albbruck, Alfeld, Altena, Ammersbek, Arnsberg, Arnstein, Arrach, Aschau, Attendorn, Bad Bellingen, Bad Driburg, Bad Kleinen, Bad Krozingen, Bad Münder, Bad Oeynhausen, Bad Sachsa, Baden-Baden, Baesweiler, Balingen, Balve, Bausendorf, Bebertal, Beckum, Bergisch Gladbach, Bergkamen, Bielefeld, Blaustein, Blumberg, Bocholt, Bockenem, Böhmenkirch, Bonndorf, Boxberg, Boxberg/O.L., Breege, Bremen, Bretten, Britz, Burbach, Byhleguhre-Byhlen, Castrop-Rauxel, Dassel, Dietzenbach, Ehingen, Ehrenburg, Eime, Ennigerloh, Eppertshausen, Erftstadt, Eschweiler, Essen, Everswinkel, Feldberg, Frankfurt (Oder), Freiburg, Friedeburg, Friedrichshafen, Fröndenberg/Ruhr, Fußgönheim, Gaggenau, Gaiberg, Gammertingen, Garbsen, Gielow, Giesen, Gohrisch, Görlitz, Grafenau, Grenzach-Wyhlen, Großbottwar, Großefehn, Großhartmannsdorf, Gundelfingen, Guxhagen, Hagen, Hagnau, Haibach, Hamburg, Hamm, Hardt, Haren, Hecklingen, Hemmingen, Heppenheim, Herdecke, Herrsching, Hessisch Oldendorf, Heyerode, Hollingstedt, Horb, Hornbach, Höxter, Hügelsheim, Hünfeld, Ipsheim, Iserlohn, Isselburg, Judenbach, Kamen, Karben, Karlsruhe, Kehrig, Kell am See, Kindenheim, Kirchlengern, Kleve, Konstanz, Kressbronn, Lage, Lahr, Lam, Lampertheim, Landsberg am Lech, Langenargen, Lauchhammer, Lengede, Lenzkirch, Leonberg, Leutkirch, Leverkusen, Lichtenstein, Lingenfeld, Lippetal, Löffingen, Lörrach, Losheim am See, Lutzingen, Marienberg, Marktheidenfeld, Marl, Maßbach, Memmingen, Minden, Mönchweiler, Morsbach, Mutlangen, Nagold, Neuburg, Neuenburg, Neuhütten, Neumarkt-Sankt Veit, Neunkirchen-Seelscheid, Neustadt, Nieblum, Norderstedt, Nordhorn, Nordstemmen, Oberhausen, Oberndorf, Oberried, Oberstaufen, Obersulm, Obertaufkirchen, Oerlinghausen, Offenbach, Offenburg, Ohlsbach, Oranienbaum-Wörlitz, Ottenstein, Overath, Paderborn, Perl, Petersberg, Petershagen, Pirmannsteinerhof, Pirna, Plettenberg, Regensburg, Reichenau, Reichshof, Reinbek, Renningen, Rheinfelden, Rheinmünster, Rohrbach, Römerberg, Romrod, Rösrath, Rostock, Rottenburg, Sankt Augustin, Sarzbüttel, Sassenburg, Schadeleben, Schafstedt, Schallbach, Scheßlitz, Schlangen, Schongau, Schonungen, Schorndorf, Schwäbisch Hall, Schwabsoien, Schwanau, Schwedt/Oder, Schweich, Siegen, Sigmarszell, Silberstedt, Sinzheim, Sonthofen, Sprockhövel, Stadtallendorf, Stadtlohn, Steinbach, Steinebach/Sieg, Stolberg, Stößen, Straubenhardt, Stuttgart, Sulz, Sulzbach-Rosenberg, Surberg, Sylt, Thale, Thiessow, Timmaspe, Traunstein, Überlingen, Üdersdorf, Uhingen, Unna, Uslar, Velen, Vellmar, Viersen, Vöhl, Vöhringen, Wachtberg, Waidhaus, Waldfischbach-Burgalben, Waldshut-Tiengen, Warmsen, Warnkenhagen, Weidenthal, Weiding, Weil am Rhein, Weinheim, Weiskirchen, Wendeburg, Wermelskirchen, Wernau, Westerheim, Westerkappeln, Wetter, Wiehl, Willebadessen, Winnweiler, Winterbach, Wipperdorf, Wismar, Wohltorf, Wolfsburg, Wolmirsleben, Woltersdorf, Worpswede, Wülknitz, Wustermark, Zempin, Zeulenroda-Triebes, Zingst und Züsch.

Wer wissen möchte, ob er vom Ausbau profitiert hat, kann auf www.telekom.de/schneller seine Mobilfunk-Versorgung recherchieren. Und auch die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an der kostenfreien Hotline (0800 330 1000) können helfen.


11.04.2019

Neuer Lieferservice für Handwerker: Wenn das Waschbecken über Nacht im Kofferraum landet

  • Kofferraum-Belieferung für Monteure und Servicetechniker 
  • GC-Gruppe verbessert Prozesse und Service im Handwerk mit Lösung von T-Systems und Mov‘InBlue
  • Digitaler Schlüssel passend für unterschiedliche Fahrzeugtypen des Handwerker-Fuhrparks

Mit dem digitalen Schlüssel für die Kofferraum-Belieferung kommt das Lager ins Rollen. Dank einer Komplettlösung der Telekom-Tochter T-Systems bekommen Handwerker ihr Material jetzt über Nacht direkt ins Fahrzeug geliefert. Die Lösung entstand in Zusammenarbeit mit Mov’InBlue, einer Kooperation von Capgemini und dem Automobil-Zulieferer Valeo. Kunden des Großhandels-Verbunds der GC-Gruppe können diesen Service bundesweit nutzen. Aufstehen, einsteigen und geradewegs zur Baustelle: So bequem beginnt damit der Tag für Deutschlands Fachhandwerker. 

