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Telekom AG Medieninformationen

  • 46 Millionen Angriffe auf digitale Lockfallen im April
  • Telekom veröffentlicht Statistik zu Angriffen
  • Konferenz für Cybersicherheit beginnt morgen in Potsdam

09.08.2019

Taxiklingel: Taxi rufen per Knopfdruck

  • Neuer Service für Gastronomie, Hotels, Krankenhäuser
  • Einfache Lösung für automatische Bestellungen
  • Zeitersparnis für Gäste, Mitarbeiter und Taxizentralen

Mit der Taxiklingel haben die Deutsche Telekom und best.ways einen einfachen digitalen Taxi-Ruf entwickelt. Gäste bestellen per Knopfdruck ein Taxi in Restaurants, Cafes und Kneipen. Auch Rezeptionen von Hotels, Krankenhäusern und Altenheimen setzen auf die Taxiklingel. Die Suche nach einer lokalen Taxirufnummer entfällt. Zeitverluste in einer Warteschleife oder bei der Wegbeschreibung gehören damit der Vergangenheit an.

Neuer Service für Gastronomie, Hotels, Krankenhäuser

Die Taxiklingel lässt sich beispielswiese an einem Rezeptionstresen oder einer Theke anbringen. Mit einem Klick auf das kleine Gerät wird automatisch ein Taxi bestellt. Die Bestellung wird in die Cloud der Dinge der Telekom gesendet. Und dann über das Vermittlungssystem des Anbieters best.ways an ein Taxi in der Nähe geleitet. Das Taxi macht sich sofort auf den Weg zum Kunden.

Der digitale Knopf bringt eine Zeitersparnis für Gäste und Angestellte aus Gastronomie, Hotellerie oder Krankenhaus. „Die Taxiklingel ist auch eine spürbare Entlastung für unsere Zentrale“, sagt Ralph Brück, Geschäftsführer bei der best.ways GmbH. „Gleichzeitig hilft uns die Lösung dabei, den Service für unsere Kunden weiter zu verbessern.“ Die Mitarbeiter im Call Center von best.ways müssen die digital erzeugten Aufträge nicht mehr annehmen. So können sie die Anrufe anderer Kunden schneller bedienen.

Zeitersparnis für Gäste, Mitarbeiter und Taxizentralen

best.ways verteilt 500 Taxiklingeln an seine Kunden. Die Telekom liefert die benötigte Konnektivität: Die Geräte sind mit einer SIM-Karte ausgestattet. Diese senden den Taxi-Ruf über das Maschinen- und Sensorennetz (NB-IoT) in die Cloud der Dinge der Telekom. Damit ist die Lösung unabhängig von Unternehmensnetzen, wie etwa einem Firmen-WLAN. Dank NB-IoT funkt der Button auch zuverlässig aus dem Keller. Die Cloud-Plattform der Telekom schickt alle Daten in die Systeme des Anbieters. best.ways hat über die Cloud der Dinge alle Geräte im Blick. Dieser Service digitalisiert und vereinfacht die Verwaltung von Aufträgen.

Die Taxiklingel ist eine Variante des IoT Service Buttons. BMW beispielsweise nutzt den Button in der Intralogistik im Werk Leipzig für schnelle und automatisierte Bestellprozesse.


08.08.2019

Deutsche Telekom bleibt mit starken Finanzzahlen im ersten Halbjahr 2019 voll auf Kurs

  • Umsatz steigt in den ersten sechs Monaten organisch um 3,2 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro
  • Bereinigtes EBITDA AL legt gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 organisch um 3,7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zu
  • Organische Entwicklung des Free Cashflows AL: plus 9,0 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten
  • Konzernüberschuss steigt im zweiten Quartal um mehr als 90 Prozent
  • Deutschlandgeschäft bleibt führend im Mobilfunk
  • Kundenboom bei T-Mobile US geht weiter
  • Bündelprodukte abermals Wachstumstreiber in Europa

Die Deutsche Telekom behält nach einem starken ersten Halbjahr 2019 ihre Ziele für das Gesamtjahr fest im Blick. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 3,2 Prozent auf  39,2 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA AL um 3,7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro und der Free Cashflow AL um 9,0 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Diese Steigerungsraten beziehen sich auf die Betrachtung ohne Veränderungen von Wechselkursen und Konsolidierungskreis. Bezieht man diese Veränderungen ein, ergeben sich vor allem wegen der Zukäufe in Österreich und in den Niederlanden sowie durch die Umrechnung der Dollar-Zahlen höhere Wachstumsraten: 7,9 Prozent beim Umsatz, 7,7 Prozent beim bereinigten EBITDA AL und 11,4 Prozent beim Free Cashflow AL.

„Wir bleiben zuverlässig“, erklärte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Auch im ersten Halbjahr 2019 entwickelten sich unsere Geschäfte überall gut. Wir sind deshalb in der Lage, die Ergebnisse zu liefern, die wir versprochen haben.“

Einen Gewinnsprung gab es beim ausgewiesenen Konzernüberschuss im zweiten Quartal. Der Wert lag mit 0,9 Milliarden Euro um 90,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Hauptgrund war ein negativer Sondereinfluss durch die Einigung im Schiedsverfahren um Toll Collect im zweiten Quartal 2018, dem diesmal kein vergleichbarer Effekt gegenüberstand. In der Halbjahres-betrachtung errechnet sich ein Anstieg um 24,1 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse stieg der Konzernüberschuss im zweiten Quartal um 7,4 Prozent, im ersten Halbjahr um 3,5 Prozent.

Der Konzern investierte auch in den ersten sechs Monaten 2019 auf hohem Niveau. Der Cash Capex vor Ausgaben für Mobilfunkspektrum stieg um 14,9 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Dabei stiegen die Investitionen durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung der Netze in den Segmenten Deutschland, Europa und Group Development sowie vor allem in den USA durch den beschleunigten Infrastrukturausbau im 600-MHz-Spektrum-Bereich.

Deutschland – weiter auf Wachstumskurs

Die Deutsche Telekom baute zwischen April und Juni gemessen an den Serviceumsätzen die führende Position auf dem deutschen Mobilfunkmarkt aus. Das Unternehmen steigerte die Serviceumsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent und setzte damit die starke Entwicklung der ersten drei Monate des laufenden Jahres fort. Erstmals nutzten eigene Vertragskunden im Schnitt mehr als 3 Gigabyte mobile Daten pro Monat. Kunden mit LTE-Tarif und LTE-fähigem Smartphone liegen bei ihrem genutzten Datenvolumen um das Sechsfache über dem der übrigen Kunden.