Die Lösung Mobile Identity & Access (MIA) für die Kofferraum-Belieferung nutzt den digitalen Autoschlüssel von Mov’InBlue. In der MIA-App vereint T-Systems die Funktionen für Authentifizierung und Zugang. Dabei umfasst der Ende-zu-Ende-Service Konnektivität bis zur Cloud-Plattform. Er ist maßgefertigt für die Prozesskette von Unternehmen. Die Server für die Plattform befinden sich in Deutschland. Mov’InBlue rüstet die Fahrzeuge der Handwerker vor Ort mit einer Telematikbox aus. Sie ist für den Einbau uneingeschränkt freigegeben. 

Bis 20 Uhr bestellt, am nächsten Morgen geliefert

Ob Armaturen oder Sanitärkeramik: Bis 20 Uhr können Installateure über die Plattform GC ONLINE PLUS alles bestellen, was sie am nächsten Morgen für ihre Kunden benötigen. Die GC-Mitarbeiter stellen den Auftrag zusammen und planen die Zustellung. Über die MIA-App findet der Fahrer des Großhandelshauses den Wagen des Handwerkers und kann ihn öffnen. Sicherheit und Datenschutz werden dabei großgeschrieben. Der gesamte Prozess entspricht den Richtlinien des deutschen Datenschutzes. Die Positionsdaten des Handwerkerwagens sind geschützt: Sie werden erst dann über die App verarbeitet, wenn der Installateur bestellt. Der digitale Schlüssel wird einmalig erzeugt. Er ist chiffriert und nur in einem bestimmten Zeitfenster gültig. 

Messbar mehr Effizienz und mehr Zeit beim Kunden

Durch die Kofferraum-Belieferung gewinnt der Handwerker bis zu 60 Minuten pro Bestellung. „Die GC-Gruppe ist ein Paradebeispiel, wie die Digitalisierung der Lieferkette die Zufriedenheit der Kunden weiter erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit sichert“, sagt Rami Avidan, verantwortlich für das Internet der Dinge Geschäft bei T-Systems. „GC stellt das Liefermodell einfach auf den Kopf. Für Handwerker ist es nun so leicht, wie sich die Pizza nach Hause liefern zu lassen. Seine Bestellung wird ihm über Nacht einfach in den Kofferraum gelegt.“

„Handwerker haben volle Auftragsbücher. Sie freuen sich über jeden Zeitgewinn zugunsten der Baustelle, sagt Thomas Werner aus der Geschäftsleitung der GC-Gruppe. „Die Kofferraum-Belieferung ist ein weiterer sinnvoller Baustein, der die digitale mit der analogen Welt verbindet. Und dieser neue Logistik-Service kommt sehr gut an. Unsere Fachhandwerker stellen fest: Die Lösung ist einfach zu handhaben. Sie verschafft Zeit für das, was wirklich zählt. Wir schaffen damit Freiräume.“  

Verschlüsselte Kommunikation für sichere Lieferung

Bei Mobile Identity & Access für Kofferraum-Belieferung liegt die gesamte Prozesskette von Bestellung bis Liefernachweis in der hochsicheren Cloud der Telekom. Die Mov’InBlue-Cloud erzeugt den einmaligen, virtuellen Schlüssel für das jeweilige Fahrzeug. Nur der Fahrer des Lieferfahrzeugs bekommt diesen Schlüssel über eine Nachricht auf sein Smartphone. Dieses meldet sich bei der Telematikbox im Auto des Handwerkers. Die Box prüft die Gültigkeit des Schlüssels und öffnet das Fahrzeug. Nur vor Ort kann der GC-Fahrer das Fahrzeug öffnen. Und nur, wenn der Handwerker dies freigegeben hat. Wird ein anderer Fahrer beauftragt, lassen sich die Berechtigungen sicher und nachvollziehbar ändern. „Die Kommunikation zwischen Smartphone und Telematikbox für den Schließmechanismus ist hochsicher und nutzt die Verschlüsselung für das Bezahlen per Smartphone“, erläuterte Dominique Doucet, Valeo Comfort and Driving Assistance Digital VP und Leiter von Mov'InBlue. Am Ende erhält das Lager einen Nachweis, dass die Belieferung erfolgreich war.

Mov’InBlue und T-Systems unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) für den allgemeinen Vertriebsstart der „Mobile Identity & Access“ Kofferraum-Belieferung ab Frühjahr 2019.


10.04.2019

Digitalisierung: Europas größte Initiative zu Gast im Ruhrgebiet

  • 2.000 Unternehmer vernetzen sich in Bochum
  • Staatssekretär Dammermann sieht in Digitalisierung Chance für NRW
  • Digitale Champions: Vier digitale Vorreiter ausgezeichnet

Europas führende Initiative zur Digitalisierung startet heute in Bochum mit einer Serie von insgesamt sechs regionalen Veranstaltungen. 2.000 Entscheider von Mittelständlern und Konzernen vernetzten sich auf der „DIGITAL X WEST“. 27 Referenten sprachen auf vier Bühnen über die digitale Zukunft des Ruhrgebiets. Darunter: Staatssekretär Christoph Dammermann sowie Vertreter aus der Wirtschaft von NRW. Unternehmen der Region präsentierten digitale Vorzeigeprojekte. Die besten vier gewannen die Auszeichnung „Regionaler Digital Champion“.