Im Festnetz setzte sich das Wachstum bei Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTC/Vectoring) fort. Mit 13,4 Millionen Anschlüssen lag die Zahl um 22 Prozent über dem Vorjahreswert. Im zweiten Quartal gab es hier 521.000 neue Anschlüsse. Für Bündelprodukte unter dem Namen MagentaEINS entschieden sich 83.000 neue Kunden.

Der Umsatz im operativen Segment Deutschland stieg im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBITDA AL fiel der Zuwachs mit plus 2,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro deutlicher aus. Daraus errechnet sich eine Marge von 40,0 Prozent nach 39,5 Prozent im Vorjahresquartal.

USA – Rekordjagd geht weiter

Auch im zweiten Quartal 2019 setzte T-Mobile US neue Bestmarken. Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent auf 11,0 Milliarden Dollar, während die Serviceumsätze um 6,9 Prozent auf 8,3  Milliarden Dollar zulegten. Beim bereinigten EBITDA AL ergab sich ein Plus von 6,0 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar.

Mit 1,8 Millionen Neukunden im zweiten Quartal beschleunigte das Unternehmen sein Kundenwachstum nochmals und schraubte die Gesamtkundenzahl zu Ende Juni auf 83,1 Millionen. T-Mobile feierte ein Jubiläum: Zum 25. Mal in Folge belief sich der Kundenzuwachs in einem Quartal auf mehr als eine Million. Vom Gesamtkundenwachstum entfielen 710.000 auf neue Telefonie-Vertragskunden unter eigener Marke. T-Mobile bleibt hier mit weitem Abstand das am stärksten wachsende Unternehmen im Markt. Dazu trug das Rekordtief bei der Wechslerrate von 0,78 Prozent maßgeblich bei. Im Vorjahr hatte der Wert noch 17 Basispunkte höher gelegen.

Europa – Bündelprodukte jetzt überall

In den europäischen Landesgesellschaften setzen sich die erfreulichen Trends aus dem vergangenen Jahr nahtlos fort. Bündelprodukte aus Festnetz und Mobilfunk (FMC) sind seit dem abgelaufenen Quartal mit dem Start entsprechender Angebote in Österreich und Polen in allen 10 Ländern verfügbar.

Mit 330.000 neuen FMC-Kunden entwickelte sich dieser Bereich weiter sehr stark. Die Kundenzahl legte damit gegenüber Ende Juni 2018 um 53 Prozent zu und übertraf erstmals die Marke von 4 Millionen. Eine unverändert gute Entwicklung der Neukundenzahlen registrierten die Gesellschaften auch bei Mobilfunk-Vertragskunden mit einem Zuwachs um 300.000 und bei Breitbandanschlüssen mit plus 63.000.

Diese Trends schlagen sich in weiter verbesserten Finanzkennzahlen nieder. Der Umsatz kletterte organisch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro und das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 2,0 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro zu. Zur Verbesserung bei EBITDA AL trugen mehr höhermargige Umsätze sowie Kostensenkungen bei.

Systemgeschäft – Transformation auf Kurs

T-Systems gelang es auch im zweiten Quartal 2019, den Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Der Wert lag mit 1,9 Milliarden Euro um 2,4 Prozent höher als zwischen April und Juni 2018. Unter anderem wurden Erfolge im Bereich Connected Car erzielt.

Die Finanzkennzahlen blieben stabil. Während der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 1,7 Milliarden Euro praktisch unverändert blieb, lag das bereinigte EBITDA AL mit 127 Millionen Euro um 3 Millionen Euro über dem Wert aus 2018. Betrachtet man das erste Halbjahr, so legte das bereinigte EBITDA AL um 19 Prozent auf 219 Millionen Euro zu. Erste Erfolge der eingeleiteten Transformation beginnen sich in diesen Zahlen zu zeigen.


07.08.2019

Telekom spannt neue Sicherheitsnetze für Unternehmen

  • Neue Generation Daten-Netze für Großkunden
  • Deutscher Datenschutz durch Betrieb in der Open Telekom Cloud
  • Software steuert Netze schneller

Die Telekom startet eine neue Generation Netz-Angebote für Großkunden. Das Unternehmen geht dabei technisch neue Wege. Software steuert die neuen Verbindungen. Die Telekom nutzt dazu Technologie der Partner Cisco, River-bed, Silver Peak und VeloCloud. Die Angebote setzen auf „Made in Germany“ und Sicherheit. Die Telekom betreibt die Netze aus der Open Telekom Cloud heraus. Dort gelten die strengen Regeln des deutschen Datenschutzes. Weitere Informationen zu den neuen Angeboten finden Sie hier:
www.t-systems.de/intraselect-sd-wan
www.t-systems.de/smart-sd-wan

Telekom wechselt Technologie für weite Verbindungen

Software gesteuerte Netze sind Trend in der Branche. Grund für den Wechsel der Technik sind massiv gestiegene Anforderungen. Unternehmensnetze bin-den immer mehr Maschinen und Gegenstände mit Sensoren ein. Tausende Mit-arbeiter nutzen heute Programme für die Warenwirtschaft von Firmen. Diese greifen auf das Netz zu. Gleiches gilt für Analyseprogramme und Dienste aus der Cloud. Das treibt den Datenhunger. Hinzu kommen Video-Anwendungen. Diese laufen in Echtzeit. Künftige Netze brauchen daher neben höherer Band-breite auch schnellere Reaktionszeiten.

Mehr Netzleistung mit Mausklick

Bislang steuerten Unternehmen ihre Verbindungen mit Hardware. Brauchten sie mehr Leistung legten sie Hand an Geräte. Dies ist unflexibel und teuer. Kein Administrator kommt mit dieser Technik Datenströmen künftig schnell genug hinterher. Daher ersetzt Software in modernen Netzen viele Funktionen von Hardware. Der Administrator stellt so per Mausklick Netzleistung dynamisch zur Verfügung.

Software gesteuerte Netze binden Standorte schneller an

Historisch gewachsene Netze kommen aus einem weiteren Grund an ihre Grenzen. Sie halten mit dem rasanten Wachstum von Unternehmen kaum noch Schritt. Deutlich wird das bei einem Zukauf oder der Gründung einer Filiale. Es dauert oft Tage, Wochen oder sogar Monate bis diese vernetzt ist. Software ge-steuerte Netze binden neue Standorte dagegen schneller ein.

Die Telekom gilt in der Branche als Pionier für Software gesteuerte Verbindun-gen. Das Beratungshaus ISG bewertet T-Systems als weltweit führenden An-bieter dieser neuen Generation Netze.


07.08.2019

Mehr Tempo an 877.000 Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 877.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s steigt damit auf über 23 Millionen. Die Telekom hat durch weitere Maßnahmen rund 65.000 Haushalte mit bis zu 100 MBit/s beschleunigt. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit bis zu 100 Mbit/s oder mehr nutzen können stieg auf über 29,5 Millionen (www.telekom.de/ausbauticker).

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem München, Nürnberg und Frankfurt/Main mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Boizenburg, Körperich und Molzhain mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


02.08.2019

Die Telekom will sich bei Telekommunikations-Services für Unternehmen sowie IoT und Security neu aufstellen

  • Telekom Deutschland integriert bisherige T-Systems Einheiten „TC Services“ und „Classified ICT” im Geschäftskundenbereich
  • Eigenständige GmbHs für Internet der Dinge und Sicherheit bei T-Systems
  • Transformation bei T-Systems geht ohne zusätzlichen Stellenabbau weiter

Die Deutsche Telekom wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, sich bei Telekommunikations-Services (kurz TK-Services) mit Unternehmen neu aufzustellen. Stimmt das Aufsichtsgremium in seiner nächsten Sitzung Anfang September zu, dann wird sich der Zuschnitt zwischen T-Systems und der Telekom Deutschland ändern. Ein zusätzlicher Personalabbau ist dabei nicht geplant. Um die Konzernstrategie im Feld „Führend bei Geschäftskunden-Produktivität“ konsequent umzusetzen, sieht der Plan folgendes vor: In der Telekom Deutschland entsteht eine neue integrierte Einheit für TK-Services mit Geschäftskunden. Sie wird den bisherigen Geschäftskunden-Bereich der Telekom Deutschland sowie die Portfolio-Einheiten „TC Services“ und „Classified ICT“ von T-Systems umfassen. 

Außerdem will T-Systems mit zwei Ausgründungen am Markt schneller werden. Um die Konzernstrategie im Feld „Führend bei Geschäftskunden-Produktivität“ zu untermauern, gründet das Unternehmen die beiden Geschäftseinheiten „Security“ und „IoT“ (Internet of Things) in selbstständige GmbHs aus. Beide Gesellschaften bleiben Teil von T-Systems.

Die neue Aufstellung soll im ersten Halbjahr 2020 in Kraft treten.

Konnektivität unter einem Dach 

„Mit der neuen integrierten Einheit für TK-Services verfolgen wir das Ziel, die Effizienz für unsere Kunden zu erhöhen. Unsere Kunden wollen, dass es einfach ist, mit uns Geschäfte zu machen. Sie wollen auf ein Team zurückgreifen, das die komplette Wertschöpfungskette abdeckt.“ Das betont Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef Adel Al-Saleh. „Mit dieser Aufstellung schaffen wir eine Einheit mit durchgängiger Verantwortung. Produktentwicklung, Service Delivery Management, Produkt-Management und technischer Vertrieb – alles unter einem Dach. Dadurch entfällt das Einpreisen von Vorleistungen bei TK-Angeboten und wir vermeiden unnötige Komplexität. Das macht uns im Markt wettbewerbsfähiger.“

Konkret löst T-Systems die beiden Portfolio-Einheiten „TC Services“ und „Classified ICT“ (letztere bedient im Wesentlichen Behördennetze) aus dem Unternehmen. Beide Einheiten gehen in den Geschäftskundenbereich der Telekom Deutschland über. Der Übergang betrifft sowohl das nationale wie auch das internationale TK-Geschäft von T-Systems.

Beide TK-Bereiche von T-Systems bieten Kunden sichere Konnektivität und ein starkes Netz. Künftig geschieht dies aus einer Hand im Geschäftskunden-Bereich der Telekom Deutschland. „Damit werden wir die Produktion vereinheitlichen und unserem Vertrieb einen Schub geben“, so Telekom-Vorstand und Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner. 

Die Ziele sind höhere Skalierung und mehr Wettbewerbsfähigkeit durch die Mengeneffekte. „Mit einer standardisierten Produktion können wir Wachstumsfelder wie SD-WAN*, SD-LAN** und Cloud Connect besser adressieren“, sagt Al-Saleh. Und für Wössner ist klar: „Auch unser Mittelstandsgeschäft wird davon profitieren.“ 

Schneller und beweglicher am Markt

Zwei eigenständige Gesellschaften für Security und IoT sollen die Position in diesen beiden Wachstumsmärkten stärken. Dort trifft T-Systems auf besonders bewegliche Wettbewerber mit schlanken Entscheidungsstrukturen. 

„Eigenständige Unternehmen sind agiler im Markt. Sie können schnelle Märkte besser bedienen, einschließlich des Mittelstands“, erläutert Al-Saleh. „Ihre Unabhängigkeit erleichtert auch neue Wege. Etwa bei Partnerschaften oder für Kooperationen mit Wettbewerbern, also Coopetition.“ Im Ergebnis entstehen zwei integrierte, agile Einheiten mit durchgehender Verantwortung. Vom technischen Vertrieb über das Lösungsdesign bis zur Produktion. „Diese agilen Einheiten helfen T-Systems, schneller als bisher zu wachsen.“

Transformation geht weiter

Die geplanten Veränderungen setzen die Transformation bei T-Systems nicht außer Kraft. Die beschlossenen Maßnahmen laufen unvermindert weiter. „Sobald der Aufsichtsrat grünes Licht gibt, werden wir mit den Sozialpartnern die notwendigen Schritte verhandeln. Ohne Abbau von Arbeitsplätzen“, betont Adel Al-Saleh. „Die laufende Transformation beseitigt Defizite und hilft uns bei Umsatz, Auftragseingang und Gewinn. Wir werden alle Geschäftsfelder von T-Systems weiterentwickeln – und so ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.“

Die kommunizierten Finanzziele des Unternehmens bleiben davon unberührt.