Vier regionale Unternehmen ausgezeichnet

Der regionale Vorentscheid des „Digital Champions Awards“ findet zum zweiten Mal in Folge statt. Wie im Vorjahr gehen die Preise an digitale Vorreiter in den Regionen. In NRW hatten 18 Unternehmen in vier Kategorien ihre Projekte eingereicht. Eine Jury aus Telekom und Wirtschaftswoche wählte die Gewinner:

  • Robert Thomas Metall- und Elektrowerke GmbH & Co. KG (Gewinner in der Kategorie Digitales Kundenerlebnis)
  • Hörmann KG (Gewinner in der Kategorie Digitale Produkte und Dienstleistungen)
  • LSD GmbH und Co. KG (Gewinner der Kategorie Digitale Transformation Mittelstand)
  • Bayer 04 Leverkusen (Gewinner der Kategorie Digitale Prozesse und Organisation)

Ausgewählte Stimmen

Jörg Fischer, Technischer Direktor beim Weltmarkt-Führer Hörmann KG: „Anfangs war uns noch nicht klar, wie viele Möglichkeiten die Digitalisierung für uns bereithält. Vielen Unternehmen geht es ähnlich. Mit starken Partnern an der Seite und mutigen Mitstreitern im Unternehmen haben wir es geschafft: Heute sind unsere intelligent vernetzten Industrie-Tore weltweit im Einsatz. Damit sind wir die Ersten in unserer Branche.“

Klaus Plath, Leiter Vertrieb Mittelstand von Telekom, hielt die Laudatio auf die Hörmann KG: „Hörmann ist bei Industrie-Toren Weltmarkt-Führer. Bereits früh ging das Unternehmen bei der Digitalisierung voran und vernetzte seine Industrie-Tore. So wartet Hörmann seine Produkte jetzt virtuell.“

Digitalisierung fordert auch NRW heraus 

Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch eröffnete den Tag ganz im Zeichen des digitalen Fortschritts. Ein weiterer Top-Redner war Christoph Dammermann, Staatssekretär für Wirtschaft, Digitalisierung, Innovation und Energie in Nordrhein-Westfalen. Er betonte in seiner Rede die Chancen der digitalen Transformation für die Region: „Die Digitalisierung stellt uns alle vor Herausforderungen. Sie bietet aber auch riesige Chancen. Gerade der Mittelstand zeigt hier eine große Innovationskraft. Wir fördern die digitale Infrastruktur und ergreifen Maßnahmen wie der ‚Digitalisierungsinitiative Mittelstand‘. Damit schafft die Landesregierung den notwendigen Rahmen für diesen Prozess.“ 

Vorzeigeprojekte aus der Region

Neben dem Transfer von Wissen ging es auch um ganz praktisch erlebbare Projekte zu „Virtual Reality“, Künstlicher Intelligenz und „Machine Learning“. So präsentierten beispielsweise die Gründer der Weare GmbH aus Bochum und Berlin ihr Konferenz-System. Virtuelle Realität vermeidet dabei Reisen. Entwürfe teilen etwa Entwickler im Netz. Teure Prototypen bauen entfällt ganz einfach. 

Regionale und nationale Auszeichnung für digitale Vorreiter

Der „Digital Champions Award“ würdigt digitale Projekte deutscher Mittelständler. Wirtschaftswoche und Telekom haben die Verleihung initiiert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernimmt die Schirmherrschaft. Bis zum 23. August können sich Unternehmen für die nationale Auszeichnung bewerben. Außerdem treten die regionalen Gewinner in Köln gegeneinander an. Der Beste erhält dann die bundesweite Auszeichnung „Best Regional Champion“. 

Die Serie im Einzelnen

  • DIGITAL X WEST am 9. April in Bochum (regionaler Auftakt) 
  • DIGITAL X SOUTHWEST am 7. Mai in Stuttgart
  • DIGITAL X SOUTH am 21.-22. Mai in München
  • DIGITAL X MIDWEST am 28. Mai in Offenbach
  • DIGITAL X NORTH am 4. Juni in Hamburg
  • DIGITAL X EAST am 18. Juni in Berlin
  • DIGITAL X 2019 am 29. und 30. Oktober in Köln (bundesweiter Abschluss)

09.04.2019

Termine im Krankenhaus per App vereinbaren

  • Premiere auf der DMEA: App erleichtert Patienten Klinikaufenthalt
  • KIS iMedOne mit neuen Funktionen und verbesserter Oberfläche
  • Internet der Dinge spart Kosten und Ressourcen
as Internet der Dinge wird im Krankenhaus lebendig. Die Telekom Healthcare Solutions präsentiert auf der DMEA ihre Lösungen für ein vernetztes Gesundheitswesen. Das Motto des Konzerns lautet in Berlin vom 9. bis 11. April „Digital. Wirkt“. Die Messe ist die wichtigste europäische Veranstaltung für die digitale Gesundheits-Versorgung. „Die Telekom beseitigt Bürokratie in Krankenhäusern. Davon profitieren die Patienten“, sagt Mark Düsener, der Gesundheitschef des Konzerns. „Außerdem entlasten wir durch digitale Dienste Klinikleitungen, Ärzte und Pflegekräfte. Das schont menschliche und finanzielle Ressourcen.“

Neue App fürs Krankenhaus

Die Telekom hat ihr Krankenhaus-Informationssystem (KIS) iMedOne um einen neuen Service erweitert. Ab sofort gibt es eine Smartphone-App für Patienten. Über das so genannte „Gesundheitsportal“ vereinbaren Patienten Termine. Auch informieren sie sich über Untersuchungen und Operationen. Während des Aufenthalts im Krankenhaus gibt es Hinweise zu Abläufen auf der Station. Darüber hinaus stellen sich Pfleger und Ärzte vor. Services wie Videostreaming oder ein Familien-Account runden das Angebot ab. So verfolgen zum Beispiel Eltern die Behandlung ihrer Kinder.

iMedOne mit neuen Funktionalitäten

iMedOne wird übersichtlicher. Ärzte und Pflegekräfte werden mit neuen Funktionen unterstützt. Anwender erhalten alle in Echtzeit Informationen zum Patienten. Klinische Aufträge erteilt der behandelnde Arzt im System. Das Programm erinnert auch an fehlende Laborwerte. Das KIS übernimmt automatisch Vitalwerte und weitere Patientendaten von verbundenen Geräten. Das System sendet zudem den Entlassungsbrief mit eSignatur elektronisch an den Hausarzt. iMedOne ist seit Ende 2017 für die Telematik-Infrastruktur (TI) zertifiziert. Das System hat alle notwendigen Schnittstellen. Die Telekom verkauft ihr Medical Access Port-Bundle erfolgreich an Ambulanzen.

In Deutschland nutzen 220 Kunden das iMedOne. Darunter sind das Gemeinschafts-Krankenhaus Bonn, das Knappschafts-Krankenhaus Bottrop und das Agaplesion Diakonie-Klinikum Rotenburg. Die Rotenburger sind nur eins von zwei deutschen Häusern mit EMRAM 6-Zertifikat (Electronic Medical Record Adoption Model). Das Zertifikat bestätigt, wie weit die Kliniken auf digitale Abläufe umgestellt haben. EMRAM 6 ist die zweithöchste Stufe.

Internet der Dinge erobert Krankenhäuser

Die Telekom bringt das Internet der Dinge in die Krankenhäuser. Dazu werden medizinische Geräte wie EKGs oder Beatmungsapparate mit Sendern ausgestattet. Erprobt wurde die Lösung bereits in der Notaufnahme eines Universitäts-Klinikums. Kleine Mini-Antennen senden Positions- und Zustandsdaten über Bluetooth und Wifi an das System. Auf Basis dieser Informationen können Kliniken ihre Ressourcen planen und die Abläufe optimieren. Die Telekom wird künftig mit Partnern weitere Lösungen für das Gesundheitswesen entwickeln. So werden zum Beispiel in Kliniken Wartezeiten verkürzt und Arbeitsabläufe vereinfacht.


08.04.2019

Telekom: Mehr Bestellungen für Telematik vor Ablauf Gesetzesfrist

  • Installationen im fünfstelligen Bereich
  • Viele Nachzügler – ein Drittel des Marktes wartet ab
  • Telemedizin-Anwendung TH-Med vor Gematik-Zulassung

Immer mehr Ärzte und Zahnärzte nutzen die Telekom-Technik für die Telematik-Infrastruktur. Die Anschlusszahlen für das Medical Access Port Bundle der Telekom sind fünfstellig. Dies gab das Unternehmen zur Medizin-Messe dmea in Berlin bekannt. Die gesetzliche Bestellfrist war am 31. März abgelaufen.

Der neue Gesundheitschef der Telekom Mark Düsener sagt: „Wir freuen uns über die Nachfrage. Praxen erhalten von uns alles aus einem Haus. Wir liefern die Geräte und Karten. Wir installieren die Technik und bieten Service. Das Komplettangebot kommt bei den Ärzten an.“ Düsener fügt hinzu: „Wir sehen auch Wasser im Wein. Ein Drittel des Marktes wartet weiter ab. Wir rechnen mit vielen Nachzüglern.“  

Daher verlängert das Unternehmen sein Versprechen: Wer bis 15. Mai 2019 das Medical Access Port Bundle bestellt, wird bis spätestens 30. Juni 2019 angeschlossen. Auch den Rabatt für die Praxiskarte SMC-B gibt’s weiter. Beim Kauf des Bundle-Angebotes sparen Kunden hundert Euro auf diese Karte.

Gute Erfahrungen in den Praxen

Praxen brauchen die SMC-B spätestens zum Anschlusstermin. Ohne die Karte ist keine Installation der Technik möglich. Sie identifiziert und registriert die Praxis im Gesundheitsnetz. Alle kassenärztlichen sowie kassenzahnärztlichen Vereinigungen Deutschlands haben die Karte der Telekom für das Gesundheitsnetz zugelassen. Beim Arbeiten in den Praxen hat die Telekom gute Erfahrungen gemacht. Sie besichtigt vorher die Räume. Die Installationen laufen schnell, der Praxisbetrieb geht weiter.

Heilberufsausweis für digitale Unterschriften

Ebenfalls über die Telekom bestellbar ist der Heilberufsausweis (eHBA). Ärzte unterschreiben mit diesem Ausweis digital rechtssicher Dokumente wie den elektronischen Arztbrief. Die Telekom erwartet, dass erste Standesvereinigungen den eHBA während der Messe zulassen.

Konnektor für Ambulanzen

Auch im Klinikbereich kommt die Telematik der Telekom voran. Das Unternehmen verkauft sein Paket erfolgreich an Ambulanzen. Die Telekom ist Hersteller von iMedOne, ein Informationssystem für Krankenhäuser (KIS). Mit i-MedOne greifen Ärzte über iPad am Patientenbett mobil auf Gesundheitsdaten zu. Die Gematik hatte iMedOne bereits 2017 für den Anschluss an das bundesweite Gesundheitsnetz zugelassen.