* Software Defined Wide Area Networks
** Software Defined Local Area Networks


01.08.2019

Wir verbinden Europa: Telekom sorgt für unterbrechungsfreie Telefonate beim Grenzübertritt

  • Keine Gesprächsabbrüche mehr beim Wechsel des Netzes
  • Reisende nach Polen, Niederlande, Tschechien und Österreich profitieren
  • Gespräche mit Anbietern in Frankreich, Schweiz und Belgien laufen

In Europa gilt Reisefreiheit. Wer von Deutschland aus in ein Nachbarland fährt, kommt meist ohne Grenzkontrolle aus. Handygespräche jedoch brechen an der Grenze ab. Die Deutsche Telekom macht damit Schluss. Unterbrechungsfreie Telefonate innerhalb der Netze der Telekom-Landesgesellschaften gibt es nun an den Grenzen zu Polen, den Niederlanden, Tschechien und Österreich. Die Gespräche mit Anbietern aus anderen angrenzenden Ländern laufen. „Wir verbinden Europa und machen mobiles Telefonieren noch einfacher“, sagt Dirk Wössner, Vorstand Deutschland der Telekom. „Gerade jetzt in der Urlaubszeit profitieren davon schon viele Millionen Kunden.“

Technisch gesehen ist dafür das so genannte „Handover“ (Übergabe) entscheidend. Verlässt ein Handynutzer die Reichweite eines Mobilfunkmastes, übernimmt ein nähergelegener Mast die Funkversorgung. An Landesgrenzen funktioniert diese Übergabe bislang nicht. Denn hier findet auch der Übertritt in ein komplett anderes Handynetz statt. Im Zweifel das eines anderen Anbieters. Das Gespräch bricht ab. Es muss im Netz des Einreiselandes neu aufgebaut werden.

In Polen, den Niederlanden, Tschechien und Österreich ist ein „Handover“ nun auch von Landesnetz zu Landesnetz möglich. „Unser Netz wird damit noch europäischer. Im Zweifel merkt der Kunde nicht, ob er schon im Nachbarland ist, oder nicht. Und bei den Handygebühren gilt schon länger: Europa ist eins. Zusätzliche Gebühren fallen im EU-Ausland nicht an“, sagt Wössner. Derzeit befindet sich die Telekom in Gesprächen mit Anbietern außerhalb der eigenen Gruppe. So sollen bald unterbrechungsfreie Gespräche an den Grenzen zu Frankreich, der Schweiz, Dänemark und Belgien möglich sein.

Realisiert wird der unterbrechungsfreie Grenzübergang mit den Standards 2G und 3G. Der Standard LTE unterstützt Telefonate (Voice over LTE) über Grenzen hinweg nicht. Hier fehlt die Standardisierung. Die Telekom arbeitet jedoch auch für diesen Standard an einer Lösung. Bis dahin werden Telefonate im Grenzbereich einfach über die 2G und 3G-Technologie abgewickelt.


29.07.2019

Telekom nimmt 141 neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb

  • Alle Standorte mit LTE ausgerüstet
  • NRW Spitzenreiter mit 30 Standorten
  • Auf telekom.de/netzausbau Versorgung prüfen

Die Telekom treibt den Mobilfunk-Ausbau weiter voran. Im Mai und im Juni nahm das Unternehmen 141 neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Alle wurden mit LTE ausgestattet. Darüber hinaus wurden hunderte weitere Standorte neu mit LTE versorgt oder die LTE-Kapazitäten wurde erweitert.

„LTE wird auf viele Jahre hinaus, die Grundlage für die Entwicklung des Mobilfunk bleiben", sagt Walter Goldenits Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. „Der Rollout von LTE wird deshalb weiter vorangetrieben. Und natürlich wird jeder neue Standort auch für 5G gebraucht.“

Spitzenreiter beim Ausbau ist NRW mit 30 neuen Mobilfunk-Standorten. Hier ist in acht Wochen praktisch an jedem zweiten Tag ein Mobilfunk-Standort entstanden. Gefolgt von Bayern mit 25 Standorten und Hessen und Niedersachsen mit jeweils 12 Standorten.

Ausblick Mobilfunk

Die Telekom wird die Zahl der Mobilfunk-Standorte in Deutschland von jetzt 29.000 auf 36.000 im Jahr 2021 erhöhen. Durch den LTE-Ausbau in Deutschland schließt die Telekom Lücken im Mobilfunk und erhöht die Bandbreiten. Die Bevölkerungsabdeckung wird im laufenden Jahr auf 98 Prozent wachsen.

Dieser Ausbau ist ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz. 5G ist der Standard für Kommunikation in der Zukunft. Er kombiniert Festnetz und Mobilfunk. Die Telekom spielt bei der Entwicklung dieses weltweiten Standards eine wichtige Rolle.


24.07.2019

Mit klimaneutralem Mobilfunk-Standort gegen Funklöcher

  • Erster Standort funkt im bayerischen Dettelbach
  • Bio-Methanol als Diesel-Alternative
  • Erster Funkmast, der dauerhaft mit einer Brennstoffzelle betrieben wird

Ist das die Lösung für die Mobilfunk-Versorgung im ländlichen Raum? Zumindest ist es ein kreativer Ansatz. Ein Ansatz, der klimaneutral ist! Die Telekom hat in Dettelbach ein weltweit wohl einmaliges Projekt gestartet. Zum ersten Mal wird ein Mobilfunk-Standort dauerhaft mit einer Brennstoffzelle betrieben, die mit Bio-Methanol gespeist wird.

Der Vorteil der Brennstoffzelle im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor: Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle ist höher. Die Brennstoffzelle ist dank des Einsatzes von Bio-Methanol C02-neutral. Die Brennstoffzelle ist wartungsarm. Sie verursacht weder Lärm noch Vibrationen.

Das Projekt wird im Konzern von der Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) durchgeführt. Die PASM ist eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom. Die PASM stellt den störungs- und ausfallfreien Dauerbetrieb von Telekom-Anlagen sicher. Außerdem ist die PASM der Energieversorger innerhalb des Konzerns in Deutschland. Die Brennstoffzelle wird von der Firma HYREF hergestellt. Die Firma ist auf die Produktion von Brennstoffzellen-Systemen spezialisiert.