In Deutschland nutzen 220 Kunden das System. Darunter sind das Gemeinschafts-Krankenhaus Bonn, das Knappschafts-Krankenhaus Bottrop und das AGAPlesion Diakonie-Klinikum Rotenburg. Die Rotenburger sind nur eins von zwei deutschen Häusern mit EMRAM 6-Zertifikat (Electronic Medical Record Adoption Model). Das Zertifikat bestätigt, wie weit die Kliniken auf digitale Abläufe umgestellt haben. EMRAM 6 ist die zweithöchste Stufe.

TH-Med: Telemedizin-Plattform für die Telematik-Infrastruktur

Die Telekom zeigt in Berlin Neues im Versorgungsmanagement: TH-Med ist ein Telemedizin-Angebot. Die Telekom schafft damit ein offenes und überregionales Telematik-Netzwerk. Ein vergleichbares Vorhaben gibt es in Europa nicht. TH-Med verbessert die medizinische Versorgung in ländlichen Gegenden. Aktuell krankt die Telemedizin in Deutschland an zahlreichen über das Bundesgebiet verstreuten Pilotprojekten. Die Telekom plant für TH-Med den Anschluss an die Telematik-Infrastruktur. Eine Zulassung steht bevor. TH-Med ist eines der ersten freiwilligen Angebote der Industrie für das bundesweite Gesundheitsnetz. Die Telematik-Infrastruktur stand lange zur Diskussion, weil medizinischer Nutzen für die Patienten auf sich warten ließ.

Telekom zeigt elektronisches Rezept auf der Messe

Auf der dmea stellt die Telekom auch ein elektronisches Rezept vor. Über eine Patienten-App kommt das E-Rezept vom Arzt zu Apotheke oder Sanitätshaus. Im Hintergrund sorgen die Telekom und ihr Partner HMM Deutschland für einen durchgängig digitalen Prozess bis zur Abrechnung. Die Telekom macht sich für internationale Standards bei den Schnittstellen der verschiedenen beteiligten Systeme stark. Ziel ist ein E-Rezept, das über Ländergrenzen hinweg funktioniert.


05.04.2019

Pilotprojekt zum intelligenten Stromnetz-Management

  • Pilotprojekt zum intelligenten Stromnetz-Management (Smart Grid Niederspannung)
  • 5G-basierte Datenerfassung – Übertragung von Stromdaten in Echtzeit
  • Grundlage für Prognosen zur Stromnetzbelastung mittels Künstlicher Intelligenz (KI)

Die DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH und die Deutsche Telekom AG haben heute in Dresden ein Forschungsprojekt zur Überwachung und Verteilung im Niederspannungsstromnetz vereinbart. Im Kern geht es um intelligentes Energiemanagement in Netzbereichen, die unter anderem für die Versorgung von Haushalten benötigt wird. Hintergrund sind die Herausforderungen, die sich aus der Energiewende ergeben: Bisher wurde Strom nahezu ausschließlich vom Erzeuger in eine Richtung zum Verbraucher verteilt. Zukünftig wird Energie dezentral erzeugt und muss intelligent gesteuert werden. Das Niederspannungssystem wird zunehmend durch adhoc-Einspeisung erneuerbarer Energien (Solarpanels) und atypischem Nutzerverhalten (Aufladen von Elektrofahrzeugen) geprägt sein.

DREWAG-Geschäftsführer, Dr. Frank Brinkmann sagt: „Wir möchten mit diesem Projekt untersuchen, wie zukünftigen Herausforderungen an unsere Niederspannungsnetze durch innovative Lösungen unter Nutzung der 5G-Technologie gemeistert werden können. Für unsere Kunden legen wir die Grundlagen, um auch künftig Versorgungssicherheit und maximale Kosteneffizienz gewährleisten zu können.“

„Wir investieren gemeinsam in Zukunftstechnologien. Ich freue mich, dass unsere Partnerschaft mit der Telekom mit dieser Smart Energy-Lösung jetzt konkret wird. Das ist ein entscheidender Schritt, Dresden zu einer 5G-Modellregion für intelligente Energiesysteme zu entwickeln“, erklärt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Und der Vorstandsvorsitzende der Telekom, Timotheus Höttges, ergänzt: „Die Energiewende verändert auch die Anforderungen an Kommunikationsnetzwerke. Es gibt nicht mehr nur zentrale Kraftwerke, sondern auch viele kleinere Erzeuger überall. Und auch der Verbrauch ändert sich, etwa durch Elektromobilität. Das Energienetz muss also `intelligent‘ werden. Verbrauch und Erzeugung müssen in Echtzeit gesteuert und koordiniert werden. Dabei hilft 5G. Es erfüllt die verschiedenen Anforderungen unterschiedlicher Produkte und Dienste und trägt so zu einer modernen Energieversorgung bei.“

Damit der Strom trotzdem fließt, muss ein Grundstock an Informationspunkten in diesem Stromsystem aufgebaut und intelligent vernetzt werden. Die aus diesen Informationspunkten gewonnenen Daten werden ultraschnell via 5G der Telekom an eine Analysesoftware auf einem Edge Cloud Server angebunden. Der 5G-Kommunikationsstandard zeichnet sich durch seine vielfach höhere Datenkapazität, seine sehr geringen Reaktionszeiten und seine hohe Verlässlichkeit aus.

Um die Daten zu erheben, werden in einer Ortsnetzstation der DREWAG in Dresden-Weixdorf (Rathenaustraße 2) und vier Straßenverteilern Messgeräte zur Erfassung der Daten installiert. Die Messgeräte übertragen die Daten per Mobilfunk an die Edge Cloud. Dort werden die Daten mit Hilfe von Verfahren des maschinellen Lernens analysiert und verarbeitet. Der Zusatz Edge signalisiert dabei ihre Nähe zu den Endgeräten. Dadurch können Anforderungen an lokale Datenhaltung, Ausfallsicherheit und Redundanz bedient werden.


04.04.2019

Vernetzte Lufttechnik: Mit der Telekom Betriebsdaten immer im Blick

  • Ziehl Abegg entwickelt mit der Telekom Lösung zur Fernwartung
  • Sensoren erfassen Produktdaten 
  • Analyse der Betriebsdaten zur Verbesserung der Produkte

Betriebsdaten aus der Ferne überwachen: Bei der Vernetzung ihrer Gerätewelt setzt Ziehl Abegg dafür ab sofort auf das Internet der Dinge. Der Spezialist für Luft- und Klimatechnik hat gemeinsam mit der Telekom eine IoT-Plattform (IoT = Internet of Things) entwickelt. Die Datendrehscheibe aus der Cloud namens „ZAbluegalaxy“ analysiert im Sekundentakt wichtige Betriebsdaten. Dazu gehören Fehlermeldungen und Informationen zum Gerätezustand. Ein digitales Armaturenbrett, ein sogenanntes Dashboard, stellt die Ergebnisse übersichtlich dar. Ziehl Abegg kann so die Ausfallzeiten von Geräten verringern oder sogar vermeiden. Die gewonnenen Daten helfen auch bei der Entwicklung neuer Technik.
„Wir verstehen uns als Partner für die digitale Transformation von Unternehmen“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom. „Mit unserem Angebot für das Internet der Dinge machen wir Betriebe fit für die Zukunft. Mit uns haben Firmen ihre Betriebsdaten immer im Blick. So führt Digitalisierung zu echter Wertschöpfung.“

Nicht nur Ziehl Abegg profitiert von der Digitalisierung, sondern auch deren Kunden. So schafft die Lösung einen Mehrwert für Anlagenbetreiber. Durch die Vernetzung können diese selbst den Zustand ihrer Geräte in Echtzeit überprüfen. „ZAbluegalaxy“ basiert auf Microsoft Azure. Die Plattform erfüllt höchste Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit.


04.04.2019

Argus Cyber Security und Telekom schützen gemeinsam Autos vor Cyber-Attacken

  • Telekom bietet Automobilindustrie Security Operation Center
  • Partner Argus Cyber Security ist israelischer Spezialist für Cybersicherheit
  • „Bodyguard“ warnt vor Angriffen von Hackern

Vernetzte Autos brauchen rundum Schutz vor Cyber-Angriffen. Daher bündeln T-Systems und Argus Cyber Security künftig ihr Know-how in Sachen Cyberabwehr für Fahrzeuge. Das gaben das Tochterunternehmen des Technologieunternehmens Continental und T-Systems auf der Hannover Messe bekannt. T-Systems baut derzeit ein Security Operations Center auf, das auf vernetzte Fahrzeuge spezialisiert ist (Automotive SOC).

Mit Argus holt das Unternehmen jetzt einen wichtigen Partner an Bord. Argus ist auf Cybersicherheit in der Automobil-Branche spezialisiert. Das Unternehmen aus Israel bietet sichere Bordsysteme für Fahrzeuge und Cyberabwehr-Technologie. Hersteller wie Betreiber großer Fahrzeug-Flotten erkennen dar-über mögliche Gefahren für das vernetzte Fahrzeug.

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh betont: „Aktuell wehren wir im Telekom Cyber Defence Center täglich 32 Millionen Attacken auf unser Netz ab. Unsere umfangreichen Erfahrungen bei der Bekämpfung von Hacker-Angriffen stellen wir jetzt der Autoindustrie zur Verfügung. Denn Cyberkriminelle stoppen auch nicht vor unseren Autos. Das vernetzte Fahrzeug braucht einen digitalen Bodyguard und eine Cyberabwehr in Echtzeit.“

Robuste Lösung zum Cyber-Schutz von Fahrzeugen

„Wir freuen uns, dass Argus und T-Systems zusammen eine umfassende und robuste Lösung für Cyber-Sicherheit im Automobilsektor entwickeln – vom Fahrzeug bis zur Cloud und darüber hinaus“, sagte Werner Koestler, Leiter Strategie der Division Interior bei Continental. „Wir bringen den größten IT-Dienstleister der Autobranche in Deutschland mit Argus zusammen. Die gemeinsame Lösung wird die Cybersicherheit im Auto stärken. So können Autohersteller und Flotten-Betreiber ihre Vision einer sicheren Mobilität umsetzen.“

„Argus' Fokus lag schon immer darauf, Angriffe auf die Autobranche abzuwehren und künftige Bedrohungen vorherzusehen“, sagte Yoni Heilbronn, Chief Marketing Officer bei Argus Cyber Security. „Zusammen mit T-Systems werden wir für Kunden ein fortgeschrittenes und widerstandsstarkes Cyberabwehr-Center für Fahrzeuge aufbauen. Dafür verknüpfen, konsolidieren und analysieren wir viele Datenquellen. So können Automobilhersteller umgehend auf Bedrohungen reagieren. Darüber hinaus unterstützt das Automotive SOC die Automobilbranche dabei, vorausschauend zu agieren – auch in einer sich stets wandelnden Bedrohungs-Landschaft.“


03.04.2019

connect-Test: Telekom hat mit Abstand beste Mobilfunk-Hotline

  • Einziger deutscher Netzbetreiber mit Note „sehr gut“
  • Erreichbarkeit und Antwort-Qualität ragen heraus

Telekom wieder Nummer 1: Das Fachmagazin connect hat einmal mehr die Hotlines von 20 Mobilfunk-Anbietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz getestet. Nach dem Urteil der Redaktion bietet die Deutsche Telekom den mit Abstand besten Hotline-Service unter den deutschen Netzbetreibern. Als einziger Anbieter erhält sie die Note „sehr gut“ und holt sich mit 437 Punkten den Testsieg vor Vodafone und Telefónica O2. „Die Magenta-Truppe legt deutlich an Kompetenz zu, ist sehr gut erreichbar und springt so auf den ersten Rang“, resümiert die connect. Im vergangenen Jahr war die Telekom noch Dritter.