„Wir haben Brennstoffzellen bereits in der Vergangenheit für den Backup-Betrieb erprobt“, sagt Peter Fleischmann, Leiter Technologie Management PASM. „Wir wollen jetzt umweltfreundlich den Dauerbetrieb von Mobilfunk-Stationen ermöglichen. Immer dort, wo es keine oder noch keine Stromversorgung gibt. Mit HYREF haben wir einen Partner gefunden, der ein umweltfreundliches Brennstoff-Konzept in der richtigen Leistungsklasse bietet.“

„Bund und Länder wollen eine flächendeckende Versorgung gerade auch im ländlichen Raum und entlang der Bundesautobahnen“, sagt Klemens Höbing, Geschäftsführer der HYREF GmbH. „Diese Herausforderungen können mit der sauberen und zuverlässigen Brennstoffzellen-Technologie von HYREF gelöst werden. Strom kann unabhängig vom Standort jederzeit bereitgestellt werden. Es freut uns außerordentlich, dass die Telekom hier die Initiative ergriffen hat und gemeinsam mit der HYREF GmbH die CO2–neutrale Brennstoffzellen-Technologie zum Einsatz bringt.“

Das Projekt zahlt auf die Klima-Ziele des Unternehmens ein. Die Deutsche Telekom will bis 2030 die CO2-Emissionen um 90 Prozent senken. Dafür will das Unternehmen ab 2021 weltweit nur noch Strom aus erneuerbaren Energien einsetzen.

„Ist der Testbetrieb erfolgreich, könnte Dettelbach ein Stück Mobilfunk-Geschichte schreiben“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Bei Standorten im ländlichen Raum ist die Anbindung mit Strom immer wieder ein Problem und Kostentreiber. Mobilfunk-Standorte, die mit Brennstoffzellen betrieben werden, könnten in Zukunft einen Beitrag leisten, in entlegenen Gebieten Funklöcher noch besser und schneller zu schließen.“

So funktioniert eine Brennstoffzelle

In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft. Dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme.

Zuerst wird in einem Reformer Wasserstoff (H2) aus (Bio-)Methanol gewonnen (CH3OH). Das Methanol wird mit vollentsalztem Wasser vermischt und in Wärme-Tauschern verdampft. Die Mischung aus Methanol und Wasserdampf durchströmt nun den mit einem Katalysator gefüllten Reaktor. Dabei wird die Mischung in ein Synthesegas umgewandelt. Das Synthesegas besteht unter anderem aus H2, CO2 und Wasserdampf. Aus diesem Synthesegas wird durch Reinigung der Wasserstoff für die Brennstoffzelle gewonnen. Der Wasserdampf wird auskondensiert und dem Reformer als Wasser wieder zugeführt. Die Protonen und Elektronen entstehen an der Anode der Brennstoffzelle durch Oxidation von Wasserstoff. Hierbei entsteht an der Anode ein Gleichgewicht zwischen adsorbierten Wasserstoff-Molekülen und hydratisierten Wasserstoff-Ionen. Die Protonen (H+) wandern durch eine Polymer-Membran zur Kathode. An der Kathode findet die Reduktion von Sauerstoff zu Wasser statt. Die für die Reduktion nötigen Elektronen fließen durch einen äußeren Stromkreis zur Kathode. Die hierbei stattfindende Aufladung der Elektroden bezeichnet man als Elektroden-Potential. Die bei der Reaktion zwischen den beiden Elektroden erzeugte Potential-Differenz ist die treibende Kraft der Brennstoffzellen-Reaktion. Sie lässt sich im äußeren Stromkreis in elektrische Arbeit umwandeln. Diese elektrochemische Reaktion wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet.


22.07.2019

Bis zu 100 MBit/s für rund 62.000 weitere Haushalte

  • Bundesweit profitieren 93 Kommunen vom Glasfaser-Ausbau
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen
Rund 62.000 Haushalte in 93 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: St. Ingbert mit 6.200 Haushalten, Halle (Saale) mit 5.500 Haushalten, Frankenberg/Sa. mit 4.100 Haushalten, Hagen mit 3.900 Haushalten, Überherrn mit 3.000 Haushalten und Weißenhorn mit 3.000 Haushalten. 

Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von Tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: In Berlin, Bremen, München oder Köln genauso wie in Adelberg, Ostritz und Puderbach.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom.

Die Kommunen im Einzelnen

Abtsgmünd, Adelberg, Ahlen, Albersdorf, Alzenau in Unterfranken, Angelbachtal, Asbach, Auengrund, Bad Dürkheim, Bad Wildbad, Bahro-Neuzelle, Benshausen, Berkenthin, Berlin, Bexbach, Bisingen, Blankenhain, Blieskastel, Böblingen, Boll, Bopfingen, Bretzfeld, Bruchmühlbach-Miesau, Bühlerzell, Burg Spreewald, Chemnitz, Creußen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Ensdorf, Flonheim, Frankenberg/Sa., Frankfurt (Oder), Freienwill, Füssen, Gaildorf, Gehren, Geiselhöring, Gifhorn, Glonn, Hagen, Hallbergmoos, Halle (Saale), Hannover, Heide, Heringsdorf, Ihringen, Illingen, Ingelheim, Kamen, Köln, Lauda-Königshofen, Laupheim, Lautrach, Luckau, Mandelbachtal-Ommersheim, Mayen, Meinersdorf, München, Neckargemünd, Neustadt an der Aisch, Niederkirchen, Nusse, Oldenburg, Pfedelbach-Untersteinbach, Pfronten, Pritzwalk, Radegast, Rhede, Saarwellingen, Salzgitter, Schifferstadt, Schmalkalden, Schmelz, Schönhausen (Elbe), Schönwalde, Seelbach, Soltendieck, Sörup, Spraitbach, St Ingbert, Stuttgart, Suhlendorf, Sundern-Altenhellefeld, Trebsen/Mulde, Überherrn, Vaihingen, Waldbreitbach, Waldburg, Weißenhorn, Wieren und Wutha-Farnroda.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Das Netz der Telekom in Zahlen

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland. Sie hat in Deutschland ein Netz aus mittlerweile über 500.000 Kilometern Glasfaser aufgebaut. Es ist das größte Glasfaser-Netz in Europa. Für 2019 ist geplant, dieses Glasfasernetz um weitere rund 60.000 Kilometer auszubauen.

11.07.2019

Leitplanken fürs agile Arbeiten vereinbart

  • Telekom verabschiedet mit Konzernbetriebsrat „Manifest der Agilen Arbeit“

Die Deutsche Telekom hat sich jetzt mit dem Konzernbetriebsrat (KBR) auf Leitplanken für agiles Arbeiten verständigt. Das „Manifest der agilen Arbeit“ ist der Rahmen für den Konzern. Agile Methoden werden im Unternehmen mit anderen Arbeitsmethoden fortan gleichgestellt.

"Die Teams brauchen mehr Autonomie"

Für Birgit Bohle, Personalvorständin der Telekom, ist die Vereinbarung auch Ausdruck einer sich wandelnden Kultur des Unternehmens: „Wir wollen schneller, besser und einfacher werden. Für unsere Kunden. Deshalb brauchen die Teams mehr Autonomie. Unsere Beschäftigten werden so zu aktiven Gestaltern der Arbeitswelt. Dafür geben wir ihnen Raum.“ Das Manifest betone zudem die besondere Verantwortung der Führungskräfte: „Chefs und Chefinnen schaffen das passende Umfeld. Sie sollen Mentor, Coach und Impulsgeber sein.“ Die Personalchefin weiter: „Wir laufen aber nicht blind einem Trend hinterher.  Wir wollen vor allem agile Denkweisen fördern. Agile Methoden setzen wir da ein, wo es passt. Gezielt, pragmatisch und auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten.“

"Regelungen bleiben unverändert"

Josef Bednarski, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Telekom, sagt: „Wir haben mit dem Manifest Leitplanken auf der Konzernebene definiert, die allen Beteiligten Orientierung geben und klarstellen, unter welchen Bedingungen agile Arbeitsmethoden und Organisationsstrukturen angewendet werden. Entscheidend für uns ist, dass bestehende betriebliche und überbetriebliche Regelungen - wie zum Beispiel zur Arbeitszeit - und alle weiteren Standards auch bei Anwendung agiler Arbeitsmethoden und Organisationsstrukturen unverändert bleiben. Kurz und bündig formuliert: Agil setzt nicht das Arbeitsrecht außer Kraft!“


11.07.2019

IoT-Partner: Telekom und Software AG bauen globale Plattform für die Cloud der Dinge

  • Partnerschaft für IoT-Innovationen
  • Reichweite der Cloud der Dinge vergrößert

Die Deutsche Telekom und die Software AG haben eine strategische Partnerschaft für weltweite Dienste im Internet der Dinge (kurz: IoT) geschlossen. Die Telekom und ihre Geschäftskunden-Sparte T-Systems werden ihre IoT Plattform „Cloud der Dinge“ um weitere Funktionalitäten mithilfe der Software AG erweitern.

Die Partnerschaft für „IoT made in Germany" soll den internationalen Milliarden-Markt für das Internet der Dinge erschließen. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen ihre Aktivitäten in den USA und Europa ausbauen.

"Die beste Plattform für beste Dienstleistungen"

Adel Al-Saleh, Telekom-Vorstand und CEO von T-Systems: „Wir freuen uns, mit unserem Partner unsere Plattform für die „Cloud der Dinge“ zu erweitern. Mit der Technologie der Software AG können wir den erfolgreichen Service weiter skalieren und neue Funktionen einführen. So werden wir in neue Bereiche vordringen. Unsere strategische Partnerschaft wird Innovationen weiter vorantreiben. Großkunden sowie dem weltweit führenden deutschen Mittelstand bieten wir so die beste Plattform für beste Dienstleistungen.“ 

Sanjay Brahmawar, Vorstandschef der Software AG, sagte: „Dies ist eine neue Art der Partnerschaft und Zusammenarbeit. Wir bieten IoT-Komplettlösungen für die Echtzeit-Wirtschaft. Mit der Telekom als strategischem Partner werden wir die wettbewerbsfähigste Plattform anbieten! Kunden können ihre IoT- und Integrationsbelange einfach selbst analysieren. Mit den Erkenntnissen können sie ihr Geschäft beschleunigen. Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft auszubauen. Wir wollen sie weltweit erfolgreich machen!“

Maschinen steuern

Die Deutsche Telekom nutzt für ihre IoT-Plattform bereits seit vielen Jahren erfolgreich die Plattform Cumulocity IoT der Software AG als Basis und erweitert sie um Software-Komponenten. Diese unterstützt eine Vielzahl geschäftlicher Anwendungen. Kunden können diese schnell skalieren. Cumulocity kann außerdem Geräte und Maschinen aus der Ferne steuern. Sie liefert eine Fülle von Erkenntnissen. Anwender können die Rohdaten auswerten (Business Intelligence). So lassen sich Kosten senken. Außerdem steigern sie die Effizienz und erhöhen die Sicherheit.

Klein anfangen, schnell skalieren

Die „Cloud der Dinge“ kann auf verschiedenen Cloud-Infrastrukturen betrieben werden. Sie bietet neue Funktionen wie Streaming Analytics. Außerdem Microservices und neue Protokolle. Die Telekom wird in Zukunft einen größeren und heterogeneren Markt bedienen. Sie will neue Branchen erschließen. 

Im Gartner Magic Quadrant für industrielle IoT-Plattformen ist die Software AG als Visionär positioniert. Die strategische globale Partnerschaft mit der Deutschen Telekom stärkt ihre Kompetenz im Bereich IoT.


05.07.2019

Mehr Tempo an 590.000 Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 590.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 22,5 Millionen. Die Telekom hat durch weitere Maßnahmen rund 43.000 Haushalte mit bis zu 100 MBit/s beschleunigt. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit bis zu 100 Mbit/s oder mehr nutzen können stieg auf über 29 Millionen (www.telekom.de/ausbauticker).