"Das macht uns stolz"

„Es macht uns sehr stolz, dass uns die connect nach dem Sieg bei den Breitband-Hotlines jetzt auch die beste Mobilfunk-Hotline bescheinigt. Das ist ein großes Kompliment für unser gesamtes Serviceteam und eine schöne Bestätigung für unsere tägliche Arbeit“, sagt Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland. „Ich kann allen Kolleginnen und Kollegen nur danken! Die Kompetenz und Freundlichkeit, die sie an der Hotline zeigen, sind einmalig. Ausruhen dürfen wir uns auf diesem Testsieg jedoch nicht. Denn unser Ziel ist, unseren Kunden einen tadellosen Service zu bieten.“

connect: Telekom macht im Service „sehr vieles richtig“

„Die Bonner geben beim Thema Service mächtig Gas und machen im Moment sehr vieles richtig“, lobt die connect-Redaktion und liefert die Erklärung gleich mit: „Die Telekom-Mann- und Frauschaft strotzt nur so vor Wissen und zeigte sich auch bei Fragen zu Technik und Hardware äußerst kompetent. Dabei berieten die sehr gut geschulten Mitarbeiter ohne erkennbaren Zeitdruck und blieben stets freundlich im Ton. Am Ende steht mit Abstand Platz eins.“

Fast 300 Tester der connect hatten die Hotlines der Mobilfunk-Anbieter über mehrere Wochen kontaktiert. Dabei wurden die Netzbetreiber fünf Mal mit je zehn verschiedenen Fragestellungen zu verschiedenen Uhrzeiten angerufen – also 50 Kontakte pro Anbieter. Wichtigstes Kriterium war die Qualität der Aussagen. Gaben die Kundenberater korrekte und vollständige Antworten? Im Fokus stand aber auch die Erreichbarkeit: Wie oft musste die Hotline wegen einer Anfrage kontaktiert werden und wie häufig wurde der Anrufer weitergeleitet? Sowohl bei der Erreichbarkeit als auch bei der Antwort-Qualität und Freundlichkeit erzielte die Telekom ein „sehr gutes“ Testergebnis. Dass die Hotline noch dazu kostenlos ist, wurde mit „überragend“ bewertet.

Vier Siege in Serie

Damit hält die Telekom jetzt alle vier wichtigen Branchen-Titel der connect: Im August vergangenen Jahres war sie mit der Note „sehr gut“ bereits zur Nummer eins unter den Breitband-Hotlines gewählt worden. Zudem bietet die Telekom nach dem Urteil das Fachmagazins auch das beste Mobilfunk-Netz (connect 1/2019) sowie das beste Festnetz (connect 08/2018).

03.04.2019

Telekom und POLYGONVATRO: Smarte Schadenabwicklung bei Wasserschäden

  • Hannover Messe: vernetzte Entfeuchtungsgeräte und digitaler Energienachweis 
  • Transparente Daten für schnelle Schadensabwicklung
  • Per Klick Daten auswerten und aufbereiten

Wasser in Haus oder Keller ist für Versicherungen ein aufwändiger Schaden. Ihn zu beheben dauert Tage bis Wochen und verursacht enorme Stromkosten. POLYGONVATRO und die Telekom bringen die Entfeuchtungsgeräte ins Internet der Dinge. So bekommen Versicherungen künftig automatisch die aktuell verbrauchten Stromwerte für eine schnelle Schadensregulierung. 

POLYGONVATRO ist weltweiter Experte für Schadenmanagement. Er stellt Unternehmen, Behörden und Privatpersonen professionelle Entfeuchtungsgeräte zur Beseitigung von Wasserschäden zur Verfügung. Noch ist der Ablauf mit großem manuellem Aufwand verbunden: Entfeuchtungsgeräte dem richtigen Auftrag zuweisen. Die Daten einzeln von den Geräten nach erfolgter Trocknung ablesen. Dann für die Abrechnung mit den Versicherungen auswerten und zusammenstellen. Mit der smarten Lösung von Telekom und POLYGONVATRO werden die Betriebsdaten künftig digital gehandhabt.

Betriebsdaten digitalisieren

Die vernetzten Entfeuchtungsgeräte von POLYGONVATRO und Telekom sind mit einer smarten Box und Sensoren im Verlängerungskabel ausgestattet. Sie erfassen den Energieverbrauch, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit. POLYGONVATRO speichert, verarbeitet, visualisiert und wertet die Daten mit der Cloud der Dinge der Telekom aus. Servicetechniker können die Box ganz einfach per App auf dem Handy identifizieren. Sie ordnen die Geräte den Kundenaufträgen zu. Dann werden die Daten aus der Cloud ausgelesen. Somit ist der komplette Prozess der Betriebsdaten digitalisiert, von der Steckdose bis hin zur Abrechnung für Versicherungen.