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem Bremen, Ludwigsburg (BW) und St. Ingbert mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Klüden, Kunreuth und Velgast mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


03.07.2019

Telekom ist startklar für 5G in Deutschland

  • Startschuss für 5G-Ausbau in Deutschland
  • Bis Ende 2019 funken 300 5G Antennen in sechs deutschen Städten
  • Erste 5G Geräte und Tarife ab sofort für Kunden verfügbar
  • 18 Startups entwickeln 5G Anwendungen im Live Netz der Telekom

Die Telekom gibt den Startschuss für 5G in Deutschland. Bis Jahresende sollen rund 300 5G-Antennen an mehr als 100 Standorten gebaut und in Betrieb genommen werden. Der Ausbau startet in sechs deutschen Städten: Zunächst in Berlin und Bonn, dann folgen Darmstadt, Hamburg, Leipzig und München. In den nächsten 18 Monaten sollen die 20 größten Städte Deutschlands mit 5G angebunden werden. In diesen Ballungsräumen leben viele Menschen, die täglich unterwegs sind und besonders hohen Nutzen aus neuen 5G-Anwendungen ziehen werden. Somit beginnt die Telekom den 5G-Ausbau in Metropolen und weitet das Netz sukzessive in weniger dicht besiedelten Gebieten aus. Erste Geräte sowie passende Tarife für 5G sind ab sofort verfügbar. 5G-Anwendungen liefert der Telekom Tech-Inkubator hubraum. 18 Startups haben in den letzten Monaten ihre 5G Produkte im Live-Netz der Telekom in Berlin entwickelt.

„Mit der Frequenzauktion haben wir das Ticket für die 5G-Zukunft gelöst. Nun wollen wir 5G möglichst schnell auf die Straße, zu unseren Kunden, bringen. Es ist unser Anspruch, immer das beste Netz zu haben – das gilt auch für 5G. In Deutschland sind bereits fast drei Viertel der Antennenstandorte mit Glasfaser angeschlossen – wir setzen darauf jetzt auf“, so Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland. „Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck in allen Bereichen: Vom Netz über die Tarife bis zu den Geräten und Anwendungen – wir geben überall Vollgas, damit es noch in diesem Jahr mit 5G losgehen kann. Dafür brauchen wir klare Rahmenbedingungen und Pragmatismus auf Seiten der Behörden. Besonders bei Fragen zu regionalem Spektrum, lokalem Roaming, der Verwendung der Auktionserlöse sowie den Genehmigungsverfahren, die in Deutschland zu lange dauern.“

Im Mobilfunknetz kommt für die Telekom 5G zum aktuellen LTE-Ausbau dazu. Dirk Wössner: „5G ist die Zukunft. Dennoch wissen wir, dass wir auch im Bestandsnetz noch Aufgaben haben. So steht der LTE-Ausbau weiterhin voll im Fokus. Allein dieses Jahr wollen wir etwa 2.000 Mobilfunkstandorte neu aufbauen. Es geht darum, besonders im ländlichen Raum Lücken zu schließen.“

Parallel arbeitet die Telekom gemeinsam mit der Industrie an sogenannten 5G-Campusnetzen. Hier folgt der Netzausbau dem konkreten Bedarf von Geschäftskunden. „Mit Osram oder dem Automobilzulieferer ZF arbeiten wir bereits am 5G-Netz“, sagt Claudia Nemat, Vorstand der Telekom für Technologie und Innovation. „Egal ob Mobilitätskonzepte in Städten, Produktion in der Industrie von morgen oder virtuelle Realität im Unterhaltungssektor: 5G ist der Schlüssel dazu. Die Industrie kann auf uns als Partner beim 5G-Ausbau zählen.“

5G Pioniere im Telekom Netz

18 Startups im Telekom Tech-Inkubator hubraum haben in den letzten Monaten bereits ihre 5G Ideen ausprobiert. Dazu hatten sie Live-Bedingungen im 5G Testfeld der Telekom in Berlin. Sie konnten dort auch Edge Computing nutzen. Mit dieser Technologie reagiert das Netz quasi ohne Verzögerungen, weil die Rechenleistung in der Cloud möglichst nah zum Kunden gebracht wird. Die Produkte der Startups nutzen 5G zum Beispiel für Echtzeit-Infos beim Sport, Schulungen per Datenbrille und Daten-Handschuh oder für selbstfahrende Roboter in Fabriken.

„Wir haben unsere 5G und Edge Infrastruktur bewusst sehr früh für Startups und ihre Ideen geöffnet. In der Zusammenarbeit mit den Startups haben wir massiv viel darüber gelernt, wie 5G erlebbar werden kann“, so Claudia Nemat. „Das Feedback der 5G Pioniere hat uns gezeigt, wie zukünftige Anwendungen aus der Kombination von 5G und Edge Computing profitieren können.“ Die Kommerzialisierung der 5G Ideen soll nun im Fokus stehen.

Für Frühstarter: Erste 5G Tarife und Geräte verfügbar

Für alle, die von Beginn an bei 5G dabei sein wollen, bietet die Telekom als erster Anbieter in Deutschland 5G-Geräte mit passenden Tarifen an.

Das erste 5G-Smartphone der Telekom ist das Samsung Galaxy S10 5G. Das Gerät ist ab sofort in den Telekom Shops verfügbar. Das S10 5G kostet im Tarif Magenta Mobil XL Special 899,95 Euro. Auf Wunsch können Kunden ihr altes Smartphone für 200 Euro in Zahlung geben. Zusätzlich lobt die Telekom noch einem Frühstarter-Vorteil in Höhe von 100 Euro aus. Der neue Unlimited Tarif bietet für 84,95 Euro im Monat unbegrenztes Surfen. Kunden nutzen das LTE-Netz der Telekom und zukünftig 5G. Die Freischaltung für 5G erfolgt automatisch.

Der HTC 5G Hub funktioniert wie ein tragbarer Hotspot und kann bis zu 20 Geräte parallel mit dem Netz verbinden. Er bietet schnelle Daten – zukünftig auch über 5G. Die typische Spitzengeschwindigkeit pro Anwender ist je nach verwendeter Technik bis zu 1GBit/s. Mit einem Android-Betriebssystem ausgestattet, bietet der Hub auch eine Vielzahl mobiler Anwendungen. Das HTC Gerät kostet 555,55 Euro im Tarif Magenta Mobil Speedbox XL und ist ab sofort erhältlich. Dieser neue Tarif ist der erste reine Datentarif mit unbegrenztem Datenvolumen, zukünftig auch für 5G. Der Tarif kostet 74,95 Euro im Monat.

„Für unsere Kunden wird mit 5G ein neues Zeitalter anbrechen: 3G hat dem Musikstreaming zum Durchbruch verholfen, mit 4G kamen Videos dazu. 5G wird Gaming und Augmented Reality in eine neue Dimension bringen,“ sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland. „Die Telekom ist 5G ready und bietet für alle, die von Anfang an dabei sein wollen, die ersten 5G Geräte mit passenden Tarifen.“

Neues 5G Testfeld in Bonn

Die Telekom testet 5G jetzt auch an ihrem Heimatstandort Bonn. Bereits fünf Bonner Standorte sind mit dem neuen Kommunikationsstandard ausgerüstet. Hier wird in Kombination mit dem 5G-Labor der Telekom vor allem das Zusammenspiel von Netz und Geräten erprobt. Die Übertragungsrate bei einem Live-Test mit kommerziellen Geräten des Bonner 5G-Netzes erreichte bereits über 1 GBit/s. Weitere 5G-Testfelder betreibt die Telekom in Berlin und Darmstadt. Alle Testfelder sollen noch in diesem Jahr in den 5G-Livebetrieb für Kunden geschaltet werden.


02.07.2019

Mit 5G sehen, fühlen, werfen – Startup Pioniere im Telekom Netz

  • Startups im Berliner hubraum entwickeln 5G Anwendungen
  • Entwickler testen im Berliner 5G Live Netz der Telekom 
  • 18 Startups aus neun Ländern im hubraum 5G Prototyping Program

Sie sind die ersten in Deutschland, die heute schon 5G live und in Farbe nutzen. Und zwar für Echtzeit-Infos beim Sport, Schulungen per Datenbrille und Daten-Handschuh oder selbstfahrende Roboter in Fabriken. 18 Startups im Telekom Tech-Inkubator hubraum haben über die vergangenen Monate ihre 5G Ideen ausprobiert. Dazu hatten sie Live-Bedingungen im 5G Testfeld der Telekom in Berlin. Sie konnten dort auch Edge Computing nutzen. Mit dieser Technologie reagiert das Netz quasi ohne Verzögerungen, weil die Rechenleistung in der Cloud nah beim Nutzer ist. So sammelten die 5G Pioniere Erfahrungen, wie sie ihre Ideen mit 5G und Edge Computing umsetzen können. 

Beeindruckende Ergebnisse

„Wir haben unsere 5G und Edge Infrastruktur bewusst sehr früh für Startups geöffnet. In der Zusammenarbeit zur Umsetzung ihrer 5G Ideen haben wir viel gelernt“, so Claudia Nemat, Vorstand Technologie und Innovation bei der Telekom. „Das Feedback der 5G Pioniere hat uns gezeigt, wie zukünftige Anwendungen aus der Kombination von 5G und Edge Computing profitieren können. Zudem zeigen uns die Ergebnisse, welche der ersten 5G-Dienste die höchste Relevanz haben. Gerade bei Bildung und Unterhaltung sind die Möglichkeiten von Virtual und Augmented Reality und Gaming sehr vielversprechend.“ 

Die Ergebnisse des hubraum 5G Prototyping Programms sind beeindruckend. Alle 15 Projekte haben ihre Ideen in 5G Produkte umgesetzt und präsentieren sie diese Woche beim hubraum Prototyping Summit. Dabei sind Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen entstanden. Die Firma immersiv.io hat eine Plattform für Augmented Reality für große Live-Sportereignisse entwickelt. Darüber können Zuschauer zusätzliche Informationen zum Spiel in Echtzeit abrufen. Das Produkt war bei Basketball-Spielen der Telekom Baskets live im Einsatz. Fans konnten zum Beispiel per Smartphone oder AR-Brille checken, wie schnell einzelne Spieler sind und wie viele Körbe sie geworfen haben. Wichtig für das Produkt ist eine extrem niedrige Latenzzeit des Netzes, um die Zusatzinfos zum Spiel in Echtzeit zu garantieren.

Schulungen per Datenbrille

Wo muss der Schraubenschlüssel angesetzt werden, was versteckt sich hinter einer Abdeckung, wo ist eine Reparatur notwendig? Ein Projekt aus drei Startups arbeitet an Lösungen für das Thema Schulungen über Virtual Reality. Ziel sind Schulungen per Datenbrille auch für große Konzerne mit großen Nutzergruppen. Und zwar per Virtual Reality Streaming. Dazu eignet sich ein 5G Netz mit Edge Computing, damit hochauflösende Bilder mit hohen Datenmengen auf kleine und leichte Geräte gebracht werden können. Innoactive bietet dazu die Plattform für die Inhalte der Schulungen. Das Startup QuarkVR realisiert das benötigte Streaming der Daten über 5G. Und damit Schulungen auch die Körpermotorik ansprechen, hat das Startup SenseGlove einen Haptik-Handschuh entwickelt. Mit ihm können Objekte virtuell verschoben werden. Hierfür ist eine extrem schnelle Reaktionszeit im Netz erforderlich, da Fühlen einfach in Sekundenbruchteilen passiert.

EK Automation setzt auf Campus Netze und selbstfahrende Roboter. Sie können in smarten Fabriken bei der Produktion und Logistik unterstützen. Die Intelligenz der so genannten Automated Guided Vehicles sitzt dabei vorwiegend in der Cloud und braucht eine schnelle Verbindung. Die AGVs können in Campus-Netzen von Firmen eingesetzt werden. Die Funktionsweise wurde im 5G Testfeld erfolgreich getestet.

Die Kommerzialisierung steht im Fokus

Nach Abschluss des hubraum 5G Prototyping Programms wird nun Projekt für Projekt entschieden, wie es mit den Ideen und Produkten weitergeht. Die Kommerzialisierung steht im Fokus. Das kann zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem Partnering Bereich der Telekom oder dem 5G Programm für Campus Netze passieren oder auch über ein Folgeprogramm im hubraum. Aktuell laufen Überlegungen, zum Beispiel ein Programm für den Bereich Virtual und Augmented Reality aufzusetzen.

Das 5G Prototyping Programm hat die Telekom mit hubraum aufgesetzt, um die Entwicklung neuer Anwendungen für 5G zu beschleunigen. Seit Ende 2018 haben 18 Startups in 15 Projekten ihre Ideen entwickelt. Die Teams kommen aus neun Ländern: Bulgarien, Dänemark, Finnland Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden, Polen und Deutschland. Die Startups nutzen das Berliner 5G Testfeld und die Edge Cloud der Telekom. Das Berliner 5G Cluster ist seit Mai 2018 aktiv und besteht inzwischen aus 66 Antennen.