03.04.2019

Prima fürs Klima: Mit IoT den Energiebedarf von Gebäuden senken

  • Dänischer Gebäude-Dienstleister setzt auf IoT-Plattform von T-Systems
  • Permanente Analyse von Verbrauchswerten und Kostentreibern

Mit IoT (Internet of Things) nur noch so viel Energie verbrauchen, wie wirklich nötig: Der dänische Gebäude-Dienstleister ISS Facility Services nutzt dafür den „Connected Things Hub“ von T-Systems. Die IoT-Plattform der Telekom-Tochter wird so zum zentralen Steuerelement für Gebäude weltweit. Hier fließen die Daten von 20.000 Sensoren ein. Diese erfassen Messdaten wie Raumtemperatur und CO2-Werte. Spezial-Software analysiert und visualisiert diese Daten nahezu in Echtzeit. Beim Überschreiten von Grenzwerten kann ISS sofort steuernd eingreifen. Die Lösung verarbeitet verschiedenste Sensordaten. So schafft sie beispielsweise Transparenz zu Über- und Unterbelegung von Räumen. Damit bietet die Plattform eine fundierte Datenbasis für die effiziente Aufteilung und Vermietung von Flächen.

„Wir freuen uns über die globale Partnerschaft mit ISS. Unser ‚Connected Things Hub‘ trägt dazu bei, den Betrieb von Gebäuden zu digitalisieren. Das hilft, Betreiberkosten deutlich zu senken“, sagt Rami Avidan, verantwortlich für das IoT-Geschäft bei der Deutschen Telekom.

„IoT-Lösungen werden immer wichtiger. Mit ihrer Hilfe können wir unsere Gebäude weltweit steuern und effizienter betreiben“, so Sam Lavers, Global Head of Digital Excellence & IoT bei ISS. „Die Partnerschaft mit T-Systems steigert die Qualität unserer Dienstleistungen. Davon profitieren auch unsere Kunden.“

Der „Connected Things Hub“ bietet offene, standardisierte Schnittstellen. Gleichzeitig ist er hoch skalierbar. Der Hub lässt sich unkompliziert in bestehende IT-Systeme einbinden.


02.04.2019

Mit „Industrial Networks“ sicher im Netz

  • Breites Angebot für produzierende Unternehmen
  • Digitales Krisen-Management aus der Telekom Cloud

In der Produktion sorgt die Telekom für sichere Netzwerk-Lösungen. Vorgestellt werden auf der Hannover Messe 2019 Service-Angebote wie „Industrial Networks“ und „Business Continuity Management”. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland, betont: „Geschäftsabläufe können einfach und sicher digitalisiert werden. Dazu vernetzen wir auf integrierte Weise Maschinen und Geräte und sorgen für automatisierte Abläufe.“ Abolhassan weiter: „Kommt es mal zu Produktions-Ausfällen, können digitale Services den Schaden deutlich reduzieren.“

Industrial Networks für das Internet der Dinge

„Industrial Networks“ vernetzt nicht nur die Kommunikation zwischen Maschinen, sondern steuert sie auch. Zum Angebot gehören Analyse und Beratung zu Netzlösungen für die industrielle Produktion. Darüber hinaus können individuelle Wünsche von Firmen umgesetzt werden. Dazu gehört beispielsweise, unterschiedliche IT-Netzwerke zu installieren und zu integrieren. Auch können über eine sichere Leitung Daten in die Cloud und das Internet der Dinge übertragen werden. Berücksichtigt werden dabei spezielle Schutzklassen und Zertifizierungen bis hin zu erforderlichen Latenzzeiten. 

Alarmieren, Informieren, Zusammenarbeiten

„Business Continuity Management“ bietet Krisenmanagement aus der Cloud. Mit dem Online-Dashboard, eine Art Armaturenbrett, haben Firmen kritische Lagen immer Blick. Sie können anhand hinterlegter Notfallpläne alle notwendigen Stellen schnell und einfach alarmieren. Dies geht per E-Mail, Telefon oder App. Auch eine Informations-Hotline lässt sich über das Dashboard einrichten. So können zum Beispiel die Öffentlichkeit oder Kunden stets auf dem Laufenden gehalten werden.


02.04.2019

Internet der Dinge: SAP und T-Systems koppeln ihre Clouds

  • IoT-Daten nahtlos in SAP-Systeme integrieren
  • Einfache Prozess-Automatisierung aus einer Hand
  • Für Industrie und Logistik ab sofort einzusetzen

SAP und T-Systems verbinden ihre Cloud-basierten Plattformen für vernetzte Geräte und Sensoren. So integrieren Kunden IoT-Daten nahtlos in ihre SAP-Systeme. „Wir machen es unseren Kunden jetzt sehr einfach: Sensorik anbringen und einschalten. Auf diese Weise lässt sich das Internet der Dinge für die Prozess-Automatisierung nutzen“, sagt Adel Al-Saleh, CEO von T Systems auf der Hannover Messe. Die Lösung ist sofort verfügbar.

Den Start macht eine Lösung für die Logistik. Das Telematik-Modul erkennt nicht nur die Position von Gütern via GPS, sondern auch ihre Geschwindigkeit. Darüber hinaus liefert es auch Daten zu Stößen und der Temperatur. Weitere Geräte folgen. Dazu zählt etwa einen Bestellknopf. Oder: Ein Modul, dass Daten an Maschinen erfasst. Und für die Logistik gibt es künftig ein digitales Etikett.

Komponenten wie diese sammeln Daten und übermitteln die Informationen verschlüsselt an die IoT-Plattform von T-Systems. Mit dem Koppeln ihrer Clouds gelangen nun diese Daten automatisch in SAP Leonardo IoT, der IoT-Lösung von SAP. Kunden verbessern so ihre Prozesse mit SAP-Systemen wie SAP S/4HANA. 

Das Internet der Dinge ist wichtiger Bestandteil der Telekom-Strategie. Im Fokus stehen dabei die produzierende Industrie und die Logistik-Branche. Denn bis 2020 gibt es weltweit voraussichtlich rund 30 Milliarden Sensoren. Rund 40 Prozent aller Daten werden dann aus Maschinen und Fahrzeugen stammen.